DE859679C - Elastische Halterung fuer Instrumente oder Geraete oder zu einer Einheit zusammengefasster Saetze von solchen - Google Patents
Elastische Halterung fuer Instrumente oder Geraete oder zu einer Einheit zusammengefasster Saetze von solchenInfo
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- DE859679C DE859679C DEC1070D DEC0001070D DE859679C DE 859679 C DE859679 C DE 859679C DE C1070 D DEC1070 D DE C1070D DE C0001070 D DEC0001070 D DE C0001070D DE 859679 C DE859679 C DE 859679C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
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Description
- Elastische Halterung für Instrumente oder Geräte oder zu einer Einheit zusammengefaßter Sätze von solchen Die Erfindung betrifft eine elastische Halterung für, gegen Erschütterungen empfindliche Instrumente oder Geräte. Es sind derartige Halterungen in mehreren Ausführungsformen sowohl unter Verwendung von Stahl- wie auch von Gummi federn bekanntgeworden. Die bekannten Halterungen zeigen jedoch durchweg entweder die Eigenart, daß sie nur in einer bevorzugten Schwingungsrichtung oder Schwingungsebene eine Abschirmung der Störkräfte gewähren, oder aber sie sind vielteilig und entsprechend kostspielig.
- Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Halterung bezweckt, eine möglichst einfache Anordnung zu schaffen, die gegenaber Störkräften aus allen Richtungen in hohem Maße elastisch nachgibt. Bei der erfindungsgeinäßen Halterung wird das Gerät oder der zu einer Einheit zusammengefaßte Gerätesatz mit einer beispielsweisen stabförmigen, nach unten reichenden Verlängerung ausgerüstet, die weit unterhalb des Schwerpunktes von Gerät oder Gerätesatz durch eine allseits elastische Gummifederung gegenüber dem Fundament abgestützt ist, Es können zwar grundsätzlich Gummi federungen jeder Art Verwendung finden, sofern sie unter Belassung eines ausreichenden Gummiquerschnittes, wie er für die Aufrechterhaltuntg der Betriebssicherheit erforderlich ist, genügend weichfedernd gestaltet werden können, wie es z. B. hei Biegungsfedern ohne weiteres oder auch bei Druckfedern durch die Anordnung von Hohlräumen möglich ist.
- Besonders einfach wird aber die Gesamtanordnung, wenn als Gummifederung eine hülsenförmige Gummimetallfeder verwendet wird, welche durch die ruhende Last auf Schub beansprucht wird.
- Aufundabschwingungen des Gerätes werden von der Gummifeder dann unter Schubverformung aufgenommen, eine Beanspruchungsart, welcher die Feder mit großer Weichheit nachgibt. Schwingungen in Querrichtung würden, wenn die hülsenförmige Gummimetailfeder in der Höhe des Gerätes an demselben angeordnet wäre, hart aufgenommen werden, da die Federhewegung unter Drud,-- bzw. Zugrerformung des Gummis stattfinden muß. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung jedoch, wobei die Gummi feder am unteren Ende der als Übersetzungshebel wirkenden Verlängerung angeordnet ist, werden auch Seiteuschwingungen des Gerätes weich aufgenommen, da die Kräfte an der Feder entsprechend vergrößert, andererseits die Federwege, gemessen am Gerät, ebenfalls entsprechend vergrößert werden.
- Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich durch große Einfachheit aus, die um so wertvoller erscheint, wenn man berücksichtigt, daß gleichzeitig eine im wesentlichen gleich große Nachgiebigkeit gegenüber Störkräften aus allen Richtungen erzielt wird. Das Verlängerungsorgan ist dabei in vielen Fällen nicht einmal als zusätzlicher Teil zu werten, da es den Tisch oder die Konsole ersetzen kann, auf denen man die Geräte sonst anordnen würde. In anderen Fällen kann ein ohnehin notwendiger Sonstruktionsteil, z. B. eine Zuführungsleitung, gleich zeitig als Verlängerungsorgan ausgebildet werden, indem die Zuführungsleitung zwischen der Gummifederung und dem Gerät als starres Rohr aúsgebildet wird.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführuugsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 in Ansicht bzw. Teilschnitt die vollständige Halterung eines Gerätes, Abb. 2 dagegen einen Schnitt durch einen in abreichender Weise gestalteten Fußpunkt.
