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DE1198100B - Geraet zur Bearbeitung der Flanken von Boden-daemmen - Google Patents

Geraet zur Bearbeitung der Flanken von Boden-daemmen

Info

Publication number
DE1198100B
DE1198100B DEP28030A DEP0028030A DE1198100B DE 1198100 B DE1198100 B DE 1198100B DE P28030 A DEP28030 A DE P28030A DE P0028030 A DEP0028030 A DE P0028030A DE 1198100 B DE1198100 B DE 1198100B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prongs
tines
tine
carrier
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP28030A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Van Der Lely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patent Concern NV
Original Assignee
Patent Concern NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Concern NV filed Critical Patent Concern NV
Publication of DE1198100B publication Critical patent/DE1198100B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B39/00Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing
    • A01B39/12Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture
    • A01B39/14Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture for working ridges, e.g. for rows of plants and/or furrows

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 45 a-19/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1198 100
P28030III/45a
13. Oktober 1961
5. August 1965
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Bearbeitung der Flanken von Bodendämmen mit elastisch beweglichen, in Richtung der Dammflanken abgebogenen Zinken, die gruppenweise in der Neigung der Dammflanken angepaßten geneigten Ebenen in einem Zinkenträger gehaltert sind.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art sind die Zinken von ihrer Halterung am Zinkenträger aus über einen großen Teil ihrer Länge bogenförmig gegen die Flanken der Bodendämme gekrümmt, und die Halterung liegt relativ hoch über dem Boden. Die Zinken verlaufen in Draufsicht parallel zueinander. Wegen der verhältnismäßig hoch über dem Boden ansetzenden Krümmung und infolge ihrer Einspannung bzw. Halterung haben diese Zinken während der Bodenbearbeitung nur eine geringe Elastizität und Ausweichmöglichkeit. Sie können daher größere Erdbrocken und Unkrautreste nicht abschleudern und nehmen diese Teile bei der Bearbeitung mit. Hierdurch wird einerseits eine unregelmäßige Bearbeitung der Dammflanke erhalten, und andererseits können Beschädigungen von Pflanzen eintreten, die auf dem Bodendamm angebaut sind. Die Verletzung von Pflanzenteilen ist aber äußerst unerwünscht, weil die Pflanzen hierdurch anfällig gegen Infektionen werden und dadurch Krankheiten auftreten können, die eine Mißernte zur Folge haben, wenn nicht zusätzliche Kosten für Pflanzenschutzmittel aufgewendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Flanken von Bodendämmen bis zu ihrer vollen Höhe gleichmäßig bearbeiten zu können, ohne daß hierbei die auf der Kuppe der Dämme wachsenden Pflanzen beschädigt werden. Bei einem Gerät der eingangs erwähnten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß sich die Zinken von ihrer Einspannstelle in dem Zinkenträger aus über ihre ganze Länge längs der Dammflanken fächerförmig erstrecken und an ihren äußersten freien Enden in Richtung der Dammflanken hakenförmig abgebogen sind.
Es ist an sich bei einer mit Schaufeln versehenen Bodenbearbeitungsmaschine bekannt, hinter den Schaufeln fächerförmig angeordnete Zinken vorzusehen, die den von den Schaufeln aufgeworfenen Boden ebnen sollen. Dieser bekannten Maschine liegt also eine andere Aufgabe zugrunde als der vorliegenden Erfindung. In der konstruktiven Ausbildung und Anordnung der Zinken unterscheidet sich die bekannte Maschine vom Gegenstand der Erfindung wesentlich dadurch, daß die Zinken schräg zum Boden verlaufen und ihre Einspannstelle so hoch über dem Boden liegt, daß sie beim Einsatz zur BeGerät zur Bearbeitung der Flanken von Bodendämmen
Anmelder:
Patent Concern N. V.,
Willemstad, Curagao (Niederländische Antillen)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshart und Dipl.-Ing. W. Jackisch, Patentanwälte, Stuttgart N, Menzelstr. 42
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Zug (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 21. Oktober 1960 (257138) - -
arbeitung von Bodendämmen ausladende Pflanzenteile berühren und damit verletzen könnten.
Auch die bekannten Dammstriegel, die zur Pflege von Kartoffeläckern eingesetzt werden, haben eine Zinkenanordnung, bei der die Zinken von ihrer Einspannstelle aus bogenförmig gegen den Boden verlaufen. Sie sind daher ebenfalls nicht geeignet, Bodendämme zu bearbeiten, auf deren Kuppen größere Pflanzen stehen, weil sie die ausladenden Teile dieser Pflanzen beschädigen würden.
