DE1198100B - Geraet zur Bearbeitung der Flanken von Boden-daemmen - Google Patents
Geraet zur Bearbeitung der Flanken von Boden-daemmenInfo
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Description
DEUTSCHES
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Deutsche KL: 45 a-19/02
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1198 100
P28030III/45a
13. Oktober 1961
5. August 1965
P28030III/45a
13. Oktober 1961
5. August 1965
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Bearbeitung der Flanken von Bodendämmen mit elastisch beweglichen,
in Richtung der Dammflanken abgebogenen Zinken, die gruppenweise in der Neigung der
Dammflanken angepaßten geneigten Ebenen in einem Zinkenträger gehaltert sind.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art sind die Zinken von ihrer Halterung am Zinkenträger aus über
einen großen Teil ihrer Länge bogenförmig gegen die Flanken der Bodendämme gekrümmt, und die
Halterung liegt relativ hoch über dem Boden. Die Zinken verlaufen in Draufsicht parallel zueinander.
Wegen der verhältnismäßig hoch über dem Boden ansetzenden Krümmung und infolge ihrer Einspannung
bzw. Halterung haben diese Zinken während der Bodenbearbeitung nur eine geringe Elastizität
und Ausweichmöglichkeit. Sie können daher größere Erdbrocken und Unkrautreste nicht abschleudern
und nehmen diese Teile bei der Bearbeitung mit. Hierdurch wird einerseits eine unregelmäßige Bearbeitung
der Dammflanke erhalten, und andererseits können Beschädigungen von Pflanzen eintreten,
die auf dem Bodendamm angebaut sind. Die Verletzung von Pflanzenteilen ist aber äußerst unerwünscht,
weil die Pflanzen hierdurch anfällig gegen Infektionen werden und dadurch Krankheiten auftreten
können, die eine Mißernte zur Folge haben, wenn nicht zusätzliche Kosten für Pflanzenschutzmittel
aufgewendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Flanken von Bodendämmen bis zu ihrer vollen Höhe
gleichmäßig bearbeiten zu können, ohne daß hierbei die auf der Kuppe der Dämme wachsenden Pflanzen
beschädigt werden. Bei einem Gerät der eingangs erwähnten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß sich die Zinken von ihrer Einspannstelle in dem Zinkenträger aus über ihre ganze Länge
längs der Dammflanken fächerförmig erstrecken und an ihren äußersten freien Enden in Richtung der
Dammflanken hakenförmig abgebogen sind.
Es ist an sich bei einer mit Schaufeln versehenen Bodenbearbeitungsmaschine bekannt, hinter den
Schaufeln fächerförmig angeordnete Zinken vorzusehen, die den von den Schaufeln aufgeworfenen
Boden ebnen sollen. Dieser bekannten Maschine liegt also eine andere Aufgabe zugrunde als der vorliegenden
Erfindung. In der konstruktiven Ausbildung und Anordnung der Zinken unterscheidet
sich die bekannte Maschine vom Gegenstand der Erfindung wesentlich dadurch, daß die Zinken schräg
zum Boden verlaufen und ihre Einspannstelle so hoch über dem Boden liegt, daß sie beim Einsatz zur BeGerät
zur Bearbeitung der Flanken von Bodendämmen
Anmelder:
Patent Concern N. V.,
Willemstad, Curagao (Niederländische Antillen)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshart und Dipl.-Ing. W. Jackisch,
Patentanwälte, Stuttgart N, Menzelstr. 42
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Zug (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 21. Oktober 1960 (257138) - -
arbeitung von Bodendämmen ausladende Pflanzenteile berühren und damit verletzen könnten.
Auch die bekannten Dammstriegel, die zur Pflege von Kartoffeläckern eingesetzt werden, haben eine
Zinkenanordnung, bei der die Zinken von ihrer Einspannstelle aus bogenförmig gegen den Boden verlaufen.
Sie sind daher ebenfalls nicht geeignet, Bodendämme zu bearbeiten, auf deren Kuppen größere
Pflanzen stehen, weil sie die ausladenden Teile dieser Pflanzen beschädigen würden.
