[go: up one dir, main page]

DE1105987B - Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Messwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshaeufigkeit - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Messwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshaeufigkeit

Info

Publication number
DE1105987B
DE1105987B DEL31605A DEL0031605A DE1105987B DE 1105987 B DE1105987 B DE 1105987B DE L31605 A DEL31605 A DE L31605A DE L0031605 A DEL0031605 A DE L0031605A DE 1105987 B DE1105987 B DE 1105987B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
proportional
voltage
measured value
circuit arrangement
direct current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL31605A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL31605A priority Critical patent/DE1105987B/de
Publication of DE1105987B publication Critical patent/DE1105987B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/30Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Meßwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshäufigkeit Zur elektrischen Messung anderer elektrischer und nicht elektrischer Größen werden bekanntlich Meßwertumformer verwendet. Bei der bekannten Ausführung eines solchen Meßwertumformers findet ein Kräftevergleich statt zwischen jener Kraft, die die Meßgröße in einem entsprechenden Meßwerk erzeugt, und derjenigen, die ein proportionaler Kompensationsstrom in einem elektrischen Meßwerk hervorruft. Zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtszustandes dient ein Regler, bestehend aus einem rückwirliungsfreien Fühler und einer verstärkenden Anordnung. Dieser Regler liefert den meßwertabhängigen Kompensationsstrom. Es ist auch ein Meßwertumformer bekanntgeworden, der außerdem einen aus Elektronenröhren bestehenden Generator aufweist, dessen Frequenz meßwertabhängig ist und zur Fernübertragung benutzt werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Meßwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshäufigkeit unter Verwendung eines Kompensationssystems zu schaffen, das aus einem vom Meßwert beaufschlagten und ein Drehmoment liefernden Meßgerät, einer von einem Gleichstrom durchflossenen Kompensationsspule, einem Abgriffsystem und einer spannungsabhängigen Kippschaltung besteht. Gemäß der Erfindung steuert die vom Abgriffsystem gelieferte Spannung nach eventuell er Verstärkung und Gleichrichtung einen Übertrager mit möglichst rechteckiger Magnetisierungskennlinie aus, der zusammen mit seinen Wicklungen und anderen verstärkenden Elementen, insbesondere über die Basisspannung gesteuerten Transistoren, eine astabile Kippschaltung bildet, in welcher die meßwertabhängige Höhe der Kollektorströme die Größe der zeitlichen Flußänderung im Kern bestimmt, so daß die für die Flußänderung von einem Sättigungswert zum anderen benötigte Zeit dem Meßwert umgekehrt proportional ist, wodurch in den Wicklungen eine bei rechteckiger Magnetisierungskennllnie mäanderförmige, für die Impulsübertragung geeignete und in ihrer Ordinate meßwertproportionale Spannung entsteht, deren Halbwellenflächen unabhängig von der Kippfrequenz konstant sind, so daß außerdem nach Doppelweggleichrichtung auch eine meßwertproportionale Gleichspannung zur Verfügung steht.
  • Es sind bereits Schaltungen bekanntgeworden, die aus einem mit mehreren Wicklungen versehenen Übertrager und mehreren Transistoren als Schaltelementen- bestehen.
  • Derartige Schaltungen werden als magnetisch gekoppelte Multivibratoren oder Inverter bezeichnet. Der Übertrager weist dabei zwei Rückkopplungswicklungen auf, die mit einem Ende an der Basis oder am Emitter der beiden Transistoren liegen. Weitere Wicklungen sind mit den Kollektoren der Transistoren verbunden. Außerdem ist eine konstante oder meßwertabhängige Gleichspannung vorhanden. Zusätzlich kann eine weitere Gleichspannungsquelle zur Vorspannungserzeugung vorgesehen sein. Die Wicklungen auf dem Übertrager sind so gepolt, daß durch die entstehenden Kippschaltungsvorgänge die beiden Transistoren abwechselnd geöffnet und gesperrt werden.
