DE1106191B - Elastische Aufhaengung fuer Fahrzeugmotoren mit einem zusaetzlichen Stuetzlager - Google Patents
Elastische Aufhaengung fuer Fahrzeugmotoren mit einem zusaetzlichen StuetzlagerInfo
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Description
- Elastische Aufhängung für Fahrzeugmotoren mit einem zusätzlichen Stützlager Die Erfindung geht von einer elastischen Aufhängung für Fahrzeugmotoren mit einem zusätzlichen Stützlager aus, das als pendelartiges Lager gegenüber senkrechten Kräften möglichst hart und gegenüber waagerechten Kräften möglichst weich ausgebildet ist und aus runden elastischen Körpern besteht, deren obere und untere Haftflächen mit ebenfalls runden Metallplatten festhaftend- verbunden sind, mit denen eine Verbindung einerseits zum Fahrzeugrahmen und andererseits zum Motorteil hergestellt ist. Diese elastische Aufhängung dient zur Unterdrückung senkrechter, insbesondere durch Fahrbahnstöße hervorgerufener rhythmischer Bewegungen von Fahrzeugmotoren, vorzugsweise für Fahrzeuge mit 6-Zylinder-Motoren.
- Fahrzeugmotoren werden bekanntlich auf die verschiedenartigsten Weisen gegenüber dem Fahrzeugrahmen elastisch glagert. Es kann vorkommen, daß durch die Fahrbahnstöße die Masse des Motors zu rhythmischen, senkrechten Bewegungen angeregt wird. Diese Bewegungen können sich unter Umständen bei bestimmten Geschwindigkeiten bzw. bei bestimmter gleichmäßiger Aufeinanderfolge der Fahrbahnstöße zu unangenehmen Erschütterungen aufschaukeln. Es ist daher Aufgabe und Zweck der Erfindung, mit Hilfe einer besonders einfachen Vorrichtung diese Bewegungen zu unterdrücken. Dabei soll, wie an sich bekannt, die Funktion der an sich vorhandenen elastischen Motorlagerung möglichst wenig beeinflußt werden.
- Bei einer bekannten Motorlagerung ist der Motor von einem Ring umgeben, der über ein Strebengerüst am Fahrzeug befestigt ist. Dieser Ring nimmt drei oder vier elastische Lager zur Dämpfung der vom Motor herrührenden Schwingungen auf. Hierbei ist in dem einen Fall die Anordnung so getroffen, daß zwei elastische Lager, bestehend aus zwischen Metallteilen festhaftenden Gummikörpern, ober- und unterhalb des Motors vorgesehen sind. Diese Lager werden in senkrechter Richtung auf Druck und in waagerechter Richtung auf Schub beansprucht. Die Gummikörper sind also in senkrechter Richtung härter als in waagerechter Richtung. Beidseitig des Motors sind hierbei noch zwei weitere elastische Lager im Ring vorgesehen, die so angeordnet sind, daß sie in senkrechter Richtung auf Schub und in waagerechter Richtung auf Druck beansprucht werden. Dadurch ergibt sich eine 1lnordnung, bei der die Bewegungsmöglichkeit des Motors in allen Richtungen ziemlich gleichwertig ist.
- Weiterhin ist eine Motoraufhängung nicht mehr neu, bei der -das Gewicht des Motors auf die elastische Lagerung keinen Einfluß hat, weshalb eine zusätzliche Aufhängung an stabförmigen Trägern vorgesehen ist, die an ihren Enden Kugeln aufweisen. Diese stabförmigen Pendel liegen genau über dem Schwerpunkt. Hierbei sind zwar die Aufhängelemente unter Zwischenschaltung von auf Druck beanspruchten Gummipuffern einseitig an einem Traggerüst elastisch angeordnet, aber in der anderen Richtung auf dem Chassis ohne elastische Mittel befestigt. Das bekannte Pendellager ist daher nur in einer senkrechten Richtung elastisch wirksam, während in der anderen Richtung eine metallische Verbindung zustande kommt.
- Die Erfindung besteht darin, daß das Stützlager aus zwei hintereinander geschalteten, durch einen senkrechten Stab lösbar oder fest miteinander verbundenen elastischen Körpern besteht, deren Haftflächen und Metallplatten quer zur Stabachse liegen. Durch die Hintereinanderschaltung der elastischen Mittel ergibt sich ein einfacher Aufbau des zusätzlichen Stützlagers, wobei die Gummikörper zur Unterdrückung der von der Fahrbahn eingeleiteten senkrechten Stöße in der Zug- und Druckrichtung wirksam werden. Infolge der an sich bekannten Ausbildung großer Weichheit der Gummikörper in waagerechter Richtung können seitliche Schwankungen, beispielsweise um eine Quer-oder Längsachse, ohne wesentliche Beeinflussung durch das Stützlager von den übrigen elastischen Lagern des Motors aufgenommen werden. Es können sich infolgedessen durch Fahrbahnstöße keine unangenehmen Schwingungszustände mehr ausbilden.
- Dies wirkt sich am meisten bei 6-Zylinder-Motoren aus, da bei deren Laufruhe sich das sogenannte Fahrbahntrampeln am unangenehmsten bemerkbar macht.