Bei der erfindungsgemäßen fächerförmigen Anordnung der Zinken, die sich über ihre ganze Länge längs der Dammflanken erstrecken, kann die Breite der Zinkenträger geringer sein als der Abstand zwischen den freien Enden der äußeren Zinken der Zinkengruppe. Hierdurch wird erreicht, daß die Zinkenträger selbst ebenfalls nicht mit den Pflanzenteilen in Berührung kommen können, so daß die Gefahr einer Verletzung der Pflanzen weiter verringert wird. Zweckmäßig sind in an sich bekannter Weise jeweils zwei Zinken einstückig hergestellt und haarnadelförmig gebogen, wobei die beiden Zinkenschenkel eines Paares unterschiedliche Längen haben. Bei dieser Ausführungsform wird das Ansetzen von Unkraut zwischen den hakenförmigen Zinkenenden weitgehend vermieden.
Zur Anpassung des Gerätes an verschiedene Furchenbreiten zwischen den Bodendämmen ist in weiterer Ausbildung der Erfindung der Zinkenträger um eine Drehachse drehbar, die einen Winkel mit der
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Horizontalen bildet. Diese Drehachse verläuft zweckmäßig vertikal und ihre Mittellinie kreuzt, in Fahrtrichtung gesehen, eine durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie in einem Punkt, der in der Nähe der unteren Zinken liegt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine Verstellvorrichtung vorgesehen, durch die der Zinkenträger um die Achse verdrehbar und in bezug auf die Fahrtrichtung in mehreren Lagen fixierbar ist. Hierdurch kann die gewünschte Einstellung in einfächer Weise durchgeführt werden. Zweckmäßig enthält die Verstellvorrichtung zwei sich kreuzende Laschen, von denen eine am Gestell des Gerätes und die andere am Zinkenträger befestigt ist. Jede Lasche ist mit einem Langloch versehen, durch das ein Arretierbolzen geführt ist.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf das an einen Schlepper angeschlossene Gerät in schematischer Darstellung,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Π in F i g. 1,
F i g. 3 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 1,
F i g. 4 eine Ansicht entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 2,
F i g. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3,
F i g. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5,
Fig. 7 die in Fig. 6 dargestellte Platte in Draufsicht und in vergrößertem Maßstab,
F i g. 8 eine andere Ausführungsform der Erfindung in Richtung des Pfeiles II in F i g. 1 gesehen,
Fi g. 9 eine Ansicht entsprechend der Linie IX-IX in F i g. 8.
Wie aus der schematischen Darstellung in F i g. 1 erkennbar ist, sind an einem Querträger 1 mehrere Zinkengruppen 22 über ihre Träger 21 befestigt. Die Gruppen sind paarweise angeordnet. Der Träger 1 ist über Kupplungen 38 mit den Anbaulenkern 39, 40 eines Schleppers 41 verbunden. Der Schlepper fährt in Richtung des Pfeiles P.
In Fi g. 2 ist eine Zinkengruppe mit ihrem Träger und den zugehörigen Befestigungen in Seitenansicht dargestellt; die Fi g. 3 und 4 zeigen eine Rückansicht bzw. eine Draufsicht eines Zinkengruppenpaares.
An dem Querträger 1 ist über Federbügel eine Stange 14 befestigt, die an ihrem Fußpunkt ein in den Boden eingreifendes Schar 15 trägt. Die Zinkenträger 21 sind über Winkelschienen 16, 17 und Laschen 23, 25 an der Stange 14 befestigt. Zwischen den Schienen 16 und 17 ist je ein Lager 18 bzw. 19 angeordnet, in denen vertikale Achsen 20 gelagert sind, deren Enden in entsprechenden Ausnehmungen der Schienen 16,17 liegen. Die Längsmittellinien der Achsen20 bilden Drehachsen 2OA (Fig. 2 bis 4).
Die Träger 21 sind als Doppelplatten 29 ausgeführt, zwischen denen die Doppelzinken 22 eingespannt and. Wie aus F i g. 5 ersichtlich ist, hat jeder Doppelzinken einen kürzeren Teil K und einen längeren Teil L, und die haarnadelförmige Biegung jedes Doppelzinkens ist um einen Stift 30 gelegt. Ein Anschlag 31 verhindert eine Verschiebung der Doppelzinken in ihrer Längsrichtung. Die Zinken verlaufenden von ihrem Träger aus geradlinig fächerförmig und sind durch einen verstellbaren Steg 33 geführt. Die geradlinigen Teile 27 der Zinken enden in hakenförmig in Richtung auf die Dammflanken abgebogenen Teilen28 (Fig. 3, 4 und 6).
