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DE1102020B - Spinn- oder Zwirnspindel - Google Patents

Spinn- oder Zwirnspindel

Info

Publication number
DE1102020B
DE1102020B DEK38125A DEK0038125A DE1102020B DE 1102020 B DE1102020 B DE 1102020B DE K38125 A DEK38125 A DE K38125A DE K0038125 A DEK0038125 A DE K0038125A DE 1102020 B DE1102020 B DE 1102020B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
spinning
rigid
twisting
bearing housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK38125A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEK38125A priority Critical patent/DE1102020B/de
Publication of DE1102020B publication Critical patent/DE1102020B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/08Mounting arrangements
    • D01H7/14Holding-down arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Spinn- oder Zwirnspindel Die Erfindung betrifft eine Spinn- oder Zwirnspindel mit ein unbeabsichtigtes Abheben des Spindeloberteiles verhindernden Rückhalteelementen, von denen eines starr und eines in .der Weise elastisch verformbar ist, daß der Spindeloberteil durch eine ausschließlich axiale Bewegung sicherbar oder entsicherbar ist.
  • Die an Spinn- oder Zwirnspindeln bekannten Verriegelungen, die den Spindeloberteil gegen. ein unbeabsichtigtes Abheben aus der Spindellagerung sichern, bestehen entweder aus dem altbekanntenSpindelhaken, der an der Außenseite des Wirtels über diesen hinweggreift, oder aus Verriegelungsgliedern, die im Bereich der Wirtelbohrung über dem Spindellagergehäuseflansch angeordnet sind. Diese Stelle ist für Staub oder Faserflug besonders zugänglich, so daß sich an den Verriegelungsgliedern filzartige Ansätze bilden, die nach kurzer Zeit einen ordnungsgemäßen Lauf der Spindel verhindern. Diese Behinderung des Laufes kann auch nicht ohne weiteres festgestellt werden, weil solche Verfilzungen von außen kaum. Sichtbar sind. Um die für die Reinigung von auf diese Weise verstopften Spindeln gegebenenfalls erforderliche Stillsetzung der Maschine zu vermeiden, ist auch bereits eine Verriegelung für Spinn- oder Zwirnspindeln bekanntgeworden, die innerhalb des Spindellagergehäuses angeordnet und durch drehendes Hin-und Herbewegen unter gleichzeitigem Anheben des Spindeloberteils lösbar ist. Diese bekannte Anordnung der Verriegelung innerhalb des Spindellagergehäuses bewirkt zwar, daß der unvermeidliche Staub und Faserflug von den Verriegelungsgliedern der Spindel ferngehalten wird, so daß ein ungleichmäßiger Lauf oder eine Blockierung der Spindel nicht eintreten kann. Die konstruktive Ausbildung dieser Verriegelung ist jedoch infolge der besonderen Form der Rückhalteelemente ziemlich kostspielig, wobei hinzukommt, daß auch die Bedienung verhältnismäßig umständlich ist, wenn ein Spindeloberteil aus dem Lagergehäuse entfernt oder wieder eingesetzt werden soll.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abziehen des Spindelschaftes an Spinn- und Zwirnspindeln mit einer am Spindellagergehäuse befestigten, den Spindelwirtel ganz oder teilweise umgebenden Manschette vorgeschlagen worden, die aus elastisch verformbarem Material hergestellt ist. Die Manschette bildet mit ihrem unteren Teil eine Unterlegscheibe zwischen dem Flansch des Spindellagergehäuses und der Spindelbank, umgibt die Umfangsfläche des Flansches und weist an ihrem oberen Rand ein Rückhalteelement auf, das mit einem am Spindelwirtel ausgebildeten starren Rückhalteelement zusammenwirkt. Auf diese Weise ist der größte Teil der Manschette freiliegend und von außen einwirkenden schädlichen Einflüssen ausgesetzt. Die beim Entsichern des Spindelschaftes auftretende Kraft wirkt sich auf die ganze Manschette, von ihrem unteren Außenumfang ausgehend, aus, so daß die Verformung innerhalb des nach aufwärts sich erstreckenden Teils der Manschette erfolgt, wobei sowohl ein Verstrecken als auch Verkippen an verschiedenen Stellen der Manschette in Aufeinanderfolge eintritt. Eine etwa notwendig werdende Auswechslung der Manschette ist umständlich und zeitraubend, da das Spindellagergehäuse an der Spindelbank gelöst werden muß. Außerdem ist auch die Herstellung einer solchen Manschette verhältnismäßig kostspielig.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, an Spinn-oder Zwirnspindeln eine gegen unbeabsichtigtes Abheben des Spindeloberteils wirkende Sicherung zu schaffen, die mit einfachsten konstruktiven Mitteln eine ebenso einfache Bedienbarkeit ergibt.
