DE1199101B - Zum Bearbeiten eines bestimmten Zahnrades geeignetes Schabrad, dessen Zaehne in Gruppen zusammengefasst sind - Google Patents
Zum Bearbeiten eines bestimmten Zahnrades geeignetes Schabrad, dessen Zaehne in Gruppen zusammengefasst sindInfo
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- DE1199101B DE1199101B DEH48399A DEH0048399A DE1199101B DE 1199101 B DE1199101 B DE 1199101B DE H48399 A DEH48399 A DE H48399A DE H0048399 A DEH0048399 A DE H0048399A DE 1199101 B DE1199101 B DE 1199101B
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F21/00—Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
- B23F21/28—Shaving cutters
- B23F21/288—Shaving cutters the cutting edges on consecutive teeth being helically arranged
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Description
- Zum Bearbeiten eines bestimmten Zahnradeg geeignetes Schabrad; dessen Zähne in Gruppen zusammengefaßt sind. Die Erfindung bezieht sich auf ein für die Bearbeitung eines bestimmten Zahnrades geeignetes Schabrad durch Abwälzen mit gekreuzten Achsen, dessen Zahnflanken mit einer Vielzahl von Schneidkanten bildenden Schneidnuten versehen sind, die auf den aufeinanderfolgenden Zähnen Schraubenlinien mit einer Ganghöhe von einer Nutenteilung oder einem ganzen Vielfachen davon folgend angeordnet sind, und bei dem ein Längenabschnitt.dieser Schraubenlinie, die die Steigung im Betrag eines ganzzahligen Vielfachen, einschließlich eins, einer Nutenteilung entspricht, nach einer Anzahl (Gruppenzähnezahl oder Gruppe) von Schabradzähnen durchmessen ist, durch die die Zähnezahl des Zahnrades ohne Rest nicht teilbar ist oder die kein ganzzahliges Vielfaches der Zahnradzähnezahl ist oder die mit der Zahnradzähnezahl keinen gemeinsamen Teiler hat.
- Zweck der Anordnung von Schneidkanten auf einer Schraubenlinie und die Beziehung der Ganghöhe dieser Schraubenlinie zu der Zähnzahl des Schabrades ist, eine gleichmäßige auf den Flanken der Werkstückzähne verteilte Spanabnahme in möglichst kurzer Zeit zu erhalten.
- Aus werkstattechnischen Gründen ist die vorstehende Lehre, soweit sie die Zähne betrifft; deren Schneidnuten auf einer Schraubenlinie angeordnet sind, nicht immer durchführbar, was am einfachsten an einem Beispiel erläutert werden kann. Sollten nach dieser Regel beispielsweise auf dem Schabrad fünf Gruppen zu sieben Zähnen, also 35 Zähne, vorgesehen sein, steht aber zum Schleifen der Zähne nur eine Teilscheibe für 36 Zähne zur Verfügung, so wäre das Schabrad nicht herstellbar. Auch ist es häufig zwecks einfacher Lagerhaltung erwünscht, nur Schabzahnräder mit gleicher Zähnezahl am Werkzeuglager zu haben. Diese Bedingung ist mit dem anderen vorher geschilderten Vorschlag nicht immer zu verwirklichen.
- Aufgabe der Erfindung ist eine bessere Anpassung eines Schabrades, dessen Zähnezahl in einer bestimmten Beziehung zu der Steigung der Schraubenlinie, auf der die Schneidnuten angeordnet sind, steht, an eine durch Teilscheibe an der Schabrad-Schleifmaschine oder Nutenschneidmaschine oder Lagerhaltung oder aus anderen Gründen vorgegebenen Schabradzähnezahl.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Zähnezahl des Schabrades ein ganzes Vielfaches, außer eins, der Gruppenzähnezahl zuzüglich eines oder mehrerer Zähne ist, dessen oder deren Schneidnuten mit den Nuten eines der Nachbarzähne in einer Ebene liegen, d. h. diesen gegenüber nicht versetzt liegen, und daß dieser oder diese Zähne zwischen zwei oder mehreren Gruppen von Zähnen angeordnet sind, deren Schneidnuten, wie vorstehend erwähnt, zueinander versetzt auf einer Schraubenlinie angeordnet sind.
