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DE1103995B - Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige

Info

Publication number
DE1103995B
DE1103995B DEP23570A DEP0023570A DE1103995B DE 1103995 B DE1103995 B DE 1103995B DE P23570 A DEP23570 A DE P23570A DE P0023570 A DEP0023570 A DE P0023570A DE 1103995 B DE1103995 B DE 1103995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display
voltage
circuit arrangement
tuning
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP23570A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Junghans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP23570A priority Critical patent/DE1103995B/de
Publication of DE1103995B publication Critical patent/DE1103995B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14Visual indication, e.g. magic eye

Landscapes

  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige, bei der eine bei richtiger Abstimmung einen Extremwert aufweisende Anzeigegleichspannung über einen aus zwei Widerständen bestehenden Spannungsteiler einer Anzeigevorrichtung zugeführt wird.
  • Die Abstimmanzeigespannung wird durch Gleichrichtung der Empfangsspannung, z. B. in einem Überlagerungsempfänger, durch Gleichrichtung der Zwischenfrequenzspannungen gewonnen; sie ist daher davon abhängig, wie stark das vom Sender ankommende Eingangssignal ist. Für größere Amplituden sind die Empfänger vielfach mit einer selbsttätigen Verstärkungsregelung ausgerüstet. Trotz einer solchen Regelung weist die für die Anzeigevorrichtung bestimmte Spannung aber noch immer eine gewisse Abhängigkeit von der Eingangssignalstärke auf, so daß insbesondere bei einem starken Ortssender auch eine sehr große Abstimmanzeigespannung erhalten wird; es besteht daher die Gefahr der Übersteuerung der Anzeigeröhre derart, daß bei starken Sendern eine zuverlässige Abstimmanzeige nicht mehr erzielt werden kann.
  • Eine Übersteuerung kann dadurch vermieden werden, daß die Steuerspannung der Anzeigevorrichtung über einen entsprechend dimensionierten Spannungsteiler zugeführt wird. Dann sind aber auch die Anzeigespannungen schwacher Sender sehr vermindert und fallen in einen Bereich, in dem die Abstimmanzeigpänderung ebenfalls kaum mehr feststellbar ist. Aber gerade bei schwachen Sendern ist eine genaue Abstimmung und daher eine genaue Anzeige wichtig, um Verzerrungen und Störungen durch Nachbarsender möglichst gering zu halten.
  • Man hat daher vielfach Abstimmanzeigevorrichtungen, z. B. Elektronenstrahl-Abstimmanzeigeröhren, verwendet, deren Charakteristik einen logarithmischen Verlauf zeigen derart, daß bei kleinen Signalen kleine Änderungen eine gute Anzeige hervorrufen, während die Wirksamkeit großer Änderungen bei großen Signalen wesentlich herabgesetzt ist. Aber auch dann sind noch Übersteuerungen zu befürchten, so daß sehr starke Sender, wie z. B. ein Ortssender, ungenügend genau angezeigt werden.
  • Zur Beseitigung dieses Nachteiles hat man =bereits vorgeschlagen, in dem Spannungsteiler einen spannungsabhängigen Widerstand zu verwenden, wodurch eine stärkere Herabteilung der Spannung eintritt, wenn die Anzeigegleichspannung größere Werte annimmt. Dabei wird jedoch auch die Anzeigeempfindlichkeit etwas verringert, und insbesondere ergibt sich der Nachteil, daß ein spannungsabhängiger Widerstand, z. B. ein Varistor, für die niedrigen Werte einer Abstimmanzeige-Gleichspannung nur schwierig und in festgelegten Typen zur Verfügung steht, so daß sich ein beträchtlicher Aufwand ergibt und eine individuelle Anspannung an die gegebenen Verhältnisse der Anzeigeanordnung nicht ohne weiteres möglich ist.
