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DE1108160B - Abkleidung des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum beim Abbau in der steilen und halbsteilen Lagerung - Google Patents

Abkleidung des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum beim Abbau in der steilen und halbsteilen Lagerung

Info

Publication number
DE1108160B
DE1108160B DEB51525A DEB0051525A DE1108160B DE 1108160 B DE1108160 B DE 1108160B DE B51525 A DEB51525 A DE B51525A DE B0051525 A DEB0051525 A DE B0051525A DE 1108160 B DE1108160 B DE 1108160B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
offset
cladding
steep
joint
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51525A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Koormann
Wilhelm Ackerschott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksverband GmbH
Original Assignee
Bergwerksverband GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksverband GmbH filed Critical Bergwerksverband GmbH
Priority to DEB51525A priority Critical patent/DE1108160B/de
Publication of DE1108160B publication Critical patent/DE1108160B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/02Supporting means, e.g. shuttering, for filling-up materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Abkleidung des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum beim Abbau in der steilen und halbsteilen Lagerung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abkleiden des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum beim Abbau in der steilen und halbsteilen Lagerung.
  • Unter diesen Verhältnissen müssen insbesondere bei weitgehend mechanischer Gewinnung besonders hohe Anforderungen hinsichtlich der zuverlässigen Abkleidung des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum bzw. das Gewinnungsfeld gestellt werden.
  • Diese Abkleidung muß einerseits ohne Schwierigkeiten dem Fortschritt der Gewinnung entsprechend maschinell rückbar, andererseits befähigt sein, den verhältnismäßig hohen Drücken, die durch die Versatzmassen auf sie ausgeübt werden und die mit der Mächtigkeit des Flözes immer größer werden, standzuhalten, d. h. ein Eindringen von Bergemassen in den freien Strebraum sowohl in der Stillstandsphase wie während ihres Rückens mit Sicherheit zu verhindern.
  • Für diesen Zweck sind insbesondere in den letzten Jahren zahlreiche Vorschläge gemacht, die praktisch sämtlich auf dem Grundgedanken aufbauen, den Versatzstoß durch eine seine gesamte Mächtigkeit abdeckende, sich von der Kopf- bis zur Sohlstrecke erstreckende Matte, die durch in diesen Begleitstrecken angeordnete Vorrichtungen gerückt wird, abzufangen.
  • Eine solche Art der Versatzabkleidung erfüllt ihren Zweck nur unter besonders günstigen Voraussetzungen und bei geringer Flözmächtigkeit. Sie versagt, wie die Erfahrungen gezeigt haben, schon bei über 1,5 m hinaus gehender Flözmächtigkeit, weil dann die örtlichen Ungleichmäßigkeiten des Druckes der Versatzmassen dazu führen, daß die Matte an den Stellen höherer Beanspruchungen in den Strebraum gepreßt und bei dieser örtlichen Vorwölbung so stark mechanisch beansprucht wird, daß sie diesen Beanspruchungen in der Regel nicht standhält. In diesem Falle geht der Anschluß der Matte an das Liegende oder Hangende dann örtlich verloren, wenn die Matte nicht überhaupt überklappt, und es dringen Berge in den Strebraum ein. Außerdem ist das Rücken einer sich derart unregelmäßig durch den Streb erstreckenden, örtlich durch die Versatzgutmassen eingeklemmten Matte meist unmöglich.
  • Um diesen Nachteil einer durch den ganzen Streb durchgehenden Matte zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Versatzmatte aus unteren starren Wandteilen und aus oberen nachgiebigen Teilen zusammenzusetzen. Eine derartige Versatzwand vermeidet aber die Nachteile der Versatzmatte nur zum Teil, denn auch bei dieser Konstruktion besteht die Gefahr, daß sich entweder Versatzgut in den Strebraum drückt, oder daß die Versatzwand durch dieses festgeklemmt wird. Der untere starre Teil der Wand vermag den Versatzdruck auch nicht ohne besondere Absteifungen gegen ein Widerlager aufzunehmen, was entsprechende, durch den offen zu haltenden Strebraum zu verlegende Versteifungsträger erforderlich macht. Diese sind wegen der durch sie verminderten Flözöffnung, insbesondere bei geringmächtigen Lagerstätten von großem Nachteil.
