[go: up one dir, main page]

DE1108013B - Haltevorrichtung fuer stabfoermige Gegenstaende - Google Patents

Haltevorrichtung fuer stabfoermige Gegenstaende

Info

Publication number
DE1108013B
DE1108013B DEI10272A DEI0010272A DE1108013B DE 1108013 B DE1108013 B DE 1108013B DE I10272 A DEI10272 A DE I10272A DE I0010272 A DEI0010272 A DE I0010272A DE 1108013 B DE1108013 B DE 1108013B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
short
angle
legs
holding device
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI10272A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Haslinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Kurt Juchheim O H G
Original Assignee
Karl Kurt Juchheim O H G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Kurt Juchheim O H G filed Critical Karl Kurt Juchheim O H G
Priority to DEI10272A priority Critical patent/DE1108013B/de
Publication of DE1108013B publication Critical patent/DE1108013B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B2/00Friction-grip releasable fastenings
    • F16B2/02Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
    • F16B2/06Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action
    • F16B2/065Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening external, i.e. with contracting action using screw-thread elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/044Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship
    • F16B7/048Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for rods or for tubes without using the innerside thereof
    • F16B7/0493Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for rods or for tubes without using the innerside thereof forming a crossed-over connection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für stabförmige Gegenstände Für die Verbindung von sich kreuzenden Rohren, Rundstäben u. dgl. sind für größere Durchmesser Rohrschellen, für kleinere Durchmesser sogenannte Doppelmuffen bekannt. Erstere sind halbbogenförmige, mit Scharnieren versehene Flachbänder bzw. Gußstücke oder Blechwinkel mit nach entgegengesetzten Seiten halbbogenförmig gebogenen Schenkeln, die durch Kopfschrauben und Muttern gegeneinandergezogen werden und dazwischen die Rohre oder Stangen einklemmen. Die vorzugsweise in chemischen Labors verwendeten Doppelmuffen sind meist Gußstücke mit zwei ungleichschenkeligen, winkelförmigen Haltearmen, in denen jeweils ein Haltegegenstand von dem langen, halbbogenförniigen Winkelschenkel umfaßt und mit einer verstellbaren Flügelschraube an die Innenflächen des Winkels gedrückt und festgeklemmt wird, wobei die beiden Haltegegenstände einen fixen Kreuzungswinkel zueinander bilden. Doppelmuffen mit beliebig einstellbarem Kreuzungswinkel entstehen, wenn die Haltearme aus verschiedenen Gußstücken geformt sind, die, mit Hülse bzw. Zapfen ineinandergesteckt, ein Paar bilden und an der gegenseitigen Verdrehung durch eine in der Hülse angeordnete, mit ihrem Ende auf die Mantelfläche des Zapfens drückende Fixierschraube gehindert werden.
  • Das Prinzip des Anpressens der Haltegegenstände an zwei Winkelflächen durch eine Druckschraube wird auch bei Laborgeräten verwendet, deren stangenartige Enden abgeflacht und zweimal rechtwinkelig gebogen sind und eine Stativstange umfassen, an die der letzte Winkel des Geräteendes durch eine Druckschraube gepreßt wird. Eine Vereinigung von zwei solchen Enden in einem Stück ergibt wieder eine starre Klemmvorrichtung.
  • Die drehbaren Doppelmuffen haben den Nachteil, daß der Anpreßdruck der Fixierschraube nur auf eine punktförmige Fläche des Zapfens wirkt und auch nur eine geradlinige Berührung in einer Erzeugenden von Zapfen und Hülse hervorruft. Der Verdrehungswiderstand ist deshalb gering und der Kreuzungswinkel der Haltegegenstände ändert sich bei Erschütterung und Vibration.
