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DE1199315B - Schaltungsanordnung zur Modulation des Videosignals einer Fernsehkamera - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Modulation des Videosignals einer Fernsehkamera

Info

Publication number
DE1199315B
DE1199315B DES88148A DES0088148A DE1199315B DE 1199315 B DE1199315 B DE 1199315B DE S88148 A DES88148 A DE S88148A DE S0088148 A DES0088148 A DE S0088148A DE 1199315 B DE1199315 B DE 1199315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
carrier frequency
voltage
circuit arrangement
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES88148A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Haslauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
Priority to DES88148A priority Critical patent/DE1199315B/de
Publication of DE1199315B publication Critical patent/DE1199315B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/80Camera processing pipelines; Components thereof
    • H04N23/81Camera processing pipelines; Components thereof for suppressing or minimising disturbance in the image signal generation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Modulation des Videosignals einer Fernsehkamera Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Modulation des Videosignals einer Fernsehkamera mit einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicontyp mit einer Trägerfrequenz, die hoch ist gegenüber der höchsten Videofrequenz, und mit Mitteln zum Einkoppeln der modulierten Videosignalspannung in den Eingangskreis des Vorverstärkers, der auf die Trägerfrequenz abgestimmt ist und der Mittel für die Trennung der Videofrequenz von der Trägerfrequenz enthält.
  • Von einer Fernseheinrichtung für die Übertragung von Röntgenleuchtschirmbildern wird vor allem verlangt, daß sie die für die medizinische Diagnose meist besonders wichtigen sehr kontrastarmen Details mit hinreichender Deutlichkeit wiedergibt. Um diese grundlegende Forderung möglichst weitgehend zu erfüllen, muß vor allem danach getrachtet werden, die Einrichtung so zu gestalten, daß das Signal-Rausch-Verhältnis ein Maximum erreicht.
  • Für die röntgentechnische Anwendung hat sich aus hier nicht näher zu erläuternden Gründen die Fernsehaufnahmeröhre vom Vidicontyp als besonders geeignet erwiesen. Bei einer Fernseheinrichtung mit einer Aufnahmeröhre dieses Typs stellen der Außenwiderstand der Signalplatte und die Eingangsstufe des Vorverstärkers die weitaus stärksten Rauschquellen dar. Vor allem um die Rauschleistung der Eingangsstufe des Vorverstärkers zu vermindern, ist es bereits bekannt, die besonders rauscharme Kaskodeschaltung mit zwei in Serie geschalteten Trioden zu verwenden. Damit ist bereits eine wesentliche Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses zu erzielen. Für die speziellen Anforderungen bei der Übertragung von Röntgenleuchtschirmbildern befriedigt das damit erzielte Ergebnis jedoch noch nicht.
  • Als weitere Möglichkeit für die Steigerung des Signal-Rausch-Verhältnisses ist daher bereits vorgeschlagen worden, den Signalstromanteil gegenüber dem Rauschstromanteil dadurch zu erhöhen, daß der die Signalplatte abtastende Elektronenstrahl periodisch mit einer Frequenz unterbrochen wird, deren Periodendauer gegenüber der Dauer für die Abtastung einer Zeile klein ist. Vorzugsweise soll diese Frequenz den doppelten Wert der oberen Grenzfrequenz der verwendeten übertragungsmittel besitzen.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt einen anderen Weg für die Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses. Erfindungsgemäß ist der Außenwiderstand der Signalplatte der Bildaufnahmeröhre von einem periodische Trägerschwingungen ausführenden elektrischen Schwingkreis hoher Güte gebildet, der die Trägerschwingungen dadurch mit der Videosignalspannung frequenzmoduliert, daß er eine an sich bekannte, in Abhängigkeit von der Höhe der anliegenden Spannung ihren Wert ändernde Reaktanz besitzt. Darüber hinaus ist dem Vorverstärker, dem das am Außenwiderstand gebildete frequenzmodulierte Signal zugeführt ist, eine Stufe für die Amplitudenbegrenzung der frequenzmodulierten Signalspannung zugeordnet, die den Mitteln für die Trennung der Videofrequenz von der Trägerfrequenz vorgeschaltet ist.