  • Noch weiter hinsichtlich der starren Ausbildung der Versatzwand geht ein weiterer zum Stande der Technik gehörender Vorschlag, der eine aus zwei oder mehr längs des Versatzstoßes verlegten nebeneinander mit Scharnieren verbundenen Blechen gebildete Versatzabkleidung vorsieht. Eine solche Wand ist innen hohl und weist dreieckigen bis trapezförmigen Querschnitt auf. Der relativ große Raumbedarf einer solchen Wand sowie ihre zahlreichen Gelenke macht sie nur in Sonderfällen einsetzbar.
  • Wesentlich vorteilhafter als Matten, d. h. flexible flächige Gebilde, sind vom Gesichtspunkt des zuverlässigen Abschlusses des Versatzstoßes Versatzabkleidungen nach einem älteren, noch nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlage in. Gestalt eines aus flexiblem Werkstoff, der mit einem im Falle des Festsetzens der Matte ablaßbaren Stoff ausgefüllt ist, bestehenden, sich federnd an das Hangende und Liegende anlegenden Hohlkörpers. Als ablaßbarer Stoff wird hierbei gemäß dem älteren Vorschlag vorzugsweise Druckluft verwendet, und zwar wird das Innere des Hohlkörpers mit einer Vielzahl von durch Preßluft aufblasbaren, sich in Strebrichtung erstreckenden Schläuchen ausgefüllt. Durch zweck-, entsprechende Regelung des Druckes in den Schläuchen kann das Maß des Andruckes des Abschlußkörpers gegen das Liegende und Hangende eingestellt und gegebenenfalls durch Druckentlastung der Schläuche in der Rückphase verringert werden.
  • Anordnungen dieser Art haben sich insbesondere im Falle kürzerer Streben bewährt. Die Möglichkeit, den Abschlußkörper jederzeit durch völliges oder teilweise Ablassen des Füllmittels kollabieren zu lassen, macht solche Abkleidungen unempfindlich gegen mechanische Hindernisse, die ihrem Rücken Widerstand entgegensetzen könnten, wie Unregelmäßigkeiten des Hangenden oder Liegenden, oder Verklemmungen, insbesondere als Folge eines zu starken Setzens des Hangenden, z. B. nach Betriebsunterbrechungen.
  • Auch solche Mattenkörper aber sind bei unterschiedlichen Drücken aus dem Versatzstoß der Gefahr eines Verkippens, unter Umständen eines völligen Umkippens, ausgesetzt, so daß dann die Abkleidung des Versatzes illusorisch wird und dieser in den freien Strebraum ausfließt.
  • Durch die Erfindung wird eine Abkleidung bzw. Abstützung des Versatzes beim Abbau in der steilen oder halbsteilen Lagerung geschaffen, die an sich, wie auch der letzterwähnte ältere Vorschlag, auf dem Prinzip einer von der Kopf- nach der Sohlstrecke bzw. wenigstens einer Teilstrecke durchgehenden Matte beruht, aber die Schwierigkeiten und Nachteile, die auch bei dieser an sich neuesten Konstruktion auftreten, völlig vermeidet, insbesondere bei stets gleichbleibend guter Rückmöglichkeit, unabhängig von irgendwelchen Hindernissen, gegen die Gefahr eines Kippens völlig gesichert ist.
  • Die erfindungsgemäße Abkleidung des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum beim Abbau in der steilen und halbsteilen Lagerung besteht unter an sich bekannter Verwendung eines sich längs des Versatzstoßes erstreckenden, im wesentlichen starren, auf dem Liegenden aufruhenden Blechkörpers, der den unteren Bereich des Stoßes abkleidet, und einem an diesem befestigten elastisch nachgiebig gegen das Hangende gepreßten, den übrigen Teil des Versatzstoßes abkleidenden Körper darin, daß der Blechkörper als mit der Grundfläche auf dem Liegenden aufruhender Hohlkörper mit kuppelartigem Profil ausgebildet ist und der elastisch nachgiebige Körper aus einem schlauchartigen Gebilde besteht, welches durch ein darin befindliches ablaßbares Druckmittel gegen das Hangende gepreßt wird.
  • Der starre Körper, der flächig einer ihrerseits leicht auf dem Liegenden gleitenden und damit den Rückvorgang nicht erschwerenden Unterlage aufliegt, schließt etwa die halbe Mächtigkeit des Versatzstoßes ab. Die andere Hälfte wird von dem elastischen Körper eingenommen.