  • Die Aufgabe wird gemäß Erfindung dadurch gelöst, daß das elastisch verformbare Rückhalteelement als Ringscheibe ausgebildet ist und sowohl das starre als auch das verformbare Rückhalteelement ausschließlich im Inneren der aus Spindeloberteil und Spindellagergehäuse bestehenden Spinn- oder Zwirnspindel angebracht sind.
  • Die Anordnung kann erfindungsgemäß in der Weise getroffen sein, daß das starre Rückhalteelement am drehbaren Spindeloberteil oder am ortsfesten Spindellagergehäuse angebracht und ihm gegenüber ein oder mehrere elastisch verformbare Rückhalteelemente am komplementären Spindelteil angeordnet sind. Dabei kann in weiterer Ausgestaltung nach der Erfindung am verformbaren Rückhalteelement ein .Widerlager vorgesehen sein, welches das Rückhalteelewent teiliveise derart überdeckt, daß beim Entsichern des Spindeloberteils ein größerer Widerstand .als heim Sichern entsteht. Ferner können erfindungsgemäß ein oder. mehrere Riickhalteelemente oberhalb des Fußlagers angeordnet sein. Außerdem kann vorgesehen sein, daß eines oder mehrere der Rückhalteelemente zugleich als Abdichtungselemente ausgebildet sind.
  • Die gemäß Erfindung ausgebildete Spinn- oder Zwirnspindel stellt mit ihren Rückhalteelementen nicht nur eine sehr einfache Konstruktion dar, da insbesondere die Ausbildung -des elastischen Rückhalteelementes in Ringscheibenform viel einfacher als eine Manschette ist, sondern erbringt auch eine einwandfreie Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abheben des Spindeloberteils. Daneben ist aber außerdem eine sehr leichte Bedienung sichergestellt, wenn der Oberteil einer Spindel aus seiner Lagerung herausgenommen oder wieder in diese eingesetzt werden soll. Auch das Auswechseln eines elastisch verformbaren Rückhalteelementes kann schnell und einfach vorgenommen werden, da zu diesem Zweck keine Lageveränderung des Spindellagergehäuses erforderlich ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
  • Fig. 1 und 2 zeigen Teilausschnitte einer Spinn-oder Zwirnspindel gemäß Erfindung mit Rückhalteelementen im Bereich des Wirtels; Fig.3 und 4 zeigen Teilausschnitte einer Spinn-oder .Zwirnspindel gemäß Erfindung mit Rückhalteelementen im Bereich des Halslagers; Fig.5 und 6 zeigen Teilausschnitte einer Spinn-oder Zwirnspindel gemäß Erfindung mit Rückhalteelementen im Bereich des Fußlagers; Fig.7 bis 10 sind Einzeldarstellungen in vergrößertem Maßstab gemäß Fig. 4.
  • In den einzelnen Figuren sind jeweils nur diejenigen Teilstücke einer Spinn- oder Zwirnspindel dargestellt, die im Zusammenhang mit der Erfindung interessieren. Die Spindel an sich besteht in bekannter Weise aus dem Spindelschaft 1 mit .dem darauf befestigten Wirtel 2, dem Spindellagergehäuse 3 und den darin untergebrachten Lagern, nämlich dem Halslager 4 und dem Fußlager 5.
  • Das Spindellagergehäuse 3 ist in irgendeiner geeigneten Weise an der Spindelbank angebracht, z. B. durch einen Klemmflansch 6.
