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DE1199571B - Thermostatisch betaetigtes Ventil - Google Patents

Thermostatisch betaetigtes Ventil

Info

Publication number
DE1199571B
DE1199571B DED40274A DED0040274A DE1199571B DE 1199571 B DE1199571 B DE 1199571B DE D40274 A DED40274 A DE D40274A DE D0040274 A DED0040274 A DE D0040274A DE 1199571 B DE1199571 B DE 1199571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
temperature
limit temperature
valve according
corrugated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED40274A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Sorensen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Danfoss AS filed Critical Danfoss AS
Priority to DED40274A priority Critical patent/DE1199571B/de
Publication of DE1199571B publication Critical patent/DE1199571B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Thermostatisch betätigtes Ventil Thermostatisch betätigte Ventile werden im großen Umfang benutzt, um den Zu- oder Abfluß eines Wärmeträgers in Abhängigkeit von der Temperatur des durch den Wärmeträger zu beeinflussenden Raumes zu regeln. Ein typisches Beispiel hierfür sind thermostatisch betätigte Heizkörperventile, die in Abhängigkeit von der Raumtemperatur geregelt werden. Bei einem Fehler im oder am thermostatischen System oder auch unter besonders ungünstigen, unvorhergesehenen Umständen, z. B. wenn der Fühler bei geöffnetem Fenster von kalter Zugluft getroffen wird, kann es vorkommen, daß das Ventil öffnet und den Wärmeträger ungehindert durch den Heizkörper treten läßt, obgleich die Raumtemperatur eine solche Heizleistung nicht erfordert. Das Heizmedium wird dann wenig gekühlt und ist beim Austritt unnötig heiß.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß diesem Mangel begegnet werden kann, wenn es gelingt, ein zweites thermostatisches System vorzusehen, das in Abhängigkeit von der Temperatur des das Ventil durchströmenden Mediums betätigt wird und bei Erreichen einer bestimmten Grenztemperatur dieses Mediums (Sicherheitstemperatur) das Ventil schließt, aber im normalen Betrieb die Wirkungsweise des ersten Systems nicht beeinflußt, sondern lediglich bei der Grenztemperatur wirksam wird.
  • Es ist bereits bekannt, ein Ventil in Abhängigkeit von zwei Temperaturen zu steuern. So ist es beispielsweise üblich, an das einzige Betätigungselement eines Thermostatventils zwei Fühler anzuschließen. Hierbei überlagern sich die Einflüsse der beiden Fühler, und das Ventil bewegt sich in Abhängigkeit von der Summe beider Einflüsse. Umgekehrt ist es bei Ventilen mit Kompensationssystem, bei denen der Einfluß des Wärmeträgers auf das Dehnmedium durch ein in entgegengesetzter Richtung arbeitendes, ebenfalls vom Wärmeträger beeinflußtes System ausgeglichen wird. Hierbei unterliegt das Ventil also der Differenz der Einflüsse beider Temperaturen. Beide Reglungsarten eignen sich nicht für den vorliegenden Anwendungszweck, weil auch im normalen Regelbereich beide Temperaturen wirksam sind.
  • Des weiteren sind Kondensatableitventile bekannt, die in Abhängigkeit von der Raumtemperatur regeln und außerdem beim Auftreten von Dampf sofort schließen. In den meisten Fällen sind die beiden Betätigungssysteme parallel geschaltet, so daß jeweils der Einfluß des stärkeren Systems überweigt. Dies erfordert zumindest zwei Angriffsstellen an der Ventilspindel. Grundsätzlich handelt es sich aber um Sonderkonstruktionen, bei denen das Doppelbetätigungssystem nicht einfach als Ersatz für ein Einzelbetätigungssystem eingebaut werden kann.
  • Schließlich ist auch ein thermostatisch gesteuertes Ventil mit zwei konzentrischen Faltenbälgen bekannt, die derartig angeordnet sind, daß im Falle des Versagens des thermostatischen Systems, insbesondere wenn einer der Faltenbälge undicht wird, das Ventil schließt. Dadurch soll der Nachteil bekannter thermostatisch gesteuerter Ventile vermieden werden, im Falle eines Versagens in der vollgeöffneten Stellung stehenzubleiben, was besonders bei Ventilen für die Zufuhr von Brennstoff zu einer Feuerung zu großen Schäden führen kann.
