DE1198289B - Fahrantrieb fuer einen Schlitzbunkerentleerungswagen - Google Patents
Fahrantrieb fuer einen SchlitzbunkerentleerungswagenInfo
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- DE1198289B DE1198289B DEM55174A DEM0055174A DE1198289B DE 1198289 B DE1198289 B DE 1198289B DE M55174 A DEM55174 A DE M55174A DE M0055174 A DEM0055174 A DE M0055174A DE 1198289 B DE1198289 B DE 1198289B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/30—Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
- B65G65/34—Emptying devices
- B65G65/40—Devices for emptying otherwise than from the top
- B65G65/48—Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems
- B65G65/4809—Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially vertical axis
- B65G65/4836—Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially vertical axis and moving material over a stationary surface, e.g. sweep arms or wheels
- B65G65/4854—Devices for emptying otherwise than from the top using other rotating means, e.g. rotating pressure sluices in pneumatic systems rotating about a substantially vertical axis and moving material over a stationary surface, e.g. sweep arms or wheels mounted on a carriage, e.g. for movement along slit-like outlets
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Description
- Fahrantrieb für einen Schlitzbunkerentleelzngswagen Schlitzbunkerentleerungswagen werden vielfach mit je einem Antrieb für das Fahrwerk und das Räumwerkzeug ausgerüstet. Da Bunkerentleerungswagen sehr langsam entlang des Bunkerschlitzes laufen, ist eine starke Untersetzung der Drehzahl des Motors notwendig. Hierfür sind teure und schwere Getriebe erforderlich.
- Bei älteren Konstruktionen von Bunkerentleerungswagen wurde nur ein Antrieb für das Schaufelrad verwendet und das Fahrwerk mittels eines zusätzlichen Getriebes von der Schaufelradantriebswelle aus angetrieben. Durch verschiebbare Klauenkupplungen wurde das Fahrwerk für den notwendigen Vor- und Rückwärtsgang umgeschaltet. Das Getriebe mit dem Umschaltmechanismus, der insbesondere bei kleiner Drehzahl und daher großen Drehmomenten arbeiten muß, erfordert schwere Bauteile und ist sehr kostenaufwendig.
- Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, für einen Bunkerentleerungswagen mit nur einem Antrieb für das Schaufelrad mit einfachsten Mitteln eine Vor- und Rückwärtsbewegung des Fahrantriebs zu schaffen.
- Zu diesem Zweck wird für einen Schlitzbunkerentleerungswagen, dessen Schaufelradantriebsmotor zugleich auch den Fahrantrieb betätigt, vorgeschlagen, daß auf einer Welle des Schaufelrad antrieb es ein Exzenter angeordnet ist, dessen Exzenterstange einen auf der Radachse drehbar gelagerten Hebel hin- und herbewegt, der mit zwei durch Magnete gesteuerten und in entgegengesetzten Richtungen wirksamen Sperrklinken oder dergleichen Mitnehmer ausgerüstet ist, die wechselweise mit zwei auf der Radachse verkeilten Sperrädern im Eingriff stehen und die Stromzuführung für die Magnete der Sperrklinken in an sich bekannter Weise über Endschalter erfolgt, die durch Anschläge betätigt werden.
- Auf diese Weise wird dem Fahrwerk des Bunkerentleerungswagens mit jeder Exzenterdrehung ein Bewegungsstoß erteilt, der, je nachdem welche der beiden Sperrklinken im Eingriff steht, in der einen oder anderen Fahrtrichtung erfolgt.
- Ein solcher Fahrantrieb ist zufolge des Wegfalls eines Untersetzungsgetriebes billig und leicht manöverierbar.
- Der übliche Drehzahlwächter, der verhindert, daß das Fahrwerk eingeschaltet werden kann, bevor das Schaufelrad des Bunkerentleerungswagens in Bewegnng ist, kann ebenfalls entfallen. Das Schaufelrad läuft stets im gleichen Drehsinn, was mit Rücksicht auf die einseitige Krümmung der Schaufeln des Schaufelrades unerläßlich ist.
- Werden beide Magnete für die Sperrklinken stromlos gemacht, so sind beide Sperrklinken außer Eingriff, und der Bunkerentleerungswagen arbeitet ohne Fahrbewegung am Ort weiter, was in besonderen Fällen zweckmäßig ist.