  • Die Frequenz dieses periodischen Wechsels hängt von der Zeit ab, die der Magnetfluß im Kern des Übertragers benötigt, um von der Sättigung in der einen Richtung bis zur Sättigung in der anderen Richtung zu gelangen.
  • Unter der Annahme, daß der erste Transistor gerade geöffnet und der zweite gesperrt ist, erzeugt die angelegte Gleichspannung über die zugehörige Kollektonvicklung des geöffneten Transistors zunächst im Kern einen linear ansteigenden Magnetfluß, solange die Sättigung noch nicht erreicht ist. Die gesamte Gleichspannung liegt also an der Kollektorwiddung des geöffneten Transistors. An den Rückkopplungswicklungen, die mit den Basisanschlüssen oder den Emitteranschlüssen der Transistoren verbunden sind, treten dabei Spannungen auf, die die Öffnung des ersten und die Sperrung des zweiten Transistorsnochunterstützen. Sobald die Sättigung erreicht ist, brechen die Spannungen zusammen, und die im Drosselkern gespeicherte magnetische Energie wird freigegeben.
  • Hierbei nimmt der magnetische Fluß ab, und es werden an den Wicklungen entgegengesetzte Spannungen induziert, die den ersten Transistor sperren und den zweiten öffnen. Infolge des Kollektorstromes des zweiten Transistors steigt der Fluß nach der anderen Richtung bis zur erneuten Sättigung an. Dieser Kippvorgang wiederholt sich in einer Frequenz, die von der angelegten Gleichspannung, den Windungszahlen der Wicklungen und der Größe des Sättigungsflusses abhängig ist. Derartige magnetisch gekoppelte Multivibratoren benötigen zu ihrer Aussteuerung eine ziemlich große Leistung, die in der Größenordnung von einigen Watt liegen kann.
  • Gemäß der Erfindung wird zwar unter anderem ebenfalls ein aus dem Übertrager und zwei Transistoren bestehender magnetisch gekoppelter Multivibrator verwendet, jedoch werden zum Unterschied von den bekannten Anordnungen die Transistoren nicht als Schalter benutzt, sondern sie werden über die Basisspannung gesteuert. Hierdurch ist es möglich, mit Steuerleistungen in der Größe von einigen 10-6 Watt auszukommen.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand eines Schaltungsbeispiels gemäß Fig. 1 der Zeichnung und den Diagrammen gemäß Fig. 2 erläutert.
  • Im linken Teil der Schaltung gemäß Fig. 1 ist das bewegliche Meß- und Kompensationssystem dargestellt.
  • Es weist eine Meßwerkspule M1 auf, die von dem zu messenden Strom beaufschlagt wird. Dieses Meßwerk kann auch durch eine Bourdonfeder für Druckmessung oder ein anderes Meßelement ersetzt sein, das ein Drehmoment liefert. Mit M2 ist die Kompensationsspule bezeichnet, die ein entsprechendes Gegendrehmoment liefern soll. Die Feder F, die an der gemeinsamen Meßwerkachse I angreift, ist so bemessen, daß auch beim Meßwert 0 ein gewisser Kompensationsstrom fließen muß.
  • Mit der Meßwerkachse M ist zusätzlich eine Schwenkspule S verbunden, die sich im Feld eines Wechselstrommagneten E bewegt. In dieser Schwenkspule wird eine von ihrer Stellung abhängige Wechselspannung induziert.
  • Diese Wechselspannung wird mit Hilfe des Transistors T1 verstärkt und auf die Sekundärwicklung des Übertragers Ü transformiert. Dieser Übertrager besteht aus der Gegenkopplungswicklung W8, der eigentlichen Primärwicklung Ws und der Sekundärwicklung TT7lo Die Gegenkopplungswicklung dient zur Erhöhung des Eingangswiderstandes.