- Das Stützlager kann hierbei in an sich bekannter Weise oberhalb des Motors genau über dessen Schwerpunkt angeordnet :sein. Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt werden kann, läßt die nachstehende Beschreibung der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele erkennen. Es zeigt Fig. 1 ein Schema der Gesamtanordnung und Fig. 2 und 3 verschiedene Ausführungsformen der Stützlager jeweils im schematischen Längsschnitt. Gemäß Fig. 1 ist der Motorblock 1 gegenüber dem Fahrzeugrahmen 2 durch die Lager 3 und 4 elastisch gelagert. Über dem Motor, und zwar möglichst direkt über seinem Schwerpunkt 5, befindet sich das Stützlager 6, das den Motor wiederum gegen den Fahrzeugrahmen. z. B. gegen die Quertraverse 7, abstützt. Das Stützlager 6 ist dabei so ausgebildet, daß es in allen waagerechten Richtungen sehr weich ist und infolgedessen Bewegungen des Motors in diesen Richtungen praktisch nicht beeinflußt. In senkrechter Richtung jedoch ist es sehr hart, so daß der Motor in dieser Richtung festgehalten wird.
- Es ist möglich, das Stützlager 6 auch an einer anderen Stelle, gegebenenfalls auch unter dem Motor, anzuordnen. Es wird aber immer zweckmäßig sein, es so nahe wie möglich in die durch den Schwerpunkt verlaufende Senkrechte hineinzuverlegen.
- Das Stützlager ist als Gummikörper mit daran festhaftenden Metallteilen ausgebildet. Dabei wird man die Anordnung so treffen, daß der elastische Querschnitt des Lagers durch senkrechte Kräfte auf Druck, durch waagerechte Kräfte dagegen auf Schub und/ oder Biegung beansprucht wird. Als elastisches Material wird Gummi oder ein technisch gleichwertiger Stoff verwendet. Seine Verbindung mit den starren Teilen erfolgt über einen an sich bekannten Kleb- oder Haftvorgang. Wie ein Stützlager 6 ausführt werden kann, zeigen im einzelnen die Fig. 2 und 3.
- Gemäß Fig. 2 ist das Stützlager 6 als Pendel mit senkrechter Längsachse ausgebildet. Es besteht aus an sich bekannten schichtförmig aufgebauten Gummi-und Metallkörpern, bei denen zwischen den äußeren starren Platten 8 der Gummikörper 10 festhaftend angeordnet ist. Diese elastischen Schichtkörper sind miteinander durch einen starren Stab 11, der auch lösbar sein kann, verbunden. Die Schrauben 9 dienen zur Befestigung der Schichtkörper sowohl am Motor 1 als auch an' der Traverse 7. Die starren Platten 8 sind einander zugewölbt. Gemäß Fig. 3 sind die elastischen Schichtkörper an den Enden des starren Stabes 12 so ausgebildet, daß der Gummikörper 13 eine Halbkugel bildet. Dabei ist das eine Metallteil 14 halbkugelförmig und das Metallteil 15 schalenförmig ausgeführt. Bei seitlicher Auslenkung -werden die Gummimetallteile nur auf Schub beansprucht, und sie sind daher gegenüber diesen Auslenkungen besonders nachgiebig.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: 1. Elastische Aufhängung für Fahrzeugmotoren mit einem zusätzlichen Stützlager, das als pendelartiges Lager gegenüber senkrechten Kräften möglichst hart und gegenüber waagerechten Kräften möglichst weich ausgebildet ist und aus runden, elastischen Körpern besteht, deren obere und untere Haftflächen mit den ebenfalls runden Metalplatten festhaftend verbunden sind, die an ihren Enden Befestigungsbolzen zur Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen und- dem zu lagernden Teil tragen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützlager aus zwei hintereinandergeschalteten, durch einen senkrechten Stab (11 bzw. 12) lösbar oder fest miteinander verbundenen elastischen Körpern besteht, deren Haftflächen und Metallplatten quer zur Stabachse liegen. -2. Elastische Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den starren und den elastischen Teilen liegenden Haftflächen in an sich bekannter Weise einander zugewölbt sind. 3. Elastische Aufhängung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Stabenden liegenden starren Teile und die ihnen zugeordneten Gummikörper in an sich bekannter Weise halbkugelförmig ausgebildet sind. 4. Elastische Aufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise das oberhalb des Motors (11) angeordnete Stützlager genau über dessen Schwerpunkt (5) l iaat In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 182 964; französische Patentschrift Nr. 751359; britische Patentschriften Nr. 493 328, 515 723: USA.-Patentschriften Nr. 1859 777, 2 083 277.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEV10538A DE1106191B (de) | 1956-04-23 | 1956-04-23 | Elastische Aufhaengung fuer Fahrzeugmotoren mit einem zusaetzlichen Stuetzlager |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1106191B true DE1106191B (de) | 1961-05-04 |
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ID=7573134
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1106191B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2357773A1 (fr) * | 1976-07-05 | 1978-02-03 | Hurth Masch Zahnrad Carl | Pivot basculant pour joints articules, notamment pour joints de cardan ou similaires |
| DE102011079111A1 (de) * | 2011-07-14 | 2013-01-17 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Aggregate-Befestigung für ein Kraftfahrzeug |
| DE102018207485A1 (de) * | 2018-05-15 | 2019-11-21 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Befestigungseinrichtung eines Hybrid-Antriebsaggregats in einem Kraftfahrzeug |
Citations (6)
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| US1859777A (en) * | 1928-12-20 | 1932-05-24 | Mechanical Rubber Co | Cushioning connection |
| FR751359A (fr) * | 1932-05-23 | 1933-09-02 | Système de fixation des moteurs sur les véhicules automobiles et appareils en comportant application | |
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| GB493328A (en) * | 1936-05-23 | 1938-10-06 | Getefo | Improvements in and relating to the resilient mounting of motors for vehicles and aircraft |
| GB515723A (en) * | 1938-06-27 | 1939-12-12 | Reginald Dean Averns | Improvements in motor vehicles |
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-
1956
- 1956-04-23 DE DEV10538A patent/DE1106191B/de active Pending
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