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Rohrverteilunqsvorrichtung für Mehrfachrohrprüfmas chinen In den
sogenannten Mehrfachrohrp rüfmaschinen werden eine Mehrzahl von Rohren gleichzeitig
auf Dichtigkeit geprüft. Dies geschieht derart, daß die zu prüfenden Rohre parallel
zueinander an den einzelnen Prüfstationen angeordnet werden, auf den Anfang und
auf das Ende Jedes einzelnen dieser Rohre je ein sogenannter Prüfkopf dicht aufgesetzt
wird und sodann durch Einleitung von Druckwasser am einen Ende aller Rohre die Dichtigkeitsprüfung
vorgenommen wird.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verteilung aller
gleichzeitig zu prüfenden Rohre auf die einzelnen Prüfstationen.
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Es ist bereits bekannt, zur Verteilung aller zu prüfenden Rohre auf
die einzelnen Prüfstationen in einer Mehrfachrohrprüfmaschine eine sogenannte Beladungsfördereinrichtung
und eine sogenannte Übertragungsfördereinrichtung zu benutzen. Die erstgenannte
dieser Einrichtungen hat die Aufgabe, alle zu prüfenden Rohre an Plätze zu befördern,
die senkrecht über den einzelnen Prüfstationen liegen. Die zweite dieser Einrichtungen
hat die Aufgabe, die einzelnen Rohre an diesen Stellen abzusenken, so daß sie an
die einzelnen Prüfköpfe angeschlossen werden können.
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Es ist außerdem bekannt, in einer Rohrprüfmaschine jedes einzelne
Rohr an den obenerwähnten Plätzen durch einen Winkelhebel zu erfassen, der einen
motorischen Antrieb besitzt und das betreffende Rohr dann bis zu derjenigen Stelle
abzusenken, an welcher die Prüfköpfe an den Anfang und an das Ende des Rohres angeschlossen
werden können.
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Die Erfindung arbeitet demgegenüber mit -doppelarmigen Hebeln, die
frei beweglich sind, also keinen motorischen Antrieb besitzen. Dadurch wird es möglich,
die der Prüfeinrichtung nacheinander zurollenden Rohre unter Vermeidung so komplizierter
Einrichtungen, wie sie in dem ersterwähnten bekannten Falle verwendet wurden, auf
die einzelnen Prüfstationen der Mehrfachrohrprüfmaschine zu verteilen.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für NiI-ehrfachrohrp
rüfmaschinen zur Verteilung einer Mehrzahl von Rohren auf die einzelnen Prüfstationen,
hei welcher die zu prüfenden Rohre längs einer schwach geneigten Bahn an die einzelnen
Prüfstationen rollen und innerhalb der Länge der zu prüfenden Rohre mindestens zwei
Wände angeordnet sind, deren Oberkanten schräg geneigt verlaufen und in denen an
den den einzelnen Prüfstationen entspregehenden Stellen nach oben offene Aussparungen
angebracht sind und ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei der Aussparungen
je ein doppelarmiger frei beweglicher Hebel mit einem Drehgelenk in Ider Nähe der
schräg geneigten Oberkanten
der Wände angebracht ist, daß der eine Arm jedes Hebels
an einem Anschlag anliegt, Idaß der eine Arm jedes Hebels in die betreffende Aussparung
hinein ausweichen kann, daß ein über dieser Aussparung liegend. es Rohr unter Abheben
des einen Armes von dem Anschlag und unter Ausweichen die. sie Armes in die Aussparung
hineingleiten und damit an die gewünschte Prüfstation gelangen kann und daß der
andere Arm des betrachteten doppelarmigen Hebels die vorhergehende Aussparung zunächst
verschließt und diese erst freigibt, wenn der eine Arm in die ersterwähnte Aussparung
hinein ausweicht, so daß dann auch in die vorhergehende Aussparung ein Rohr unter
Ausweichen des einen Armes des vorhergehenden doppelarmigen Hebels hineingleiten
kann.
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Eine Ausführungsform der Erfindung soll im folgenden an Hand der
Fig. 1 bis 4 erläutert werden, während an Hand der Fig. 5 gezeigt werden soll, daß
die gemäß der Erfindung auf die einzelnen Prüfststionen der Mehrfachrohrprüfmaschine
verteilten Rohre gemeinsam später nach Durchführung des Prüfvorganges ohne Schwierigkeit
der Rohrprüfmaschine wieder entnommen und abgeführt werden können.
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Die Fig. 1 zeigt in der Seitenansicht eine von mindestens zwei innerhalb
der Länge der zu prüfenden Rohre und senkrecht zu deren Längsrichtung angeordneten
Wände 10. Die Oberkante 11 dieser Wand ist schwach geneigt, d. h. verläuft in Fig.
1 nach rechts abwärts. In der Wand 10 sind eine Reihe von oben offenen Aussparungen
12, 13 und 14 angebracht.
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Zwischen je zwei Aussparungen liegt das Drehgeienk 15 bzw. 16 je eines
doppelarmigen Hebels. Der um das Drehgelenk 15 drehbare Hebel 17 besitzt einen Arm
18, welcher sich in Fig. 1 oberhalb der Aussparung 12 erstreckt und einen zweiten
Arm 19, der sich oberhalb der Aussparung 13 erstreckt. Am
rechten
Ende des Armes 18 befindet sich eine Nase 20, welche an einem Anschlag 21 anliegt.
Ebenso liegt der Hebel 22 mit einer am Ende seines rechten Armes befindlichen Xase
23 an einem Anschlag 24 an. Der Schwerpunkt jedes der Hebel 17 und 22 liegt liiiks
von dem betreffenden Drehpunkt, also zinks von den Drehgelenken 15 bzw. 16, so daß
die in Fig. 1 dargestellte Lage der beiden Hebel 17 und 22 die Ruhelage darstellt.