  • Der Blechkörper besteht gemäß der vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung aus zweckmäßig nicht völlig starr miteinander verbundenen Schüssen von im Hinblick auf die Transportmöglichkeiten gewählter Länge. Der an dem oberen Bereich seines Umfangs durch einen Streifen aus flexiblem Werkstoff, dessen beide Seitenkanten an dem Blechkörper in geeigneter Weise befestigt sind, gebildete schlauchartige Hohlkörper liegt gemäß einem besonders wesentlichen Merkmal der Erfindung nicht symmetrisch zu dem kuppelartigen starren Blechkörper, sondern nach dem Versatzstoß zu versetzt und kragt in diesen vor. Dieser schlauchartige Körper ist in Anwendung des bereits bei dem obenerwähnten älteren Vorschlag benutzten Gedankens durch eine Mehrzahl von mit einem ablaßbaren Füllmittel, ebenfalls wieder vorzugsweise Druckluft, gefüllten Schläuchen, ausgefüllt und wird durch Füllung dieser Schläuche zwischen dem Grundkörper und dem Hangenden elastisch nachgiebig verspannt.
  • Hierbei wölbt sich der Schlauchkörper infolge seiner asymmetrischen Anbringung an dem Grundkörper unter dem Einfluß des Fülldruckes der Schläuche nach dem Versatzstoß zu derart aus, daß der durch ihn gebildete Teil der Begrenzung des Versatzstoßes, von dem Versatzstoß aus gesehen, konkav verläuft und sich an diesen Bereich unter Bildung eines Winkels ein entgegengesetzt verlaufender Bereich, nämlich der des starren kuppelartigen Körpers, anschließt.
  • Die Versatzabkleidung gemäß der Erfindung ist völlig kippsicher. Seitliche Druckbeanspruchungen im Bereich ihres kuppelartigen starren Teils können diesen wegen ihrer großen Auflagefläche nicht kippen; sie wirken sich ferner wegen der beschriebenen Ausbildung des Blechgrundkörpers mit einer Komponente auf den in den Versatzstoß eingewölbten oberen Schlauchkörper aus und drücken diesen in vorteilhafter Weise nur noch zuverlässiger gegen das Hangende, ohne daß aber eine Möglichkeit besteht, daß dieser elastische Körper etwa überkippt. Auch unmittelbare örtliche Druckbeanspruchungen auf den Schlauchkörper wirken nur in seinen Andruck gegen das Hangende verstärkendem Sinne.
  • Das Rücken einer in der beschriebenen Weise ausgebildeten Versatzabkleidung ist denkbar einfach und wird auch dann nicht erschwert, wenn ein verhältnismäßig hoher elastischer Andruck des Schlauchkörpers gegen das Hangende vorhanden ist, weil der Schlauchkörper wegen seines Überkragens nach dem Versatz zu gewissermaßen nachgeschleppt wird und dabei besonders leicht am Hangenden entlanggleitet. Erforderlichenfalls kann jeweils vor dem Rücken ein etwa zu großer Verspannungsdruck und die dadurch entstehende Reibung am Hangenden durch Druckentlastung der Schläuche in zweckentsprechender Weise vermindert werden, ohne daß aber auch nur in einem Augenblick der völlige Abschluß des Versatzstoßes aufgehoben wird.
  • In der Abbildung ist nur schematisch ein vorzugsweises Ausführungsbeispiel einer Versatzabkleidung gemäß der Erfindung im Horizontalschnitt durch einen mit dieser ausgerüsteten Streb dargestellt.
  • In der Abbildung ist mit a der Versatz und mit b der Kohlenstoß eines Strebes in steiler Lagerung bezeichnet.
  • Die Versatzabkleidung gemäß der Erfindung besteht, wie ersichtlich, aus einem im Querschnitt kuppel- bzw. halbkreisförmigen Hohlkörper aus Blech c, der seinerseits aus einer Grundplatte d und der diese abdeckenden Kuppel e zusammengesetzt ist. Dieser sich durch den Streb erstreckende Körper wird aus Schüssen von im Hinblick auf die Transportmöglichkeiten zu wählender Länge gegebenenfalls unter geringfügiger Gelenkigkeit in den Verbindungsstellen, zusammengebaut. Seine Grundplatte d ist nach dem Ausführungsbeispiel schlittenartig ausgebildet. Sie kann auch mit nicht dargestellten Gleitkufen versehen, gegebenenfalls auch mit Rollen, die ihr Verfahren erleichtern, ausgerüstet werden.