  • Hierdurch wird die Belastung der Schwenkspule verkleinert und eine Rückwirkung der Schwenkspule auf die Drehachse M praktisch ausgeschaltet. Die Spannung an der Sekundärwicklung 114o wird mit Hilfe der Gleichrichter G1 und G2 in eine pulsierende Gleichspannung verwandelt, die mit Hilfe der Kondensatoren C, und C2 und des Widerstandes R1 gesiebt wird. Die an dem Widerstand R2 anfallende Gleichspannung steuert einen magnetisch gekoppelten Muftivibrator aus, der nachfolgend beschrieben wird. Aus einem ferromagnetischen Kern K mit möglichst rechteckiger Hysteresisschleife sind Wicklungen W1 bis W7 aufgebracht, deren Bedeutung im Zusammenwirken mit den Transistoren T2 und T3 nachfolgend erläutert wird: Beim Aufmagnetisieren des Kerns in der einen oder anderen Richtung werden unter anderem in den Wicklungen W1 und Tl g entgegengerichtete Spannungen induziert.
  • Es wirkt also jeweils die Spannung in der einen Wicklung der Spannung an dem Widerstand R2 entgegen, während die Spannung in der anderen Wicklung die Steuerspannung verstärkt. Wenn z. B. die Magnetisierungsrichtung im Kern'gerade so verläuft, daß die Spannung an dem Widerstand R2 durch die Spannung an der Wicklung W, vergrößert wird, ist der Transistor T2 je nach Größe der Steuerspannung mehr oder weniger ausgesteuert. Er führt daher einen die Wicklung W2 durchfließenden Kollektorstrnm, der den Kern in der einen Richtung bis zur Sättigung aufmagnetisiert. Während dieser Phase ist der Transistor T2 gesperrt, weil die an der Wicklung Wo entstehende Spannung der Spannung an R2 entgegenwirkt. Sobald nun die Sättigung des Kerns erreicht ist, kann keine Flußänderung mehr stattfinden, und die induzierten Spannungen brechen schlagartig zusammen.
  • Infolgedessen wird auch der Transistor T2 stromlos, da die Steuerspannung R2 allein nicht ausreicht, um in ihm einen Kollektorstrom zum Fließen zu bringen. Die in dem Übertragerkern gespeicherte magnetische Energie wird nun wieder freigegeben, indem der Fluß von der oberen Sättigungsgrenze aus abnimmt. Da die Flußänderung jetzt negativ ist, werden in sämtlichen Wicklungen Spannungen induziert, die entgegengesetzt gepolt sind wie die in der Aussteuerungsphase des Transistors T2 vorliegenden Spannungen. Es bleibt also jetzt der Transistor T2 gesperrt, während der Transistor T3 ausgesteuert wird.
  • Sein Kollektorstrom, der durch die Wicklung 1V3 fließt, unterstützt die Abnahme des magnetischen Flusses so lange, bis die negative Sättigungsgrenze erreicht ist. Da auf Grund des verwendeten Kernmaterials der Sättigungsknick sehr scharf ausgeprägt ist, brechen die Spannungen wiederum plötzlich zusammen, der Transistor T3 wird stromlos, und der Transistor T2 wird erneut ausgesteuert.
  • Die Frequenz dieser Kippvorgänge hängt von der Größe der Sättigungsmagnetisierung, den Windungszahlen der Wicklungen und vor allem von der an dem Widerstand R2 liegenden Steuergleichspannung ab. Die Frequenz ist dieser Spannung streng proportional. In den Wicklungen W5, W6 und W7 des Übertragers werden mäanderförmige Spannungen induziert, deren Periodendauer der Steuerspannung indirekt und deren Ordinatenhöhe der Steuerspannung direkt proportional ist. Unabhängig von der Steuerspannung ist also das Integral einer solchen Spannungshalbperiode über die Zeit konstant. Die Vorgänge im magnetisch gekoppelten i, Übertrager werden an Hand von Fig. 2 nochmals ausführlich erläutert.