- Am Bunkerentleerungswagen befestigte Endschalter sind an sich bekannt. So zeigt beispielsweise ein in mehrere Abteilungen unterteilter Schlitzbunker für Schüttgut eine Anordnung von mehreren Bunkerentleerungswagen, die über ortsfeste Anschläge von am Bunkerentleerungswagen angebrachten elektrischen Endumschalter gesteuert werden. Hierbei wirken die Endumschalter von zwei oder mehreren Bunkerentleerungswagen zusammen und haben keinen Einfluß auf die zur Steuerung des Fahrantriebes vorgesehenen erfindungsgemäßen Magnete und Sperrklinken.
- Auch der Klinkenantrieb ist bei einer älteren Ausführung bekannt. Es handelt sich hierbei um eine Siloaustragvorrichtung, bei der für die kontinuierliche Umlaufbewegung des Austrag armes ein Klinkenantrieb verwendet wird. Eine Hin- und Herbewegung führt dieser Austragsarm nicht aus. Auch sind keine Magnete zur Steuerung der Schaltklinken vorhanden.
- Folglich kann mit dieser bekannten Einrichtung nur in einer Richtung gearbeitet werden.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt gemäß Linie A-B in Abb. 2, A b b. 2 eine Draufsicht auf das Fahrwerk gemäß Linie CD in Abb. 1.
- Auf dem Fahrwerkrahmen 1 des Bunkerentleerungswagens ist einerseits die Antriebskonsole 2 mit dem darauf befestigten aus Motor und Untersetzungsgetriebe mit Kupplungen bestehenden Antrieb 3 und andererseits das Räumwerkzeug 4 mit seinem Getriebe 5 und der Schaufelradwelle 6 angeordnet. Das Schaufelradgetriebe 5 wird durch eine Welle 7 angetrieben. Unterhalb des Fahrwerkrahmens 1 sind die Radachsen 8 und 9 befestigt, auf welchen die Laufräder 10, die über Schienen 11 laufen, sitzen.
- Auf der Getriebewelle7 ist zwischen Antrieb3 und Schaufelradgetriebe 5 ein Exzenters2 angeordnet, an dem sich eine Exzenterstange 13 anschließt.
- Am unteren Ende der Stange 13 befindet sich ein drehbar gelagerter Doppelhebel 14, der einerseits auf der Radachse 8 drehbar gelagert ist und andererseits mittels eines Bolzens 15 mit der Stangel3 gelenkig verbunden ist. Zwischen den Doppelarmen 14 a und 14 b des Hebels 14 sind ebenfalls auf der Radachse 8 zwei Sperräder mit entgegengesetzt gerichteten Zähnen befestigt. Jedem dieser Sperräder 16 und 17 ist eine Sperrklinke 18 und 19 zugeordnet, die jeweils an den Doppelarmen 14 a bzw. 14 b befestigt sind.
- Wie A b b. 1 deutlich erkennen läßt, ist durch diese Anordnung der Sperrklinken diese in entgegengesetzter Richtung wirksam. Außerdem sind an den Doppelhebeln 14 a und 14 b zwei Magnete 20 und 21 vorgesehen, die jeweils entweder die Sperrklinke 18 oder die Sperrklinke 19 in Eingriff bringen.
- Durch die magnetische Steuerung und die Auf-und Abwärtsbewegung des Hebelsl4 werden den RädernlO der Radachse 8 Bewegungsstöße erteilt, die eine schrittweise Verschiebung des Bunkerentleerungswagens in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung bewirken, je nachdem, welche der Sperrklinken im Eingriff steht. Über einen Kettentrieb 22, mit den auf den Radachsen8 und 9 sitzenden Kettenrädern 23, 24 werden diese Bewegungsstöße von der Achse 8 auf die andere Achse 9 übertragen. Die am Hebel 14 befestigten Magnete 20 und 21 erhalten ihre Stromzuführung über nicht dargestellte Endschalter, die am Bunkerentleerungswagen befestigt sind und durch verstellbare, nicht dargestellte, an den Fahrschienen 11 oder sonstwo angebrachte Anschläge betätigt werden. Die Endschalter können auch mit vorgeschalteten Handschaltern versehen werden, mit denen die Stromzdführung zu den beiden Magneten 20, 21 der Sperrklinken 18 und 19 gänzlich unterbrochen wird, so daß der Fahrantrieb der Radachse 8 des Bunkerentleerungswagens zum Stillstand kommt, trotz Weiterlaufens des Schaufelrades 4 und des Exzenters 12 für die Aufundabbewegung des Hebels 14 mit den magnetisch gesteuerten Sperrklinken 18 und 19.