  • Vom Gesichtspunkt seiner Druckaufnahmefähigkeit ist es zweckmäßig, den Kuppelkörper in seinem unteren, dem Versatz zugekehrten Bereich, wie dargestellt, schwach eingewölbt zu gestalten.
  • An diesem an sich symmetrischen Blechgrundkörper ist nach dem Versatzstoß zu, d. h. gegenüber seiner Mittelebene versetzt, ein nachgiebiger Hohlkörper angebracht, dessen unterer Umfangsbereich durch einen Teil der Kuppele und dessen Hauptbereich durch eine an diesem in geeigneter Weise, z. B. durch Schrauben befestigte Bahn aus flexiblem Werkstoff, wie Kunststoff, Kautschuk oder Maschendraht, gebildet wird. Dieser Schlauchkörper ist durch eine Mehrzahl von Schläuchen f ausgefüllt, die sich in seiner Längsrichtung erstrecken und die über geeignete Ventilanordnungen an der Kopf- oder Sohlstrecke mit Druckluft gefüllt werden können. In gefülltem Zustand der Schläuche f ergibt sich dann die in der Abbildung dargestellte, sich in den Versatz hinein erstreckende Gestalt des Hohlkörpers, nämlich eine nach dem Versatzstoß zu konvexe Ausbildung seiner Abstützfläche, an die sich eine sich an das Hangende anlegende Fläche anschließt. Die einzelnen Schläuche sind voneinander unabhängig, so daß eine Umdichtigkeit in dem einen oder anderen Schlauch sich nicht nennenswert auswirken kann. Außerdem können die Schläuche auch in der Längsrichtung unterteilt und abschnittsweise an geeignete Füllventile angeschlossen sein.
  • Die Wirkung, die durch die aus der Abbildung hervorgehende Unterteilung des Versatzstoßes in einen sich an das Hangende anschließenden, vom Versatzstoß aus gesehen konkaven elastisch abgestützten und einen anschließenden starr abgestützten, gegenüber dem ersten Bereich abgewinkelten Teil in bezug auf das Abfangen der auftretenden Kräfte erzielt wird, wurde oben bereits dargelegt. Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß auch im Falle erheblicher lokaler Beanspruchungen ein Überkippen des elastischen Schlauchkörpers nicht erfolgen kann.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist die Unterteilung des Versatzstoßes in den starr und den elastisch nachgiebig abgestützten Bereich etwa im Verhältnis 1: 1 gewählt, jedoch ist das nur ein Ausführungsbeispiel. Bei großen Flözmächtigkeiten wird der Anteil des starr abgestützten Bereiches zweckmäßig vergrößert.
  • Der starre Hohlkörper hat nennenswerte Kräfte nicht aufzunehmen, so daß er, wie nach den Abbildungen, aus vergleichsweise dünnwandigem Blech bestehen, z. B. aus der Hälfte eines Blechrohres und einer ebenfalls aus Blech bestehenden Bodenplatte gebildet sein kann.
  • Das Einbringen der Abstützeinrichtung gemäß der Erfindung beginnt nach Fertigstellung des Aufhauens, von dem aus der Streb angesetzt wird, mit dem schußweisen Einbringen des starren Blechgrundkörpers, nach dessen Zusammenbau der zweckmäßig aus einer langen Kunststoff- oder Kautschukbahn, gegebenenfalls auch Drahtgewebebahn bestehende nachgiebige Körper als Ganzer eingebracht und in zweckentsprechender Weise an den Schüssen des Grundkörpers c, z. B. durch Verschrauben, lösbar befestigt wird.
  • Anschließend werden die Schläuche in den elastischen Hohlkörper eingezogen, mit Druckluft gefüllt, und die Einrichtung ist betriebsbereit.
  • Das Rücken des derart gebildeten Versatzabstützraums erfolgt in der üblichen Weise.
  • Um insbesondere im Falle längerer Streben unter allen Umständen zu sichern, daß sie gleichmäßig mitkommt, können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung, über die Gesamtlänge der Wand verteilt. hydraulische Rückvorrichtungen in Art der als Fördererrücker verwendeten Druckzylinder vorgesehen werden, deren Kolben beim Rücken ausgefahren werden und sich am Versatzkörper abstützen.
  • In ähnlicher Weise können auch bremsend wirkende Zylinder vorgesehen werden, deren Kolben sich am Kohlenstoß abstützen und den gleichmäßigen Abstand der Abstützwand vom Kohlenstoß sichern.
