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DE1199649B - Schwimmfaehiger Behaelter - Google Patents

Schwimmfaehiger Behaelter

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Publication number
DE1199649B
DE1199649B DEC29087A DEC0029087A DE1199649B DE 1199649 B DE1199649 B DE 1199649B DE C29087 A DEC29087 A DE C29087A DE C0029087 A DEC0029087 A DE C0029087A DE 1199649 B DE1199649 B DE 1199649B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
inner shell
emptying
region
container according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC29087A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Heine
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DEC29087A priority Critical patent/DE1199649B/de
Publication of DE1199649B publication Critical patent/DE1199649B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/28Barges or lighters
    • B63B35/285Flexible barges, e.g. bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Schwimmfähiger Behälter Die Erfindung bezieht sich auf schwimmfähige Behälter für Flüssigkeiten mit Einfüll- und Entleerungsstutzen aufweisenden, im wesentlichen undehnbaren, vorzugsweise unstarren Seitenwänden und einer über die ganze Länge des Behälters sich erstreckenden Innenhülle, die die innere Begrenzung des nutzbaren Behälterinnenraumes bildet und unter der Wirkung eines Druckmittels bis zum Anliegen an die Innenmantelfläche der Behälterseitenwand elastisch aufgeweitet werden kann.
  • Schwimmfähige unstarre Behälter werden vorteilhaft zum Transport beispielsweise von flüssigen Treibstoffen, Öl od. dgl. sowie auch von fließfähigen pulvrigen Schüttgütern über See eingesetzt, wobei sie ohne Eigenantrieb im Schlepp von Motorschiffen gezogen werden. Ihre vollständige Entleerung, die im Hinblick auf eine wirtschaftliche Ausnutzung des Transportvolumens und besonders auch beim Frachtwechsel erwünscht ist, war bisher nicht möglich, wenn nicht an der Entladestelle aufwendige Pumpeneinrichtungen zur Verfügung standen. Es ist zwar bekannt, das Transportgut durch Einblasen von Druckluft unmittelbar in den Behälter herauszubringen, doch ist hierbei die direkte Einwirkung der Druckluft auf das Transportgut beispielsweise im Falle von Dieselöl oder anderen Treibstoffen im Hinblick auf eine unzulässige Luftanreicherung als nachteilig anzusehen. Um diesen Nachteil zu beheben, hat man schon vorgeschlagen, die Behälter doppelwandig auszuführen und die Entleerung durch Einblasen von Druckluft in den Raum zwischen innerer und äußerer Behälterwand zu bewirken. Wenn damit auch eine unmittelbare Beaufschlagung des Transportgutes mit Druckluft vermieden wurde, so war andererseits wieder eine vollständige Entleerung ausgeschlossen, da in den unvermeidbar entstehenden Falten in der inneren Behälterwand nach jedem Entleerungsvorgang stets ein mehr oder weniger großer Rest an Transportgut zurückblieb.
  • Nach einer anderen bekannten Ausführungsfonn ist eine flexible Innenhülle als innere Begrenzung des Behälter-Füllraumes vorgesehen, wobei diese Innenhülle auch zum Austreiben des Behälterinhaltes verwendet wird. Hierfür ist jedoch die Anordnung besonderer Leitkanäle zur Sicherung des Abflusses nach dem Entleerungsstutzen hin von Bedeutung, da andernfalls die Entleerung des Behälters nicht nur erschwert, sondern unter Umständen durch Blokkierung des Entleerungsstutzens gänzlich unmöglich wäre, und die Funktion der Leitkanäle wiederum zieht zwangläufig die Herstellung des Außenmantels aus einem starren, nicht faltbaren Werkstoff nach sich. Schließlich ist es bekannt, Treibstoffbehälter für Rückstoßantriebe in Fernlenkgeschossen durch Druckmittelbeaufschlagung einer dehnungsfähigen membranartigen Innenblase zu entleeren. Auch hierbei hat jedoch der Außenmantel die Form eines starren, unverforinbaren Behälters. Ein restloses Ausschieben des Behälterinhaltes ist mit einer solchen einseitig befestigten Membran für diese Einsatzzwecke zwar wenigstens angenähert zu erreichen, soweit nicht die beschränkte Dehnbarkeit der Membran eine Grenze setzt. Für Schwimmbehälter gelten je- doch von