  • Um die in der Bildaufnahmeröhre selbst erzeugte Rauschspannung zu verringern, ist es bekannt, die Intensität des abtastenden Elektronenstrahls der Bildaufnahmeröhre mit einer Steuerwechselspannung zu modulieren, deren Frequenz gegenüber der oberen Grenzfrequenz des Bildsignals hoch ist. Mit dieser Methode kann jedoch nur eine Amplitudenmodulation des Videosignals, nicht jedoch eine Frequenzmodulation erzielt werden. Damit ist ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung, nämlich die bei der Frequenzmodulation mögliche Amplitudenbegrenzung mit Hilfe einer oder mehrerer Spannungsbegrenzerstufen zum Aussieben des amplitudenmodulierten Rauschspannungsanteils, nicht zu erreichen. Demgegenüber ist die vom Schwingkreis selbst erzeugte Rauschspannung bei ausreichend hohem Frequenzhub, d. h. bei genügend empfindlicher steuerbarer Reaktanz, deshalb vernachlässigbar gering, weil der die Rauschspannung erzeugende ohmsche Verlustwiderstand eines Schwingkreises hoher Güte gegenüber dem normalerweise verwendeten Außenwiderstand der Signalplatte sehr klein ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand eines Ausführungsbeispiels im folgenden näher erläutert.
  • Eine Fernsehkamera 1 enthält eine Vidicon-Bildaufnahmeröhre 2 mit einer Signalplatte 3, deren A ußenwiderstarid von einem Schwingkreis mit der Gbstimmbaren Induktivität 4 und der Kapazitätsvariationsdiode 5 gebildet ist. Parallel dazu liegt die gestrichelt angedeutete schädliche Kapazität 6, die sich im .wesentlichen aus der Schaltkapazität und der Kal"@,z:tät der Signalplatte zusammensetzt. Die an der Kapazitätsvariationsdiode 5 auf noch zu beschreibepde Weise auftretende, vom Videosignal frequenzrnodulierte Wechselspannung ist über eine Koppelkapazität 7 dem Eingangskreis des Videovorverstärkers 8 zugeführt, dessen Eingangswiderstand zur Kompensation der gestrichelt angedeuteten Eingangskapazität 9 aus der Serienschaltung der Induktivität 10 und des ohmschen Widerstandes 11 gebildet ist, so daß ein stark gedämpfter, auf die Resonanzfrequenz (Trägerfrequenz) des im Signalplattenstromkreis liegenden Schwingkreises 4, 5 abgestimmter Schwingkreis entsteht. Als weitere Bestandteile der Fernsehkamera sind eine Amplitudenbegrenzerstufe 12 für die Unterdrückung von Störsignalen und eine Demodulatorstufe 13 für die Trennung des Videosignals von der Trägerwechselspannung an den Aussang der Vorverstärkerstufe angeschlossen.
  • Auf eine noch zu beschreibende Weise wird der Schwingkreis 4, 5, dessen Resonanzfrequenz wesentlich höher gewählt ist als die obere Grenzfrequenz des Videosignals, zu periodischen Schwingungen angeregt. Durch den im Signalplattenstromlreis und damit auch durch die Kapazitätsvariationsdiode 5 fließenden Videosignalstrom ändert sich deren Kapazität etwa proportional zum durchfließenden Strom. Damit entsteht an den Schwingkreiselementen 4, 5 eine frequenzmodulierte Wechselspannung mit der Kreisresonanzfrequenz als Trägerfrequenz, einer Frequenzbandbreite, die etwa der doppelten maximalen Videofrequenz gleich ist, und einem Phasenhub, der von der Empfindlichkeit der Kapazitätsvariationsdiode abhängt. Diese Spannung wird dem Eingangskreis des Videovorverstärkers 8 zugeführt, an dessen Ausgang die Amplitudenbegrenzerstufe 12 für die Unterdrückung der amplitudenmodulierten Rauschspannung angeschlossen ist, und gelangt von dort an die Demodulatorstufe 13. Das von der Trägerwechselspannung getrennte Videosignal wird dem Videohauptverstärker 14 zugeleitet und steuert in üblicher, in diesem Zusammenhang nicht interessierender Weise ein Bildwiedergabegerät.
  • Zum Erzeugen und Aufrechterhalten der periodischen Schwingungen des Schwingkreises 4, 5 wird ein Teil der Ausgangsspannung des Videoverstärkers über den kapazitiven, aus der Koppelkapazität 15 und der Fußpunktkapazität 16 bestehenden Spannungsteiler in den Schwingkreis 4, 5 mit entsprechender Phasenlage rückgekoppelt. Die von der Spannungsquelle 17 erzeugte Signalplattenspannung ist über den Entkopplungswiderstand 18 dem Fußpunkt des Schwingkreises 4, 5 zugeführt. Die übrigen an sich bekannten Stromversorgungseinrichtungen sind für das Verständnis der vorliegenden Erfindung ohne Bedeutung und daher nicht dargestellt.
  • Um die Resonanzfrequenz des Schwingkreises 4, 5 unabhängig von Temperatur- und Netzspannungsschwankungen konstant zu halten, ist eine weitere Kapazitätsvariationsdiode 19, an die hinsichtlich Empfindlichkeit und Frequenzverhalten keine hohen Anforderungen gestellt werden, über die Koppelkapazität 29 dem Schwingkreis 4, 5 parallel geschaltet. Zur Steuerung dieses Schwingkreises im Sinne der Konstanthaltung seiner Resonanzfrequenz wird die an der Demodulatorstufe 13 in an sich bekannter Weise entstehende, von der Höhe der Trägerfrequenz abhängige Gleichspannung der Kapazitätsvariationsdiode 19 zugeführt. Die Verhältnisse sind dabei so gewählt, daß bei einer Erhöhung der Trägerfrequenz, also der Resonanzfrequenz des Schwingkreises 4, 5, die Kapazität der Diode 19 steigt und - da sie der Schwinglzreiskapazität parallel liegt - die Resonanzfrequenz herabsetzt, und umgekehrt. Als Frequenznormal dient dabei zweckmäßig die Demodulatorstufe selbst, deren frequenzbestimmende Bauelemente in bekannter Weise so dimensioniert werden können, daß ihre Frequenzstabilität für den vorliegenden Fall ausreicht. Zum Abstimmen der Resonanzfrequenz des Schwingkreises 4, 5 auf diejenige der Demodulatorstufe ist die Induktivität 4 veränderbar.