  • Dem Wesen nach gleich sind auch Spannglieder, bei denen der Haltegegenstand durch die Druckschraube in eine C-förmige Rundung geklemmt wird und je zwei solcher Spannglieder durch einen Nippel verbunden werden. Der Verdrehungswiderstand wird wieder durch eine Fixierschraube in jedem Spannglied ausgeübt, wobei das Schraubenende auf die Gewindegänge des Nippels drückt. Es entstehen damit zusätzliche Schwierigkeiten durch Beschädigungen der Gewindespitzen. Es sind ferner auch Klenunvorrichtungen mit beliebig einstellbarem Kreuzungswinkel bekannt, in welchen die zu haltenden Gegenstände zwischen exzentrisch durchbohrten und auf einer Gewindestange aufgereihten Haltescheiben mittels Gegenmuttern festgeklemmt werden. Durch die Konstruktion bedingte Schrägstellungen der Scheiben verursachen Verbiegungen der Schraubspindel und Beschädigungen der Gewindegänge. Da das Einklemmen der Gegenstände und die Fixierung des Verdrehungswinkels durch ein und dasselbe Mutterpaar erfolgt, bewirken an den Gegenständen auftretende Drehmomente auch Lockerung der Klemmglieder.
  • Schließlich gehören hierher auch noch zweiteilige, drehbare Rohrverbinder mit sattelförinigen, durch einen Drehzapfen verbundenen Gußstücken und zur Rohrachse exzentrischen Druckschrauben. Eine Fixierung des Kreuzungswinkels der Sattelstücke bzw. der Rohre ist nicht gegeben, weshalb diese Rohrverbinder für Laborzwecke ungeeignet sind.
  • Einen Übergang von starrer zu veränderbarer Lage von eingeklemmten Stäben bringt ein Verbindungsstück, mit aus Kopf und Zapfen bestehendem Zwischenstück, bei dem eine zwischen den Stäben beweglich angeordnete, einzige Druckschraube entweder direkt oder indirekt auf das Zwischenstück einwirkt, das den Klenimdruck weiter auf die festzuklemmenden Stäbe oder Rohre überträgt. Je nachdem ob das Zwischenstück ein- oder zweiteilig ist, liegt eine starre oder beschränkt bewegliche Verbindung vor. Die Reibungskraft der Druckschraube greift wieder punktförmig an der Mantelfläche des Drehzapfens an und ist damit zu gering, weshalb diese Mantelfläche herzförmig ausgebildet ist, um bei unbeabsichtigter Verdrehung eine zusätzliche Klemmung zu erzielen. Diese zusätzliche Klemmung wird aber nur bei Verdrehung nach einer Richtung erzielt, während eine entgegengesetzt gerichtete Verdrehung die Fixierung aufhebt.
  • Zweck der Erfindung ist die Vermeidung der beschriebenen Nachteile durch Schaffung einer aus zwei ungleichschenkeligen, um einen Zentrierstift drehbaren Winkeln bestehenden Haltevorrichtung für zwei in veränderbarer Lage festklemmbare, sta7,Y,!örmigge Gegenstände, die diese in bis zu 1800 verstellbarem Kreuzungswinkel festhält und durch großem, nach jeder Drehrichtung gleichbleibendem Verdrehungswiderstand in der gewählten Lage ohne Beschädigung von Teilen der Vorrichtung sichert. Tritt durch besondere äußere Einwirkung trotzdem eine Verdrehung ein, so hat sie eine Lockerung der Klemmung nicht zur Folge.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zwei an sich bekannte, ungleichschenkelige Spannwinkel mit den kurzen Schenkeln ineinandergreifen, wobei die Innenflächen der kurzen Schenkeln einander zugekehrt sind, und der vom langen, hakenförmig gebogenen Schenkel eines Winkels umfaßte Gegenstand an die Außenfläche des kurzen Schenkels des Winkels durch besondere Klemmittel bzw. durch Eigenfederung unter gleichartiger Sicherung der ineinandergreifenden Schenkel gegen Verdrehung anpreßbar ist. Erflndungsgemäß ist zwischen zwei die Gegenstände haltenden Winkeln ein doppelt rechtwinkelig gebogener Träger zur Vergrößerung der Gegenstandsentfernung einschaltbar. Der zweite Winkel kann auch das rechtwinkelig abgebogene Ende eines Laborgerätes sein. Die besondere Eigenart des Erflndungsgegenstandes gestattet auch die Anordnung der Klemmorgane