vornherein erschwerte Bedingungen einmal auf Grund der weitaus größeren Behälterabmessungen und zum anderen wegen des geforderten Stabilitätsverhaltens im Seegang. Da für Großbehälter das Gewicht der Innenblase dem der nackten Außenhülle nur wenig nachsteht, würde die mit der einseitigen Befestigung der Innenblase hervorgerufene ungleiche Lastverteilung die Schwimmfähigkeit überhaupt in Frage stellen. Es kommt hinzu, daß für Rückstoßantriebe gerade in Fernlenkgeschossen der Gesichtspunkt des einmaligen und einzigen Einsatzfalles stark vereinfachende Anfangsbedingungen schafft, denn es braucht weder die Möglichkeit aufeinanderfolgender Teilentleerungen noch das Wiederauffüllen berücksichtigt zu werden, und die im Flug wirksamen Beschleunigungskräfte begünstigen die Orientierung der Innenblase innerhalb des Außenbehälters und ihre Ausdehnung in Axialrichtung. Für die Konstruktion schwimmfähiger faltbarer Großbehälter kann die bekannte Entleerungseinrichtung daher keine brauchbaren Hinweise vermitteln.
  • Nach der Erfindung sind schwimmfähige Flüssigkeitsbehälter der eingangs geschilderten Art dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülle an beiden Behälterenden befestigt ist und daß sie in an sich bekannter Weise im vom Entleerungsstutzen entfernten Bereich leichter ausdehnbar ist als in der Nähe des Entleerungsstutzens, wozu die Dehnbarkeit in Richtung auf den Entleerungsstutzen kontinuierlich abnimmt.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung der aufblähbaren Innenhülle wird die Auf-Crabe gelöst, schwimmfähige, zusammenlegbare Groß-e, behälter ohne Rücksicht auf die vorherrschenden Betriebszustände restlos zu entleeren und auch wieder vollständig zu füllen. Da sich die beidseitig festgelegte Innenhülle unter der Wirkung des Innendruckes von den Behälterenden fortschreitend nach dem Entleerungsstutzen hin dehnt, bleibt der Entleerungsvorgang unbeeinflußt von den beispielsweise durch Wellenschlag hervorgerufenen Krümmungen und Verformungen der Behälterkonturen und kann während der Schleppfahrt auf hoher See selbst bei gleichzeitiger Kurvenfahrt durchgeführt werden. Das Transportgut nimmt den Raum zwischen der zugfesten äußeren Behälter-wand und der Innenhülle ein und drückt die letztere je nach dem Füllungsgrad auf einen Bruchteil des Behälterquerschnittes zusammen. Die dabei entstehende Faltenbildung ist ohne jede Bedeutung, da die Entleerung durch Erhöhen des Innendruckes der Innenhülle eingeleitet wird, wobei diese im Endzustand an allen Punkten der äußeren Behälterwand anliegt und keinen Raum für den Verbleib eines Restgutes bietet. Als Druckmittel zum Aufblähen der Innenhülle ist grundsätzlich jedes inerte Druckgas oder auch Druckflüssigkeit, beispielsweise Druckwasser, geeignet. Vorzugsweise findet Druckluft Verwendung, da diese verhältnismäßig einfach zu erzeugen und vielfach ohnehin schon an den Entladestellen vorhanden ist.
  • Um den Behälterinhalt restlos über den Entleerungsstutzen auszudrücken, muß die Innenhülle sich unter der Wirkung des inneren überdruckes fortschreitend von den Behälterenden nach dem Entleerungsstutzen hin dehnen. Dies kann nach einem Teilmerkmal der Erfindung durch eine von der Behälterfonn abweichende Gestaltung der Innenhülle erzielt werden, derart, daß im spannungsfreien Zustand der Innenhülle der Querschnitt des Behälterinnenraumes seinen größten Wert im Bereich des Entleerungsstutzens aufweist. Für einen zylindrischen Behälter würde dies beispielsweise zu einer leicht konischen Form der Innenhülle führen, wobei der größere Durchmesser der Innenhülle den Behälterenden zugeordnet ist. Die gleiche Wirkung ergibt sich auch durch Ausbildung der Innenhülle mit von den Endbereichen nach dem Bereich des Entleerungsstutzens hin kontinuierlich zunehmender Wandstärke, da in diesem Falle der entsprechende Druckaufbau zu Beginn des Entleerungsvorganges zunächst die dünnwandigen Hüllenabschnitte aufbläht, während zum Dehnen der in Richtung nach dem Entleerungsstutzen sich anschließenden dickeren Wandungsteile weitergehendeDrucksteigerungen erforderlich sind.