  • Das Justierpotentiometer P dient zur Symmetrierung des Spannungsverlaufes. Die an der Wicklung 1V5 anfallende Mäanderspannung wird mit Hilfe der Doppelweggleichrichteranordnung G3 in einen frequenzproportionalen, eingeprägten Gleichstrom verwandelt. Dieser Gleichstrom I durchfließt ein Anzeige- oder Registriergerät A, die Kompensationsspule M2 und einen Widerstand RK. Es können auch mehrere Meß- oder Registriergeräte angeschlossen werden. Da es sich um einen eingeprägten Gleichstrom handelt, spielen die Widerstände der hierzu eventuell erforderlichen Fernleitungen für die Meßgenauigkeit praktisch keine Rolle. Die an der Wicklung W5 anfallende Mäanderspannung wird außerdem einem Zählwerk Z zugeführt, auf den zusätzlich X einem Taktgeber T0 erzeugte Zeitsignale einwirken. Das Zählwerk Z kann ein dekadischer Zähler aus bistabilen Schaltkreisen (Flip-Flop) sein. Es können also die in bestimmten Meßperioden anfallenden Impulse angezeigt werden.
  • Die Schaltungsanordnung enthält weiterhin Mittel zur Impulsfernmessung der Impulsfolgefrequenz. Unter anderem ist ein Oszillator vorgesehen, der aus der Induktivität L, den Kondensatoren C3, C4 und dem Transistor T4 besteht. In diesem Oszillator wird ein Trägerstrom erzeugt, der durch den Modulator illo getastet wird. Der Modulator besteht aus den Wicklungen W6 und W7 auf dem Kern K und den beiden Gleichrichtern G4 und G5.
  • Durch den Modulator wird der Trägerstrom des Oszillators in jeder positiven Halbwelle der in den Wicklungen W6 und W7 induzierten mäanderförmigen Spannung auf einen Endverstärker gegeben, der einen Transistor T5 aufweist.
  • Nach Verstärkung dieser Signale im Transistor T5 werden sie mit Hilfe eines Übertragers Ü, auf einen Übertragungskanal gegeben. Zur Spannungsversorgung der gesamten Schaltung dienen zwei Gleichspannungsquellen von beispielsweise 10 und 20 V. Mit Z, ist eine Zenerdiode bezeichnet, die zur Stabilisierung der Stromversorgung dient.
  • In Fig. 2 sind die Spannungen, Ströme, Durchflutungen und magnetischen Flüsse in dem magnetisch gekoppelten Multivibrator dargestellt.
  • Fig. 2 a zeigt im linken Teil eine kleine und im rechten Teil eine große Steuergleichspannung (UR2). Die Verhältnisse beim Übergang von einer kleineren auf eine größere Steuerspannung sind der Einfachheit halber nicht eingezeichnet.
  • Aus den Fig. 2b und 2c ist ersichtlich, daß die Transistoren T2 und T, abwechselnd Kollektorströme führen, deren Höhe der Steuerspannung proportional ist.
  • Die Periodendauer dieser Rechteckspannungen ist dagegen der Steuergröße aus noch zu erläuternden Gründen umgekehrt proportional. Auf Grund dieser Kollektorströme iCT2 und icT, ergeben sich in den Wicklungen Wa und W, wegen des entgegengerichteten Wicklungssinnes positive und negative Durchflutungen Ow2 und iw3, wie aus den Fig. 2d und 2e zu ersehen ist.
  • Diese Durchflutungen sind zwangläufig den Strömen proportional. Die Wirkung dieser Durchflutungen addiert sich im Kern zu einer resultierenden Durchflutung ORes., die in Fig. 2 f dargestellt ist. Nun hat eine positive konstante Durchflutung einen linearen Anstieg des magnetischen Flusses im Kern zur Folge (Fig. 2g). Dieser Fluß kann sich nur innerhalb des Bereiches s und ändern. Sobald also der obere Knick der Magnetisierungskurve erreicht ist, kann sich der Fluß nicht mehr vergrößern, es wird also die Flußänderung dz zu Null.
