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DE1107270B - Sperrschwingerschaltung mit Transistor - Google Patents

Sperrschwingerschaltung mit Transistor

Info

Publication number
DE1107270B
DE1107270B DER23683A DER0023683A DE1107270B DE 1107270 B DE1107270 B DE 1107270B DE R23683 A DER23683 A DE R23683A DE R0023683 A DER0023683 A DE R0023683A DE 1107270 B DE1107270 B DE 1107270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emitter
base
circuit
oscillator circuit
oscillator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER23683A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Walter Reich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER23683A priority Critical patent/DE1107270B/de
Publication of DE1107270B publication Critical patent/DE1107270B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/30Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Sperrschwingerschaltung mit Transistor Die bisher bekannten Sperrschwingerschaltungen mit Transistoren als Oszillator oder als monostabile Anstoßschwinger weisen eine Reihe von Nachteilen auf. Die Temperaturabhängigkeit ist sehr hoch, da eine Stabilisierung bisher bei den bekannten Schaltungen nicht erfolgt ist. Ein weiterer Nachteil ist der verhältnismäßig hohe Dauerstrom, der sich durch die Schaltanordnung zwangläufig ergeben muß, um mit kleinen Erregerströmen die Entsperrung auslösen zu können. Auch die bekannte Sperrschwingerschaltung, als stark rückgekoppelter Dreipunktoszillator ausgeführt, weist die gleichen Nachteile auf. Weiterhin liefert der Oszillator nach der Entsperrung bei den bisher bekannten Schaltungen aufeinanderfolgende, aber in ihrer Richtung wechselnde Impulse. Erfindungsgemäß wird eine Sperrschwingerschaltung für einen selbstschwingenden Dreipunktoszillator beschrieben, welche temperaturunabhängig ist und aus der am Ausgang einseitig gerichtete aufeinanderfolgende Impulse abgenommen werden können. Die Temperaturunabhängigkeit wird durch die Spannungsgleichheit an dem Emitter und der Basis des Transistors gewährleistet. Die Frequenz entspricht dabei der halben Frequenz, welche sich für einen frei schwingenden Oszillator mit dem gleichen Transformator ergibt. Die Schaltungsanordnung ist dabei dadurch gekennzeichnet, daß eine Spule 4 im Emitterkreis und eine andere Spule 3 im Emitter-Basis-Kreis angeordnet ist und die Sperrung des Oszillators durch eine Diode 5 in Flußrichtung vom Emitter zur Basis erfolgt, so daß Emitter- und Basisspannung übereinstimmen, und daß eine zweite Diode 6 in der Flußrichtung von der Basis zum Pluspol der Spannungsquelle mit einem regelbaren Widerstand 7 zur Einstellung der Schwingungsamplitude und des Schwingungseinsatzpunktes geschaltet ist. Die Erregung zur Entsperrung kann mit wesentlich niedrigeren Erregerströmen und -spannungen als bei den bisher bekannten Sperrschwingerschaltungen erfolgen. Die Sperrung erfolgt durch die Diode 5, welche in Flußrichtung vom Emitter zur Basis des Transistors 1 geschaltet ist, durch Spannungsgleichheit. Ein Dauerstrom ist daher unmöglich. Es kann nur der sehr geringe Reststrom, der von den Kenndaten des Transistors 1 abhängig ist, fließt. Die Diode 6, in Flußrichtung von der Basis zum Pluspol der Spannungsquelle geschaltet und einem in dem Leitungszug liegenden regelbaren Ohmschen Widerstand 7, ist für negative Impulse an der Basis in bezug auf die Emitterspannung geöffnet. Der Widerstand in der Größenordnung von etwa 20 kOhm bis 1 MOhm dient zur Einstellung der Schwingungsamplitude und des Schwingungseinsatzpunktes. Durch diesen Widerstand tritt eine Spannungserhöhung an dem Transformator 2 mit den Wicklungen 3 und 4 je nach Dimensionierung in der Größenordnung des 10- bis 30fachen Spannungswertes der verwendeten Stromquelle an der Emitter-Kollektor-Strecke ein. Durch diese Schaltungsanordnung ergibt sich, daß nur die eine Richtung des Stromflusses in Impulsen führen kann und daß dadurch nur die halbe Oszillatorfrequenz einseitig gerichtet den Ausgang erreicht. Bei entsprechender Dimensionierung des Transformators 2, den Wicklungen 3 und 4 können sonst erforderliche