  • Im Hinblick auf die Dehnbarkeit wird die Innenhülle zweckmäßig aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen hergestellt. Da bei vollständig entleertem Behälter im äußersten Dehnungszustand der Innendruck von der praktisch undehnbaren Behälteraußenwandung aufgenommen wird, kann auf die Einarbeitung von Verstärkungseinlagen verzichtet werden. Andererseits liegt es jedoch auf der Hand, das unterschiedliche Dehnungsverhalten der Innenhülle in den aufeinanderfolgenden Längenabschnitten durch den Einbau besonderer Verstärkungseinlagen hervorzurufen. So kann die Innenhülle beispielsweise gemäß 01 einem Merkmal der Erfindung mit eingebette ten textilen Verstärkungseinlagen in Form von in den Endbereichen stärker als im Bereich des Entleerungsstutzens vorgewellten Fäden versehen sein. Die Wellung der im allgemeinen nur beschränkt dehnungsfähigen Einzelfäden ergibt eine beliebig einstellbare Streckmöglichkeit der Einlagen, so daß sich durch entsprechende Wahl und Verteilung der Vorwellung über die Länge der Innenhülle die gewünschte Charakteristik bestimmen läßt. Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann dies auch durch Einbau von Verstärkungseinlagen in Form von Geweben oder Geflechten mit in den Endbereichen spitzerem Flechtwinkel als im Bereich des Entleerungsstutzens bewirkt werden. Die Erfindung macht sich hierbei die von der Herstellung technischer Schläuche aus Kautschuk mit Gewebeeinlagen bekannte Erscheinung zunutze, daß die radiale Dehnung eines Hohlkörpers unter der Wirkung eines inneren überdruckes von dem Flechtwinkel des Gewebes bzw. dem Winkel der einzelnen Geflechtslagen gegen die Schlauchachse abhängig ist und bei gleichem Druck um so höher ausfällt, je spitzer dieser Winkel gewählt wird. Schließlich liegt auch die gleichzeitige Anwendung mehrerer der hier angegebenen Maßnahmen im CI Rahmen der Erfindung.
  • Die Erfindung ist nicht allein auf schwimmfähige Behälter beschränkt, sondern kann mit gleicher Wirkung auch auf auf dem Landwege transportierbare oder ortsfeste Behälter angewandt werden. Ebenso ist die Erfindung unabhängig von der Form der Behälter anwendbar. Für schwimmfähige Behälter, die hinter Motorschiffen über See oder auch auf Binnengewässern mitgeschleppt werden, hat sich mit Rücksicht auf günstiges Schleppverhalten eine torpedoartige Gestaltung bzw. längszylindrische Form mit spitz oder abgerundet zulaufenden Enden eingeführt. Die bevorzugte Herstellung solcher Behälter beispielsweise aus gummierten Gewebelagen oder ähnlichen flexiblen Werkstoffen bringt neben dem Vorteil niedrigen Leergewichtes die Möglichkeit mit sich, die Behälter für den Rücktransport auf kleinsten Raum zusammenzufalten. Ein Einfüll- und Entleerungsstutzen kann an einem der beiden spitz zulaufenden Behälterenden vorgesehen sein, wobei der Druckmittelanschluß für die zweckmäßig an dem gegenüberliegenden Behälterende befestigte Innenhülle konzentrisch hierzu angeordnet werden kann. Da diese Ausbildung jedoch an das Dehnungsvermögen der Innenhülle gerade am Anschlußende außerordentlich hohe Anforderungen stellt, ist es im allgemeinen günstiger, den Einfüll- und Entleerungsstutzen in der Behälterseitenwand, vorzugsweise in dem Bereich des überganges von der zylindrischen Form nach den spitz zulaufenden Behälterenden so anzuordnen, daß er sich im Schwimmzustand des Behälters eingetaucht an der Unterseite befindet. Dies ergibt einmal ein optimales Dehnungsverhalten der Innenhülle, die dadurch in zwei jeweils am Behälterende festliegende, in Richtung nach dem Entleerungsstutzen fortschreitend sich vergrößernden Bewegungsraum aufweisende Abschnitte aufgeteilt wird und schafft zum anderen die Möglichkeit, durch Anbringen eines kielflossenartig wirkenden schweren Winkelanschlusses vom Einfüll- und Entleerungsstutzen nach dem Behälterende die Schwimmstabilität des geschleppten Behälters zu verbessern.