  • Es ist auch ein Verdampferthermostat bekannt, bei dem ein erstes Wehrohr von der Verdampfertemperatur und ein zweites, koaxiales Wellrohr vom Verdampferdruck beeinflußt wird. Beide Wehrohre arbeiten gegeneinander und sind durch einen Spindelteil voneinander getrennt. Daher kann der Verdampferthermostat nicht zur Lösung der eingangs geschilderten Aufgaben beitragen.
  • Die eingangs gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem thermostatisch betätigten Ventil, das über zwei thermostatische Systeme von einer ersten Temperatur und von der Temperatur des das Ventil durchströmenden Mediums gesteuert wird, gelöst durch zwei koaxiale, in an sich bekannter Weise an einer gemeinsamen Verstellplatte angreifende Wehrohre unterschiedlichen Durchmessers, von denen der Innenraum des einen Wellrohres das Arbeitselement des einen Systems und der von beiden Wehrohren begrenzte Raum das Arbeitselement des anderen Systems bildet, wobei sich in dem zweiten System ein Dehnmedium befindet, das bei Erreichen einer vorgegebenen Grenztemperatur das Ventil zum Schließen bringt, aber im normalen Betrieb die Wirkungsweise des ersten Systems nicht beeinflußt.
  • Damit entsteht ein sehr kleines Doppelsystem, das ohne weiteres an die Stelle des bisher üblichen Einfachsystems gebracht werden kann. Durch Wahl der Füllmedien für die beiden Systeme und der den einzelnen Arbeitselementen zugeordneten Flächenabschnitte der Verstellplatte wird erreicht, daß das Ventil im Normalfall ungehindert in Abhängigkeit von der Fühltemperatur arbeitet, der der Fühler des ersten Systems ausgesetzt ist, bei Erreichen der Grenztemperatur des das Ventil durchströmenden Mediums aber schließt.
  • Das zweite System kann teilweise mit einer Flüssigkeit gefüllt sein, deren Kochpunkt der Grenztemperatur entspricht. In ähnlicher Weise arbeitet das zweite System auch, wenn es vollständig mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, deren Volumen-Temperatur-Kurve bei der Grenztemperatur einen Sprung aufweist. Während im Normalbetrieb die Flüssigkeit den Einfluß des ersten Systems kaum stört, entsteht bei der Grenztemperatur ziemlich plötzlich ein solcher Druck im zweiten System, daß das Ventil unabhängig vom ersten System geschlossen wird.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung an Hand einer Ausführungsform erläutert.
  • Das Ventil hat bis auf das thermostatische Betätigungssystem einen üblichen Aufbau. In dem Gehäuse 1 ist der Ventilsitz 2 ausgebildet. Die Ventilspindel 3 mit dem Ventilkörper 4 ist in den beiden Einsätzen 5 und 6 abgedichtet geführt. Auf das obere Ende 7 der Spindel 3 wirkt die Sollwertfeder 8, deren Spannung mit Hilfe des Drehgriffes 9 eingestellt werden kann. Der Drehgriff ist auf dem Einsatz 10 verschraubbar, der in das obere Ende des Ventilgehäuses 1 eingesetzt ist; er wirkt über das Zwischenstück 11 auf die Sollwertfeder B.
  • Auf das untere Ende 12 der Ventilspindel 3 wirkt die Verstellplatte 13, an die ein erstes Wellrohr 14 kleineren Durchmessers und in entgegengesetzter Richtung ein zweites Wellrohr 15 größeren Durchmessers angeschlossen ist. Beide Wellrohre sind direkt oder indirekt an dem unten in das Ventil einschraubbaren Gehäuse 16 befestigt. Der Innenraum 17 des Wehrohres 14, das Kapillarrohr 18 und der Fühler 19 bilden das erste System und sind mit einer Flüssigkeits-Dampf-Füllung versehen. Der durch die beiden Wellrohre 14 und 15 sowie das Gehäuse 16 begrenzte Raum 20 bildet das zweite System und ist ebenfalls mit einer Flüssigkeits-Dampf-Füllung versehen.
  • Die Flüssigkeit des zweiten Systems hat einen Kochpunkt, welcher der Grenz- oder Sicherheitstemperatur des Systems entspricht. Unterhalb dieser Grenztemperatur ist das zweite System relativ unwirksam, d. h., das Ventil wird allein in Abhängigkeit von dem Dampfdruck im Arbeitselement 17 bzw. der Temperatur im Fühler 19 gesteuert. Es bedarf keiner näheren Erwähnung, daß die Flüssigkeit im ersten System einen Kochpunkt unterhalb der Betriebstemperatur besitzt. Sobald jedoch das das Ventil durchströmende Medium die Grenztemperatur erreicht, macht sich dieser Temperatureinfluß über die wärmeleitende Brücke vom Ventilgehäuse 1 über das Einsatzgehäuse 16 auf die Flüssigkeit des zweiten Systems bemerkbar. Es entsteht im Raum 20 ein starker Dampfdruck, der den Einfluß des ersten Systems, unabhängig von dessen Stellung, überwindet und das Ventil schließt.