DE828710C - Fernsprechschaltung mit Lautsprechern - Google Patents
Fernsprechschaltung mit LautsprechernInfo
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- DE828710C DE828710C DEP26631D DEP0026631D DE828710C DE 828710 C DE828710 C DE 828710C DE P26631 D DEP26631 D DE P26631D DE P0026631 D DEP0026631 D DE P0026631D DE 828710 C DE828710 C DE 828710C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R3/00—Circuits for transducers, loudspeakers or microphones
- H04R3/04—Circuits for transducers, loudspeakers or microphones for correcting frequency response
- H04R3/08—Circuits for transducers, loudspeakers or microphones for correcting frequency response of electromagnetic transducers
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
- H04M9/08—Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic
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- H04M9/08—Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic
- H04M9/087—Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic using different frequency bands for transmitting and receiving paths ; using phase shifting arrangements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsprechschaltung mit Lautsprechern, bei der die Lautsprecher
gleichzeitig als Mikrophone dienen, wobei jeder Fernsprechapparat mit einer ankommenden
und einer abgehenden Leitung verbunden und mit zwei Lautsprechern versehen ist, welche elektrisch
mit einer Weiche oder einem ähnlichen Brückenkreis verbunden sind, in der Weise, daß die Impedanz
des einen Lautsprechers ein ausgleichendes Netzwerk für die Impedanz des anderen Lautsprechers
bildet, wobei die Lautsprecher von aus den Fernsprechamtsleitungen herrührenden Strömen gleichphasig
gespeist werden und Ströme, die durch Schall erzeugt werden, der von den als Mikrophone wirkenden
Lautsprechern aufgefangen wird, der abgehenden Leitung zugeführt werden.
Bei einer derartigen bekannten Schaltung ergibt es sich, daß die Lautsprecher, wenn sie als Mikrophone
wirken, gegenphasig sind, so daß die Schallqualität schlecht ist, wenn der Sprecher direkt längs
der zwischenüegenden Symmetrieachse spricht.
Die Schaltung nach der Erfindung vermeidet diesen Nachteil und ist dadurch gekennzeichnet, daß
selbsttätige Schaltmittel vorgesehen sind, mit denen die Gleichphasenverbindung der Lautsprecher mit
der ankommenden Leitung gegen eine Gegenphasenverbindung vertauscht werden kann und die als
Mikrophone wirkenden Lautsprecher gleichphasig mit der abgehenden Leitung verbunden werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Die Fig. ι zeigt eine Schaltung zweier Lautsprecher
in Verbindung mit einem Ausgleichsübertrager, welche nach der Erfindung zwischen den
Gesprächsrichtungen unterscheiden kann;
Fig. 2 zeigt die Relaisschaltung, welche zur Verbindung
der Lautsprecher in der richtigen Reihenfolge mit den entsprechenden Verstärkern erforder
lieh ist und die allgemeine Ausführung der Schaltung;
Fig. 3 zeigt eine Schaltung, bei der doppelt gewickelte Lautsprecher verwendet werden.
In Fig. ι sind mit LS1 und LS2 die beiden Lautsprecher bezeichnet. Der Transformator T1 muß vorzugsweise ein Wicklungsverhältnis von ι :|'i> aufweisen, entsprechend den bekannten Regeln, so daß, wenn Z die Impedanz sowohl des Laut-Sprechers LJv1 als auch des Lautsprechers LS2 ist, die von jedem der Leitungen L1 und L2 gebildete
In Fig. ι sind mit LS1 und LS2 die beiden Lautsprecher bezeichnet. Der Transformator T1 muß vorzugsweise ein Wicklungsverhältnis von ι :|'i> aufweisen, entsprechend den bekannten Regeln, so daß, wenn Z die Impedanz sowohl des Laut-Sprechers LJv1 als auch des Lautsprechers LS2 ist, die von jedem der Leitungen L1 und L2 gebildete
Impedanz — beträgt. Für über die Leitung L1 übertragene
Ströme werden die Lautsprecher gegenphasig wirksam sein, im Falle von Leitung L2 aber
gleichphasig. Die Leitung R ist der gemeinsame Rückleiter für Leitung L1 und Leitung L9.