  • Zur Verdeutlichung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Die Zeichnung zeigt einen zusammenlegbaren schwimmfähigen Behälter für Flüssigkeiten im Längsschnitt. Der Behälter ist als länglicher, etwa zylindrischer Körper 1 mit torpedoartig in abgerundete Spitzen zulaufenden Enden 2, 3 aus gummierten Gewebelagen hergestellt und mit einer dehnbaren Innenhülle4 versehen. Die Wandungsteile1,2,3 bilden die praktisch undehnbare Außenhaut des Behälters, die auf der Innenseite mit der eingefüllten Flüssigkeit und auf der Außenseite mit dem Seewasser unmittelbar in Berührung steht und daher in ihrem Aufbau und ihrer Zusammensetzung auf diese Anforderungen abgestimmt sein muß. Das in Schlepprichtung vordere Behälterende 2 trägt eine metallische oder aus einem hochfesten Kunststoff geformte Abschlußkappe 5 mit einer zum Einhängen des Schleppseiles 8 vorgesehenen Zugöse 6. Zwecks leichteren Manövrierens an den Bunkerstationen oder in engen Hafenbecken kann auch das hintere Behälterende 3 mit einer Schlaufe 7 oder ähnlichen Mitteln zum Aufgeben einer Zugkraft versehen sein. In der Abschlußkappe 5 ist gleichzeitig ein Schlauchanschluß 9 zum Beaufschlagen der Innenhülle 4 mit Druckluft bzw. zum Entlüften der Innenhülle angebracht. Ein weiterer Druckluftanschluß 11 kann vorgesehen sein, um gegebenenfalls durch Aufblähen eines flexiblen Luftbehälters 18 veränderlicher Größe im vorderen Behälterteil der häufig beobachteten Neigung solcher Schwimmbehälter, bei höheren Schleppgeschwindigkeiten periodisch unter- und aufzutauchen, zu begegnen. Der Luftbehälter 18 ist in dem Füllraum 10 zwischen Außenhaut und Innenhülle fest angebracht und bewirkt durch willkürliche Änderungen seines Innendruckes und damit seines Volumens entsprechende Verschiebungen der Auftriebskräfte. In dem Übergangsbereich von dem Zylinderteil 1 nach dem Vorderteil 2 ist an der Behälterunterseite ein Einfüll- und Entleerungsstutzen 12 mit einem nach vom gerichteten Anschlußwinkel 13 angeordnet. Ein Füll- und Entnahmerohr oder -schlauch 14 ist auf den Anschlußwinkel aufgeschoben und zum vorderen Behälterende geführt, wo es zwecks leichterer Zugänglichkeit an der Abschlußkappe 5 befestigt oder mittels einer Verbindungsschelle 15 an dem Schleppseil aufgehängt sein kann. Auf Grund seines vergleichsweise hohen Gewichtes und seiner Lage am Unterwasserteil des schwimmenden Behälters wirkt der Anschlußwinkel 13 zusammen mit dem aufgesetzten Füll- und Entnahmerohr 14 während der Schleppfahrt gleichsam als Flossenkiel stabilisierend gegen auftretende Schlingerbewegungen.
