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DE1108171B - Wasch- und Schleudermaschine - Google Patents

Wasch- und Schleudermaschine

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Publication number
DE1108171B
DE1108171B DEE12606A DEE0012606A DE1108171B DE 1108171 B DE1108171 B DE 1108171B DE E12606 A DEE12606 A DE E12606A DE E0012606 A DEE0012606 A DE E0012606A DE 1108171 B DE1108171 B DE 1108171B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
shaft
cup
ball
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE12606A
Other languages
English (en)
Inventor
William Charles Bruckman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Easy Washing Machine Co Ltd
Original Assignee
Easy Washing Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Easy Washing Machine Co Ltd filed Critical Easy Washing Machine Co Ltd
Priority to DEE12606A priority Critical patent/DE1108171B/de
Publication of DE1108171B publication Critical patent/DE1108171B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/20Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations
    • D06F37/24Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations in machines with a receptacle rotating or oscillating about a vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

  • Wasch- und Schleudermaschine Die Erfindung bezieht sich auf Wasch- und Schleudermaschinen, und zwar insbesondere auf automatische Waschmaschinen, bei denen nach dem Waschgang eine die Wäsche aufnehmende Trommel mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit rotiert, wobei das Wasser aus der Trommel und aus der Wäsche abzentrifugiert wird.
  • Im allgemeinen ist bei derartigen Waschmaschinen die Wäsche selten gleichmäßig innerhalb der Trommel verteilt. Diese ungleichmäßige Gewichtsverteilung führt beim Schleudervorgang zu unerwünschten Begleiterscheinungen. Bei hoher Rotationsgeschwindigkeit der Trommel treten nämlich erhebliche Kippbewegungen im rotierenden System auf, die bei einer Übertragung auf den Rahmen der Waschmaschine starke Erschütterungen hervorrufen.
  • Um die Übertragung dieser Kippbewegungen zu verhindern, ist bereits eine Aufhängung der Trommel mittels Federn vorgeschlagen worden, wobei das gesamte Gewicht der Trommel an den Federn hängt. Dadurch sind Kippbewegungen der Trommel möglich, ohne daß diese auf den Maschinenrahmen übertragen werden. Eine solche Federaufhängung hat sich im allgemeinen aber als unbefriedigend erwiesen, da durch das Gewicht der Wäsche und des Wassers die Trommel ein beträchtliches Stück unter ihre Leerstellung sinkt, wobei das Maß des Absinkens vom Gewicht des Trommelinhalts abhängt. Dies führt zu Schwierigkeiten bei der Anordnung der Einlaß- und Auslaßanschlüsse für das Wasser und insbesondere zu Schwierigkeiten im Antriebsmechanismus. Weiterhin muß das Gehäuse einer solchen Waschmaschine eine beträchtliche Höhe aufweisen, um die Trommel in ihren verschiedenen Höhenlagen aufnehmen zu können.
  • Es sind andere Vorschläge bekanntgeworden, bei denen eine Trommel von einer senkrecht stehenden Welle getragen wird, die um einen festen Punkt an der Basis kippen kann, wobei die Trommel seitlich durch Federn oder andere elastische Mittel so verspannt ist, daß ein gänzliches Umkippen der Welle und damit der Trommel nicht möglich ist.
  • Eine derartige Anordnung der Welle führt aber nur dann zu dem gewünschten Ergebnis, wenn das Lager der Welle an die verschiedenen Bewegungen der Welle angepaßt ist. Man hat schon vorgeschlagen, das untere Ende der Welle halbkugelförmig auszubilden, wobei sich diese auf einer Grundplatte des Maschinenrahmens in einer etwa halbkugelförmigen Ausnehmung abstützt. Ein derartiges Lager läßt zwar Dreh- und Kippbewegungen der Welle zu, verhindert jedoch seitliche Bewegungen. Das gleiche trifft zu für ein anderes bekanntes Lager, bei dem zwischen einem oberen und unteren, jeweils halbkugelförmigen Lagerkörper eine Kugel angeordnet ist. Auch hier sind nur Dreh- und Kippbewegungen, aber keine seitlichen Verschiebungen der Welle möglich. Aus dynamischen Gründen ist es aber wichtig, daß die die Trommel tragende Welle neben den Rotations- und Kippbewegungen auch Translationsbewegungen im gewissen Umfange ausführen kann, um Erschütterungen im Rahmen der Maschine auszuschließen.
