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DE1102831B - Schaltungsanordnung fuer von einer Zentralbatterie gespeiste Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen unter Verwendung eines Halbleiterverstaerkers - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer von einer Zentralbatterie gespeiste Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen unter Verwendung eines Halbleiterverstaerkers

Info

Publication number
DE1102831B
DE1102831B DES57145A DES0057145A DE1102831B DE 1102831 B DE1102831 B DE 1102831B DE S57145 A DES57145 A DE S57145A DE S0057145 A DES0057145 A DE S0057145A DE 1102831 B DE1102831 B DE 1102831B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
circuit arrangement
circuit
arrangement according
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57145A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Ebel
Dipl-Ing Paul Zell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES57145A priority Critical patent/DE1102831B/de
Publication of DE1102831B publication Critical patent/DE1102831B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für von einer Zentralbatterie gespeiste Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen unter Verwendung eines Halbleiterverstärkers Die Teilnehmerstationen von Fernsprechvermittlungssystemen sind über Anschlußleitungen mit der Zentrale verbunden. Die Länge dieser Anschlußleitungen ist begrenzt durch die mit zunehmender Länge steigende Dämpfung. Diese darf ein bestimmtes Maß nicht überschreiten, damit die Verständlichkeit nicht leidet.
  • Mit Hilfe eines Verstärkers in der Teilnehmerschaltung lassen. sich derartige Dämpfungsverluste weitgehend ausgleichen, wodurch sich die Möglichkeit einer entsprechenden Leitungsverlängerung ergibt. Auf diese Weise wird,die sogenannte Reichweite einer Teilnehmerstation vergrößert. Gemäß einer aus der deutschen Patentanmeldung W 11329 VIII a/21 a3 bekannten Schaltung kann man in der Teilnehmerstation ein Verstärkerelement vorsehen., das für (den ankommenden Ruf sowie die -abgehende Sprache dadurch doppelt ausgenutzt wird, daß in der Ruhestellung,des Gabelumschalters,das Verstärkerelement als Rufverstärker fürdenankommenden Ruf vor demidynamischen Telefon liegt und in der Arbeitsstellung des Gabelumschalters bei abgehobenem Handapparat als Sprachverstärker für die abgehende Sprache geschaltet ist.
  • Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt eine wesentliche Verbesserung einer derartigen Teilnehmerschaltung. Sie bezieht sich auf eine von einer Zentralbatterie gespeiste Teilnehmerstationsschaltun:g, in der ein Halbleiterverstärker vorgesehen ist, welcher in Abhängigkeit vom Gabelumschalter sowohl für den ankommenden Ruf als auch für die abgehende Sprache ausgenutzt wird. Diese Stationsschaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß der in der Ruhestellung des Gabelumschalters als Rufverstärker wirkende Halbleiterverstärker vor ein in der Stationsschaltung vorgesehenes dynamisches Mikrofon geschaltet ist.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung besitzt den wesentlichen Vorteil, daß der Teilnehmerbein Halten des Handapparates am Ohr davor geschützt ist, einen ankommenden Ruf mit voller Lautstärke direkt am Ohr zu -erhalten, was der Fall sein kann, wenn gemäß :der bekannten Schaltung als Rufempfänger das Telefon verwendet wird. Die Verwendung eines dynamischen Mikrophons bringt im übrigen gegenüber den sonst üblichen Kohlemikrophonen eine erhebliche Verbesserung .der Sprachqualität mit sich. Schließlich ist noch von besonderem Vorteil, daß mit Wegfall des Kohlemikrophons die hierfür sonst erforderliche verhältnismäßig hohe Glenchstrom@speiseleistung wesentlich verringert wird, die sich ebenfalls ungünstig auf die mögliche Reichweite einer Teilnehmerstationsschaltun.g auswirkt, da ,diese Leistung von der Anschlußleitung übertragen werden muß und dementsprechend relativ hohe_ Leitungsquerschnitte erfordert.
