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DE1102902B - Scheibenbremse fuer einen Elektromotor mit Aussenluefter - Google Patents

Scheibenbremse fuer einen Elektromotor mit Aussenluefter

Info

Publication number
DE1102902B
DE1102902B DEL34099A DEL0034099A DE1102902B DE 1102902 B DE1102902 B DE 1102902B DE L34099 A DEL34099 A DE L34099A DE L0034099 A DEL0034099 A DE L0034099A DE 1102902 B DE1102902 B DE 1102902B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
disc
fan
brake disc
fan blades
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL34099A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ewald Hering
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL34099A priority Critical patent/DE1102902B/de
Publication of DE1102902B publication Critical patent/DE1102902B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes
    • H02K7/1021Magnetically influenced friction brakes
    • H02K7/1023Magnetically influenced friction brakes using electromagnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Scheibenbremse für einen Elektromotor mit Außenlüfter Bekanntlich ist es oftmals, notwendig, die Welle eines Elektromotors in den Betriebspausen bzw. dann, wenn bei abgeschaltetem Motor ein Lastdrehmoment auf diese Welle einwirkt, abzubremsen. Es sind zu diesem Zweck, insbesondere für Elektromotoren, bereits mehrere Bauformen von Bremsen bekanntgeworden, mit deren Hilfe das gewünschte Stillsetzen der Motorwelle durchzuführen ist. So hat man bereits Kegelreibungsbremsen auf der Welle von Verschiebeankermotoren befestigt, die jedoch den Nachteil aufweisen, daß zum Lüften bzw. Anziehen der Bremse ein beträchtlicher Hub in axialer Richtung erforderlich ist. Um den für den Einbau der Bremse beanspruchten Raum möglichst klein zu halten, hat man deshalb schon die Bremse auf den Flügeln des stirnseitigen Lüfters der Maschine befestigt.
  • Die im folgenden beschriebene Erfindung geht ebenfalls von dieser raumsparenden Bauweise der Anordnung der Bremse auf den Lüfterflügeln aus, sie ermöglicht jedoch die Verwendung einer in vieler Hinsicht vorteilhafteren Scheibenbremse zum Abbremsen des Motors.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Scheibenbremse für einen Elektromotor mit Außenlüfter, auf dessen Flügeln der umlaufende Bremsenteil angeordnet ist. Erfindungsgemäß ist eine Bremsscheibe auf den Lüfterflügeln in axialer Richtung verschiebbar angeordnet.
  • Die erfindungsgemäße Scheibenbremse besitzt vor allem den Vorzug einer selbsttätigen Nachstellung bei Verschleiß; denn die axial verschiebbare Bremsscheibe wird durch den Bremsdruck so weit auf den Lüfterflügeln verschoben, bis sie satt an dem dazugehörigen Bremsring anliegt. Darüber hinaus wird verhindert, daß die entstehende Bremswärme auf den abzubremsenden Motor übertragen wird, weil kein Teil der erfindungsgemäßen Scheibenbremse unmittelbar am Motorgehäuse befestigt ist.
  • Eine besonders einfache und sichere Befestigung der Bremsscheibe auf den Lüfterflügeln wird nach einem weiteren Erfindungsgedanken dadurch erzielt, daß die Bremsscheibe auf ihrem inneren Umfang eine der Anzahl der Lüfterflügel entsprechende Anzahl radialer Schlitze erhält, die beim Aufsetzen der Bremsscheibe über die Lüfterflügel greifen. Wenn es sich um einen sogenannten abgedeckten Lüfter handelt, so daß die Lüfterflügel für die Befestigung der Bremsscheibe nicht unmittelbar ausgenutzt werden können, so ist es zweckmäßig, die Abdeckung der Lüfterflügel mit besonderen Ansätzen auszurüsten, an denen dann die Bremsscheibe in der gleichen Weise befestigt wird wie an den Lüfterflügeln.
  • Eine besonders zweckmäßige Lösung des Befestigungsproblems besteht nach einem weiteren Erfindungsgedanken darin, daß die radialen Schlitze der Bremsscheibe so weit mit elastischem Material ausgekleidet sind, daß nach dem Aufschieben der Bremsscheibe auf die Lüfterflügel bzw. die entsprechenden Ansätze eines abgedeckten Lüfters ein sicherer Sitz der Bremsscheibe gewährleistet ist. In diesem Falle ermöglicht die elastische Auskleidung der radialen Schlitze der Bremsscheibe kleine axiale Verschiebungen der Bremsseheibe, die zur Erzielung einer völlig gleichmäßigen Anlage der Bremsringe an der Bremsscheibe erforderlich sind, ohne daß ein Aufeinandergleiten der Metallflächen der Bremsscheibe und der Lüfterflügel stattfindet.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Scheibenbremse -ergeben sich besonders günstige Betriebsverhältnisse insofern, als eine übertragung der Bremswärme auf den Motor durch den zwischen Bremse undMotorgehäuse hindurchgeleiteten, von dem Lüfter geförderten Kühlluftstrom verhindert wird. Gleichzeitig trägt der in unmittelbarer Nähe der Bremsscheibe vorbeistreichende Kühlluftstrom zu einer ausreichenden Wärmeabfuhr aus der Bremse bei, so daß sich auch hier die Temperaturen in günstigen Bereichen halten werden.
  • Schließlich besteht ein sehr wesentlicher Vorteil der Erfindung darin, daß die bauliche Vereinigung von Bremse und Lüfter eine beachtliche Raumersparnis in axialer Richtung mit sich bringt, weil ein großer Teil des ohnehin für den Lüfter benötigten Raumes zugleich auch für die Unterbringung der Bremse ausgenutzt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig.1 gibt dabei den Längsschnitt einer Lüfteranordnung mit erfindungsgemäß angeordneter Bremsscheihe- und Fig. 2 die Ansicht einer erfindungsgemäß gestalteten Bremsscheibe wieder.
  • Nach Fig. 1 ist auf der Welle 1 des zu kühlenden Elektromotors 2 .ein Lüfter 3 in üblicher Weise angeordnet, der Kühlluft zwischen die Rippen .4 des Motors 2 drückt. Auf den Lüfterflügeln 5 ist die Bremsscheibe6 befestigt, gegen die beim Bremsen die beiden Bremsringe 7 und 8 durch einen hier nicht näher dargestellten Mechanismus gedrückt werden, dessen Einzelheiten für die Erfindung bedeutungslos sind. Die Bremsscheibe6 ist also über entsprechende Ansätze der Lüfterflüge15 geschoben und besitzt zu diesem Zweck Schlitze9 (s. Fig. 2), deren Anzahl derjenigen der Lü fterflüge15 entspricht. Dadurch ist die Bremsscheibe 6 in Umfangsrichtung eindeutig festgelegt, kann jedoch in Achsrichtung Verschiebungen in dem Maße ausführen, wie es zum gleichmäßigen Anliegen der beiden Bremsringe 7 und 8 notwendig ist.
  • Wie bereits erwähnt, ergibt sich eine besonders vorteillia.fte Befestigung der Bremsscheibe 6 dann, wenn die Schlitze 9 mit einer elastischen Auskleidung 10 versehen sind. Diese elastische Auskleidung 10 wird so bemessen, daß die Bremsscheibe 6 nach dem Aufschieben auf die Lüfterflüge15 sowohl in axialer als auch radialer Richtung festliegt und die erforderlichen kleinen Einstellbewegungen der Bremsscheibe 6 durch elastische Verformungen der Auskleidung 10 ermöglicht werden, ohne daß eine Verschiebung der Bremsscheibe 6 auf den Lüfterflügeln 5 erfolgt.
  • Ist der Verschleiß der Bremsscheibe 6 so groß, daß die elastischen Verformungen der Auskleidungen 10 nicht mehr ausreichen, um ein Anpressen der Bremsscheibe 6 an den beispielsweise feststehenden Bremsring 7 zu ermöglichen, so bewirkt beispielsweise der von dem Bremsring 8 auf die Brernsseheibe 6 übertragene Bremsdruck eine Verschiebung der Bremsscheibe 6 mitsamt den elastischen Auskleidungen 10 der einzelnen Schlitze9 so weit, bis die Brernsscheibe6, selbstverständlich unter gleichzeitiger elastischer Verformung der Auskleidungen 10, satt an dem Bremsring 7 anliegt. Damit ist der alte Betriebszustand, wie er vor dem Verschleiß bestanden hat, wiederhergestellt. Die Bremsscheibe 6 ist in an sich bekannter Weise vollständig aus Reibmaterial hergestellt. Diese Bauweise hat einmal den großen Vorteil des verringerten Gewichtes und damit auch des verringerten Schwungmomentes der abzubremsenden Masse und erlaubt zum anderen eine billigere Fertigung im Vergleich zu Bremsscheiben, die aus einem Stahlring bestehen, auf den beiderseits Bremsbeläge aufgeklebt worden sind. Darüber hinaus hat die Praxis gezeigt, daß eine aus massivem Reibmaterial bestehende Bremsscheibe 6 unter allen Umständen völlig eben bleibt, während die bisher übliche Ausführungsform mit beiderseits aufgeklebten Bremsbelägen zu Verwerfungen neigt.

