DE298050C - - Google Patents
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- DE298050C DE298050C DENDAT298050D DE298050DA DE298050C DE 298050 C DE298050 C DE 298050C DE NDAT298050 D DENDAT298050 D DE NDAT298050D DE 298050D A DE298050D A DE 298050DA DE 298050 C DE298050 C DE 298050C
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- lever
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- levers
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- gearbox
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D1/00—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
- B62D1/02—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
- B62D1/22—Alternative steering-control elements, e.g. for teaching purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 2. JANUAR 1920
Es hat sich herausgestellt, daß es manchmal, besonders beim Gebrauch im Kriege, zu
Unannehmlichkeiten führen kann, wenn ein Kraftwagen, der in der einen Richtung gefahren
ist, um in der entgegengesetzten Richtung zu fahren, zunächst gewendet werden muß. Um' ein solches Wenden zu erübrigen,
ist gemäß der Erfindung der Kraftwagen, welcher zweckmäßig mit Vierräderantrieb versehen ist, an jedem Ende mit einem Motor
und den nötigen Zubehörteilen, wie Schalthebel, Bremshebel, Lenkspindel usw., versehen,
und beide Motoren sind derart mit demselben · Wechselgetriebe gekuppelt, daß beim Einrücken
des einen Motors der andere ausgerückt wird.
Bei einem solchen Antrieb ist es an sich nicht notwendig, ein Umkehrgetriebe vorzusehen,
da von den beiden Motoren der eine den Wagen in der einen Richtung und der andere
in der anderen Richtung antreibt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, außer dem Wechselgetriebe
ein Umkehrgetriebe anzuordnen, damit ein möglichst schneller Übergang von der einen Fahrtrichtung in die entgegengesetzte
Fahrtrichtung möglich ist. Es arbeitet natürlich bei einer bestimmten Fahrtrichtung1 nur
ein Motor, während der andere Motor stillsteht. Soll nun die Fahrtrichtung geändert
werden, so kann, wenn ein Umkehrgetriebe vorgesehen ist, nach dessen Einschalten durch
den in Betrieb befindlichen Motor der vorher stillstehende Motor angedreht werden.
Es muß bei der Anordnung von zwei Motoren, von welchen der eine für den Antrieb
in der einen Richtung und der andere für den Antrieb in der anderen Richtung bestimmt
ist, natürlich Sorge getragen werden, daß niemals beide in entgegengesetzter Drehrichtung
arbeitende 'Motoren gleichzeitig auf das gemeinsame Wechselgetriebe einwirken können.
Um in dieser Beziehung eine absolute Sicherheit zu schaffen, ist an den beiden Führersitzen
je ein Schalthebel angeordnet, welche in der üblichen Weise in ihren Endlagen festgestellt
werden. Diese Schalthebel sind zwangläufig miteinander und mit Sperrhebeln verbunden, welche auf die zum Ausrücken
der Kupplung der beiden Motoren niederzudrückenden Fußhebel derart einwirken, daß
bei der einen Stellung der Schalthebel der eine und bei der anderen Stellung der andere
Fußhebel in der Ausrückstellung festgehalten wird. Man kann daher von jedem der Führersitze
aus entweder den einen oder den anderen Motor einschalten, wobei gleichzeitig der zweite Motor ausgeschaltet wird.
Zur Feststellung der beiden Schalthebel in ihren Endlagen dienen zweckmäßig die
üblichen von Hand ausschaltbaren Klinkvorrichtungen. Da beide Schalthebel infolge
der zwangläufigen Verbindung untereinander gleichzeitig verstellt werden, sind auch die
Klinkvorrichtungen dieser Hebel durch ein Hebelgestänge o. dgl. derart miteinander ver- '65
bunden, daß beim Auslösen der Klinkvorrich-
tung an einem der Hebel gleichzeitig1 die
Klinkvorrichtung des anderen !Hebels ausgelöst wird.