  • Um nun auch die für die Wählzeichenübertragung erforderliche Leistung herabzusetzen, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, den Halbleiterverstärker zusätzlich für die Wählzeichenerzeugung zu verwenden, indem er während des Ablaufs des Nummernschalters impulsweise als Generator in Rückkopplun@gs,schaltung zur Erzeugung der Wählzeichen geschaltet ist. Hierdurch wird es außerdem -möglich, innerhalb von Vermittlungssystemen für Fernwahl über Zeitverkehrsverbindungen auf Wahlumsetzer (zur Umsetzung der üblichen Gleichstromimpulse in Tonfrequenzimpulse) zu verzichten.
  • Die Umschaltung zwischen den einzelnen Funktionen desselben Halbleiterverstärkers erfolgt z. B. mit Hilfe von Kontakten des Gabelumschalters und des Nummernschalters.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten seien an Hand der in .den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Prin:zipschaltbild, Fig. 2 .ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung unter Verwendung zweier Verstärkerelemente.
  • In der erfindungsgemäßen Teilnehmerstationsschaltun@g, wie sie Fig. 1 zeigt, ist ein Hafbleiterverstärher L' vorgesehen. Der Verstärker V liegt in der gezeigten Ruhestellung der Schaltung, d. h., bei aufgelegtem Handapparat, mit seinen beiden Eingangsklemmen EI, E 2 über Koppelkondensatoren K 1, K 2 und Ruhekontakte GR1, GR2 des Gabelumschalters wechselstrommäß;ig an den beiden Adern a, b der Übertragungsleitung. Ferner liegt ein dynamisches 1Nlikrophon M im Ruhezustand der Schaltung über die Ruheseite GRS des Gabelumschalters an den Ausgangsklemmen A1, A2 des Verstärkers h.
  • Der ankommende Ruf wird also vom Verstärker V verstärkt und durch das Mikrophon M, welches in diesem Falle als Rufempfänger arbeitet, wiedergegeben.
  • Der Eingang des Verstärkers V ist wechselstrommäßig vom Ausgang des Verstärkers mit Hilfe einer Drossel DR getrennt. Damit wird eine Selbsterregung vermieden, wenn der Verstärker als Rufverstärker für den ankommenden Ruf arbeitet.
  • Der Kondensator K3 trennt die a-Ader von der b-Ader gleichstrommäßig, und der Widerstand R dient als Nachbildung des Leitungswiderstandes.
  • An die Teilnehmerschleife ist in an sich bekannter Weise ein Gabelübertrager UU angeschlossen, an dessen Sekundärwicklung der Telefonhörer T liegt.
  • iÄrenn zur Durchführung einer Wahl .der Hörer albgehoben wird, so öffnet der Gabelumschalter seine Ruhekontakte GR1, GR2 und GRS und schließt seine Arbeitskontakte GA1 und GAS. Wird nun :der Nummernschalter betätigt, so öffnet der Nummernscheibenruhekontakt nsr, und die Nummernscheibenarbeitskontaktensal und nsa2 werden für die Dauer der Betätizung des :Nummernschalters geschlossen. Damit wird ein sogenannter Dreipunktoszillator eingeschaltet. dessen Schwingkreis aus der Reihenschaltung der beiden Kondensatoren SC1 und SC2 sowie aus der zu diesen Kondensatoren parallel geschalteten Induktivität,SL besteht. Dieser Schwingkreis ist mit seinen drei Punkten X, Y und Z mit den Klemmen des Verstärkers V verbunden. und zwar derart, daß der Punkt X an die Ausgangsklemme A 1 des Verstärkers geführt ist, während der Punkt Y über die Arbeitsseite si sa 1 des Nummernschalters mit der Eingangsklemme E 1 des Verstärkers verbunden ist. Der Punkt Z_ des Schwingkreises ist über den Nummernschalterimpulskontakt nsi an die zweite Eingangsklemme E2 des Verstärkers V angeschlossen. Damit liegt der Nummernschalterimpulskontakt nsi im Rückkopplungsweg des Dreipunktoszillators. Durch die Bewegungen des Nummernschalterimpulskontaktes wird die Rückkopplung unterbrochen oder geschlossen, so daß der Dreipunktoszillator im Rhythmus der Nummernschalterimpulse schwingt und damit an seinem Ausgang Wechselstromwahlimpulse an die Leitung abgibt.