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Die Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 in der Seitenansicht dargestellte
Wand von oben und läßt ebenfalls die Ausbparungen 12, 13 und 14. die beiden Hebel
17 und 22 mit ihren Drehgelenken 15 und 16 und mit den Anschlägen 21 und 24 für
die jeweils am rechten Ende des rechten Armes der beiden Hebel angeordneten Nasen
erkennen.
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Wenn nun das erste der zu prüfenden Rohre, welches in Fig. 1 mit
25 bezeichnet ist. Iängs der schrägen Oberkante 11 der Wand 10 von links herabrollt,
so gelangt er zuerst über die Aussparung 14. Der doppelarmige Hebel 22 wird also
durch das genannte Rohr belastet und die Nase 23 am rechten Ende des rechten Armes
dieses Hebels nur noch fester gegen den Anschlag24 gedrückt. Entsprechendes gilt,
wenn das Rohr 25 über die Aussparung 13 gelangt ist. Es drückt dort auf den linken
Arm des doppelarmigen Hebels 17 und die Nase 20 am rechten Ende des rechten Armes
dieses Hebels wird dadurch fester gegen den Anschlag 21 angedrückt. Wenn jedoch
das Rohr 25 über die Aussparung 12 gelangt ist, so weicht der echte Arm 18 des Doppelhebels
17 in die Aussparung 12 hinein aus. wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, und das
Rohr 25 gleitet also in die Aussparung 12 hinein und möge sich nunmehr an der gewünschten
Prüfstation befinden. Der Hebel 17 nimmt dabei die in Fig. 3 dargestellte Lage an
und wird durch einen Anschlag 26 daran gehindert, sich noch wesentlich weiter zu
verdrehen, als in Fig. 3 dargestellt. Durch die Bewegung, welche der Arm 19 des
Hebels 17 gemäß Fig. 3 durchlaufen hat, wird nun auch die Aussparung 13 für das
zweite Rohr 27, welches dem Rohr 25 folgt, freigegeben, so daß, wenn das Rohr 27
üher die Aussparung 13 gerollt ist, auch der Hebel 22 eine Schwenkbewegung durchläuft
und das Rohr 27 in die Aussparung 13 hineingleiten kann. Ein nächstes Rohr28, welches
dem Rohre 27 folgt, wird also auch, wie in Fig. 4 dargestellt, in die Aussparung
14 hineingleiten und zwar unabhängig davon, ob, wie in Fig. 1 bis 3 veranschaulicht,
nur drei Aussparungen mit zusammen zwei Hebeln vorhanden sind oder eine größere
Zahl von Aussparungen und Hebeln.
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Man sieht also. daß durch eine Vorrichtung der in Fig. 1 bis 4 dargestellten
Art eine Mehrzahl von Rohren auf die einzelnen Prüfstationen der Rohrprüfmaschine
verteilt werden können.
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An Hand der Fig. 5 soll nun noch erläutert werden, daß man in außerordentlich
einfacher Weise sämtliche in den einzelnen Prüfstationen befindliche Rohre nach
Durchführung der gewünschten Dichtigkeitsprüfung der Maschine auch wieder entnehmen
kann. Weml man nämlich parallel zu der Wand 10
eine weitere Wand 29 mit einer ebenfalls
schräg, geneigten Oberkante 30, die also beispielsweise parallel zur Oberkante 11
der Wand 10 verlaufen kann, nach oben bewegt, so werden alle in den einzelnen Prüfstationen
befindlichen Rohre 25, 27 und 28 aus den Aussparungen 12, 13 und 14 herausgehoben,
so daß die Hebel 17 und 22 sich dann wieder in ihre in Fig. 1 dargestellte Ruhelage
zurüchßbewegen können. Die Rohre25, 27 und 28 können sodann auf der schräg geneigten
Oberkante 30 der Wand 29 nach rechts abrollen und der Maschine entnommen werden.
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IJATENTANSPRUCHE 1. Vorrichtung für Mehrfachrohrprüfmaschinen zur
Verteilung einer Mehrzahl von Rohren auf die einzelnen Prüfstationen, bei welcher
die zu prüfenden Rohre längs einer schwachgeneigten Bahn an die einzelnen Prüfstationen
rollen und innerhalb der länge der zu prüfendenRohre mindestens zwei Wände angeordnet
sind, deren Oberkanten schräg geneigt verlaufen und in denen an den den ein zelnen
Prüfstationen entsprechenden Stellen nach oben offene Aussparungen angebracht sind,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei der Aussparungen (12, 13, 14) je ein
doppelarmiger, frei beweglicher Hebel (17, 22) mit einem Drehgelenk (15, 16) in
der Nähe der schräg geneigten Oherkanten der Wände angebracht ist, daß der eine
Arm (18) jedes Hebels an einem Anschlag (21, 24) anliegt und in die betreffende
Aussparung hinein ausweichen kann, daß ein über dieser Aussparung liegendes Rohr
(25) unter Abheben dieses Armes (18) von dem Anschlag (21) und unter Ausweichen
dieses Armes in die Aussparung (12) hineingleiten und damit an die gewünschte Prüfstation
gelangen kann und daß der andere Arm (19) des betrachteten doppelarmigen Hebels
(17) die vorhergehende Aussparung (13) zunächst verschließt und diese erst freigibt,
wenn der eine Arm (18) in die ersterwähnte Aussparung (12) hinein ausweicht, so
daß dann auch in die vorhergehende Aussparung (13) ein Rohr (27) unter Ausweichen
des einen Armes (18) des vorhergehenden doppelarmigen Hebels hineingleiten kann.