  • Die Innenhülle 4 ist in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus Gummi oder einem gurnmiähnlichen elastisch verforinbaren Kunststoff ohne Verstärkungseinlagen hergestellt. Im spannungsfreien Zustand weist sie etwa die gezeichnete Form auf, wobei sie im zylindrischen Abschnitt der Behälteraußenhaut sich von dem hinteren Behälterende 3 her über den größten Teil ihrer Länge bis zu dem Füll- und Entleerungsstutzen 12 hin leicht konisch verjüngt und dementsprechend auch im Vorderteil einen nach dem Stutzen 12 hin sich allmählich vergrößernden Ringraum abteilt. Es wird damit erreicht, daß die Innenhülle sich unter der Wirkung eines inneren überdruckes von den Enden her fortschreitend ausdehnt und gegen die zugfeste Außenhaut anlegt und nach Art eines Verdrängungskolbens die in dem Ringraum 10 befindliche Flüssigkeit ohne verbleibenden Rest durch den Entleerungsstutzen 12 in das Entnahmerohr 14 treibt.
  • Zum Füllen des Behälters wird die Innenhülle 4 zunächst bis zum Anliegen an der Außenhaut gedehnt und anschließend mit beginnendem Zulauf der Füllflüssigkeit entlüftet, so daß sich keine unerwünschten Freiräume auf Grund eingeschlossener Restluft ausbilden können. Mit zunehmendem Füllungszustand wird die Innenhülle in regellosen Falten im Behälterinneren zusammengedrückt. Um dabei zu verhindern, daß die hinteren Hüllenräume durch starke Faltenbildung in den vorderen Hüllenabschnitten unter Umständen von dem entlüfteten Anschluß 9 abgesperrt werden, ist der letztere mit einem bis in den hinteren Innenraum der Innenhülle4 geführten durchmesserbeständigen Verlängerungsschlauch 16 mit in Abständen voneinander die Schlauchwandung durchbrechenden Perforierungen 17 versehen. über diesen Verlängerungsschlauch wird die vollständige Entlüftung der Innenhülle 4 und damit die Ausnutzung des gesamten Behältervolumens für Transportzwecke gewährleistet. Der Schlauch kann beispielsweise aus Gummi mit einer eingebetteten Stahldrahtwendel aufgebaut sein, so daß er durchmesserbeständig und knickfest ist und gleichzeitig auch nicht die Faltbarkeit des Behälters beeinträchtigt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schwimmfähiger Behälter für Flüssigkeiten, mit Einfüll- und Entleerungsstutzen aufweisenden, im wesentlichen undehnbaren, vorzugsweise unstarren Seitenwänden und einer über die ganze Länge des Behälters sich erstreckenden Innenhülle, die die innere Begrenzung des nutzbaren Behälterinnenraumes bildet und unter der Wirkung eines Druckmittels bis zum Anliegen an die Innenmantelfläche der Behälterseitenwand elastisch aufgeweitet werden kann, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß die Innenhülle(4) an beiden Behälterenden befestigt ist und daß sie in an sich bekannter Weise im vom Entleerungsstutzen (12) entfernten Bereich leichter ausdehnbar ist als in der Nähe des Entleerungsstutzens, wozu die Dehnbarkeit in Richtung auf den Entleerungsstutzen kontinuierlich abnimmt.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im spannungsfreien Zustand der Innenhülle (4) der Querschnitt des nutzbaren Behälterinnenraumes (10) seinen größten Wert im Bereich des Entleerungsstutzens (12) aufweist. 3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülle (4) mit von den Endbereichen nach dem Bereich des Entleerungsstutzens (12) hin kontinuierlich zunehmender Wandstärke ausgebildet ist. 4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülle (4) mit eingebetteten Verstärkungseinlagen in Form von in den Endbereichen stärker als im Bereich des Entleerungsstutzens (12) vorgewellten Fäden versehen ist. 5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülle (4) mit eingebetteten Verstärkungseinlagen in Form von Geweben oder Geflechten mit in den Endbereichen spitzeren Flechtwinkeln als im Bereich des Entleerungsstutzens (12) versehen ist. 6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit an einem Behälterende angeordneten Druckmittelanschluß für die Innenhülle, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelanschluß (9) mit einem in den gegenüberliegenden Endbereich der Innenhülle (4) sich erstreckenden durchmesserbeständigen Verlängerungsschlauch (16) mit in Abständen voneinander die Schlauchwand durchbrechenden Perforierungen (17) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 542 929, 2 859 808.
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