Um das unnötige Mitlaufen der von dem Wechselgetriebe nach dem ausgeschalteten
Motor führenden Welle zu vermeiden, kann in die vom Motor nach dem Wechselgetriebe
führende Welle eine mit den Schalthebeln verbundene Kupplung eingeschaltet werden,
ίο welche bei Antrieb des Wechselgetriebes
durch den einen Motor die nach dem anderen Motor führende Welle ausschaltet. Da das
Wechselgetriebe zweckmäßig unter dem einen Führersitz angeordnet wird und daher sehr
nahe an dem vor diesem Sitz befindlichen Motor Hegt, so genügt es, eine solche Kupplung
zwischen dem Wechselgetriebe und dem von ihm weiter. entfernt liegenden Motor anzuordnen;
da das nach dem anderen Motor führende Wellenende nur sehr kurz ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht den Antrieb in der Seitenansicht, und
Fig. 2 zeigt in größerer Darstellung die Anordnung der Schalthebel.
An den beiden Enden des Wagens ist je ein Motor 1 bzw. 2 angeordnet. Der Motor 1
treibt durch eine Welle 3 und der Motor 2 durch eine Welle 4 auf das unter dem einen
Führersitz angeordnete Wechselgetriebe 5.' : Von dem Wechselgetriebe 5 aus' werden durch
Wellen 6 und 7 beide Räderpaare angetrieben.
Anstatt des gezeichneten Vierräderantriebes kann aber auch der übliche Zweiräderantrieb
gewählt werden.
Neben den beiden Führersitzen ist je ein Schalthebel 8 bzw. 9 angeordnet- (s. auch
Fig. 2). Diese Schalthebel sind durch Klink-. vorrichtungen 10 bzw. ϊΐ in ihren beiden
Endlagen feststellbar. Sie sind durch eine Stange 12 miteinander verbunden, welche an
ihren beiden Enden mit zweiarmigen Hebeln 13 bzw. 14 verbunden ist. Die Hebel 13 und
14 sitzen auf den Drehachsen 15 bzw. 16 der
zum Ausrücken der Motorkupplungen dienenden Fußhebel 17 bzw. 18. Die Klinkvorrichtungen
10 und 11 sind durch Winkelhebel 19
bzw. 20 und eine Stange 21 derart miteinander verbunden, daß beim Auslösen der
Klinkvorrichtung des- einen Schalthebels gleichzeitig auch die Klinkvorrichtung des
anderen Schalthebels ausgelöst wird. In die Welle 4, welche von dem Motor 2 nach dem
Wechselgetriebe 5 führt, ist eine Kupplung eingeschaltet, deren Teil 22 mit der die Schalthebel
8 und 9 verbindenden Stange 12 in Verbindung steht.
Soll der Wagen in bezug auf Fig. 1 nach links fahren, so wird von dem hinter dem
Motor ι befindlichen Führersitz aus der Schalthebel 8 in die in Fig. 2 gezeichnete
Lage gebracht, wobei gleichzeitig der neben dem anderen Führersitz befindliche Schalthebel
9 mitgenommen wird. Der Hebel 13 auf der Drehachse 15 des Fußhebels 17 wird
hierbei durch die Stange 12 in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gebracht, in welcher sein
oberer Arm von dem Fußhebel 17 abgehoben ist, so daß beim Loslassen des' Fußhebels die
Kupplung federnd eingerückt wird. Der Hebel 14 auf der Drehachse 16 des Fußhebels
18 dagegen ist derart umgelegt, daß er mit seinem oberen Arm den Fußhebel 18, welcher
für die Kupplung des Motors 2 bestimmt ist, niedergedrückt hält, so daß ein Einrücken
dieser Kupplung nicht möglich ist. Durch die Stange 12 ist außerdem der Kupplungsteil
22 aus dem zugehörigen Kupplungsteil der Welle 4 ausgehoben, ,so daß die Welle 4 von
dem durch Motor 1 und Welle 3 angetriebenen Wechselgetriebe nicht mitbewegt wird, sondern
stillsteht.