- Mit diesem »blinden Zahn« ist zwar die exakte Lehre für eine günstige Spanabnahme durchbrochen, doch hat die Erfahrung gezeigt, daß die Abweichung von der optimalen Wirkung gering - manchmal unmerklich - ist, wenn die Anzahl der blinden Zähne« in mäßigen Grenzen, beispielsweise 1 oder 2, gehalten wird.
- Die F i g. 1 und 2 stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigt F i g. 1 einen Ausschnitt aus einem Schabrad, dessen Zähne in an sich bekannter Weise mit Schneidnuten versehen sind, F i g. 2 schematisch eine Anordnung der Schneidnuten nach der Erfindung.
- In F i g. 1 sind einige Zähne eines Schabrades 18 gezeigt, die, wie bekannt, mit Schneidnuten 19 versehen sind. Dieses Schabrad wird mit dem zu bearbeitenden Werkstück in Eingriff gebracht, und zwar so, daß sich die Achsen von Werkstück und Werkzeug kreuzen. Diese Achskreuzung ergibt ein relatives Gleiten in Richtung der Zähne, wodurch die Späne abgenommen werden. Diese Spanabnahme wird im allgemeinen durch einen von außen eingeleiteten Längsvorschub unterstützt. Fällt dieser zusätzliche Längsvorschub fort, dann müssen die Schneidnuten auf den beim Abwälzen aufeinanderfolgenden Zähnen, wie bekannt, gegeneinander versetzt angeordnet sein, um streifenartige Markierungen auf den Werkstück-Zahnflanken zu vermeiden. Um die Spanabnahme beim Schaben ohne zusätzlichen Längsvorschub in bezug auf Arbeitsqualität und Arbeitszeit mit gutem Nutzeffekt durchzuführen, werden die mit Schneidnuten versehenen Zähne in Gruppen gleicher Zähnezahl eingeteilt. Diese Regel scheidet die Möglichkeit aus, daß die Zähnezahl des Schabrades eine Primzahl ist, wenn mehr als eine Gruppe vorhanden ist. Nun sind aber die Teilapparate der Zahnradschleifmaschinen bewußt auf Primzahlen abgestimmt, weil bisher die Primzahl die für Schabräder bevorzugte Zähnezahl war. Um die Erfindung auch für Schabräder anwenden zu können, die auf Maschinen mit nicht passenden Teilscheiben geschliffen werden, werden zwischen zwei oder mehr Gruppen ein oder mehrere Zähne vorgesehen, die im Sinne der Erfindung nicht wirksam sind (»blinde Zähne«). Solch ein Schabrad stellt beispielsweise die F i g. 2 dar. Sie zeigt schematisch jeweils eine Flanke 31 bis 37 und 37a der Zähne, die mit Schneidnuten 19 versehen sind, welche auf den aufeinanderfolgenden Zähnen in einer Schraubenlinie mit einem Steigungswinkel angeordnet sind. Nach einer Anzahl von Schabradzähnen ist ein Längenabschnitt S der Schraubenlinie durchmessen, der gleich einer Teilung t" der Schneidkanten oder einem ganzen Vielfachen davon ist. Die zu einem Steigungsbetrag S gehörenden Zähne sollen Gruppe genannt werden. Das Schema nach F i g. 2 weist also zwei Gruppen zu sieben Zähnen auf. Die Zähne sind in der Kolonne 21 mit 1 bis 7 und 1' bis 7' numeriert. Es ist zu erkennen, daß der Gruppe 1 bis 7 ein Zahn 7a folgt, dessen Schneidkanten 47a mit den Schneidkanten 47 der Zahnflanke 37 in einer Ebene liegen. Eine ähnliche Wirkungslosigkeit ist auch vorhanden, wenn auf der Zahnflanke 7 a gar keine Schneidnuten vorhanden wären oder wenn die Schneidkanten 47a gegen 47 so versetzt angeordnet wären, daß sie zwischen der Schneidkante 47 und 47' liegen. Die Erfindung gilt für Schneidwerkzeuge zum Bearbeiten sowohl von außen- als auch von innenverzahnten Werkstücken.