  • Das Mikrophon Mist in diesem Zustand der Schaltung abgeschaltet. Ein Gabelumschalterkontakt GA1 überbrückt die Drossel DR. Ein Nummernschalterarbeitskontakt nsa2 schließt den Telefonhörer T für die Dauer des Wählvorganges kurz, so daß die Wählzeichen nicht im Telefonhörer gehört werden können.
  • Der Telefonhörer kann für die Dauer der Aussendung von Wechselstromwahlimpulsen auch über einen Nummernschalterruhekontakt, der im Sekundärkreis des Gabelübertragers liegt, abgeschaltet werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Einschaltung des l\TUmmernschalterimpulsl-zontaktes iasi in den Rückkopplungsweg des Dreipunktoszillators beschränkt. Es ist beispielsweise auch möglich, den Nummernschälterimpulükontaktderart zu schalten, daß er den Ausgang des Verstärkers im Rhythmus der Nummernschalteriimpulse mit den Adern a, b der Übertragungsleitung bzw. mit dem Gabelübertrager L' verbindet.
  • In der Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung dargestellt, die an Stelle des in Fig. 1 dargestellten eines einzigen Verstärkers V zwei Verstärkerelemente enthält. Als Verstärkerelemente sind die beiden Transistoren enT1, T2 vorgesehen. Alle Elemente, die bereits in der Schaltung ,gemäß Fig. 1 enthalten sind, führen in Fig. 2 .die gleiche Bezeichnung.
  • Der Verstärker mit dem Transistor TI arbeitet als Rufverstärker - für -den. - ankommenden Ruf, als Schwingstufe für die zu erzeugenden Wählzeichen und als Mikrophonverstärker, während der Transistor T 2 als Trennverstärker arbeitet, und zwar insbesondere dann, wenn die VerstärkerstufeTl als Schwingstufe arbeitet. In diesem Falle wirkt die Trennstufe mit dem Transistor T2 zwischen den Ü!bertragungsleitungen mit den Adern a, b und der Schwingstufe derart, daß Einflüsse der Übertragungsleitung auf die erzeugte Frequenz ausgeschlossen werden.
  • Im einzelnen ist die Schaltungsanordnung, wie sie Fi,g.2 zeigt, wie folgt aufgebaut. Der Transistor T1 arbeitet in Ermitterschaltung. Der Ermitter des Transistors T1 liegt über den Gabelumschalterruhekontakt GR 1 und über den Koppelkondensator K 1 an der Ader u der Übertragungsleitung. Die Basis des Trans,i.stors T 1 ist über den Gabelumschalterruhekontakt GR2 und den Koppelkondensator K2 mit der Ader b der Übertragungsleitung verbunden. Damit liegt der Transistor T 1 mit seinen Eingangsklemmen an der Übertragungsleitung.
  • Der Transistorverstärker T 1 .steuert an seinen beiden Ausgangselektroden den Transistorverstärker T2. welcher in Kollektorschaltung arbeitet. Zu diesem Zweck ist die Basis des Transistors T2 mit dem Em:itter des Transistors T 1 und der Kollektor des Transistors T 2 mit dem Kollektor des Transistors T 1 verbunden. In der dargestellten Ruhestellung der Schaltung, also bei aufgelegtem Handapparat, dient der Widerstand LV K mit einem parallel zu diesem Widerstand geschalteten Kondensator K 5 zur Arbeitspunkteinstellungdes Transistors T2. Ein Ga;belumschalterruheköntakt GR3, welcher bei aufgelegtem Handapparat einen Widerstand WTl überbrückt, verbindet die eine Klemme des Mikrophons M über einen Koppelkondensator K 6 mit dem Widerstand W K und dadurch auch mit dem Emitter des Transistors T2. Die andere Klemme des Mikrophons 1l7 liegt über die Ruheseite GRS des Gabelumschalters an dem Kollektor des Transistors T2. Damit ist im Ruhezustand der Schaltung das Mikrophon M an den Ausgang der zweiten Verstärkerstufe geschaltet. Der ankommende Ruf wird also in der Verstärkerstufe mit dem Transistor T 1 und in der Verstärkerstufe mit dem Transistor T2 verstärkt und -durch das Mikrophon wiedergegeben. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltung besteht darin., daß die vorgesehenen Widerstände eine bequeme Arbeitspunktemstellung der Transistoren ermöglichen, wodurch die im Ruhezustand der Schaltung aufgenommenen Ströme sehr klein gehalten werden können.