Soll der Wagen in entgegengesetzter Riehtung
fahren, so setzt sich der Führer auf den hinter dem Motor 2 befindlichen Sitz und
stellt den Schalthebel 9 in die entgegengesetzte Stellung um. Beim Niederdrücken
der Klinkvorrichtung 11 des Schalthebels, um diesen für die Verstellung freizugeben, wird
gleichzeitig durch Winkelhebel 20, Stange 21 und Winkelhebel 19 die Klinkvorrichtung 10
des Schalthebels 8 ausgelöst, so daß der Schalthebel 8 der Bewegung _des Schalthebels 9
folgen kann. Durch das Umlegen der Schalthebel in die andere Endlage wird der obere
Arm des Hebels 14 von dem, Fußhebel 12 abgehoben,
so daß dieser für das federnde Einrücken der Kupplung des Motors 2 freigegeben
wird, während gleichzeitig der Hebel 13 sich mit seinem oberen Arm auf den Fußhebel
17 legt, diesen niederdrückt und ihn in der unteren Lage, d. h. in der Ausrückstellung
für die Kupplung des Motors 1, festhält.
Soll das Andrehen des einen Motors durch den anderen Motor mit Hilfe eines eingeschalteten
Umkehrgetriebes erfolgen, so muß noch eine nicht dargestellte Einrichtung zum ■
zeitweiligen Ausschalten der zwangläufigen Verbindung, zwischen den Hebeln 13 und 14
und gleichzeitigen Einschalten der Kupplung 22 vorgesehen sein, damit während1 des Andrehens
die Kupplungen für beide Motoren 1 und 2 geschlossen werden können.
Claims (5)
- P ATENT-Ansprüche:i. Antriebsvorrichtung für Kraftwagen mit doppelter Fahrtrichtung, bei welcher an jedem Ende des Wagens ein Motor angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Räder für beideFahrtrichtungen von demselben Wechselgetriebe aus erfolgt, welches je nach der Fahrtrichtung mit dem einen der Motoren unter Ausrückung des anderen gekuppelt wird.
- 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Wechselgetriebe auch ein Umkehrgetriebe vorgesehen ist, so daß nach Einschaltungίο des Umkehrgetriebes der eine Motor durch den anderen angedreht werden kann.
- 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Führersitzen angeordnete, in ihren beiden Endlagen feststellbare Schalthebel zwangläufig miteinander und mit Sperrhebeln verbunden sind, welche auf die zum Ausrücken der Kupplungen der beiden Motoren niederzudrückenden Fußhebel derart einwirken, daß bei der einen Stellung der Schalthebel der eine und bei der anderen Stellung der andere Fußhebel in der Ausrückstellung festgehalten wird.
- 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sichern der beiden Schalthebel in ihren Endlagen von Hand ausschaltbare Klinkvorrichtungen vorgesehen und drese durch Hebelgestänge o. dgl. derart miteinander verbunden sind, daß beim Auslösen der Klinkvorrichtung an einem der Hebel gleichzeitig die Klinkvorrichtung des anderen Hebels ausgelöst wird.
- 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die vom Motor nach dem Wechselgetriebe führende Welle eine mit den Schalthebeln verbundene Kupplung, eingeschaltet ist, welche beim Antrieb des Wechselgetriebes durch den einen Motor die nach dem anderen Motor führende Welle ausschaltet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE298050C true DE298050C (de) |
Family
ID=552288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT298050D Active DE298050C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE298050C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2731097A (en) * | 1945-09-17 | 1956-01-17 | Thew Shovel Co | Vehicle with selective wheel drive from either of two motors |
-
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- DE DENDAT298050D patent/DE298050C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2731097A (en) * | 1945-09-17 | 1956-01-17 | Thew Shovel Co | Vehicle with selective wheel drive from either of two motors |
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