Verstärkerstufen eingespart werden. Da es sich um eine selbstschwingende Oszillatorschaltung handelt, stehen am Ausgang so lange Impulse, als die Entsperrung anhält, im Gegensatz zu einem monostabilen Anstoßschwinger. Der Sperrschwinger wirkt daher gleichzeitig als Transformator, so daß die erforderliche Schaltspannung für die nächste Stufe ohne zusätzliche Zwischenverstärkerstufen abgenommen werden kann. Die Erregerspannung und der Erregerstrom können außerordentlich niedrig sein, denn durch die Einschaltung der Diode mit dem Widerstand erfolgt die Schwingungsauslösung bereits bei einem sehr niedrigen negativen Basispotential gegenüber dem Emitter. Die Frequenz des Oszillators kann durch die übliche Parallel- oder Reihenschaltung von Kondensatoren 8 beliebig gewählt werden.
  • Die Entsperrung des Oszillators kann beispielsweise durch einen über die Spulenkombination schwingenden Permanentmagneten ausgelöst werden, wobei die Entsperrung immer nur dann erfolgt, wenn in der Basis-Emitter-Spule ein negativer Impuls erzeugt wird. Die Entsperrung kann auch über Fotoelemente, Fotohalbleiter, in Fotoelement- oder Fotowiderstandsschaltung ausgelöst werden. Auch durch die Eingabe negativer Impulse in den Bais-Emitter-Keis oder von positiven Impulsen in den Emitter-IKeis ist die Entsperrung herbeizuführen, Selbstverständlich kann die Eingabe derartiger Impulse auch über eine dritte Spule über die Kopplung mit den Oszillatorkreisspulen erfolgen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sperrschwingerschaltung mit Transistor, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spule (4) des Transformators im Emitter- und Kollektor-Kreis und eine andere Spule (3) des Transformators im Emitter-Basis-Kreis angeordnet ist und die Sperrung des Oszillators durch eine Diode (5) in Flußrichtung vom Emitter zur Basis erfolgt, so daß Emitter- und Basisspannung übereinstimmen, und daß eine zweite Diode (6) in der Flußrichtung von der Basis zum Pluspol der Spannungsquelle mit einem regelbaren Widerstand (7) zur Einstellung der Schwingungsamplitude und des Schwingungseinsatzpunktes geschaltet ist.
  2. 2. Sperrschwingerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsperrung des Oszillators durch einen über die Spulenkombination _ schwingenden Permanentmagneten ausgelöst wird.
  3. 3. Sperrschwingerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsperrung über Fotoelemente, Fotohalbleiter in Fotoelement- oder Fotowiderstandsschaltung ausgelöst wird.
  4. 4. Sperrschwingerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsperrung durch Eingabe negativer Impulse in den Basis-Emitter-Kreis oder positiver Impulse in den Emitterkreis ausgelöst wird.
  5. 5. Sperrschwingerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe über eine dritte Spule über die Kopplung mit den Oszillatorkreisspulen erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 675; USA.-Patentschrift Nr. 2 690 510.
DER23683A 1958-07-12 1958-07-12 Sperrschwingerschaltung mit Transistor Pending DE1107270B (de)

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DER23683A DE1107270B (de) 1958-07-12 1958-07-12 Sperrschwingerschaltung mit Transistor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1107270B true DE1107270B (de) 1961-05-25

Family

ID=7401472

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DER23683A Pending DE1107270B (de) 1958-07-12 1958-07-12 Sperrschwingerschaltung mit Transistor

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DE (1) DE1107270B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690510A (en) * 1946-03-29 1954-09-28 Gordon D Forbes Blocking oscillator circuits
DE1014675B (de) * 1956-08-29 1957-08-29 Telefunken Gmbh Sperrschwinger mit einem zur Stabilisierung der Kippfrequenz dienenden Schwingungskreis

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690510A (en) * 1946-03-29 1954-09-28 Gordon D Forbes Blocking oscillator circuits
DE1014675B (de) * 1956-08-29 1957-08-29 Telefunken Gmbh Sperrschwinger mit einem zur Stabilisierung der Kippfrequenz dienenden Schwingungskreis

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