  • Bei abgehobenem Handapparat ist das Mikrophon M an den Eingang des Verstärkertransistors T1 geschaltet, und zwar auf folgendem Wege: -Mikrophon M, Arbeitsseite GAS des Gabelumschalters, Ruheseitensr3 des Nummernschalterkontaktes, Emitter des Transistors T1, Basis -des Transistors T_1, Koppelkondensator K6, Mikrophon M. Die Gabelumschalterruhekontakte GR-1 und GR2 sind bei abgehobenem Handapparat geöffnet. Damit ist :der Eingang des Verstärkers von den Adern a und b getrennt. Der Gabelumschalterarbeitskontakt GA1 ist bei abgehobenem Handapparat geschlossen :und überbrückt die Drossel DR. Damit arbeiten die beiden Verstärkertrans,istorenT1, T2 als Mikrophonverstärker für die abgehende Sprache. Die Arbeitspunkte der beiden Verstärkertransnstoren T 1 und T 2 sind in diesem Falle durch -den Strom bestimmt, der durch den Widerstand WL' fließt, da - der Gabel.umschalterruhekontakt GR3 geöffnet ist. Der Verstärker arbeitet im A-Betrieb. Die Übertragungsleitung ist in üblicher Weise über den Gabelübertrager Ü mit dem Ausgang des Verstärkers verbunden.
  • Da der Transistor T 1 in Emitterschaltung und der Transistor T2 in Ko:llektorschaltung arbeitet, ergibt sich auch in :dem Fall, wenn :der Verstärker als Mikrophonverstärker arbeitet, eine :eingangs- und ausgangsseitige Anpassung: Die Anpassung zwischen dem dynamischen Mikrophon und der ersten Verstärkerstufe wird durch Anwendung der Emitterschaltung .erreicht. Diese Schaltung; bei welcher der Emitter :dem Eingangskress und dem Ausgangskreis gemeinsam ist, hat einen Eingangswiderstand von etwa 1 kOhm, was ungefähr dem Mikrophonwiderstand entspricht. Für die ausgangsseitige Anpassung an die Übertragungsleitung :eignet sich ein Transistor in Kollektorschaltung in bevorzugter Weise. Bei dieser Schaltung ist die Kollektorelektrode dem Ein- und Ausgangskreis gemeinsam, und es ergeben sich für :den Eingangswiderstand höhere Werte als für den Ausgangswiderstand. Die Schaltung ist deshalb besonders als Impedanzwandler geeignet, wie dies bei einer Röhre in Anodenbasisschaltung der Fall ist.