Claims (4)

  1. PATENTAN)I'Rt`CFIE: 1. Scheibenbremse für einen Elektromotor mit Außenlüfter, auf dessen Flügeln der umlaufende Bremsenteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremsscheibe auf den Lüfterflügeln in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist.
  2. 2. Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe auf ihrem inneren Umfang eine der Anzahl der Lüfterflügel entsprechende Anzahl radialer Schlitze hat, die beim Aufsetzen der Bremsscheibe über die Lüfterflügel greifen.
  3. 3. Scheibenbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe auf besonderen Ansätzen eines abgedeckten Lüfter aufgesetzt ist.
  4. 4. Scheibenbremse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Schlitze der Bremsscheibe so weit mit elastischem Material ausgekleidet sind, daß nach dem Aufschieben der Bremsscheibe auf die Lüfterflügel bzw. entsprechende Ansätze eines abgedeckten Lüfters ein sicherer Sitz der Bremsscheibe bei axialer Verschiebbarkeit gewährleistet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 959 840; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1783 805. USA.-Patentschrift Nr. 2 700 439.
DEL34099A 1959-08-31 1959-08-31 Scheibenbremse fuer einen Elektromotor mit Aussenluefter Pending DE1102902B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201906B (de) * 1963-04-23 1965-09-30 Licentia Gmbh Scheibenbremse fuer einen Elektromotor mit Aussenluefter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2700439A (en) * 1952-01-11 1955-01-25 Cutler Hammer Inc Electromagnetic brake
DE959840C (de) * 1951-03-20 1957-03-14 Kampnagel Ag Vorm Nagel & Kaem Elektromotor mit Bremse
DE1783805U (de) * 1959-01-14 1959-02-26 Gelma G M B H & Co Kommanditge Kegelreibungsbremse fuer verschiebeankermotore.

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