  • An der Kapazitätsvariationsdiode 5 treten im allgemeinen nicht nur Kapazitätsschwankungen auf, die von der Videosignalspannung verursacht sind, sondern auch solche, die von der an der Kapazitätsvariationsdiode auftretenden periodischen Wechselspannung der Resonanzschwingung des Schwingkreises selbst herrühren. Die dadurch verursachte Verzerrung der Resonanzfrequenz ist jedoch im allgemeinen vernachlässigbar, weil bei einer Resonanzfrequenz von beispielsweise 100 MHz bereits die 1. Harmonische bei 200 MHz, also weit außerhalb der Bandbreite des Videovorverstärkers liegt und daher nahezu vollständig ausgesiebt wird. Soll die Bildung von Harmonischen trotzdem vermieden werden, besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Möglichkeit, die Resonanzfrequenz des Schwingkreises höher zu wählen als diejenige Frequenz, bei der die Empfindlichkeit der Kapazitätsvariationsdiode einen Grenzwert unterschreitet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Modulation des Videosignals einer Fernsehkamera mit einer Bildaufnahmeröhre vom Vidicontyp mit einer Trägerfrequenz, die hoch ist gegenüber der höchsten Videofrequenz, und mit Mitteln zum Einkoppeln der modulierten Videosignalspannung in den Eingangskreis des Vorverstärkers, der auf die Trägerfrequenz abgestimmt ist und der Mittel für die Trennung der Videofrequenz von der Trägerfrequenz enthält, dadurch gekennzeichn e t , daß der Außenwiderstand der Signalplatte der Bildaufnahmeröhre durch einen periodische Trägerschwingungen ausführenden elektrischen Schwingkreis hoher Güte gebildet ist, der die Trägerschwingungen dadurch mit der Videosignalspannung frequenzmoduliert, daß er eine an sich bekannte, in Abhängigkeit von der Höhe der anliegenden Spannung ihren Wert ändernde Reaktanz besitzt, und daß der Vorverstärker, dem das am Außenwiderstand gebildete frequenzmodulierte Signal zugeführt ist, eine Stufe für die Amplitudenbegrenzung der frequenzmodulierten Signalspannung besitzt, die den Mitteln für die Trennung der Videofrequenz von der Trägerfrequenz vorgeschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aufrechterhaltung der periodischen Schwingungen mit Hilfe einer Rückkopplungsschaltung ein bestimmter Bruchteil der- Ausgangsspannung des Vorverstärkers mit entsprechender Phasenlage in den Schwingkreis eingekoppelt ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Konstanthalten der mittleren Trägerfrequenz die am Ausgang der Demodulatorstufe vorhandene, von der Höhe der Trägerfrequenz abhängige Gleichspannung zur Beeinflussung der mittleren Trägerfrequenz einer weiteren, dem Schwingkreis parallel liegenden steuerbaren Reaktanz in einer solchen Polarität zugeführt ist, daß sie langsamen Triftschwankungen der Trägerfrequenz entgegenwirkt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als veränderliche Reaktanzen Kapazitätsvariationsdioden verwendet sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfrequenz höher gewählt ist als diejenige Frequenz, bei der die Empfindlichkeit der Kapazitätsvariationsdiode einen Grenzwert unterschreitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 863 824, 923 919; deutsche Auslegeschrift Nr. 1051900.
DES88148A 1963-11-02 1963-11-02 Schaltungsanordnung zur Modulation des Videosignals einer Fernsehkamera Pending DE1199315B (de)

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DE1199315B true DE1199315B (de) 1965-08-26

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE863824C (de) * 1946-09-10 1953-01-19 Compangnie Pour La Fabrication Anordnung zum Betriebe einer Fernseh-Bildzerlegerroehre
DE923919C (de) * 1951-07-23 1955-02-24 Cfcmug Mit langsamen Elektronen arbeitendes Zerlegersystem
DE1051900B (de) * 1957-09-06 1959-03-05 Inst Rundfunktechnik G M B H Schaltungsanordnung zur Bildsignalerzeugung in Farbfernsehanlagen

Patent Citations (3)

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DE1051900B (de) * 1957-09-06 1959-03-05 Inst Rundfunktechnik G M B H Schaltungsanordnung zur Bildsignalerzeugung in Farbfernsehanlagen

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