  • Wenn nämlich die Wäsche in der Trommel einer automatischen Maschine trocken geschleudert wird, erfolgt eine mehr oder weniger ungleichmäßige zufällige Verteilung der Wäsche in vertikaler und radialer Richtung in der Trommel. Diese unausgeglichene Verteilung der Massen des rotierenden Systems verändert höhenmäßig die Lage des natürlichen Mittelpunktes, um welchen das System rotierend hin und her kippt. Bei einem gegenüber seitlichen Bewegungen festen Lagerpunkt für die Trommelwelle kann das rotierende System nur um diesen festen Punkt kippen, der nur in seltenen Fällen zufällig mit dem natürlichen Kippunkt zusammenfallen wird. Das System muß also meistens um einen zwangläufigen, unechten Mittelpunkt kippen. Das führt aber zu Vibrationen der rotierenden Trommel und zu radial gerichteten StoßbeIastungen auf das feste Lager, die Erschütterungen im Maschinenrahmen hervorrufen.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Wellenanordnung an ihrem unteren Ende mittels eines umgekehrten Becherlagers auf einer Kugel aufliegt, die ihrerseits in einem von dem Grundrahmen der Maschine getragenen Becher Rollbewegungen durchführen kann, wobei die Kombination der Rollbewegungen der Kugel gegenüber dem unteren Becher und dem oberen Becherlager sowohl eine Kipp- als auch eine seitliche Bewegung der Welle und der Trommel ermöglichen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im folgenden in zwei Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen stellt dar Fig. 1 einen Vertikalschnitt einer Wasch- und Schleudermaschine mit einem erfindungsgemäßen Lager, Fig.2 einen Vertikalschnitt des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1, Fig.3 eine perspektivische Ansicht des Grundrahmens einer Wasch- und Schleudermaschine, Fig. 4 bis 9 schematische Erläuterungsskizzen, Fig. 10 einen Vertikalschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Lagers. Bei der in Fig.1 dargestellten Wasch- und Schleudermaschine besteht der Kesselaufbau 32 aus einer Spritzwanne 20 und einer inneren, die Wäsche aufnehmenden Trommel 34, die von einem Gewichtsausgleichsring 36 umfaßt sein kann. Innerhalb der Trommel 34 und koaxial dazu ist auf einer Hohlwelle 46 ein Rührer 44 angeordnet, der sich während des Waschabschnittes hin- und herbewegt - wobei die Trommel 34 stillsteht - und während des Schleuderns mit der Trommel 34 rotiert. Die Hohlwelle 46 ist mit Keilen auf einer Welle 52 befestigt, während eine die Trommel 34 über eine Nabe 48 tragende Hülse 56 gleitbar auf der Welle 52 gelagert ist.
  • Ein Elektromotor 100 mit umkehrbarer Drehrichtung der Antriebswelle treibt über Antriebselemente 102. 104, 110, ein Zahnrad 112 an, welches bei einer bestimmten Drehrichtung die Welle 52 und damit den Rührer 44 über ein Pleuel 116, ein Zahnsegment 118, ein Zahnrad 120 und eine Kupplung 126 in eine Hin-und Herbewegung versetzt, während die Trommel 34 in Ruhe bleibt. Bei Umkehrung der Drehrichtung wird die Verbindung des Zahnrades 120 mit der Welle 52 durch eine Axialverschiebung der Kupplung 126 unterbrochen, und ein durch den Riemen 104 angetriebener Ring 142 erfaßt über ein Kupplungsteil 150 reibungsschlüssig eine auf der Hülse 56 angeordnete Antriebsplatte 152. Die Antriebsplatte 152 ist über einen Keil 58 mit der Hülse 56 verbunden, welche nun ihrerseits mit der Kupplung 126 an die Welle 52 angeschlossen ist, so daß bei dieser Drehrichtung des Motors 100, Trommel 34 und Rührer 44 gemeinsam rotierend angetrieben werden.