  • Bei jedem der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele sind verdeckt angeordnete Rückhalteelemente vorgesehen, die eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abheben des Spindeloberteils darstellen. Gemäß Erfindung sind diese Rückhalteelemente derart ausgebildet, daß der Spindeloberteil durch eine ausschließlich axiale Bewegung sickerbar oder entsicherbar ist, die eine radial nachgebende Verformung mindestens eines der Rückhalteelemente bewirkt.
  • Nach Fig. 1 und 2 sind die Rückhalteelemente im Bereich des Wirtels angeordnet. Dabei ist ein starres Element an einem Teil der Spindel angebracht und ein elastisch verformbares Element an einem dem ersteren gegenüber befindlichen Teil angeordnet. Nach Fig. 1 ist der untere Rand 7 des Wirtels 2 als starres Rückhalteelemente ausgebildet, wobei sich die Bohrung des Randes 7 nach innen etwas verengt und darauf in eine Ringnut 8 übergeht. Gegenüber dieser Ringnut 8 ist an dem Spindellagergehäuse 3 ein elastisch verformbares Element als Rückhalteeiement angeordnet. Zu diesem Zweck weist das Spindellagergehäuse 3 eine Ringnut 9 auf, in die eine Ringscheibe 10 aus elastischem Material eingerastet ist. Nach Fig.2 ist das ,starre-Rücli#hglteelement am Spindellagergehäuse 3 angebracht, während das elastisch verformbare Rückhalteelement am Wirtel2 angeordnet ist. Zu diesem Zweck ist das Spindellagergehäuse 3 ebenfalls mit einer Ringnut 9 versehen, in die eine starre Ringscheibe 11 eingesetzt ist. Am Wirtel 2 ist in eine entsprechende Ringnut 12 eine Ringscheibe 13 aus elastischem Material eingepaßt. Auf diese Weise ist in beiden Fällen eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abheben des Spindeloberteils vorhanden. Das gewollte Abheben des Spindeloberteils ist aber ohne weiteres durch eine ausschließlich axiale Bewegung desselben möglich, da sich in diesem Fall bei der Ausführungsform nach Fig. 1 der starre Rand 7 zunächst gegen die Unterseite der Ringscheibe 10 anlegt und diese bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Spindeloberteils infolge ihrer Nachgiebigkeit an ihrem Außenrand mitnimmt, d. h. radial verformt, bis der starre Rand 7 auf die Oberseite der Ringscheibe 10 gelangt ist. In dieser Stellung kehrt die Ringscheibe 10 infolge ihrer Elastizität in ihre ursprüngliche Lage zurück. Das :Wiedereinsetzen kann in ähnlicher Weise durch ausschließlich axiale Bewegung des Spindeloberteils erfolgen, da sich in diesem Fall der starre Rand 7 zunächst auf die Oberseite der Ringscheibe 10 auflegt, diese dann verformt, bis der Rand 7 über die Ringscheibe 10 hinweggerutscht ist und schließlich unter dieser befindlich ist, wobei die Ringscheibe 10 in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt. Ähnlich verhalten sich auch die Rückhalteelemente nach Fig. 2, nur daß in diesem Fall die starre Ringscheibe 11 am Spindellagergehäuse 3 und die elastisch verformbare Ringscheibe 13 am Wirtel 2 zusammenwirken.