zwischen den kurzen Schenkeln oder die übernahme der Klemm- und Reibungskraft durch die Eigenfederung eines langen im Winkelschenkels. Die Haltevorrichtung gemäß der Erfindung hat gegenüber allen bekannten, drehbaren Verbindungen den Vorteil, daß die Sicherung gegenüber Verdrehung durch große Reibungsflächen bei normalen Klemmkräften erfolgt, die nach jeder Richtung gleich wirksam sind, ohne daß Beschädigung ihrer Teile eintritt. Sie hat außerdem gegenüber den Klemmvorrichtungen mit zusätzlichen Fixierschrauben den Vorteil des Wegfallens derselben, wodurch die Handhabung vereinfacht und beschleunigt wird. Sie ist sowohl für große als auch für kleine Durchmesser der zu haltenden Gegenstände anwendbar. Die Achsenabstände der Haltegegenstände können beliebig vergrößert werden. Sie ist der angeführten, durch Klemmscheiben gebildeten Haltevorrichtung durch die Verschiedenartigkeit von Klemm- und Verdrehungsbewegung überlegen, die es verhindert, daß eine unbeabsichtigte Verdrehung der Klammerteile untereinander die Klemmkraft und den Verdrehungswiderstand aufhebt.
  • Sie ist in besonderem Maße auch der drehbaren Vorrichtung mit zweiteiligen Zwischenstücken überlegen, da die Einstellung des Kreuzungswinkels nach dem Einlegen der Haltegegenstände möglich und die Verdrehungssicherung nach jeder Richtung gleich wirksam ist; außerdem kann der erste Gegenstand unabhängig von dem zweiten festgeklemmt werden. Weitere Erfindungsmerkmale werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der in den Fig. 1 bis 6 verschiedene Ausführungsformen dargestellt sind.
  • Die Grundform besteht aus zwei an sich bekannten, ungleichschenkeligen Winkeln 1 und 2 (Fig. 1), die mit ihren langen, einwärts gebogenen SchenIkeln la bzw. 2a jeweils einen der zu haltenden Gegenstände umfassen und mit ihren kurzen Schenkeln lb bzw. 2 b erfindungsgemäß so ineinandergreifen, daß deren Innenflächen einander zuaekehrt sind; der vom hakenfönnig gebogenen, langen Schenkel la bzw. 2 a des Winkels 1 bzw. 2 umfaßte Gegenstand wird an die Außenfläche des kurzen Schenkels 2 b bzw. 1 b des anderen, jeweils mit dem ersteren zusammenwirkenden Winkels 2 bzw. 1 durch die Druckschraube 4 bzw. 5 angepreßt. Beide Winkel 1 und 2 sind in bekannter Weise um einen zu dem kurzen Schenkel lb bzw. 2 b normalen Zentrierstift 3 drehbar. Der Zentrierstift könnte auch durch Wölbung und Gegenwölbung an den Innenflächen der kurzen Schenkel ersetzt werden. Der vom Winkel 1 umfaßte, erste Gegenstand ist durch das Klemmorgan, die Druckschraube 4, an die Innenfläche des Winkels 1 und an die Außenfläche des kurzen Schenkels 2b des Winkels 2 gepreßt und festgeklemmt; gleichzeitig sind die kurzen Schenkel beider Winkel durch die übertragung des Druckes der Druckschraube 4 aneinandergepreßt und durch die damit erzeugte Reibung zwischen den Innenflächen an einer Verdrehung aus der gewählten Lage gehindert. In Labors ist der erste Gegenstand in der Regel die feststehende Stativstange, und mit dem beschriebenen Vorgang wird die Haltevorrichtung an der Stativstange befestigt. Während des Einlegens des zweiten Gegenstandes kann dessen Lage zum ersten Gegenstand durch leichtes Vermindern des Druckes der Schraube 4 korrigiert werden. Durch Anziehen der Druckschraube 5 wiederholt sich der analoge Vorgang für den zweiten Gegenstand. Außerdem wird aber auch die Pressung zwischen den Innenflächen der kurzen Schenkel 1 b und 2 b und damit auch der Reibungswiderstand gegen Verdrehung annähernd C verdoppelt. Der durch diese starke Reibungskraft bedingte Verdrehungswiderstand ist ein Vielfaches des durch die üblichen Fixierschrauben erzielbaren Widerstandes und kann darüber hinaus noch durch besondere Oberflächengestaltung der kurzen Winkelschenkel erhöht werden. Eine durch besondere äußere Einflüsse trotzdem bewirkte Änderung des Kreuzungswinkels der Gegenstände hat keinen Einfluß auf die Größe der Klemmkraft und des Reibungswiderstandes.