- In Abb. 1 ist das Gerät mit 1 bezeichnet, sein Schwerpunkt mit S. Statt um ein Gerät kann es sich auch um einen Kasten oder um eine Platte handeln, in dem bzw. auf der mehrere Einzelinstrumente oder Geräte angeordnet sind. An das Gerät bzw. den Kasten oder die Platte schließt sich nach unten eine Verlängerung 2 an, deren Gestal tung im einzelnen nicht wesentlich ist und welche z. 13. als Stab, als Rohr oder auch hei Beichtbauten als Gitterkonstruktion ausgeführt sein kann. Das untere Ende dieser Verlängerung 2 ist mit einer Gummifederung 3 verbunden welche in an sich bekannter Weise aus einer Gummihülse besteht, die an ihren inneren und äußeren zylindrischen Flächen mit entsprechenden Metallbülsen festhaftend verhunden ist. Diese Gummihülse kann in radialer Richtung im Interesse ihrer Haltbarkeit etwas vorgespannt sein. Jedoch ist eine zu starke Vorspannung zu vermeiden, da sie die Federung unnötig hart macht. Die äußere Metallhülse dieser Gummifederung ist in dem Metallfuß 4 befestigt. Dieser Fuß 4 kann mit der Bodenfläche verschraubt sein oder aber auch so schwer ausgebildet sein, daß er allein ausreichende Standfestiglieit für das Gerät sichert. Das Gerät r vermag sowohl in senkrechter Richtung wie auch in allen waagerechten Richtungen weichfedernd zu schwingen. Auf das Gerät einwirkende Kräfte in senkrechter Richtung werden zwar ohne Übersetzung auf die Gummifeder übertragen. Da sie durch solche Kräfte aber auf Schub beansprucht wird, gibt sie ihnen verhältnismäßig weichwirkend nach. In waagerechter Richtung auf das Gerät wirkende Kräfte verursachen ein Ausschwingen der Verlängerung 2, welche als Hebelarm wirkt und die Kräfte vergrößert auf die Gummifederung 3 überträgt, so daß auch diese Kräfte weich aufgenommen werden, trotz dein der Gummi in diesem Fall auf Druck bzw. Zug beansprucht wird.
- In Abb. 2 ist der Fußpunkt der Halterung in etwas abweichender Gestalt ausgebildet, indem die Gummi federung in zwei kurze hülsenförmige Gummifedern 5 aufgeteilt ist, deren innere Metallhülsen mit Abstand auf das Ende der Verlängerung2 starr aufgeklemmt sind.
- Die äußere Metallhülse der unteren Gummifeder 5 ruht auf einem Absatz des Fußes 4 auf, während die äußere Metallhülse der oberen Gummifeder 5 in dem Fuß 4 gleitend geführt ist und durch eine Spannmutter 6 nach unten bewegt werden kann.
- Auf diese Weise ist es möglich, die beiden Gummifedern 5 in senkrechter Richtung gegeneinander zu verspannen, so daß ihre Federhärte einstellbar ist.
- Die erfindungsgemäße Halterung kann gleichermaßen Anwendung finden in den Fällen, hei denen es darauf ankommt, von außen kommende Störkräfte von dem Gerät fernzuhaltfen, wie auch in den Fällen, wo zu verhindern ist, daß in dem Gerät entstehende Störkräfte auf dem Weg über die Halterung z. B. in andere empfindliche Instrumente oder Geräte gelangen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I Elastische Halterung für Instrumente oder Geräte oder zu einer Einheit zusammengefaßte Sätze von solchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (I) oder der Gerätesatz mit einer beispielsweise stabförmigen, nach unten reichenden Verlängerung (2) ausgerüstet ist, die weit unterhalb des Schwerpunktes (S) von Gerät oder Gerätesatz durch eine allseits elastische Gummifederung (3) gegenüber dem Fundament abgestützt ist.
- 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummifederung (3) als hülsenförmige Gummimetallfeder ausgebildet ist, welche durch die ruhende Last auf Schub beansprucht wird.
- 3. Halterung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummifederung in zwei hülsenförmige Gummimetallfedern (5) aufgeteilt ist, die in Schubrichtung gegeneinander verspannt werden können.Angezogene Druckschriften: Werbeschrift W 35 der Firma Getefo; Zeitschrift: »Feinmechanik und Präzision«, vom 1. Dezember 1932; französische Patentschriften Nr. 780478, 823 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC1070D DE859679C (de) | 1943-01-10 | 1943-01-10 | Elastische Halterung fuer Instrumente oder Geraete oder zu einer Einheit zusammengefasster Saetze von solchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC1070D DE859679C (de) | 1943-01-10 | 1943-01-10 | Elastische Halterung fuer Instrumente oder Geraete oder zu einer Einheit zusammengefasster Saetze von solchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE859679C true DE859679C (de) | 1952-12-15 |
Family
ID=7012507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC1070D Expired DE859679C (de) | 1943-01-10 | 1943-01-10 | Elastische Halterung fuer Instrumente oder Geraete oder zu einer Einheit zusammengefasster Saetze von solchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE859679C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143035B (de) * | 1959-11-19 | 1963-01-31 | Auto Union Gmbh | Vorrichtung zum Abzeichnen der OEffnungen in einer Bohrung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR780478A (fr) * | 1933-10-30 | 1935-04-26 | Perfectionnements aux amortisseurs de vibrations | |
| FR823644A (fr) * | 1936-06-27 | 1938-01-24 | Getefo | Suspension élastique d'instruments ou de tableaux de bord |
-
1943
- 1943-01-10 DE DEC1070D patent/DE859679C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR780478A (fr) * | 1933-10-30 | 1935-04-26 | Perfectionnements aux amortisseurs de vibrations | |
| FR823644A (fr) * | 1936-06-27 | 1938-01-24 | Getefo | Suspension élastique d'instruments ou de tableaux de bord |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1143035B (de) * | 1959-11-19 | 1963-01-31 | Auto Union Gmbh | Vorrichtung zum Abzeichnen der OEffnungen in einer Bohrung |
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