  • Bei einerAbstimmanzeige-Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art werden diese Nachteile vermieden, und sowohl bei kleinen wie bei größeren Signalen ergibt sich eine sehr deutliche Abstimmanzeige, wobei billige Schaltelemente verwendet werden können und jede gewünschte Anpassung an die Verhältnisse der Schaltung ohne Schwierigkeiten möglich ist, wenn gemäß der Erfindung der in der Steuerspannungszuleitung liegende Widerstand durch einen Kondensator mit einem so großen Kapazitätswert überbrückt wird, daß eine Entladezeitkonstante entsteht, die groß ist gegenüber der Zeit, in der beim Abstimmvorgang der Extremwert der Anzeigespannung überstrichen wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • Eine Abstimmanzeige-Spannungsquelle U, die einen inneren Widerstand R1 aufweist und die z. B. durch Gleichrichtung der Zwischenfrequenzspannung an einem auf die Sollfrequenz abgestimmten Resonanzkreis in einem Überlagerungsempfänger erhalten werden kann, ist an die Klemmen K1 und K2 angeschlossen; die Klemme K2 ist geerdet. Den Klemmen K1 und K2 liegt ein Spannungsteiler aus den Widerständen R1 und R2 parallel. Mit dem Verbindungspunkt dieser Widerstände ist das Steuergitter des Verstärkersystems einer an sich bekannten Abstimmanzeigeröhre A verbunden, deren Kathode geerdet ist. Die Anode des Verstärkersystems steht in Verbindung mit Steuerstegen des Elektronenstrahl-Anzeigesystems und ist über einen Arbeitswiderstand W an den positiven Pol der Speisequelle angeschlossen. Auch der Schirm des Anzeigesystems liegt an der Speisequelle. Die bis jetzt beschriebene Schaltung ist an sich bekannt. Durch den Spannungsteiler wird bewirkt, daß große Anzeigespannungen so weit vermindert werden, daß eine Übersteuerung der Anzeigeröhre A nicht zu befürchten ist.
  • Die Widerstände R1 und R2 können z. B. 4,7 bzw. 5.6 llegohm betragen.
  • Durch einen solchen Spannungsteiler wären aber auch die Spannungsänderungen kleiner Signale herabgesetzt und dadurch die Anzeige verschlechtert. Nach der Erfindung ist daher dem Widerstand R1 ein Kondensator C von z. B. 1 [F parallel geschaltet. Durch diesen Kondensator werden die an den Klemmen K1 und K2 auftretenden Änderungen unvermindert an das Steuergitter der Anzeigeröhre A übertragen, während der mittlere Arbeitspunkt nach wie vor durch die Widerstände R1 und R2 bestimmt ist. Die Anzeigeröhre arbeitet auf diese Weise auf einem Gebiet geringer Vorspannung und größerer Steilheit, so daß sich eine deutliche Anzeige ergibt. Dieser Effekt wird noch dadurch unterstützt, daß die Anzeigeröhre in an sich bekannter Weise eine exponentielle Charakteristik aufweist derart, daß hei stärker negativen Anzeigespannungen die Röhre A, insbesondere ihr Verstärkersystem, in ein Gebiet geringerer Steilheit gesteuert wird, so daß auch die bei großen Anzeigespannungen ebenfalls große Änderungen der Anzeigespannung weniger stark wirksam werden, so daß sich ein nicht wesentlich anderes Anzeigebild ergibt wie bei kleinen Anzeigespannungen mit kleinerer Spannungsänderung.
  • Die Einstellung der Abstimmung erfolgt in üblicher Weise derart, daß man vorzugsweise nach dem Gehör oder nach der Skala annähernd auf den gewünschten Sender einstellt. Um den genauen Abstimmpunkt zu finden, wird dann in ebenfalls geläufiger Weise die Abstimmung mit einer gewissen Geschwindigkeit, z. B. von 1 bis 2 s-1, hin- und hergedreht. Dadurch wird die Trägerfrequenz des Senders die Resonanzkurve des Abstimmungskreises periodisch durchlaufen derart, daß sich ein im wesentlichen annähernd sinusförmiger Verlauf der Anzeigespannung ergibt. Diese Spannungsänderungen werden nun durch die Anzeigeröhre unvermindert wiedergegeben, und man kann in einfacher `leise den richtigen Abstimmpunkt deutlich erkennen. Dabei kann das Maß der periodischen Frequenzvariationen vermindert und auch die Änderungsfrequenz selbst vermindert oder erhöht werden, um eine möglichst genaue Anzeige zu erhalten.