In Fig. 2 ist angenommen, daß die Leitungen L1
und L2 mit den entsprechend bezeichneten Leitungen
der Schaltung nach Fig. 1 verbunden sind. Der Ausgang des Verstärkers A1 und der Eingang des
Verstärkers A2 sind mit der Ausgangsleitung OL
bzw. der Eingangsleitung IL und der Eingang des Verstärkers A1 und der Ausgang des Verstärkers
A2 sind mit den Leitungen L1 und L2 über die Relaiskontakte
Tf1 und R2 verbunden.
Die Arbeitsweise dieser Relaiskontakte R1 und R2
muß derart sein, daß sie nacheinander folgende Schaltungen ausführen. Wenn von der Lage ausgegangen
wird, in der die Schaltung dargestellt ist und in der sie Sprechströme guter Verständlichkeit
über das Fernsprechamt empfangen und auf die beiden Lautsprecher parallel übertragen kann, und
wenn angenommen wird, daß der Teilnehmer sodann eine Bemerkung machen will, so wird zunächst
seine Sprache mit schlechter Qualität über Leitung L1, Verstärker A1 und Leitung OL übertragen
werden. Darauf werden durch in der Fernmeldetechnik bekannte Differentialkreise, welche durch
die Sprache gesteuert werden, zunächst die Relaiskontakte R2 betätigt, so daß für einen Moment der
Verstärker A2 von der Leitung L2 abgeschaltet wird
und die Leitungen L1 und L2 parallel zum Eingang
des Verstärkers A1 verbunden werden. Unter diesen
Verhältnissen ist nur einer der beiden Lautsprecher wirksam (welcher dieser Lautsprecher es ist, hängt
von der Wickelrichtung des Transformators T1 ab).
Das Relais R1, das verzögert gegenüber Relais R2
anzieht, ist dann gleichfalls wirksam, so daß die Leitung L1 vom Verstärker A1 abgeschaltet und mit
dem Verstärker A2 verbunden wird. Der Kreis ist
dann derart, daß er eine gute Verständigung in Richtung von Leitung L2 nach Leitung OL ergibt,
wobei die beiden Lautsprecher als Mikrophone verwendet werden, während eine Leitung von
schlechterer Verständigung von Leitung IL nach
Leitung L1 besteht, damit der Teilnehmer gewünschte Unterbrechungen hören kann.
Tritt eine solche Unterbrechung auf, so wird sie zunächst mit schlechter Verständlichkeit gehört,
und darauf werden die Relais in die dargestellte Lage zurückgeführt, wobei Relais /?., wieder sofort
und Relais R1 verzögert anspricht. Auf diese Weise
wird zunächst der Verstärker A1 abgeschaltet, und
der Ausgang des Verstärkers A2 wird mit den Leitungen
L1 und L2 parallel verbunden. Abermals
wird nur für einen Moment der eine Lautsprecher wirksam sein; einen Augenblick später wird Relais
R1 gleichfalls auf seinen ursprünglichen Kontakt
zurückgeschaltet, so daß der Zustand wiederhergestellt wird, in dem die Eingangsleitung IL über
Leitung L2 mit den beiden Lautsprechern parallel verbunden ist und sich eine gute Verständigung
ergibt. Der über den Verstärker A1 mit der Leitung
OL \rerbundene Kreis L1 ist für den Teilnehmer
vorgesehen, damit er eine momentane Unterbrechung mit ziemlich schlechter Qualität bewirken
kann.
Fig. 2 zeigt gleichfalls eine Weiche H mit einem Netzwerk V zur Nachbildung der Leitung des
Fernsprechamtes. Diese Vorrichtung, welche eine größere Stabilität bezweckt, ist in der Technik bekannt.
Um festzustellen, in welcher Lage sich die Relais R1 und R2 befinden müssen, sind zwei
Kreise P und Q über den Netzwerkkreis Ar bzw.
über den Ausgang des Verstärkers A9 in den Nebenschluß
gelegt. Diese Kreise sind mit dem Eingang der wie Verstärker und Detektoren arbeitenden Geräte
AD1 und AD9 verbunden, welche differential
auf ein polarisiertes Relais DR einwirken, dessen go Kontakt durch nicht dargestellte Mittel die Lage
der Relais R1 und R., steuert. Heim Empfang von
Sprache von der Fernsprechamtsk'itung EL über die Weiche H und den Verstärker A9 ist die Ausgangsspannung
des Verstärkerdetektors AD2 grundsätzlieh
stärker als die des Verstärkerdetektors AD1, so daß die Relais R1 und R0 die'im Schema dargestellten
Lagen einnehmen. Wenn aber der Teilnehmer spricht, so wird die Ausgangsspannung des Verstärkers
A1 über den Netzwerkklemmen X auftreten und somit dem Eingang des Verstärkerdetektors
AD1 über die Leitung/' zugeführt werden. In diesem
!"all wird die Ausgangsspannung vom Verstärkerdetektor
AD1 größer werden als diejenige des Gerätes AD2 und die Relais R1 und R9 werden in der
obenerwähnten Zeitfolge Lagen entgegengesetzt zu den dargestellten einnehmen.