  • Für die Wirkungsweise der Erfindung ist die Form der Antriebsvorrichtung ohne Einfluß, so daß auf eine detaillierte Beschreibung dieser Teile verzichtet werden kann.
  • Die Bodenwandung der Spritzwanne 20 ist mit einer Öffnung 164 versehen, durch die die Welle 52 und die Hülse 56 hindurchgeführt sind. Diese öffnung ist mit einem gummiartigen Balg 166 abgedichtet und ermöglicht Kippbewegungen des Kesselaufbaus 32 innerhalb der Spritzwanne 20. Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Lagers der Welle 52 zeigt die Fig. 2 in vergrößertem Maßstab. Der Boden des unteren Teiles 72 eines die Antriebsvorrichtung umgebenden Gehäuses enthält einen koaxial zur Welle 52 angeordneten Hohlzapfen 74, der mit einem Innengewinde versehen ist und eine Schraube 76 aufnimmt, die am unteren Ende ein umgekehrtes Becherlager 78 trägt. Die Schraube 76 ist mit einer Gegenmutter 73 versehen, die ein Sicherungsblech 75 nach oben gegen das untere Ende des Hohlzapfens 74 preßt, wodurch plastisches Dichtungsmaterial 77 zwischen der Schraube 76 und dem Hohlzapfen 74 eingeschlossen wird, um ein Auslecken an dieser Stelle zu verhindern. Wenn die Gegenmutter 73 fest angezogen ist, werden die Endteile 79 des Sicherungsbleches 75 nach unten gegen eine der ebenen Seitenflächen der Mutter gebogen und nach oben gegen einen diagonal gegenüberliegenden flachen Teil des Hohlzapfens 74. Das Becherlager 78 ruht auf einer Metallkugel 80, die in einem flexiblen Becher 82 auf einer Metallplatte 84 gelagert ist. Der flexible Becher 82 ist an einer mit einer Vertiefung versehenen Platte 86 mittels Schrauben 88 und eines Klemmringes 90 mit zylindrischem Flansch 91 befestigt, der den flexiblen Becher 82 umgibt. Die Rollbewegungen der Kugel 80 auf der Platte 84 werden durch die flexible Wand 83 des Bechers 82 gedämpft und schließlich vollständig durch den Flansch 91 begrenzt. Ein Randteil 92 der Platte 86 ist an den unteren Flächen diagonal verlaufender U-Schienen 14 befestigt, welche an ihren oberen Seiten durch einen Ring 1.6 untereinander verbunden sind. Die U-Schienen 14 sind Teile eines Grundrahmens 10 des tragenden Gerüstes der Waschmaschine. (Siehe hierzu auch Fig. 3.) Auf dem oberen Ende der Schraube 76 innerhalb des Hohlzapfens 74 liegt eine Kugel 94, auf der sich über eine Platte 96 das untere Ende der Welle 52 abstützt. Ein Hülsenlager 98 im Hohlzapfen 74 verhindert radiale Bewegungen der Welle 52 innerhalb des Hohlzapfens 74.
  • Im Betrieb befindet sich die Wäsche mit dem Wasser in der Trommel 34. Während des ersten Waschabschnittes wird, wie bereits erwähnt, nur der Rührer 44 in eine Hin- und Herbewegung versetzt, während die Trommel 34 stillsteht, wobei Federanordnungen 184 (s. Fig. 3) ein Kippen der Trommel verhindern. Nach einer gewissen Zeit wird die Hin-und Herbewegung des Rührers 44 in der beschriebenen Weise unterbrochen und die Trommel 34 gemeinsam mit dem Rührer in rotierende Bewegung versetzt. Solange die Rotierungsgeschwindigkeit der Trommel 34 unter einer kritischen Größe von 125 bis 150 UpM liegt, bleibt die Trommel im wesentlichen mit Wasser gefüllt und der Einfluß der ungleichen Gewichtsverteilung der Wäsche ist minimal, so daß die Federanordnungen 184 imstande sind, wesentliche Kippauslenkungen der Welle 52 zu verhindern.