  • Da die induzierte Spannung der Flußänderung proportional ist, muß zu diesem Zeitpunkt die Spannung in sämtlichen Wicklungen des Kerns auf Null zurückgehen. Dieser Spannungszusammenbruch ist dadurch bedingt, daß beim Erreichen der Sättigung die Permeabilität um einige Zehnerpotenzen kleiner wird. Infolge der nun fehlenden Steuerspannung an dem vorher geöffneten Transistor wird auch der Kollektorstrom dieses Transistors zu Null.
  • Da die in dem Eisenkern K im Augenblick der Sättigung gespeicherte magnetische Energie das Bestreben hat, sich zu entladen, stellt sich eine Flußabnahme ein (sl5 wird negativ). Als Folge davon werden in den Wicklungen W, und W4 Spannungen induziert, die zu einer Aussteuerung des vorher gesperrten Transistors führen. Die Windungszahlen der Wicklungen IV, und IV4 sind dabei so gewählt, daß die abwechselnd Strom führenden Transistoren immer nur im stetigen Bereich entsprechend der Größe der Steuerspannung ausgesteuert werden. Es findet also keine monoton instabile Aussteuerung statt, wie dies bei den bekannten magnetisch gekoppelteten Multivibratoren der Fall ist. Der magnetische Fluß in dem Kern verläuft entlang einer symmetrischen Sägezahnkurve. Die Steilheit der einzelnen Geraden (4t) ist der Größe der resultierenden Durchflutung direkt proportional. Bei großer Durchflutung wird also der Bereich zwischen negativer und positiver Sättigung des Kerns schneller durchlaufen als bei kleiner Durchflutung. Hierin ist die eigentliche Ursache dafür zu sehen, daß die Frequenz des Kippvorganges der Steuerspannung UR2 proportional ist. Da die in den Wicklungen des Kerns induzierten Spannungen linear von der Größe der zeitlichen Flußänderung (d tç) abhängen, sind die Ordinaten der an den Wicklungen W5, W6 und W7 abgreifbaren Ausgangsspannungen der Steuergröße direkt proportional (s. Fig. 2h). Da die Zeitdauer einer solchen Spannungshalbwelle der Steuerspannung umgekehrt proportional ist, müssen die Spannungszeitflächen (in Fig. 2h schraffiert) unabhängig von der Steuerspannung konstant sein.
  • Der Modulator Mo (Fig. 1) ist so aufgebaut, daß er von den positiven Rechteckspannungen Uw6 und Uw7 ausgesteuert wird. Man erhält daher am Modulatorausgang die in der Fig. 2 i dargestellten sinusförmigen Spannungszüge, deren Zeitdauer (t ») der Meßgröße umgekehrt proportional ist. Man kann auch sagen, daß die Häufigkeit oder die Zahl dieser Sinuszüge mit der Steuergröße wächst.
  • Die beschriebene Schaltungsanordnung kann also einen dem Meßwert proportionalen Gleichstrom, eine dem Meßwert proportionale Frequenz und eine entsprechende Impulsfolgefrequenz (Fig. 2i) liefern. Der Vorteil der Schaltung besteht insbesondere darin, daß der Gleichstrom und die Kippfrequenz der Eingangsgröße streng proportional ist, weil als frequenzbestimmendes Glied eine in Abhängigkeit von der Meßgröße gewonnene Gleichstromgröße verwendet wird, die einen magnetisch gekoppelten Multivibrator aussteuert.