  • Obwohl bei einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung kein ins Gewicht fallender Mehraufwand erforderlich ist, ergeben sich für die praktische Bedienung eines Empfangsgerätes außerordentlich wichtige Vorteile, und man erspart dadurch andere Mittel, z. B. Hilfsverstärker und Begrenzer, die sonst nötig sind, um die bei bekannten Anordnungen auftretenden Nachteile zu beseitigen.
  • Die Entladezeitkonstante des Kondensators C, die durch die angeschalteten Widerstände, insbesondere den Widerstand R1 und ihm parallel wirkend die Reihenschaltung der Widerstände R2 und R1 bedingt wird, soll wenigstens 0,1 Sekunde, vorzugsweise 1 bis 5 Sekunden, betragen. Diese Werte sind besonders günstig, wenn die Abstimmung von Hand erfolgt. Sofern etwa durch mechanische oder elektrische Mittel in an sich bekannter Weise eine periodische Änderung der Abstimmung vorgenommen wird, kann die Zeitkonstante auch kleiner gewählt werden. Im allgemeinen wird man jedoch eine schnellere Abstimmungsvariation nicht anwenden können, da die Änderungsfrequenz klein bleiben soll gegenüber der tiefsten Modulationsfrequenz, damit nicht etwa durch die Nutzmodulation eine Abstimmanzeige vorgetäuscht oder gestört wird.
  • Es kann zweckmäßig sein, daß zwischen Anzeigespannungsquelle und Spannungsteiler ein z. B. aus einem Längswiderstand und einem Querkondensator bestehender Tiefpaß eingeschaltet ist, durch den die Schwingungen unterdrückt werden, deren Frequenz wesentlich höher ist als die der beim Abstimmvorgang auftretenden Spannungsänderungen. Als Längswiderstand kann dabei der Innenwiderstand Ri der Anzeigespan.nungsquelle U mit ausgenutzt werden, so daß der Querkondensator G den Klemmen K1 und K2 direkt parallel geschaltet werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige, bei der eine bei richtiger Abstimmung einen Extremwert aufweisende Anzeigegleichspannung über einen aus zwei Widerständen bestehenden Spannungsteiler einer Anzeigevorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Steuerspannungszuleitung liegende Widerstand (R1) durch einen Kondensator (C) mit einem so großen Kapazitätswert überbrückt wird, daß eine Entladezeitkonstante entsteht, die groß ist gegenüber der Zeit, in der beim Abstimmvorgang der Extremwert der Anzeigespannung überstrichen wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände des Spannungsteilers etwa gleich groß sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Entladezeitkonstante des Kondensators wenigstens 0,15 Sekunden, vorzugsweise 1 bis 5 Sekunden, beträgt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anzeigespannungsquelle und Spannungsteiler ein z. B. aus einem Längswiderstand und einem Querkondensator bestehender Tiefpaß eingeschaltet ist, durch den die Schwingungen unterdrückt werden, deren Frequenz wesentlich höher ist als die der beim Abstimmvorgang auftretenden Spannungsänderungen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1797 791; französische Patentschrift Nr. 871036.
DEP23570A 1959-09-23 1959-09-23 Schaltungsanordnung zur Abstimmanzeige Pending DE1103995B (de)

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DE1103995B true DE1103995B (de) 1961-04-06

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201427B (de) * 1962-06-28 1965-09-23 Philips Patentverwaltung Abstimmanzeigeschaltung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR871036A (fr) * 1940-03-27 1942-04-03 Hazeltine Corp Indicateur d'accord
DE1797791U (de) * 1957-08-31 1959-10-15 Norddeutsche Mende Rundfunk G Anordnung zur vermeidung von eubersteuerungen der abstimmanzeige von anzeigeroehren in empfangsgeraeten der drahtlosen nachrichtentechnik.

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