  • Wenn die Geschwindigkeit der Trommel den kritischen Bereich durchläuft und weiter ansteigt, wird so viel Wasser aus der Trommel 34 abzentrifugiert, daß die ungleichmäßige Gewichtsverteilung in der Trommel nun stärker zur Wirkung kommt und schließlich die Welle 52 in starke Kippbewegungen versetzt, die jedoch durch die Anordnung des erfindungsgemäßen Lagers am unteren Ende der Welle 52 keine Erschütterungen im Rahmen der Waschmaschine hervorrufen. Die Rotationsgeschwindigkeit der Trommel schreitet fort, bis die maximale Geschwindigkeit, etwa 750 bis 1200 UpM, erreicht ist. Diese Geschwindigkeit wird eine gewisse Zeit aufrechterhalten, um im wesentlichen das gesamte Wasser aus den Wäschestücken in der Trommel abzuzentrifugieren. In dem Maße, wie das Wasser aus der Wäsche herausgeschleudert wird, nimmt die ungleiche Gewichtsverteilung der Trommel ab, und der Becher 78 rollt automatisch auf der Kugel 80 ab, um das Rotationssystem in Gleichgewichtsstellung zurückzubringen, ohne daß dabei unerwünschte Vibrationskräfte auf den Rahmen der Maschine übertragen werden.
  • Die Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Waschmaschine mit einer ungleichmäßigen Last 250 in bestimmter Höhe über dem Boden der Trommel. Bei einer bestimmten Rotationsgeschwindigkeit der Trommel führt die Rotationsachse gemäß bekannter dynamischer Prinzipien Kippbewegungen aus, die sich um einen Punkt 256 auf der Rotationsachse zentrieren, der ein beträchtliches Stück über der Kugel 80 liegt.
  • Die Kugel 80 rollt daher nach links um die Entfernung D. Da die Bewegung der Kugel durch die sehr flexible Wand 83 des Bechers 82 nur geringfügig behindert ist, werden durch die Kippbewegungen der Rotationsachse praktisch keine Vibrationskräfte auf den Rahmen der Maschine übertragen. Dieses vorteilhafte Ergebnis kann bei Systemen, die nur Kippbewegungen um einen gegenüber seitlichen Verschiebungen festen Punkt zulassen, nicht erreicht werden.
  • Die Fig. 5 zeigt ein der Fig. 4 ähnliches Beispiel, bei dem die ungleichmäßige Last 250 in der Nähe des Bodens der Trommel angebracht ist. Bei dieser Anordnung der Last kippt die Trommel um einen Punkt 260, der weit unter der Kugel 80 liegt. Dadurch bewegt sich die Kugel nach rechts um eine Entfernung D, d. h. entgegengesetzt zur Richtung der Bewegung unter den Bedingungen der Fig. 4.
  • Diese Versuche zeigen, daß auch vertikale Verschiebungen der ungleichmäßigen Last in der Trommel durch die Wirkung des erfindungsgemäßen Lagers keine Erschütterungen im Rahmen der Maschine hervorrufen. Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß die Wirkung des erfindungsgemäßen Lagers selbst dann nicht beeinträchtigt ist, wenn keine Gewichtsausgleichsvorrichtung 36 vorhanden ist, nur werden in diesem Falle die Kippbewegungen, die aus ungleichmäßiger Gewichtsverteilung herrühren, beträchtlich größer.