  • Fig. 2 zeigt eine weitere, erfindungsgemäße Ausführungsform, die besonders für druckempfindliche Gegenstände, z. B. Glaswaren, geeignet ist. Im Winkel 1 ist die Gewindebohrung durch eine glatte Bohrung ersetzt; als neues Anpreßorgan ist ein in der glatten Bohrung geführter, durch eine Schraubenfeder 6 gegen den umfaßten Gegenstand preßbarer gewindeloser Druckbolzen 7 vorgesehen. Der Winkel 2 entspricht der Grundform und wird zweckmäßig zum Anlegen der Vorrichtung an die Stativstange verwendet.
  • Eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens zeigt Fig. 3. Hier ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung damit gegeben, daß zur Abstandsvergrößerung der Gegenstände ein bügelförmiger Träger 8 zwischen die Klenunwinkel 1 und 9 geschaltet ist. Die rechtwinkelig abgebogenen Enden 8 a und 8 b übernehmen die Funktion der kurzen Winkelschenkel.
  • Die linke Hälfte der Haltevorrichtung nach Fig. 3 zeigt eine weitere Abwandlung des Erfindungsgegenstandes. Der längere Schenkel 9 a des zweiten Haltewinkels 9 ist federnd ausgebildet. Dieser Winkel 9 übernimmt vermöge seiner Federkraft die Funktion des Klemmorgans ohne Zwischenschaltung einer Druckschraube oder eines Druckbolzens. Der rechte Winkel mit dem kurzen Winkelschenkel 9 b kann hierbei starr und und mit dem langen, federnden Winkelschenkel 9a z. B. durch Punktschweißung verbunden sein. Die Anwendung erfolgt zweckmäßiger in Verbindung mit einem normalen Haltewinkel und ist nur aus zeichnungstechnischen Gründen in Verbindung mit dem Träger gebracht.
  • Wie universell verwendbar der Erfindungsgegenstand ist, zeigt die Fig. 4. Während bei den bisher aufgezweigten Ausführungsformen das Klemmorgan - Druckschraube, Druckbolzen, federnder Winkelschenkel - sozusagen von außen wirkt, kann das Klemmorgan 10 bzw. 11 auch zwischen den kurzen Winkelschenkeln angeordnet werden. (Die Anordnung ist wieder der einfachen Darstellung halber in Verbindung mit dem Träger 8 gezeichnet, diese Klemmorgane können aber auch das einzige Klemmorgan zwischen zwei Haltewinkeln sein!) In der Zentrierbohrung des rechten Trägerendes 8 a ist der an einem Ende als Schraubspindel mit Stellring 14 ausgebildete Zentrierstift 10 gelagert; der gegebenenfalls federnde Winkelschenkel 12a liegt unmittelbar am umfaßten Gegenstand an, die Zentrierbohrung des kurzen Winkelschenkels 12 b ist mit Gewinde versehen, in das das Spindelgewinde des Zentrierstiftes 10 eingreift. Durch Verdrehen des geränderten oder mit Einstecklöchern versehenen Stellringes 14 wird der Winkel 12 in Richtung zum kurzen Trägerschenkel 8 a gezogen und klemmt den umfaßten Gegenstand fest.
  • Als ein solches inneres Klemmorgan kann auch eine den verlängerten Zentrierstift konzentrisch umschließende Druckfeder 11 verwendet werden (Fig. 4 links). Der Zentrierstift 3 ist in diesem Falle im kurzen Trägerende 8 b eingeschraubt.
  • Fig. 5 zeigt schließlich noch, daß bei den Bauarten mit äußerem Klemmorgan der Verdrehungswiderstand durch Erhöhung der Reibung zwischen den aneinanderliegenden Innenflächen der kurzen Winkelschenkel mittels eines radial gezahnten Reibringes 15 verstärkt werden kann.
  • Der Verdrehungswiderstand kann nach Fig. 6 auch zwischen die koaxialen Mantelflächen eines als Doppelkonus ausgebildeten Zentrierstiftes 16 und der Bohrung 17 bzw. 18 der kurzen Winkelschenkel gelegt werden, wobei durch die Wirkung der Klemmorgane ein Preßsitz zwischen dem Zentrierstift 20 und den Haltewinkeln erzielt wird.