Die Laschen 23 und 25 sind mit Langlöchern 24 versehen, durch die ein Arretierbolzen 26 geführt ist (Fig. 4).
Wie aus der Rückansicht in Fig. 3 hervorgeht, liegen die Fußpunkte der Zinken auf einer Geraden Y, die mit der Horizontalen Z einen Winkel β bildet. Dieser Winkel ist gleich oder größer als 30°.
Wie aus den F i g. 5 bis 7 erkennbar ist, sind die rückwärtigen Kanten der Platten 29 kreisbogenförmig gekrümmt, und die Stifte 30 sowie der Anschlag 31 liegen ebenfalls auf Kreisbögen. Der ebenfalls kreisbogenförmig verlaufende Steg 33 ist an einer Platte 34 verstellbar befestigt, die ihrerseits mit Bolzen 32 an den Platten 29 des Trägers 21 befestigt ist. Die Bolzen 32 dienen gleichzeitig als Klemmbolzen zum Einspannen der Zinken 22, deren Stärke größer ist als die Höhe der Stifte 30 und der Anschlagleiste 31.
Der von den Stiften 30 gebildete Kreisbogen sowie die beiden Kreisbögen 31 und 33 sind konzentrisch zueinander und haben den gemeinsamen Mittelpunkt M.
Der gegenseitige Abstand der Zinken 22 ist durch Verstellen des Steges 33 veränderbar. Der Steg 33 trägt eine Lasche 35, die unterhalb der Platte 34 liegt. Auf der Lasche 35 sind Bolzen 36 befestigt, die durch die Langlöcher 37 der Platte 34 geführt und mit Flügelmuttern versehen sind. Die Langlöcher 37 liegen schräg zur Längsmittellinie H der Zinkengruppe.
Bei der abgewandelten Ausführungform gemäß den F i g. 8 und 9 sind die Zinkengruppen um Drehachsen 42A drehbar, die durch die Mittellinien von Achsen 42 gebildet sind. Die Verlängerung der Drehachse 42^4 schneidet die durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie etwa am Fußpunkt des am niedrigsten liegenden Zinkens. Die Achse 42 ist in einem Lager 43 drehbar, an dem eine mit einem Langloch 45 versehene Lasche 44 befestigt ist. Die Lasche 44 liegt an einer Stütze 46 an, die an der Stange 14 des Gerätes befestigt ist. Die Stützen 46 tragen Bolzen 47, die in den Langlöchern 45 der Laschen 44 mit Hilfe von Flügelmuttern arretiert sind. Zur Führung der Laschen 44 haben die Stützen 46 seitliche Ränder48 (Fig. 8).
Jedes Lager 43 trägt ein Segment 49, um welches eine auf der Achse 42 befestigte Zunge 50 gebogen ist. Die Zunge ist mit einem Klemmbolzen 51 versehen, der durch entsprechende Ausnehmungen in dem Segment 49 zu führen ist.
Die Arbeitsweise des Gerätes ist wie folgt: Der Schlepper fährt in Richtung des Pfeiles P. Hierbei wird das Schar 15 jedes Zinkengruppenpaares durch den Boden gezogen (Fig. 1 und 3). Die paarweise angeordneten Zinkengruppen bearbeiten jeweils eine Furche, also zwei einander gegenüberliegende Flächen benachbarter Bodendämme. Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, bearbeiten die hakenförmig gekrümmten Zinkenteile 28 den Bodendamm auf seiner gesamten Höhe bis in die Nähe der auf der Dammkuppe stehenden Pflanzen. Infolge der fächerförmigen Anordnung der Zinken und ihrer geringen Höhe über dem Boden können die jeweils obersten Zinken bis in unmittelbare Nähe der Pflanzen
geführt werden, ohne etwa ausladende Pflanzenteile zu beschädigen. Während des Betriebes sind die Zinkenträger und die Verstellvorrichtungen festgestellt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 7 sind die Zinkengruppen zur Anpassung an den Abstand zwischen den Bodendämmen um senkrechte Drehachsen 20.4 drehbar. Zu diesem Zweck wird der Arretierbolzen 26 gelöst, und die Laschen 23 werden an der Lasche 25 entsprechend verschoben. In der neu eingestellten Lage werden die Laschen mit Hilfe des Arretierbolzens 26 wieder gegeneinander verklemmt.