  • Nach Fig. 3 und 4 sind die Rückhalteelemente im Inneren des Spindellagergehäuses, und zwar oberhalb des Halslagers 4, angeordnet. Nach Fig. 3 ist das starre Element durch einen konischen Teil 14 des Spindelschaftes 1 gebildet, der sich oberhalb des Halslagers 4 befindet. Das Spindellagergehäuse 3 ist an seinem oberen Rand etwas nach innen umgebördelt und direkt unterhalb dieses Bördelrandes 15 mit einer Ringnut 16 versehen, in die eine Ringscheibe 17 aus elastischem Material eingesetzt ist. Auch in diesem Fall kann das gewollte Abheben des Spindeloberteils durch ausschließlich ' axiale Bewegung derselben erfolgen, da die oben befindliche Fläche des konischen Teils 14 die Verformung der Ringscheibe 17 beim Abheben übernimmt. Beim Wiedereinsetzen des Spindeloberteils erfolgt die Verformung der Ringscheibe 17 durch den Konus selbst. Nach Fig. 4 sind die Rückhalteelemente ebenfalls oberhalb des Halslagers 4 angeordnet. In diesem Fall weist das Spindellagergehäuse 3 ebenfalls einen Bördelrand 15 auf, der als starres Rückhalteelement dient. Der Spindelschaft 1 weist einen Absatz auf und ist anschließend an denselben mit einer Ringnut 18 versehen, in die eine Ringscheibe 1.9 aus elastischem Material eingesetzt ist. Durch das Zusammenwirken des Bördelrandes 15 und der Ringscheibe 19 ist die Sicherung gegen unbeabsichtigtes Abheben des Spindeloberteils- gegeben.
  • Nach den Fig. 5 und 6 sind die Rückhalteelemente ebenfalls im Inneren des Spindellagergehäuses untergebracht, aber in diesen Fällen oberhalb des Fußlagers 5. Nach Fig. 5 wird das starre Element durch einen konischen Teil 20 des Spindelschaftes 1 oberhalb des Fußlagers 5 gebildet, während das elastisch verformbare Rückhalteelement aus einer Ringscheibe 21 aus elastischem Material besteht, die zwischen zwei starren Ringscheiben 22 und 23 im Spindellagergehäuse 3 gehaltert ist. Die Ringscheibe 22 hat eine etwas kleinere Bohrung als die Ringscheibe 23, so daß die Verformung der Ringscheibe 21 beim Abheben des Spindeloberteils durch axiale Bewegung desselben eine etwas größere Kraft erfordert als beim Wiedereinsetzen des Spindeloberteils. Nach Fig. 6 wird das starre Element durch eine Ringscheibe 24 gebildet, die oberhalb des Fußlagers 5 in eine Ringnut 25 am Spindellagergehäuse 3 eingesetzt ist. Das elastisch verformbare Element in Form einer Ringscheibe 26 aus elastischem Material ist auf dem Spindelschaft 1 in eine Ringnut 27 eingesetzt, die auf einen den Durchmesser des Spindelschaftes 1 vermindernden Absatz folgt. Das Abheben und Wiedereinsetzen des Spindeloberteils kann etwa in gleicher Weise erfolgen, wie es mit der Ausführungsform nach Fig.4 möglich ist.
  • Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Rückhalteelemente sind bis zu einem gewissen Grade zugleich Abdichtungselemente, da je nach der Anordnung der Rückhalteelemente ein Abdichten gegen Eindringen von Staub und Faserflug eine solche gegen ungewolltes Austreten von Schmiermittel oder gegen das unbeabsichtigte Umherspritzen von Schmierstoffen erreicht werden kann.
  • In den Fig. 7 bis 10 ist die Verformung des elatisch verformbaren Rückhalteelementes beim Abheben bzw. Einsetzen des Spindeloberteils in größerem Maßstab dargestellt, wobei die Ausführungsform nach Fig.4 zugrunde gelegt ist. In Fig. 7 ist die Laufstellung der Spindel dargestellt, in der der als starres Element dienende Bördelrand 15 des Spindellagergehäuses 3 die als elastisch verformbares Rückhalteelement ausgebildete Ringscheibe 19 übergreift. Wenn der Spindeloberteil abgehoben werden soll, muß eine ausschließlich axiale Bewegung desselben in Richtung des Pfeiles nach Fig. 8 durchgeführt werden. Dabei legt sich die Ringscheibe 19 mit ihrem Außenrand zunächst gegen die untere Bohrungskante des Bördelrandes 15 an und verformt sich dabei so lange radial nachgebend, bis sie aus dem Bereich des Bördelrandes 15 herausgelangt ist und die in Fig.9 dargestellte Lage erreicht hat. In dieser Stellung der Rückhalteelemente zueinander kann der Spindeloberteil ohne weiteres vollkommen aus dem Spindellagergehäuse herausgenommen werden. Das Wiedereinsetzen des Spindeloberteils geht ebenfalls durch eine ausschließlich axiale Bewegung desselben vor sich, wie es in Fig. 10 durch den Pfeil dargestellt ist. Wenn dabei die Bohrung des Bördelrandes 15 etwas abgeschrägt ist, wie es die Fig. 7 bis 10 zeigen, ist beim Wiedereinsetzen kein so hoher Widerstand zu überwinden, so daß die Verformung der Ringscheibe etwas leichter vonstatten geht als beim Abheben des Spindeloberteils.
