DE1106034B - Reinigungslappen od. dgl. fuer verschmutzte Haende, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden ist - Google Patents
Reinigungslappen od. dgl. fuer verschmutzte Haende, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden istInfo
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- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
- C11D17/00—Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
- C11D17/04—Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties combined with or containing other objects
- C11D17/049—Cleaning or scouring pads; Wipes
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Description
- Reinigungslappen od. dgl. für verschmutzte Hände, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden ist Es ist schon bekannt, zur Reinigung beschmutzter Hände außer Seife Handwasch- und Schmutzlösungspasten zu verwenden. Diese Pasten setzen bei ihrer Verwendung den Gebrauch von Wasser voraus. Der Reinigungseffekt der Pasten liegt einmal im Reibungswert des darin enthaltenen Sandes oder Holzmehles, zum anderen in der Zusammensetzung der waschaktiven Substanz, der Alkalisulfate oder Alkalikarbonate. Dieser Reinigungseffekt wird aber nur dann erreicht, wenn Wasser zur Reinigung mitverwendet wird.
- Es sind auch schon Trockenreinigungsmittel bekannt; diese greifen jedoch die Haut stark an. So ist z. B. ein Handreinigungsmittel für Kraftfahrer bekannt, das aus destilliertem Wasser, Kalilauge, Wasserglas und Glycerin besteht. Es bleiben aber oft Pastenreste zurück, die mit der Handfeuchtigkeit einen schleimigen Belag bilden, der für den Kraftfahrer hinderlich ist und der Haut bei dauerndem Gebrauch Schaden zufügen kann.
- Außerdem ist es auch schon bekannt, zum Reinigen verschmutzter Hände ohne Verwendung von Wasser Reinigungslappen zu verwenden, die mit einem reinigend wirkenden Gemisch von Chemikalien getränkt sind; diese Gemische enthalten jedoch alle erhebliche Mengenanteile an Glycerin neben Wasserglas und waschaktiven Stoffen, wie sulfoniertes Ricinusöl oder Trinatriumphosphat. Diese Reinigungslappen haben den Nachteil, daß Glycerin in höherer Konzentration die Haut zu sehr erweicht und sogar Hautreizungen verursachen kann.
- Es wurde nun gefunden, daß Lappen, Schwämme oder ähnliche saugfähige Gegenstände, die mit einem Gemisch aus Natriumtripolyphosphat oder Trinatriumphosphat, Fettsäure-Fettalkohol-Ester und Alkylsulfonat getränkt wurden, eine ausgezeichnete Reinigungswirkung auch ohne Mitverwendung von Wasser zeigen und die oben geschilderten Nachteile nicht aufweisen. Man kann den getränkten Gegenstand durch die Beigabe einer kleinen Menge eines unschädlichen Polyalkohols, besonders des bekannten Glycerinersatzstoffes Hexantriol, vor Austrocknung schützen; außerdem kann man ihn dadurch 3 Monate feucht halten, daß man ihn in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt.
- Mit diesem getränkten Gegenstand lassen sich mühelos sämtliche Mineralölverschmutzungen sowie Teer, Tinte, Kopierstifte, Stempelfarben, Ö1- und Ölfarbenfiecke usw. durch leichtes Reiben entfernen. Er nimmt alle diese Verschmutzungen auf, ohne sie wieder auf die behandelte Fläche abzugeben. Der Zusatz eines unschädlichen hautpflegenden Stoffes, besonders eines Esters aus einer höhermolekularen Fettsäure und einem höhermolekularen Fettalkohol, gibt der Haut eine gewisse Rückfettung.
- Als Lappen werden Frottiertücher, Waschlappen bzw.
- Schwämme u. ä. benutzt. Diese werden zunächst bei etwa 1200C heiß gedämpft und 15 Minuten lang unter Druck belassen. Danach wird folgende Mischung zubereitet: 40 Teile Natriumtripolyphosphat oder Trinatriemphosphat, gelöst in Wasser im Verhältnis 1:20, 20 Teile Fettsäure-Fettalkohol-Fster und 40 Teile waschaktives Alkylsulfonat R - SO3 Na (wobei R einen höhermolekularen Alkylrest darstellt).