Bei der erfindungsgemäßen fächerförmigen Anordnung der Zinken, die sich über ihre ganze Länge
längs der Dammflanken erstrecken, kann die Breite der Zinkenträger geringer sein als der Abstand zwischen
den freien Enden der äußeren Zinken der Zinkengruppe. Hierdurch wird erreicht, daß die Zinkenträger
selbst ebenfalls nicht mit den Pflanzenteilen in Berührung kommen können, so daß die
Gefahr einer Verletzung der Pflanzen weiter verringert wird. Zweckmäßig sind in an sich bekannter
Weise jeweils zwei Zinken einstückig hergestellt und haarnadelförmig gebogen, wobei die beiden Zinkenschenkel
eines Paares unterschiedliche Längen haben. Bei dieser Ausführungsform wird das Ansetzen von
Unkraut zwischen den hakenförmigen Zinkenenden weitgehend vermieden.
Zur Anpassung des Gerätes an verschiedene Furchenbreiten
zwischen den Bodendämmen ist in weiterer Ausbildung der Erfindung der Zinkenträger um
eine Drehachse drehbar, die einen Winkel mit der
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Horizontalen bildet. Diese Drehachse verläuft zweckmäßig vertikal und ihre Mittellinie kreuzt, in Fahrtrichtung
gesehen, eine durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie in einem Punkt, der in der
Nähe der unteren Zinken liegt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine Verstellvorrichtung vorgesehen, durch die der Zinkenträger
um die Achse verdrehbar und in bezug auf die Fahrtrichtung in mehreren Lagen fixierbar ist.
Hierdurch kann die gewünschte Einstellung in einfächer Weise durchgeführt werden. Zweckmäßig enthält
die Verstellvorrichtung zwei sich kreuzende Laschen, von denen eine am Gestell des Gerätes und
die andere am Zinkenträger befestigt ist. Jede Lasche ist mit einem Langloch versehen, durch das ein
Arretierbolzen geführt ist.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten an Hand der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf das an einen Schlepper angeschlossene Gerät in schematischer Darstellung,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Π in F i g. 1,
F i g. 3 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 1,
F i g. 4 eine Ansicht entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 2,
F i g. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3,
F i g. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in
Fig. 5,
Fig. 7 die in Fig. 6 dargestellte Platte in Draufsicht
und in vergrößertem Maßstab,
F i g. 8 eine andere Ausführungsform der Erfindung in Richtung des Pfeiles II in F i g. 1 gesehen,
Fi g. 9 eine Ansicht entsprechend der Linie IX-IX in F i g. 8.
Wie aus der schematischen Darstellung in F i g. 1 erkennbar ist, sind an einem Querträger 1 mehrere
Zinkengruppen 22 über ihre Träger 21 befestigt. Die Gruppen sind paarweise angeordnet. Der Träger
1 ist über Kupplungen 38 mit den Anbaulenkern 39, 40 eines Schleppers 41 verbunden. Der Schlepper
fährt in Richtung des Pfeiles P.
In Fi g. 2 ist eine Zinkengruppe mit ihrem Träger und den zugehörigen Befestigungen in Seitenansicht
dargestellt; die Fi g. 3 und 4 zeigen eine Rückansicht bzw. eine Draufsicht eines Zinkengruppenpaares.
An dem Querträger 1 ist über Federbügel eine Stange 14 befestigt, die an ihrem Fußpunkt ein in
den Boden eingreifendes Schar 15 trägt. Die Zinkenträger 21 sind über Winkelschienen 16, 17 und Laschen
23, 25 an der Stange 14 befestigt. Zwischen den Schienen 16 und 17 ist je ein Lager 18 bzw. 19
angeordnet, in denen vertikale Achsen 20 gelagert sind, deren Enden in entsprechenden Ausnehmungen
der Schienen 16,17 liegen. Die Längsmittellinien der Achsen20 bilden Drehachsen 2OA (Fig. 2 bis 4).
Die Träger 21 sind als Doppelplatten 29 ausgeführt, zwischen denen die Doppelzinken 22 eingespannt
and. Wie aus F i g. 5 ersichtlich ist, hat jeder Doppelzinken einen kürzeren Teil K und einen längeren
Teil L, und die haarnadelförmige Biegung jedes Doppelzinkens ist um einen Stift 30 gelegt. Ein
Anschlag 31 verhindert eine Verschiebung der Doppelzinken in ihrer Längsrichtung. Die Zinken verlaufenden
von ihrem Träger aus geradlinig fächerförmig und sind durch einen verstellbaren Steg 33
geführt. Die geradlinigen Teile 27 der Zinken enden in hakenförmig in Richtung auf die Dammflanken
abgebogenen Teilen28 (Fig. 3, 4 und 6).