  • Wenn nun bei abgehobenem Handapparat .der Nummernschalter betätigt wird, so :arbeitet der Transistor T 1 als Schwingstufe, .und zwar auf folgende Weise, Bei Betätigung des Nummernschalters schließt der ilTummernschalterkontakt nsa und verb:intdet :damit ,den Punkt Y des Schwingkreises mit dem Emitter des Transistors T 1. Der Kollektor des Transistors T 1 ist mit dem Punkt X des Schwingkreises verbunden, während die Basis von Transistor T1 über den Nummernschalterimpulskontakt nsi und :einen Koppelkondensator K4 an :den Punkt Z des Schwingkreises angeschlossen ist. Damit entsteht eine Dreipunktoszillatorstufe, in deren Rückkopplungsweg der Nummernscheibenimpulskontakt liegt, welcher den Rückkopplungsweg im Rhythmus des Ablaufes des Nummernschalters unterbricht und damit die Schwingstufe steuert. Die Schwingstufe mit dem Transistor T1 arbeitet nun auf die Trennverstärkerstufe mit dem Transistor T2. Zu :diesem Zweck ist die Basis des Transistors T 2 über die Leitung L mit dem Emitter des Transistors T1 verbunden. Außerdem ist der Kollektor des Tansistors T 1 mit,dem Kollektor :des Transistors T2 zusammengeschaltet. In diesem Betriebszustand der Schaltung wird die B;asisvorspannung für den Transi:storT2, der als Trennverstärkerstufe zwischen der Übertragungsleitung und der Schwingstufe arbeitet, über den Widerstand WB und den Nummernschalterruhelcontakt nsr 1 :eingestellt.
  • Ein weiterer Nummernschalterruhekontakt nsr2, welcher im Sekundärkreis des Gabelübertragers U liegt, sorgt dafür, @daß während der Aussendung der Wahlimpulse der Kreis für den Telefonhörer unterbrochen ist, so daß :die Wählzeichen nicht durch den Telefonhörer wiedergegeben werden. Ein ,besonderer Vorteil der Erfindung besteht unter anderem - darin, daß - man - mit einer verminderten Speiseleistung arbeiten kann, welche iin der Größenordnung der Leistung liegt, die für die Übertragung der Sprache erforderlich ist. Ferner kann man im Amt eine niedrigere Speisespannungsquelle vorsehen, als es für die bisher üblichen Stationsschaltungen erforderlich war. Damit ergeben sich auch geringere Spoisestromverluste auf der Teilnehmerleitung, und man kann infolgedessen gegebenenfalls eine größere Reichweite erzielen. Außerdem wird durch die Verwendung einer Trennverstärkerstufe eine gute Anpassung des Sendepegels an die Dämpfung .der Teilnehmerleitung ermöglicht. Auch die Übertragungsqualität der Sprache wird durch dieerfindungsgemäße Teilnehmerschaltung verbessert. Die bisher im Amt erforderliche Rufmaschine großer Leistung kann durch kleine Oszillatoren ersetzt wenden, was :ebenfalls zur Verbilligung der Gesamtanlage beiträgt. Ferner kommt in der Station selbst der Wecker in Fortfall.
  • Durch die Rufwiedergabe mit Hilfe des dynamischen Mikrophons erzielt man ferner eine akustisch angenehmere Rufwiedergabe als bisher mit einem Wecker. Unter Umständen kann man zur Verstärkung des Rufes in dem .Stationsgehäuse .einen an sich bekannten Exponentialtrichter vorsehen, welcher derart zur Ablage des Handapparates ausgebildet :ist, daß der von dem Rufzeichenempfänger, hier von dem Mikrophon, empfangene Ruf durch den Trichter verstärkt wird.