- Bei lotrechter Anordnung der Antriebswelle 7 muß die Exzenterstange 13 in waagerechter Richtung verlaufen, wobei der Doppelhebell4 ebenfalls lotrecht angeordnet sein muß. Hierbei ist die Bewegung des Doppelhebels14 keine auf- und abwärts gerichtete, sondern eine hin und her gerichtete Bewegung.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Schlitzbunkerentleerungswagen, dessen Schaufelradantriebsmotor zugleich auch den durch Anschläge umschaltbaren Fahrantrieb betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Welle (7) des Schaufelradantriebes (3, 5) ein Exzenter (12) angeordnet ist, dessen Exzenterstange (13) einen auf der Radachse (8) drehbar gelagerten Hebel (14) hin- und herbewegt, der mit zwei durch Magnete (20, 21) gesteuerten und in entgegengesetzten Richtungen wirksamen Sperrklinken (18, 19) oder dergleichen Mitnehmer ausgerüstet ist, die wechselweise mit zwei auf der Radachse (8) verkeilten Sperrädern (16, 17) im Eingriff stehen, und die Stromzuführung für die Magnete (20, 21) der Sperrklinken (18, 19) in an sich bekannter Weise über Endumschalter erfolgt, die durch die Anschläge betätigt werden.
- 2. Schlitzbunkerentleerungswagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge verstellbar an den Fahrschienen (11) angebracht sind.
- 3. Schlitzbunkerentleerungswagen nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Endschaltern vorgeschalteter Handschalter am Bunkerentleerungswagen befestigt ist, mit dem die Stromzuführung zu den beiden Magneten (20, 21) der Sperrklinken (18, 19) gänzlich unterbrochen wird.
- 4. Schlitzbunkerentleerungswagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Hebel (14) auf die Radachse (8) übertragenen Bewegungsstöße durch einen Kettentrieb (22) auf die andere Radachse (9) weitergegeben werden.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 872 769; USA.-Patentschrift Nr. 2675931.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM55174A DE1198289B (de) | 1962-12-18 | 1962-12-18 | Fahrantrieb fuer einen Schlitzbunkerentleerungswagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM55174A DE1198289B (de) | 1962-12-18 | 1962-12-18 | Fahrantrieb fuer einen Schlitzbunkerentleerungswagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1198289B true DE1198289B (de) | 1965-08-05 |
Family
ID=7308223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM55174A Pending DE1198289B (de) | 1962-12-18 | 1962-12-18 | Fahrantrieb fuer einen Schlitzbunkerentleerungswagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1198289B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1274992B (de) * | 1965-08-14 | 1968-08-08 | Fritz Teske | Bunkerentleerungswagen |
| DE2364830A1 (de) * | 1973-12-28 | 1975-07-03 | Teske | Vorrichtung zum entleeren eines schuettgutbunkers |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE872769C (de) * | 1942-10-24 | 1953-04-09 | Bruno Mattulat | Schlitzbunker fuer Schuettgut |
| US2675931A (en) * | 1950-06-28 | 1954-04-20 | Smith Corp A O | Silo unloader control |
-
1962
- 1962-12-18 DE DEM55174A patent/DE1198289B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE872769C (de) * | 1942-10-24 | 1953-04-09 | Bruno Mattulat | Schlitzbunker fuer Schuettgut |
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| DE1274992B (de) * | 1965-08-14 | 1968-08-08 | Fritz Teske | Bunkerentleerungswagen |
| DE2364830A1 (de) * | 1973-12-28 | 1975-07-03 | Teske | Vorrichtung zum entleeren eines schuettgutbunkers |
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