Die Laschen 23 und 25 sind mit Langlöchern 24 versehen, durch die ein Arretierbolzen 26 geführt ist
(Fig. 4).
Wie aus der Rückansicht in Fig. 3 hervorgeht, liegen die Fußpunkte der Zinken auf einer Geraden
Y, die mit der Horizontalen Z einen Winkel β bildet. Dieser Winkel ist gleich oder größer als 30°.
Wie aus den F i g. 5 bis 7 erkennbar ist, sind die rückwärtigen Kanten der Platten 29 kreisbogenförmig
gekrümmt, und die Stifte 30 sowie der Anschlag 31 liegen ebenfalls auf Kreisbögen. Der ebenfalls
kreisbogenförmig verlaufende Steg 33 ist an einer Platte 34 verstellbar befestigt, die ihrerseits
mit Bolzen 32 an den Platten 29 des Trägers 21 befestigt ist. Die Bolzen 32 dienen gleichzeitig als
Klemmbolzen zum Einspannen der Zinken 22, deren Stärke größer ist als die Höhe der Stifte 30 und der
Anschlagleiste 31.
Der von den Stiften 30 gebildete Kreisbogen sowie die beiden Kreisbögen 31 und 33 sind konzentrisch
zueinander und haben den gemeinsamen Mittelpunkt M.
Der gegenseitige Abstand der Zinken 22 ist durch Verstellen des Steges 33 veränderbar. Der Steg 33
trägt eine Lasche 35, die unterhalb der Platte 34 liegt. Auf der Lasche 35 sind Bolzen 36 befestigt, die durch
die Langlöcher 37 der Platte 34 geführt und mit Flügelmuttern versehen sind. Die Langlöcher 37
liegen schräg zur Längsmittellinie H der Zinkengruppe.
Bei der abgewandelten Ausführungform gemäß den F i g. 8 und 9 sind die Zinkengruppen um Drehachsen
42A drehbar, die durch die Mittellinien von Achsen 42 gebildet sind. Die Verlängerung der Drehachse
42^4 schneidet die durch die Fußpunkte der
Zinken gehende Linie etwa am Fußpunkt des am niedrigsten liegenden Zinkens. Die Achse 42 ist in
einem Lager 43 drehbar, an dem eine mit einem Langloch 45 versehene Lasche 44 befestigt ist. Die
Lasche 44 liegt an einer Stütze 46 an, die an der Stange 14 des Gerätes befestigt ist. Die Stützen 46
tragen Bolzen 47, die in den Langlöchern 45 der Laschen 44 mit Hilfe von Flügelmuttern arretiert
sind. Zur Führung der Laschen 44 haben die Stützen 46 seitliche Ränder48 (Fig. 8).
Jedes Lager 43 trägt ein Segment 49, um welches eine auf der Achse 42 befestigte Zunge 50 gebogen
ist. Die Zunge ist mit einem Klemmbolzen 51 versehen, der durch entsprechende Ausnehmungen in
dem Segment 49 zu führen ist.
Die Arbeitsweise des Gerätes ist wie folgt: Der Schlepper fährt in Richtung des Pfeiles P. Hierbei
wird das Schar 15 jedes Zinkengruppenpaares durch den Boden gezogen (Fig. 1 und 3). Die paarweise
angeordneten Zinkengruppen bearbeiten jeweils eine Furche, also zwei einander gegenüberliegende Flächen
benachbarter Bodendämme. Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, bearbeiten die hakenförmig
gekrümmten Zinkenteile 28 den Bodendamm auf seiner gesamten Höhe bis in die Nähe der auf der
Dammkuppe stehenden Pflanzen. Infolge der fächerförmigen Anordnung der Zinken und ihrer geringen
Höhe über dem Boden können die jeweils obersten Zinken bis in unmittelbare Nähe der Pflanzen
geführt werden, ohne etwa ausladende Pflanzenteile zu beschädigen. Während des Betriebes sind die
Zinkenträger und die Verstellvorrichtungen festgestellt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 7 sind die Zinkengruppen zur Anpassung an den Abstand
zwischen den Bodendämmen um senkrechte Drehachsen 20.4 drehbar. Zu diesem Zweck wird
der Arretierbolzen 26 gelöst, und die Laschen 23 werden an der Lasche 25 entsprechend verschoben.
In der neu eingestellten Lage werden die Laschen mit Hilfe des Arretierbolzens 26 wieder gegeneinander
verklemmt.