  • Die Einzelelemente der Haltevorrichtung gemäß der Erfindung sind einfach und billig aus Walzmaterial herzustellen. Dieses kann den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden. Aluminium und Kunststoff können ebenso gewählt werden wie Flußstahl und rostfreier Stahl. Die Baulänge ist schon gegenüber der einfachen Doppelmuffe geringer und erst recht gegenüber der drehbaren Doppelmuffe üb- licher Ausführung; sie wird besonders kurz bei den Vorrichtungen mit innerem Klemmorgan. Die Vielzahl der möglichen Ausführungen gestattet auch eine Anpassung an die Befestigungsaufgabe. Die Haltevorrichtung kann sowohl in Labors als auch in der Installationstechnik und beim Aufbau von Rohrgerüsten od. dgl. verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Haltevorrichtung für zwei in veränderlicher Lage festklemmbare stabförmige Gegenstände, bestehend aus zwei die Gegenstände klemmend umfassenden, ungleichschenkehgen, an --inem Ende hakenförmig abgebogenen Winkeln, die um einen Zentrierstift drehbar sind, und Klemmmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel (1, 2, 9, 12, 13) mit ihren kurzen Schenkeln (1 b, 2 b, 9 b, 12 b, 13 b) unmittelbar bzw. mittelbar über einen dazwischenliegenden Träger (8) mit kurzen Schenkeln (8 a, 8 b) ineinandergreifen, wobei die jeweils kurzen Schenkel (lb, 2b, 8a, 8b, 9b, 12b, 13b) mit ihren Innenflächen einander zugekehrt sind, und der vom hakenförmig gebogenen, langen Schenkel(la, 2a, 9a, 12a, 13o) einesWinkels(1,2,9,12,13) umfaßte Gegenstand an die Außenfläche des mit dem Winkel jeweils zusammenwirkenden kurzen Schenkels(lb, 2b, 8 a, 8 b, 9 b, 12 b, 13 b) des anderen Winkels bzw. des bügelförmigen Trägers durch besondere Klemmittel (4, 5, 7, 10, 11) bzw. durch Eigenfederung unter gleichzeitiger Sicherung der ineinandergreifenden Schenkel gegen Verdrehung anpreßbar ist (Fig. 1 bis 4).
  2. 2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmorgan ein in einer Bohrung des langen Winkelschenkels (la) ge- führter, durch eine Feder (6) gegen den umfaßten Gegenstand preßbarer, gewindeloser Druckbolzen (7) vorgesehen ist (Fig. 2). 3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lange Winkelschenkel (9a) federnd ausgebildet ist und dadurch selbst als Klemmorgan wirkt (Fig. 3). 4. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gegebenenfalls federnde, lange Winkelschenkel (12 a) unmittelbar und ohne Zwischenschaltung einer Druckschraube oder eines Druckbolzens am umfaßten Gegenstand anliegt und als Klemmorgan ein zwischen den kurzen Winkelschenkeln - bzw. zwischen einem kurzen Winkelschenkel (12 b) und einem Trägerende (8 a) - angeordneter, mindestens an einem Ende als Schraubspindel mit Stellring (14) ausgebildeter Zentrierstift (10) vorgesehen ist (Fig. 4). 5. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Klemmorgan eine zwischen den kurzen Winkelschenkeln - bzw. zwischen einem kurzen Winkelschenkel (13 b) und einem Trägerende (8 b) - angeordnete, den Zentrierstift (3) konzentrisch umschließende Druckfeder (11) dient (Fig. 4). 6. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Reibungskraft zwischen den kurzen Winkelschenkeln (1 b und 2 b) - bzw. einem kurzen Winkelschenkel und einem Trigserende - ein an sich bekannter Reibring (15) angeordnet ist (Fig. 5). 7. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierstift (16) als Doppelkonus ausgebildet ist, dessen Mantelflächen mit den Lochwandungen der koaxialen Bohrungen (17, 18) der kurzen Winkelschenkel (1 b, 2 b) bzw. der Trägerenden durch die Klemmorgane zur Sicherung gegen Verdrehen verpreßbar sind (Fig. 6). In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 170 440; britische Patentschriften Nr. 600 43 1, 630 409; USA.-Patentschriften Nr. 1486 158, 2 088 890, 2638301.
DEI10272A 1955-06-01 1955-06-01 Haltevorrichtung fuer stabfoermige Gegenstaende Pending DE1108013B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI10272A DE1108013B (de) 1955-06-01 1955-06-01 Haltevorrichtung fuer stabfoermige Gegenstaende