  • Eine wesentliche Verringerung des technischen Aufwandes ließ sich vor allem dadurch erzielen, daß der magnetisch gekoppelte Multivibrator infolge der Basissteuerung der Transistoren T2, T, mit extrem kleinen Steuerleistungen auskommt. Als besonders zweckmäßig und vorteilhaft hat sich auch die Maßnahme herausgestellt, den Modulator direkt mit dem Multivibrator zu kuppeln. Hierdurch wurde die Einsparung zweier Übertrager und einer zusätzlichen Verstärkerstufe ermöglicht.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Meßwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshäufigkeit unter Verwendung eines Kompensationssystems, das aus einem vom Meßwert beaufschlagten und ein Drehmoment liefernden Meßgerät, einer von einem Gleichstrom durchflossenen Kompensationsspule, einem Abgriffsystem und einer spannungsabhängigen Kippschaltung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Abgriffsystem (E, S) gelieferte Spannung nach eventueller Verstärkung und Gleichrichtung (T1) einen Übertrager (K, W, bis W7) mit möglichst rechteckiger Magnetisierungskennlinie aussteuert, der zusammen mit seinen Wicklungen (Wl, W2, W,, W4) und anderen verstärkenden Elementen, insbesondere über die Basisspannung gesteuerten Transistoren (T2, T3), eine astabile Kippschaltung bildet, in welcher die meßwertabhängige Höhe der Kollektorströme die Größe der zeitlichen Flußänderung (d t) im Kern (K) bestimmt, so daß die für die Flußänderung von einem Sättigungswert zum anderen benötigte Zeit dem Meßwert umgekehrt proportional ist, wodurch in den Wicklungen (W5, W6, T,'V7) eine bei rechteckiger Magnetisierungskennlinie mäanderförmige, für die Impulsübertragung geeignete und in ihrer Ordinate meßwertproportionale Spannung entsteht, deren Halbwellenflächen unabhängig von der Kippfrequenz konstant sind, so daß außerdem nach Doppelweggleichrichtung (G3) auch eine meßwertproportionale Gleichspannung zur Verfügung steht.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine direkt von der Kippschaltung gespeiste Modulatorschaltung (Mo), die die Trägerspannung eines Oszillators (L, C3, C4, T4) so tastet, daß für die Fernübertragung der Meßgröße geeignete Wechselstromimpulse entstehen.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mäanderförmigen Impulse ein Zählwerk (Z) beeinflussen, so daß die Meßwerte in Form von Zahlen verfügbar sind.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die frequenzproportionale Spannung mittels eines konstanten Widerstands (RK) zur Erzeugung eines Kompensationsgleichstroms (I) dient, der meßwert- und frequenzproportional ist.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch ihre Verwendung für die Gleichstromfernmessung.
    In Betracht gezogene Druckschriften: »Funk-Technik«, Nr. 21 (1958), S. 711; Nr. 15 (1958), S. 532 bis 534; John, »Die Fernmessung«, 2. Band, 1957, S. 123.