Claims (1)
- Patentanspruch: Für die Bearbeitung eines bestimmten Zahnrades geeignetes Schabrad durch Abwälzen mit gekreuzten Achsen, dessen Zahnflanken mit einer Vielzahl von Schneidkanten bildenden Schneidnuten versehen sind, die auf den aufeinanderfolgenden Zähnen Schraubenlinien mit einer Ganghöhe von einer Nutenteilung oder einem ganzen Vielfachen davon folgend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längenabschnitt dieser Schraubenlinie, der der Steigung im Betrag eines ganzzahligen Vielfachen, einschließlich eins, einer Nutenteilung entspricht, nach einer Anzahl (Gruppenzähnezahl oder Gruppe) von Schabradzähnen durchmessen ist, durch die die Zähnezahl des Zahnrades ohne Rest nicht teilbar ist oder die kein ganzzahliges Vielfaches der Zahnradzähnezahl ist oder die mit der Zahnradzähnezahl keinen gemeinsamen Teiler hat, und dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnezahl des Schabrades ein ganzes Vielfaches, außer eins, der Gruppenzähnezahl zuzüglich eines oder mehrerer Zähne ist, dessen oder deren Schneidnuten mit den Nuten eines der Nachbarzähne in einer Ebene liegen, d. h. diesen gegenüber nicht versetzt liegen, und daß dieser und diese Zähne zwischen zwei oder mehreren Gruppen von Zähnen angeordnet sind, deren Schneidnuten, wie vorstehend erwähnt, zueinander versetzt auf einer Schraubenlinie angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1152 595.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48399A DE1199101B (de) | 1960-12-12 | 1960-12-12 | Zum Bearbeiten eines bestimmten Zahnrades geeignetes Schabrad, dessen Zaehne in Gruppen zusammengefasst sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH48399A DE1199101B (de) | 1960-12-12 | 1960-12-12 | Zum Bearbeiten eines bestimmten Zahnrades geeignetes Schabrad, dessen Zaehne in Gruppen zusammengefasst sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1199101B true DE1199101B (de) | 1965-08-19 |
Family
ID=7156691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH48399A Pending DE1199101B (de) | 1960-12-12 | 1960-12-12 | Zum Bearbeiten eines bestimmten Zahnrades geeignetes Schabrad, dessen Zaehne in Gruppen zusammengefasst sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1199101B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288406B (de) * | 1962-12-21 | 1969-01-30 | Hurth Masch Zahnrad Carl | Schabrad mit schrittweise gestaffelten Schneidnuten |
| FR2142379A5 (de) * | 1971-06-15 | 1973-01-26 | Hurth Masch Zahnrad Carl |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152595B (de) * | 1960-12-12 | 1963-08-08 | Hurth Masch Zahnrad Carl | Schabrad mit schraubenfoermig angeordneten Schneidkanten |
-
1960
- 1960-12-12 DE DEH48399A patent/DE1199101B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152595B (de) * | 1960-12-12 | 1963-08-08 | Hurth Masch Zahnrad Carl | Schabrad mit schraubenfoermig angeordneten Schneidkanten |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288406B (de) * | 1962-12-21 | 1969-01-30 | Hurth Masch Zahnrad Carl | Schabrad mit schrittweise gestaffelten Schneidnuten |
| FR2142379A5 (de) * | 1971-06-15 | 1973-01-26 | Hurth Masch Zahnrad Carl |
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