Durch Verschieben des Steges 33 werden der gegenseitige Abstand der Zinken 22 und damit die Arbeitsbreite der Gruppe eingestellt. Die Langlöcher 37 liegen nicht in Richtung der Mittellinie i? der Gruppe, sondern verlaufen etwa parallel zu dem untersten Zinken K. Hierdurch wird bei Verstellung des Steges 33 die Lage des untersten Zinkens praktisch ao nicht geändert. Wie aus der näheren Darstellung in Fig. 7 ersichtlich ist, bildet die Mittelliniec eines Langloches 37 mit der Längsmittellinie H einen zum Zinkenträger geöffneten Winkel α. Der Abstand α ist die maximale Verschiebung des Steges 33 in bezug auf die Mittellinie H, während b der maximalen seitlichen Auslenkung eines Zinkens bei dieser Verschiebung entspricht. Da die seitliche Verschiebung des Steges 33 gleich und gegenläufig zu der infolge der Längsverschiebung des Steges auftretenden seitlichen Auslenkung des unteren Zinkens ist, bleibt also der unterste Zinken bei dieser Verschiebung in seiner Lage, während die oberen Zinken entsprechend fächerförmig gespreizt bzw. zusammengezogen werden.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 sind die Zinkengruppen jeweils um die Drehachse 42A drehbar. Die Verlängerung der Drehachse 42A schneidet die durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie in Fahrtrichtung am Fußpunkt des niedrigsten Zinkens. Die Schräglage der Zinkengruppen kann der Neigung der Bodendämme angepaßt werden; zu diesem Zweck wird der Klemmbolzen 51 in eine entsprechende Ausnehmung des Segmentes 49 geführt. Durch Verschiebung der Laschen 44 auf den Stützen 46 kann der gegenseitige Abstand der zusammengehörigen Zinkengruppen geändert werden. Die eingestellte Lage wird durch die Klemmbolzen 47 fixiert. Der Abstand der Zinken einer Gruppe kann in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform geändert werden.
Die Anordnung von abwechselnd kürzeren und längeren Zinken hat den Vorteil, daß bei gleicher Anzahl von Zinken der Abstand zwischen den hakenförmig gekrümmten Zinkenenden vergrößert wird, so daß sich zwischen diesen Zinkenenden weniger Unkraut u. dgl. ansetzen kann, das im übrigen durch die hohe Elastizität der Zinken leicht abgeschleudert wird.
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Claims (18)

Patentansprüche:
1. Gerät zur Bearbeitung der Flanken von Bodendämmen mit elastisch beweglichen, in Richtung der Dammflanken abgebogenen Zinken, die gruppenweise in der Neigung der Dammflanken angepaßten geneigten Ebenen in einem Zinkenträger gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Zinken (22) von ihrer Einspannstelle in dem Zinkenträger (21) aus über ihre ganze Länge längs der Dammflanken fächerförmig erstrecken und an ihren äußersten freien Enden in Richtung der Dammflanken hakenförmig abgebogen sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Zinkenträger (21) geringer ist als der Abstand zwischen den freien Enden der äußeren Zinken der Zinkengruppe.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise jeweils zwei Zinken einstückig hergestellt und haarnadelförmig gebogen sind, wobei die beiden Zinkenschenkel (K, L) eines Paares unterschiedliche Längen haben.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinkenträger (21) um eine Drehachse (2CU) drehbar ist, die einen Winkel mit der Horizontalen bildet.
5. Gerät nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (2(M) vertikal verläuft und die Verlängerung dieser Drehachse (2(L4), in Fahrtrichtung der Vorrichtung gesehen, eine durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie in einem Punkt kreuzt, der in der Nähe der unteren Zinken liegt.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung der Drehachse (42A) eine durch die Fußpunkte der Zinken gehende Linie nahe oder in dem Fußpunkt des niedrigsten Zinkens schneidet (F i g. 8, 9).
7. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstellvorrichtung vorgesehen ist, durch die der Zinkenträger (21) um die Achse (2(L4 bzw. 42^4) verdrehbar und in bezug auf die Fahrtrichtung der Vorrichtung in mehreren Lagen fixierbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung zwei sich kreuzende Laschen (23, 25) enthält, von denen eine am Gestell (1) des Gerätes und die andere am Zinkenträger (21) befestigt ist und daß jede Lasche mit einem Langloch (24) versehen ist, durch das ein Arretierbolzen (26) geführt ist.
9. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (49 bis 51) eine auf dem Zinkenträger (21) angebrachte Zunge (50) enthält, die um ein Segment (49) gebogen ist, das auf dem am Gestell befestigten Lager (43) angebracht ist, welches die Achse (42) aufnimmt, deren Mittellinie die Drehachse (42,4) bildet, und daß ein Klemmbolzen (51) zur Befestigung der Zunge (50) in verschiedenen Lagen an dem Segment (49) vorgesehen ist (Fig. 8, 9).
10. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkengruppe im Betrieb unverrückbar mit dem Gestell (1) des Geräts verbunden ist.
11. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkengruppe quer zur Fahrtrichtung der Vorrichtung verschiebbar ist und daß an dem Zinkenträger (21) der Zinkengruppe zu diesem Zweck eine Lasche (44) angebracht ist, die mit einem Langloch (45) versehen ist, durch welches ein Bolzen (47) geführt ist, der auf einer mit dem
Gestell (1) verbundenen Stütze (46) befestigt ist, welche mit Rändern (48) zur Führung der Lasche (44) versehen ist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle kurzen Zinken (K) untereinander gleiche Länge haben sowie alle langen Zinken (L) ebenfalls untereinander gleich lang sind und daß alle hakenförmigen Abbiegungen der freien Zinkenenden ebenfalls gleiche Länge aufweisen.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß kürzere und längere Zinken (22, K, L) abwechselnd nebeneinander zwischen zwei Platten (29) des Trägers (21) angeordnet sind und daß zwischen den Platten (29) in gleichen Abständen zur Halterung der Verbindungsteile der Zinken Stifte (30) angebracht sind, die kurzer sind als die Stärke der zwischen den Platten (29) liegenden Zinkenteile, und daß ein Anschlag (31) zur Verhinderung einer Verschiebung der Zinken in ihrer Längsrichtung vorgesehen ist.
14. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen allen Zinken (22) durch eine Verstellvorrichtung (33) gleichzeitig veränderbar ist.
15. Gerät nach Anspruch 14 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung für diesen Winkel in an sich bekannter Weise einen die Zinken verbindenden Steg (33) mit Ausnehmungen enthält, die untereinander gleiche Abstände haben und durch die die Zinken (22) geführt sind, daß der Abstand zwischen den Ausnehmungen größer ist als der Abstand zwischen den Befestigungspunkten der Zinken am Zinkenträger
und daß der Steg (33) in Längsrichtung der Zinken (22) verschiebbar und feststellbar ist.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Abstand zwischen dem Steg (33) und dem Zinkenträger (21) etwa der halben Länge eines Zinkens (22) und der minimale Abstand etwa einem Viertel der Zinkenlänge entspricht.
17. Gerät nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Zinken (22) eine am Träger (21) befestigte Platte (34) angeordnet ist, an deren Unterseite eine Lasche (35) des Steges (33) verstellbar angeordnet ist, und daß an der Lasche (35) des Steges (33) Bolzen
(36) befestigt sind, die in Langlöchern (37) der am Träger (21) befestigten Platte (34) verschiebbar und in verschiedenen Lagen feststellbar sind.
18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (37) in parallelen Richtungen verlaufen und in Richtung der Zinken hintereinanderliegen, wobei die Langlöcher
(37) einen Winkel (q) mit der Längsmittellinie (H) der Zinkengruppe einschließen und der äußerste Zinken der Gruppe nahezu parallel zur Richtung der Langlöcher (37) liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 672 994;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1074 308;
schweizerische Patentschrift Nr. 168 640;
britische Patentschriften Nr. 704 654, 757 301;
französische Patentschriften Nr. 1228 885,
704784;
USA.-Patentschriften Nr. 2 805 613, 2576256,
1386286, 1310 095;
»Feld und Wald«, H. 16, Jg. 1960 (15.4.1960),
S. 92.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEP28030A 1960-10-21 1961-10-13 Geraet zur Bearbeitung der Flanken von Boden-daemmen Pending DE1198100B (de)

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NL1198100X 1960-10-21

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DE1198100B true DE1198100B (de) 1965-08-05

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