DEL31605A 1958-10-30 1958-10-30 Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Messwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshaeufigkeit Pending DE1105987B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL31605A DE1105987B (de) 1958-10-30 1958-10-30 Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Messwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshaeufigkeit

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL31605A DE1105987B (de) 1958-10-30 1958-10-30 Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Messwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshaeufigkeit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1105987B true DE1105987B (de) 1961-05-04

Family

ID=7265619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL31605A Pending DE1105987B (de) 1958-10-30 1958-10-30 Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Messwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshaeufigkeit

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1105987B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168560B (de) * 1961-04-13 1964-04-23 Hartmann & Braun Ag Schaltungsanordnung zur Umwandlung von Impulsfolgen in eine Gleichstromgroesse
DE1179308B (de) * 1960-07-15 1964-10-08 Graetz Kommanditgesellschaft Elektrisches Strahlungswarngeraet
DE1200940B (de) * 1962-07-23 1965-09-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Umsetzung einer Mess-gleichspannung in eine ihr proportionale Impuls-zahl
DE1271174B (de) * 1966-12-03 1968-06-27 Elek Scher Messgeraete Fab Mit Gleichspannung steuerbarer astabiler Multivibrator

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179308B (de) * 1960-07-15 1964-10-08 Graetz Kommanditgesellschaft Elektrisches Strahlungswarngeraet
DE1168560B (de) * 1961-04-13 1964-04-23 Hartmann & Braun Ag Schaltungsanordnung zur Umwandlung von Impulsfolgen in eine Gleichstromgroesse
DE1200940B (de) * 1962-07-23 1965-09-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Umsetzung einer Mess-gleichspannung in eine ihr proportionale Impuls-zahl
DE1271174B (de) * 1966-12-03 1968-06-27 Elek Scher Messgeraete Fab Mit Gleichspannung steuerbarer astabiler Multivibrator

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3343885C2 (de) Induktiver Sensor
DE2048428B2 (de) Induktiver Meß Umformer
DE628432C (de) Einrichtung zur Verstaerkung der Wirkung geringer AEnderungen in elektrischen Wechselstromkreisen durch Beeinflussung der Resonanzabstimmung eines aus einem Kondensator und einem Saettigungsglied bestehenden schwingungsfaehigen Widerstandsgebildes
DE2325752C3 (de) Einrichtung zur Umformung eines Wegs in eine elektrische Größe
CH618043A5 (en) Instrument transformer for the isolated measurement of currents or voltages
DE2228867C3 (de) Gleichstrommeßwandler (Prinzip Krämer) mit Kompensation des primären Gleichflusses in einem magnetisierbaren Kern mittels eines sekundären HaIbwellenwechselstromes
DE3106396A1 (de) Wandler, insbesondere analog-zu-digital-wandler fuer einen elektromagnetischen stroemungsmesser
EP0380937A1 (de) Induktiver Durchflussmesser
DE1105987B (de) Schaltungsanordnung zur Umformung eines elektrischen Messwertes in einen proportionalen Gleichstrom und eine proportionale Impulshaeufigkeit
DE2130154B2 (de) Einrichtung zum Nachbilden mindestens einer Gleichstromgröße
DE3732064C2 (de)
DE1142902B (de) Impulsbreitenmodulator mit zwei Transistoren
CH398783A (de) Energiewandler insbesondere für eine Mess- und/oder eine Steuereinrichtung, zur Umsetzung eines vorgegebenen Eingangsmagnetflusses in elektrische Ausgangsgrössen
DE1083857B (de) Schaltungsanordnung zum Konstanthalten der Ablenkung des Elektronenstrahles in Bildroehren von Fernsehempfaengern
DE1153452C2 (de) Gleichstromwandler
DE910995C (de) Einrichtung zur elektrischen Fernuebertragung von Stellungen
DE892479C (de) Kompensationsschaltung, insbesondere fuer die Zwecke der Fernmessung
DE1006893C2 (de) Anordnung zum Aufzeichnen und Wiederaussenden von kodierten Mitteilungen
DE2335085C2 (de) Signalwandler zur Umwandlung von magnetischem FIuB in elektrischen Strom
DE1030393B (de) Niederfrequenzverstaerker mit Gegentakt-Endstufe und Impulssteuerung
DE2349632C3 (de) Induktive WegmeBefnrichtung
AT256979B (de) Schaltungsanordnung zur Messung der gegenseitigen Phasenlage zweier Wechselstromgrößen gleicher Frequenz
DE1516262C (de) Direktschreibendes Meßgerät mit vom Ausschlagwinkel seines Meßwerks abhängiger Gegenkopplung
DE1268666B (de) Schaltungsanordnung fuer einen Sperrschwinger
DE1271749B (de) Schaltungsanordnung zum Auswerten von Wechselspannungen zur Gleisueberwachung in Eisenbahnsicherungsanlagen