  • Der freie Innenraum des Kuppelkörpers bietet insbesondere im Falle größerer Flözmächtigkeiten die Möglichkeit zur Materialförderung, unter Umständen auch Fahrung, und bildet unter allen Umständen einen sicheren Wetterweg.
  • Durch die Erfindung wird, wie hiernach ohne weiteres ersichtlich ist, eine Abkleidung für den Bergeversatz bei der Gewinnung in der steilen und halbsteilen Lagerung geschaffen, die unter Vermeidung der einleitend erwähnten Nachteile der bisher für diesen Zweck verwendeten Anordnungen allen betrieblichen Verhältnissen, sei es der Flözmächtigkeit, sei es eines unregelmäßigen Verlaufs des Hangenden oder Liegenden, ebenso wie auch unterschiedlicher Beanspruchungen, wie sie sich insbesondere als Folge eines irrhomogenen Versatzgutes ergeben, Rechnung trägt und die insbesondere auch von dem Maß der Konvergenz zwischen Liegendem und Hangendem, das ja nach den Gebirgsdruckverhältnissen und der Verhiebsgeschwindigkeit ganz verschieden ist, unabhängig verwendbar ist.
  • Die Gesamtanordnung ergibt auch die Möglichkeit zu einer fortlaufenden Messung der Konvergenz des Hangenden durch Bestimmung des Druckanstiegs in den Schläuchen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Abkleidung des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum beim Abbau in der steilen und halbsteilen Lagerung, bestehend aus einem sich längs des Versatzstoßes erstreckenden, im wesentlichen starren, auf dem Liegenden aufruhenden Blechkörper, der den unteren Bereich des Stoßes abkleidet, und einem an diesem befestigten elastisch nachgiebig gegen das Hangende gepreßten, den übrigen Teil des Versatzstoßes abkleidenden Körper, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechkörper als mit der Grundfläche auf dem Liegenden aufruhender Hohlkörper mit kuppelartigem Profil ausgebildet ist und der elastisch nachgiebige Körper aus einem schlauchartigen Gebilde besteht, welches durch ein darin befindliches ablaßbares Druckmittel gegen das Hangende gepreßt wird.
  2. 2. Versatzabkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der starre und der elastisch nachgiebige Körper je etwa die halbe Mächtigkeit des Versatzstoßes abschließen.
  3. 3. Versatzabkleidung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechkörper aus einzelnen Schüssen zusammengesetzt ist, die so weit gelenkig miteinander verbunden sind, daß sie sich dem Verlauf des Liegenden entsprechend zueinander einstellen können.
  4. 4. Versatzabkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das schlauchartige Gebilde an dem starren Grundkörper asymmetrisch nach dem Versatz zu versetzt angeordnet ist und sich in diesen unter Bildung einer konvexen Auswölbung erstreckt.
  5. 5. Versatzabkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schlauchartige Gebilde durch eine Mehrzahl von mit Druckluft füllbaren Schläuchen ausgefüllt ist, durch deren Füllung das schlauchartige Gebilde unter Abstützung an dem starren Hohlkörper an das Hangende anpreßbar ist.
  6. 6. Versatzabkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der versatzstoßseitige Bereich des kuppelartigen Blechhohlkörpers schwach eingewölbt ist.
  7. 7. Versatzabkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere im Falle langer Streben in die durchgehende Abkleidung in Abständen hydraulische Rückzylinder eingeschaltet sind, deren Kolben sich auf dem Versatzstoß abstützen. B.
  8. Versatzabkleidung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch weitere, über die Länge der Abkleidung verteilt in, diese eingeschaltete, entgegengesetzt zu den Rckzylindern wirkende, sich mit ihren Kolben am Abbaustoß abstützende Druckzylinder.
  9. 9. Verfahren zum Rücken von Versatzgutabkleidungen nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Rücken eine zweckentsprechende Druckentlastung des schlauchartigen Gebildes durch teilweises oder völliges Ablassen des Druckmittels erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1018 373, 1005 024, St 7032 VI / 5 d (bekanntgemacht am 5.4.1956).
DEB51525A 1958-12-22 1958-12-22 Abkleidung des Bergeversatzes gegen den freien Strebraum beim Abbau in der steilen und halbsteilen Lagerung Pending DE1108160B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296110B (de) * 1966-02-19 1969-05-29 Bergwerksverband Gmbh Vorrichtung zur versatzseitigen Sicherung des Strebraumes von Streben mit streichendem Verhieb in der steilen und halbsteilen Lagerung
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