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI10272A DE1108013B (de) 1955-06-01 1955-06-01 Haltevorrichtung fuer stabfoermige Gegenstaende

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1108013B true DE1108013B (de) 1961-05-31

Family

ID=7185252

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI10272A Pending DE1108013B (de) 1955-06-01 1955-06-01 Haltevorrichtung fuer stabfoermige Gegenstaende

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1108013B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3583694A (en) * 1970-03-20 1971-06-08 John R Davies Circuit board clamp
WO1997033720A1 (en) * 1996-03-15 1997-09-18 Zevex, Inc. Variable position clamp

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1486158A (en) * 1922-06-20 1924-03-11 William E Price Clamping device
US2088890A (en) * 1935-03-19 1937-08-03 Mills Scaffold Co Ltd Clip type fastening device
GB600431A (en) * 1945-10-16 1948-04-08 Acrow Eng Ltd Improvements in clamps for scaffolding tubes and like members
GB630409A (en) * 1947-10-23 1949-10-12 W & J George And Becker Ltd Improvements in clamping means for apparatus for use in scientific demonstrations
AT170440B (de) * 1946-05-13 1952-02-25 Burkhard Dr Becker Verbindungsstück für zwei einander kreuzende Stäbe
US2638301A (en) * 1947-01-28 1953-05-12 Donald M Smith Attachment structure for laboratory clamps

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1486158A (en) * 1922-06-20 1924-03-11 William E Price Clamping device
US2088890A (en) * 1935-03-19 1937-08-03 Mills Scaffold Co Ltd Clip type fastening device
GB600431A (en) * 1945-10-16 1948-04-08 Acrow Eng Ltd Improvements in clamps for scaffolding tubes and like members
AT170440B (de) * 1946-05-13 1952-02-25 Burkhard Dr Becker Verbindungsstück für zwei einander kreuzende Stäbe
US2638301A (en) * 1947-01-28 1953-05-12 Donald M Smith Attachment structure for laboratory clamps
GB630409A (en) * 1947-10-23 1949-10-12 W & J George And Becker Ltd Improvements in clamping means for apparatus for use in scientific demonstrations

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3583694A (en) * 1970-03-20 1971-06-08 John R Davies Circuit board clamp
WO1997033720A1 (en) * 1996-03-15 1997-09-18 Zevex, Inc. Variable position clamp
US5733061A (en) * 1996-03-15 1998-03-31 Zevex, Inc. Clamp

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0509322B1 (de) Verbindungseinrichtung zum verstellbaren Verbinden eines ersten mit einem zweiten Konstruktionselement, insbesondere von Rohren oder Stäben für eine Fixationsvorrichtung
DE2304661C2 (de) Klemmverbindung
EP0475216A1 (de) Schraubverbindung zwischen Stäben und Knotenstücken eines Raumfachwerkes oder dergleichen
DE562064C (de) Ausziehrohr, insbesondere fuer Stativfuesse
DE2159971A1 (de) Eckverbinder fuer vierkantrohre
DE1108013B (de) Haltevorrichtung fuer stabfoermige Gegenstaende
DE909420C (de) Skibindung mit an einem Vorderstrammer loesbar eingehaengter Kabelschlaufe
DE2255407B2 (de) Verbindung von sich koaxial aneinander anschließenden Rohrabschnitten
DE7922045U1 (de) Tragstange, die zwischen zwei einander gegenüberliegenden Stützpunkten einspannbar ist
DE2711993A1 (de) Gelaender- und haltestangenanordnung
DE2913966A1 (de) Vorrichtung zum befestigen eines kegelzapfens zwischen einem paar von waenden
DE1911969B2 (de) Vorrichtung zum verbinden zweier starrer anschlusstutzen fuer rohre oder schlaeuche
DE600504C (de) Federnde Befestigung von Isolatoren auf Stuetzen
DE948747C (de) Elastische Gelenkanordnung
CH686455A5 (de) Endverbindung fuer ein Drahtseil.
DE826429C (de) Gestell fuer Webstuehle
AT202755B (de) Einrichtung zur Verbindung von Rohren od. dgl. stangenförmigen Bauelementen
DE887026C (de) Ketten-Rohreinspannstock
DE2424641C3 (de) Eckverbindung eines Tischgestells
DE2049141C3 (de) Vorrichtung zum justierbaren Befestigen von Zielperiskopen
DE879395C (de) Halterung fuer Mikrofone in einem Rahmen
AT39176B (de) Vorrichtung zum Befestigen von Gegenständen an photographischen Kameras.
DE3019914A1 (de) Handgeraet mit einer haltevorrichtung fuer einen seitenhandgriff
DE1189798B (de) Vorrichtung zum Einbringen einer als kegelige Spannscheibe ausgebildeten Mutter in ein Rohr
DE2314258A1 (de) Kupplung