  • Die gleiche Wirkung - schwerere Verformbarkeit des nachgebenden Elements beim Abheben, leichtere Verformbarkeit beim Wiedereinsetzen des Spindeloberteils - ist auch bei den anderen beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen zu erreichen, da durch Ausbildung der einzelnen Rückhalteelemente, z. B. der Ringscheibe 11 nach Fig. 2, des konischen Teils 20 nach Fig. 5 oder des mit einem Absatz versehenen Spindelschaftes 1 nach Fig. 6 eine derartige Möglichkeit durchaus vorhanden ist.
  • Die radiale Verformung der nachgebenden Rückhalteelemente tritt natürlich in allen Fällen ein, ganz gleich, ob die starren Rückhalteelemente an einem äußeren und die elastisch verformbaren Rückhalteelemente an einem inneren Teil der Spindel angeordnet sind oder umgekehrt.
  • Selbstverständlich sind für die Ausbildung der Rückhalteelemente auch noch andere Formen möglich, die im Rahmen des Erfindungsgedankens eine äquivalente Wirkung ergeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spinn- oder Zwirnspindel mit ein unbeabsichtigtes Abheben des Spindeloberteiles verhindernden Rückhalteelementen, von denen eines starr und eines in der Weise elastisch verformbar ist, daß der Spindeloberteil durch eine ausschließlich axiale Bewegung sicherbar oder entsicherbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch verformbare Rückhalteelement (10, 13, 17, 19, 21, 26) als Ringscheibe ausgebildet ist und sowohl das starre als auch das verformbare Rückhalteelement ausschließlich im Inneren der aus Spindeloberteil (1, 2) und Spindellagergehäuse (3) bestehenden Spinn-oder Zwirnspindel angebracht sind.
  2. 2. Spinn- oder Zwirnspindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Rückhalteelement (7, 11, 14, 15, 20, 24) am drehbaren Spindeloberteil (1, 2) oder am ortsfesten Spindellagergehäuse (3) angebracht und ihm gegenüber ein oder mehrere elastisch verformbare Rückhalteelemente (10, 13, 17, 19, 21, 26) am komplementären Spindelteil angeordnet sind.
  3. 3. Spinn- oder Zwirnspindel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am verformbaren Rückhalteelement (17, 21) ein Widerlager (16, 22) vorgesehen ist, welches das Rückhalteelement teilweise derart überdeckt, daß beim Entsichern des Spindeloberteils ein größerer Widerstand als beim Sichern entsteht, 4. Spinn- oder Zwirnspindel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Rückhalteelemente oberhalb des Fußlagers (5) angeordnet sind. 5. Spinn- oder Zwirnspindel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines oder mehrere der Rückhalteelemente zugleich als Abdichtungselemente ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1027 573; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1746 431. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1048 522.
DEK38125A 1959-07-03 1959-07-03 Spinn- oder Zwirnspindel Pending DE1102020B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048522B (de) 1957-03-29
DE1746431U (de) * 1956-02-25 1957-06-06 Kugelfischer G Schaefer & Co Spinn- oder zwirnspindel.
DE1027573B (de) * 1956-06-19 1958-04-03 Spintex Spinnerei Maschb G M B Spinn- oder Zwirnspindel

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1746431U (de) * 1956-02-25 1957-06-06 Kugelfischer G Schaefer & Co Spinn- oder zwirnspindel.
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DE1048522B (de) 1957-03-29

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