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Doppelsystems sind deutlich. Man benötigt gegenüber einem Einfachsystem lediglich das zusätzliche Wellrohr 14 und die Flüssigkeitsschaltung für das zweite System. Der Einsatz 16 kann genauso wie bei einem üblichen Einfachsystem in das Ventilgehäuse eingeführt werden. Der konstruktive Aufbau läßt eine doppelte Sicherheit zu. Einerseits ist beim Auslaufen des ersten Systems das zweite System nach wie vor wirksam, um das Ventil zu schließen. Andererseits geht die Füllung des ersten Systems nicht vollständig verloren, wenn dieses System an der empfindlichsten Stelle, nämlich am Wellrohr 14 entzweigeht. Letzteres ist insbesondere dann von Wichtigkeit, wenn das erste System nicht von einem Fühler 19 betrieben, sondern direkt an einer Anlage angeschlossen wird, z. B. an den Kondensator einer Kälteanlage, bei der die gesamte Füllung an Kältemittel aus einer Leckstelle herauslaufen könnte. Des weiteren ist der Einfluß der Ventiltemperatur auf das erste System gering, auch wenn dieses vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist, weil das Wellrohr 14 außen durch die Füllung des zweiten Systems gegenüber dem Ventil geschützt ist.
  • Das veranschaulichte Ausführungsbeispiel kann in vielerlei Hinsicht abgewandelt werden, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können die beiden Wellrohre 14 und 15 koaxial zueinander auf der gleichen Seite der Verstellplatte 13 angeordnet sein, um die Bauhöhe des Einsatzgehäuses 16 noch zu verringern.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Thermostatisch betätigtes Ventil, das über zwei thermostatische Systeme von einer ersten Temperatur und von der Temperatur des das Ventil durchströmenden Mediums gesteuert wird, insbesodnere für Warmwasser-Heizkörperventile, gekennzeichnet durch zwei koaxiale, in an sich bekannter Weise an einer gemeinsamen Verstellplatte angreifende Wellrohre unterschiedlichen Durchmessers, von denen der Innenraum des einen Wellrohres das Arbeitselement des einen Systems und der von beiden Wellrohren begrenzte Raum das Arbeitselement des anderen Systems bildet, wobei sich in dem zweiten System ein Dehnmedium befindet, das bei Erreichen einer vorgegebenen Grenztemperatur das Ventil zum Schließen bringt, aber im normalen Betrieb die Wirkungsweise des ersten Systems nicht beeinflußt.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verbundenen Wehrohre in an sich bekannter Weise einander entgegengesetzt gerichtet und an den einander gegenüberliegenden Wänden eines gemeinsamen Gehäuses befestigt sind, wobei das zweite System nur durch den außerhalb der beiden Wellrohre befindlichen Gehäuseraum gebildet wird.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite System teilweise mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, deren Kochpunkt der Grenztemperatur entspricht.
  4. 4. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite System vollständig mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, deren Volumen-Temperatur-Kurve bei der Grenztemperatur einen Sprung aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 675 493; -USA.-Patentschriften Nr. 1978 362, 2 209 216, 2387793.
DED40274A 1962-11-13 1962-11-13 Thermostatisch betaetigtes Ventil Pending DE1199571B (de)

Priority Applications (1)

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DED40274A DE1199571B (de) 1962-11-13 1962-11-13 Thermostatisch betaetigtes Ventil

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DED40274A DE1199571B (de) 1962-11-13 1962-11-13 Thermostatisch betaetigtes Ventil

Publications (1)

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DE1199571B true DE1199571B (de) 1965-08-26

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DED40274A Pending DE1199571B (de) 1962-11-13 1962-11-13 Thermostatisch betaetigtes Ventil

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB675493A (de) * 1900-01-01
US1978362A (en) * 1934-02-05 1934-10-23 Wilcolator Co Thermostatic regulator
US2209216A (en) * 1936-08-22 1940-07-23 Detroit Lubricator Co Control device
US2387793A (en) * 1940-08-16 1945-10-30 Honeywell Regulator Co Valve

Patent Citations (4)

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