- Mit dieser Mischung werden die Lappen getränkt.
- Die Lappen werden zweckmäßig in Kunststoffdosen von geeigneter Form verpackt.
- PATENTANSPRVCE1E: 1. Lappen, Schwamm oder ein ähnlicher saugfähiger Gegenstand zum Reinigen verschmutzter Hände u. dgl. ohne Verwendung von Wasser, der mit einem Reinigungsmittel imprägniert ist, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Gemisch aus Natriumtripolyphosphat oder Trinatriumphosphat, einem die Haut pflegenden Stoff, besonders einem Ester aus einer höhermolekularen Fettsäure und einem höhermolekularen Fettalkohol und einem waschaktiven Natriumalkylsulfonat, das gegebenenfalls auch ein Feuchthaltemittel, besonders Hexantriol, enthalten kann, getränkt ist.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung eines Lappens, Schwammes oder ähnlichen Gegenstandes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lappen, Schwamm oder ein ähnlicher saugfähiger Gegenstand etwa 15 Minuten lang bei etwa 1200C in einem Druckgefäß mit Dampf behandelt wird und daß er darauf mit einem Gemisch aus etwa 40 Teilen Natriumtripolyphosphat oder Trinatriumphosphat, etwa 20 Teilen eines Esters aus einer höhermolekularen Fettsäure und einem höhermolekularen Fettalkohol und etwa 40 Teilen eines waschaktiven Natriumalkylsulfonats imprägniert wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 647 523; schweizerische Patentschriften Nr. 182 927; 183 424; britische Patentschrift Nr. 597 747; »Seifen - Öle - Fette - Wachse«, 1956, Nr.22,S.664 665.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB48203A DE1106034B (de) | 1958-03-15 | 1958-03-15 | Reinigungslappen od. dgl. fuer verschmutzte Haende, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden ist |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB48203A DE1106034B (de) | 1958-03-15 | 1958-03-15 | Reinigungslappen od. dgl. fuer verschmutzte Haende, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden ist |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1106034B true DE1106034B (de) | 1961-05-04 |
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ID=6968496
Family Applications (1)
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| DEB48203A Pending DE1106034B (de) | 1958-03-15 | 1958-03-15 | Reinigungslappen od. dgl. fuer verschmutzte Haende, der ohne Benutzung von Wasser anzuwenden ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1106034B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3447499A1 (de) * | 1984-12-27 | 1986-07-10 | PWA Waldhof GmbH, 6800 Mannheim | Nicht-trocknendes reinigungstuch |
| WO1995000116A3 (en) * | 1993-06-18 | 1995-02-09 | Procter & Gamble | Personal cleansing system comprising a polymeric diamond-mesh bath sponge and a liquid cleanser with moisturizer |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH182927A (de) * | 1935-11-06 | 1936-03-15 | Dakitsch Tony | Mittel zum Trockenentfernen von Schmutz an menschlichen Körperteilen. |
| CH183424A (de) * | 1934-05-18 | 1936-04-15 | Tobler & Co | Reinigungslappen. |
| DE647523C (de) * | 1932-03-05 | 1937-07-07 | Chem Fab Frankfurt West Alexan | Verfahren zur Herstellung eines Trockenreinigungsmittels |
| GB597747A (en) * | 1945-08-24 | 1948-02-03 | Emeric Louis David | New or improved cleansing means especially suitable for toilet use |
-
1958
- 1958-03-15 DE DEB48203A patent/DE1106034B/de active Pending
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| EP0186208A3 (en) * | 1984-12-27 | 1988-03-30 | Pwa Waldhof Gmbh | Non-drying cleaning pad |
| WO1995000116A3 (en) * | 1993-06-18 | 1995-02-09 | Procter & Gamble | Personal cleansing system comprising a polymeric diamond-mesh bath sponge and a liquid cleanser with moisturizer |
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