Durch Verschieben des Steges 33 werden der gegenseitige Abstand der Zinken 22 und damit die
Arbeitsbreite der Gruppe eingestellt. Die Langlöcher 37 liegen nicht in Richtung der Mittellinie i? der
Gruppe, sondern verlaufen etwa parallel zu dem untersten Zinken K. Hierdurch wird bei Verstellung des
Steges 33 die Lage des untersten Zinkens praktisch ao
nicht geändert. Wie aus der näheren Darstellung in Fig. 7 ersichtlich ist, bildet die Mittelliniec eines
Langloches 37 mit der Längsmittellinie H einen zum Zinkenträger geöffneten Winkel α. Der Abstand α ist
die maximale Verschiebung des Steges 33 in bezug auf die Mittellinie H, während b der maximalen seitlichen
Auslenkung eines Zinkens bei dieser Verschiebung entspricht. Da die seitliche Verschiebung
des Steges 33 gleich und gegenläufig zu der infolge der Längsverschiebung des Steges auftretenden seitlichen
Auslenkung des unteren Zinkens ist, bleibt also der unterste Zinken bei dieser Verschiebung in seiner
Lage, während die oberen Zinken entsprechend fächerförmig gespreizt bzw. zusammengezogen werden.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9
sind die Zinkengruppen jeweils um die Drehachse 42A drehbar. Die Verlängerung der Drehachse 42A
schneidet die durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie in Fahrtrichtung am Fußpunkt des niedrigsten
Zinkens. Die Schräglage der Zinkengruppen kann der Neigung der Bodendämme angepaßt werden;
zu diesem Zweck wird der Klemmbolzen 51 in eine entsprechende Ausnehmung des Segmentes 49
geführt. Durch Verschiebung der Laschen 44 auf den Stützen 46 kann der gegenseitige Abstand der
zusammengehörigen Zinkengruppen geändert werden. Die eingestellte Lage wird durch die Klemmbolzen
47 fixiert. Der Abstand der Zinken einer Gruppe kann in gleicher Weise wie bei der ersten
Ausführungsform geändert werden.
Die Anordnung von abwechselnd kürzeren und längeren Zinken hat den Vorteil, daß bei gleicher
Anzahl von Zinken der Abstand zwischen den hakenförmig gekrümmten Zinkenenden vergrößert
wird, so daß sich zwischen diesen Zinkenenden weniger Unkraut u. dgl. ansetzen kann, das im
übrigen durch die hohe Elastizität der Zinken leicht abgeschleudert wird.
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Claims (18)
1. Gerät zur Bearbeitung der Flanken von Bodendämmen mit elastisch beweglichen, in
Richtung der Dammflanken abgebogenen Zinken, die gruppenweise in der Neigung der Dammflanken
angepaßten geneigten Ebenen in einem Zinkenträger gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Zinken (22) von ihrer Einspannstelle in dem Zinkenträger (21) aus über ihre ganze Länge längs der Dammflanken
fächerförmig erstrecken und an ihren äußersten freien Enden in Richtung der Dammflanken
hakenförmig abgebogen sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Zinkenträger (21)
geringer ist als der Abstand zwischen den freien Enden der äußeren Zinken der Zinkengruppe.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise jeweils
zwei Zinken einstückig hergestellt und haarnadelförmig gebogen sind, wobei die beiden Zinkenschenkel
(K, L) eines Paares unterschiedliche Längen haben.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinkenträger
(21) um eine Drehachse (2CU) drehbar ist, die einen Winkel mit der Horizontalen bildet.
5. Gerät nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse (2(M) vertikal verläuft und die Verlängerung dieser Drehachse (2(L4), in Fahrtrichtung der Vorrichtung gesehen,
eine durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie in einem Punkt kreuzt, der in der Nähe
der unteren Zinken liegt.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung der Drehachse
(42A) eine durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie nahe oder in dem Fußpunkt des
niedrigsten Zinkens schneidet (F i g. 8, 9).
7. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstellvorrichtung
vorgesehen ist, durch die der Zinkenträger (21) um die Achse (2(L4 bzw. 42^4) verdrehbar
und in bezug auf die Fahrtrichtung der Vorrichtung in mehreren Lagen fixierbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung zwei sich
kreuzende Laschen (23, 25) enthält, von denen eine am Gestell (1) des Gerätes und die andere
am Zinkenträger (21) befestigt ist und daß jede Lasche mit einem Langloch (24) versehen ist,
durch das ein Arretierbolzen (26) geführt ist.
9. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (49 bis 51)
eine auf dem Zinkenträger (21) angebrachte Zunge (50) enthält, die um ein Segment (49) gebogen
ist, das auf dem am Gestell befestigten Lager (43) angebracht ist, welches die Achse
(42) aufnimmt, deren Mittellinie die Drehachse (42,4) bildet, und daß ein Klemmbolzen (51) zur
Befestigung der Zunge (50) in verschiedenen Lagen an dem Segment (49) vorgesehen ist
(Fig. 8, 9).
10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zinkengruppe im Betrieb unverrückbar mit dem Gestell (1) des Geräts verbunden ist.
11. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zinkengruppe quer zur Fahrtrichtung der Vorrichtung verschiebbar ist und daß an dem
Zinkenträger (21) der Zinkengruppe zu diesem Zweck eine Lasche (44) angebracht ist, die mit
einem Langloch (45) versehen ist, durch welches ein Bolzen (47) geführt ist, der auf einer mit dem
Gestell (1) verbundenen Stütze (46) befestigt ist, welche mit Rändern (48) zur Führung der Lasche
(44) versehen ist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle kurzen Zinken
(K) untereinander gleiche Länge haben sowie alle langen Zinken (L) ebenfalls untereinander
gleich lang sind und daß alle hakenförmigen Abbiegungen der freien Zinkenenden ebenfalls
gleiche Länge aufweisen.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß kürzere und längere
Zinken (22, K, L) abwechselnd nebeneinander zwischen zwei Platten (29) des Trägers (21) angeordnet
sind und daß zwischen den Platten (29) in gleichen Abständen zur Halterung der Verbindungsteile
der Zinken Stifte (30) angebracht sind, die kurzer sind als die Stärke der zwischen
den Platten (29) liegenden Zinkenteile, und daß ein Anschlag (31) zur Verhinderung einer Verschiebung
der Zinken in ihrer Längsrichtung vorgesehen ist.
14. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Winkel zwischen allen Zinken (22) durch eine Verstellvorrichtung (33) gleichzeitig veränderbar
ist.
15. Gerät nach Anspruch 14 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellvorrichtung für diesen Winkel in an sich bekannter Weise einen die
Zinken verbindenden Steg (33) mit Ausnehmungen enthält, die untereinander gleiche Abstände
haben und durch die die Zinken (22) geführt sind, daß der Abstand zwischen den Ausnehmungen
größer ist als der Abstand zwischen den Befestigungspunkten der Zinken am Zinkenträger
und daß der Steg (33) in Längsrichtung der Zinken (22) verschiebbar und feststellbar ist.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Abstand zwischen
dem Steg (33) und dem Zinkenträger (21) etwa der halben Länge eines Zinkens (22) und der
minimale Abstand etwa einem Viertel der Zinkenlänge entspricht.
17. Gerät nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Zinken (22)
eine am Träger (21) befestigte Platte (34) angeordnet ist, an deren Unterseite eine Lasche (35)
des Steges (33) verstellbar angeordnet ist, und daß an der Lasche (35) des Steges (33) Bolzen
(36) befestigt sind, die in Langlöchern (37) der am Träger (21) befestigten Platte (34) verschiebbar
und in verschiedenen Lagen feststellbar sind.
18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (37) in parallelen
Richtungen verlaufen und in Richtung der Zinken hintereinanderliegen, wobei die Langlöcher
(37) einen Winkel (q) mit der Längsmittellinie (H) der Zinkengruppe einschließen und der
äußerste Zinken der Gruppe nahezu parallel zur Richtung der Langlöcher (37) liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 672 994;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1074 308;
schweizerische Patentschrift Nr. 168 640;
Deutsche Patentschrift Nr. 672 994;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1074 308;
schweizerische Patentschrift Nr. 168 640;
britische Patentschriften Nr. 704 654, 757 301;
französische Patentschriften Nr. 1228 885,
704784;
französische Patentschriften Nr. 1228 885,
704784;
USA.-Patentschriften Nr. 2 805 613, 2576256,
1386286, 1310 095;
1386286, 1310 095;
»Feld und Wald«, H. 16, Jg. 1960 (15.4.1960),
S. 92.
S. 92.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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ID=19871552
Family Applications (1)
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