  • Ein weiterer Vorteil der erfinidungsgemäßen Schaltung besteht darin, daß -die ,durch Abheben oder Auflegen des Handapparates hervorgerufenen Beeinflussungen, welche sich in einer Stromänderung in der Teilnehmerleitung äußern, zur Erzeugung von Beiegungs- bzw. Auslösekriterien ausgenutzt werden können.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für von einer Zentralbatterie gespeiste Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen unter Verwendung eines Halbleiterverstärkers, der in Abhängigkeit vom Gabelumschalter sowohl für den ankommenden Ruf als auch für die abgehende Sprache ausgenutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Ruhestellung des Gabelumschalters als Rufverstärker wirkende Halbleiterverstärker (V) vor ein in der Stationsschaltung vorgesehenes dynamisches Mikrophon (M) geschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterverstärker (V) als Rufverstärker mit seinem Eingang (E 1, E 2) über Gabelumschalterruhekontakte (GR1, GR2) und Koppelkondensatoren (K1, K2) an die Übertragungsleitung (a, b) angeschlossen ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Arbeitsstellung des Gabelumschalters, d. h. bei abgehobenem Handapparat, der Halbleiterverstärker (Il) als Sprachverstärker für den abgehenden Verkehr geschaltet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon (M) über die Arbeitsseite (GAS) des Gabelumschalters und über die Ruheseite (nsr) eines Umschaltekontaktes des Nummernschalters an den Eingang (E 1, E2) des Halbleiterverstärkers (V) angeschaltet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterverstärker (V) zusätzlich für die Wählzeichenerzeugung verwendet wird, indem er während des Ablaufs des Nummernschalters impulsweise als Generator in Rückkopplungsschaltung zur Erzeugung der Wählzeichen geschaltet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltekontakt des Nummernschalters in seiner Ruhestellung (nsr) den Übertragungsweg für die zu verstärkenden Signale durchschaltet, dagegen während der Betätigung des Nummernschaltersdiesen übertragungsweg auftrennt und über seine Arbeitsseite (iasa 1) einen Schwingungskreis (SC1, SC2, SL) an den Halbleiterverstärker (h) in Rückkopplungsschaltung anschaltet, wobei der Nummernschalterimpulskontakt (nsi) die so zusammengeschaltete Schwingstufe vorzugsweise im Rückkopplungsweg tastet und im Rhythmus seines Ablaufs die Erzeugung von Wählzeichen bewirkt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Halbleiterverstärker eine als Trennstufe wirkende Verstärkerstufe nachgeschaltet ist. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nummernschalterruhekontakt (,itsr 1) und ein Gabelumschalterruhekontakt (GR3) das Verstärkerelement (T2) der Trennverstärkerstufe mit seiner Steuerelektrode an eine derartige Vorspannung legen, daß die Trennverstärkerstufe bei der Aussendung von Wechselstromwählzeichen zwischen der Schwingschaltung und der Übertragungsleitung eine Trennung bewirkt und damit Einflüsse der Leitungslänge auf die erzeugten Wählzeichen ausgeschlossen sind.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nummernschalterarbeitskontakt (nsa2) während der Aussendung der Wählzeichen den Telefonhörer (T) kurzschließt, welcher mittels eines Gabelübertragers (Ü) in an sich bekannter Weise an die Teilnehmerschleife (a, b) angeschlossen ist.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche-5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nummernschalterruhekontakt (nsr2) den Stromkreis des Telefonhörers (T) während der Aussendung der Wählzeichen auftrennt.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang der als Rufverstärker arbeitenden Halbleiterverstärkers (V) mit Hilfe einer Drossel (DR) von dem Ausgang (A1, A2) des Verstärkers zwecks Vermeidung einer Selbsterregung wechselstrommäßig getrennt ist, daß aber die Gleichstromspeisung des Verstärkers über die Drossel (Dr) führt.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (DR) bei abgehobenem Handapparat durch einen Gabelumschalterarbeitskontakt (GA 1) überbrückt ist.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitspunkt des Halbleiterverstärkers (h) jeweils so eingestellt ist, daß bei aufgelegtem Handapparat ein zur Erzeugung eines Frei- bzw. Au.slösekriteriums ausreichend kleiner Strom fließt und durch Abheben des Handapparates der aufgenommene Strom so erhöht wird, daß ein Belegungskriterium erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1001713, W 11329 VIII a/21 a2 (bekanntgemacht am 27.10.1955) ; deutsche Patentanmeldung p 36984 VIII a/21 a2 (bekanntgemacht am 14.12.1950).
DES57145A 1958-02-28 1958-02-28 Schaltungsanordnung fuer von einer Zentralbatterie gespeiste Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen unter Verwendung eines Halbleiterverstaerkers Pending DE1102831B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001713B (de) * 1953-12-07 1957-01-31 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Telefonteilnehmerstation mit tastengesteuerter Frequenzwahl und einem Schichttransistoren enthaltenden Mikrophonverstaerker

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001713B (de) * 1953-12-07 1957-01-31 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Telefonteilnehmerstation mit tastengesteuerter Frequenzwahl und einem Schichttransistoren enthaltenden Mikrophonverstaerker

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