Ist die Vorrichtung DR kein polarisiertes Relais, dessen Anker in der Lage bleibt, in die er zuletzt
gebracht wurde, so muß irgendein Relaiskreis zwischen Vorrichtungen DR und die wirksamen
Spulen von Relais R1 und Relais R9 aufgenommen
werden, so daß wenigstens die Relais R1 und R2 in
der Lage bleiben, in die sie zuletzt von der Vorrichtung DT? gebracht wurden. Diese Anforderungen
sollen verhindern, daß die Sprache in ungewünschtem Maße durch schnelle Bewegungen des
Ankers von der Vorrichtung DR verzerrt wird, welche infolge der auftretenden Sprechpausen auftreten
können.
Der Transformator T1 wäre vermeidbar bei Verwendung
von Lautsprechern mit Doppelwicklungen, wie sie in Fig. 3 dargestellt sind. Jede Spule wird
dann zwei Wicklungen aufweisen, welche ähnlich wie eine bekannte Form einer Weiche verbunden
sind. Tn der dargestellten Ausführungsform befinden
sich die beiden Lautsprecher elektrisch in Reihe gegenüber den Leitungen L1 und L2; die ganze
Schaltung entspricht aber derjenigen nach Fig. i, weil die Membranen sich beim Fließen von Strömen
in der Leitung L1 gleichphasig und für Ströme in der Leitung L2 gegenphasig bewegen.
Kleine Spulenlautsprecher mit einem Konus von Zoll im Durchmesser eignen" sich für die erfindungsgemäßen
Fernsprechschaltungen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Fernsprechschaltung mit Lautsprechern, bei der die Lautsprecher als Mikrophone dienen, wobei jeder Fernsprechapparat mit einer ankommenden und einer abgehenden Leitung verbunden und mit zwei Lautsprechern versehen ist, welche elektrisch mit einer Weiche oder einem ähnlichen Brückenkreis verbunden sind, in der Weise, daß die Impedanz des einen Lautsprechers ein ausgleichendes Netzwerk für die Impedanz des anderen Lautsprechers bildet, wobei die Lautsprecher von aus den Fernsprechamtsleitungen herrührenden Strömen gleichphasig gespeist werden und Ströme, die durch as Schall erzeugt werden, der von den als Mikrophone wirkenden Lautsprechern aufgefangen wird, der abgehenden Leitung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß selbsttätige Schaltmittel vorgesehen sind, mit denen die Gleichphasenverbindung der Lautsprecher mit der ankommenden Leitung gegen eine Gegenphasenverbindung vertauscht werden kann und die als Mikrophone wirkenden Lautsprecher gleichphasig mit der abgehenden Leitung verbunden werden.
- 2. Fernsprechschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgehende Leitung mit zwei Kontakten verbunden ist, die zu zwei verschiedenen Relais gehören und die ankommende Leitung mit den zwei anderen Kontakten dieser Relais verbunden ist, über welche Relaiskontakte der Fernsprechapparat entweder für Lautsprecher- oder für Mikrophonbetrieb geschaltet ist, und die Schaltgeschwindigkeit der beiden durch ein gemeinsames Hilfsrelais gesteuerten Relais verschieden ist und das Hilfsrelais durch die Sprechströme betätigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 2857 1.52
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| GB2606252X | 1945-03-29 | ||
| GB8031/45A GB597170A (en) | 1945-03-29 | 1947-08-08 | Improvements in loud-speaking telephone arrangements |
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (1)
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Family Cites Families (6)
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- 1947-12-24 BE BE478694D patent/BE478694A/xx unknown
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-
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- 1948-12-24 DE DEP26631D patent/DE828710C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US2606252A (en) | 1952-08-05 |
| BE478694A (de) | 1948-06-24 |
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| FR1015515A (fr) | 1952-10-28 |
| GB597170A (en) | 1948-01-20 |
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