  • Der außerordentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Lagers ist vor allem darauf zurückzuführen, daß es eine gewisse freie Kippbewegung der Welle erlaubt, während gleichzeitig die seitlichen Kräfte, die auf den Maschinenrahmen übertragen werden, beträchtlich verringert oder vollständig ausgeschaltet sind, weil das Rotationssystem in jedem Zeitpunkt um seinen natürlichen Mittelpunkt kippen kann. Weiterhin trägt der Boden des elastischen Bechers 82 wesentlich zur Aufnahme vertikaler Schwingungen in der Maschine bei, die sonst auf den Rahmen der Maschine übertragen werden würden. Der Flansch 91 verhindert, daß die Kugel durch außergewöhnliche seitliche Kräfte aus dem Lager gedrückt wird.
  • Fig. 6 zeigt die Bewegungsspur des oberen Endes der Welle 52, die aus dem Stillstand durch die kritische Geschwindigkeit etwa auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigt wurde. Fig. 7 zeigt die Spur des Lagers im Bereich der Kugel 80 bei dem Bewegungsablauf gemäß Fig. 6.
  • Beide Figuren zeigen, daß die Welle 52 zunächst ungeordnete Bewegungen ausführt, wenn der Kesselaufbau bis zur kritischen Geschwindigkeit beschleunigt wird, und daß über dieser Geschwindigkeit die Bewegungen gleichmäßiger werden. In den Fig.6 und 7 bezeichnet die Bezugszahl 262 die Spur während der Beschleunigung im Bereich der kritischen Geschwindigkeit und die Bezugszahl 264 die Spur, nachdem der Kesselaufbau durch die kritische Geschwindigkeit hindurch und bis zu seiner Maximalgeschwindigkeit beschleunigt worden ist.
  • Die Fig. 8 und 9 zeigen ähnliche Spuren der Welle bzw. des Lagers, wobei die Trommel gemäß Fig. 8 belastet ist.
  • Ein abgeändertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Lagers ist in Fig. 10 gezeigt. Hierbei sind die dem unter der Fig. 2 beschriebenen Ausführungsbeispiel gleichwertigen Teile mit den gleichen Bezugszeichen unter Hinzufügung des Buchstabens a versehen. Der Becher 82a besitzt eine im wesentlichen zylindrische Wand 83 a, wobei der Durchmesser der von der Wand 83 a umgebenen Ausnehmung größer ist als der Durchmesser der Kugel 80a, so daß die Kugel für eine Bewegung in gewissen Grenzen nicht durch die Wand 83 a behindert wird. Die Wand 83 a kann so stark ausgeführt sein, daß die Kugel auch beim Auftreten großer seitlicher Kräfte nicht aus dem Lager gedrückt werden kann.
  • Eine flache Platte 78 a ersetzt das Becherlager 78 am unteren Ende der Schraube 76a und ein Ring 270 aus Gummi oder ähnlichem Material ist an der unteren Fläche dieser Platte befestigt, um ein Herabgleiten der Platte von der Kugel zu verhindern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wasch- und Schleudermaschine, deren Trommel durch eine Federverspannung in der senkrechten Lage gehalten wird und die die Antriebsvorrichtung tragende Wellenanordnung sich in dem Grundrahmen auf einer Kugel abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenanordnung an ihrem unteren Ende mittels eines umgekehrten Becherlagers (78, 78a) auf der Kugel (80, 80 a) aufliegt, die ihrerseits in einem von dem Grundrahmen (10) der Maschine getragenen Becher (82, 82a) Rollbewegungen durchführen kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Becher (82 bzw. 82 a) eine elastische Wandung (83, 83 a) besitzt, durch welche die Rollbewegung der Kugel in dem unteren Becher elastisch auf ein festgelegtes beschränktes Gebiet begrenzt ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische ringförmige Wandung (83) von einem starren Begrenzungsring (91) umgeben ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 607 614; USA.-Patentschriften Nr. 2 534194, 2 711827, 2 641918, 2 656 700, 2 289 542; französische Patentschriften Nr. 65175, 1081550.
DEE12606A 1956-06-29 1956-06-29 Wasch- und Schleudermaschine Pending DE1108171B (de)

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