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DE1198014B - Vorrichtung zur klimatischen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege in Form einer zeltartigen, oben luftdicht abgeschlossenen Haube - Google Patents

Vorrichtung zur klimatischen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege in Form einer zeltartigen, oben luftdicht abgeschlossenen Haube

Info

Publication number
DE1198014B
DE1198014B DER30186A DER0030186A DE1198014B DE 1198014 B DE1198014 B DE 1198014B DE R30186 A DER30186 A DE R30186A DE R0030186 A DER0030186 A DE R0030186A DE 1198014 B DE1198014 B DE 1198014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hood
line
tent
gas
diseases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER30186A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Med Viktor Ruppert
Johann Lipps
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VIKTOR RUPPERT DR MED
Original Assignee
VIKTOR RUPPERT DR MED
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VIKTOR RUPPERT DR MED filed Critical VIKTOR RUPPERT DR MED
Priority to DER30186A priority Critical patent/DE1198014B/de
Publication of DE1198014B publication Critical patent/DE1198014B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G10/00Treatment rooms or enclosures for medical purposes
    • A61G10/04Oxygen tents ; Oxygen hoods

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur klimatischen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege in Form einer zeltartigen, oben luftdicht abgeschlossenen Haube Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur klimatischen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, insbesondere Asthma, Bronchitis u. dgl., in Form einer zeltartigen, oben luftdicht abgeschlossenen Haube, in die ein konditioniertes Gas eingeblasen wird.
  • Es ist bekannt, daß chronische Bronchitis und Asthma durch Einfluß eines Wüstenklimas erfolgreich behandelt werden können. Es ist ferner bekannt, daß vielfach bei Asthmatikern eine Oberempfindlichkeit gegen Hausstaub, insbesondere gegen Staub aus Bettinhaltsstoffen, Bettfedern und auch gegenüber Schimmelpilzsporen und anderen in der Luft befindlichen Stoffen besteht. Um diesen dübeln beizukommen, hat man versucht, Kammern zu errichten, in denen ein bestimmtes Klima aufrechterhalten werden soll oder deren Luft allergenfrei ist. Da diese Anlagen sehr kostspielig sind und auch oft durch den kühlen Luftzug Erkältungserscheinungen mit sich bringen, haben diese Kammern sich im allgemeinen nicht durchsetzen können. Man ist deshalb dazu übergegangen, den stauballergischen Asthmatikern zu empfehlen, alle staubverursachenden Stoffe aus den Schlafzimmern, Bettfedern u. dgl. zu entfernen. Dieser Weg führt aber nur zu einem sehr geringen Teil zu einem Ziel.
  • Man hat weiterhin versucht, den überstand mittels Sauerstoffzelten zu beheben, die haubenartig über dem Krankenbett od. dgl. angebracht werden, wobei der Zeltsaum zwischen Matratze und Matratzen schoner eingeschoben werden soll. Die Zuführung des Sauerstoffes erfolgt mittels eines Schlauches, dessen Ende auf das Bett bzw. in der Nähe des Kopfes des Patienten gelegt wird. Bei dieser Anordnung ist einerseits ein luftdichter Abschluß erforderlich, andererseits ist es dem Zufall überlassen, in welcher Weise sich das zugeführte Gas in dem Zelt ausbreitet.
  • Es ist eine Schlafkabine mit einem das Bett umgebenden Gehäuse bekannt, bei der die Kabine gegen die Umgebung schalldicht abgeschlossen wird. Für die Luftverteilung ist eine Luftverteilerplatte vorgesehen, die im wesentlichen eine Prallfläche darstellt, gegen die die aus der Leitung zugeführte Luft strömt. Bei Ausbleiben der Luftzufuhr öffnet sich eine Klappe und der Austritt der verbrauchten Luft soll in überwiegendem Maß nach oben durch besondere Öffnungen erfolgen. Bei einem weiteren Sauerstoffzelt bzw. einer Haube ist eine einseitige Luftzuführung an der Stimseite des Zeltes od. dgl. vorgesehen, wobei das Zelt durcheinen gitterförmigen Dachträger gehalten wird. An der unteren Kante des Zeltes bzw. der Haube befinden sich besondere Mittel zum Dichthalten, z. B. ein Schaumgummivolant.
  • Bei einem anderen Sauerstoffzelt mit gleichzeitiger Kühlanlage erfolgt die Zuführung des Gases in dem oberen Bereich der Haube durch Austritt aus einem freien Rohrende, wobei die verbrauchte Luft durch eine um das Zuführungsrohr befindliche Ringöffnung abgesaugt wird. Die Haube ist am unteren Rand abgedichtet. Hierbei ist eine kontrollierte gleichmäßige Verteilung des zugeführten Gases nicht gegeben. Baulich ist an dem Sauerstoffzelt vorgesehen, die Zuführungsleitung als Haltegestell für die Haube zu verwenden. Ferner ist es bei Dampfbadekabinen bekannt, die Zuführung der Dämpfe mittels Ringleitungen vorzusehen, wobei diese Leitungen unterhalb des Auflagerostes für die zu behandelnde Person angeordnet sind und die Rohrleitungen teilweise oder ganz gelocht sein können. Bei den Dampfkabinen handelt es sich um geschlossene Holzkästen. Der Kopf des Patienten befindet sich außerhalb der Kabine, so daß es sich nicht um die Einatmung der Dämpfe, sondern um die Auswirkung dieser Dämpfe auf die übrige Körperhaut handelt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine gleichmäßig verteilte und zugfreie Luftströmung zu erreichen. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine über die Querschnittsfläche der Haube verteilte Ausblasvorrichtung für das unter Überdruck zuzuführende Gas od. dgl. in dem oberen Bereich des Innenraumes der Haube angeordnet ist, die als eine unter dem Haubendach sich erstreckende Ringleitung ausgebildet ist. Vorteilhaft ist die Ringleitung hierbei an der Kopfseite der Haube frei von Ausblasdüsen. Durch eine solche Anordnung des zuzuführenden Gases unter dem Dach ist dafür gesorgt, daß sich eine völlig zugfreie Gaszuführung ergibt. Weiterhin wird erreicht, daß durch die über den Querschnitt der Haube verteilte gleichmäßige Luftströmung auch der durch die Gaszuführung erzielbare Überdruck in der ganzen Haube gleichmäßig verteilt bleibt. Dies führt dazu, daß die Haube mit den Seitenwänden unten frei auf der Fläche, auf der sich der zu behandelnde Patient befindet, aufliegt. Der über den ganzen Querschnitt der Haube verteilte Gasstrom kann gleichmäßig bis unten zu der Liegefläche vordringen, so daß die verbrauchte Luft unten an den frei herunterhängenden Haubenwänden aus der Haube herausgeblasen bzw. -gedrückt wird. Auf diese Weise ergibt sich die Gewähr, daß die von dem Patienten ausgeatmete Luft durch den von oben kommenden gleichmäßig verteilten Luftstrom an jeder Stelle der Haube nach unten befördert wird und durch die nicht abschließenden unteren Haubenränder entweichen kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Raumluft von außen in den Haubenraum gelangt. Dadurch erzielt man ein Universalgerät zur Behandlung der verschiedensten Formen von Erkrankungen der Atemwege, insbesondere des Asthmas und von Bronchialerkrankungen.
  • Die Zuführungsleitung zu der Ringleitung führt zweckmäßig von unten in den Haubenraum, so daß die Haube selbst nicht durchbrochen zu werden braucht. Hierbei kann die Zuführungsleitung zugleich ein Traggestell für die Haube aufweisen. Bei Verwendung einer an sich bekannten Heizvorrichtung für das zuzuführende Gas kann diese in dem außerhalb der Haube befindlichen Teil der Zuführungsleitung angeordnet sein. Vorteilhaft weist die Zuführungsleitung vor dem Heizelement noch einen Abzweigstutzen mit Ventil zur Abzweigung von gefilterter Luft auf.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Vorteile des Klimas mit denen eines staubfreien Milieus verknüpft werden. Man kann eine Klima- und allergenfreie Kammerbehandlung mit dem Wirkungsprinzip der Raumaerosol-Inhalation verbinden. Die Vorrichtung kann überall dort aufgestellt werden, wo sich der Patient längere Zeit aufzuhalten wünscht, d. b. nicht nur am Krankenbett, sondern auch am einfachen Ruhebett, im Arbeitsraum bzw. in einem sonstigen Aufenthaltsraum Die Vorrichtung gemaß der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt die Vorrichtung gemaß der Erfindung in Ansicht schematisch; F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 1.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung zur staubfreien lslimatischen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege weist eine zeltartige Haube 1 auf, die nach oben hin luftdicht geschlossen ist und aus einer durchsichtigen Kunststoffolie bestehen kann, In die Haube führt vorteilhaft von unten her eine Ausblasvorrichtung 2 für eins staubfrei gemachte Luft od. dgl.
  • Diese Ausblasvorriehtung 2 ist als Ringleitung 2a ausgebildet, von der die Buft durch Düsen in den Innenraum 3 der Haube 1 strömen kann. An der Seite, an der sich der Kopf des Patienten befindet, sollen möglichst keine Ausströmdiisen vorhanden sein. Bei dem dargestellten Beispiel ist der Leitungsteil Xh b frei von solchen Ausblasdusen Die Zuführungsleitung 4 zu der Ringleitung hat zwvßcbäZig einen U-förmigen Verlauf so, daß die Hanbenwände la ungehindert frei nach unten han können. In dem Teil 4a der Zuführungsleitung kann eine Heizvorrichtung 5 vorgesehen werden, die mittelt eines Schalters 6 od. dgl. stufenweise regulierbar ist. Die Luft wird mittels eines von einem Motor 7 angtriXenes Geblases 8 ange- saugt. Hierbei ist der Ansaugestelle ein Filter 9 vorgeschaltet. Weiterhin kann eine Be- oder Entfeuchtungsvorrichtung 10 vorgesehen sein. In der Leitung 4 ist noch ein Abzweigstutzen 11 mit einem Ventil 12 angeordnet. Diese Abzweigung dient zur Führung eines Teils der filtrierten Luft über ein an sich bekanntes Aerosolgerät, dessen Ausströmdüse ebenfalls von unten in die zeltartige Haube geführt ist.
  • Das Haubendach und überhaupt die Haube insgesamt befindet sich in einem gewissen Abstand von der Ringleitung 2 a. Hierzu dient eine Haltevorrichtung 13, die zweckmäßig von der Ringleitung getragen wird. Man kann auch eine selbständige Abstützvorrichtung für die Haube vorsehen. Die unteren Bänder der Haubenwände 1 a liegen freihängend auf der Bettdecke od. dgl. auf.
  • Die zeltartige Haube gemäß der Erfindung kann an sich jede beliebige Gestalt aufweisen. Sie kann eine solche Höhe haben, daß man darunter sitzen oder stehen kann. Für die Benutzung der zeltartigen Haube über einem Bett od. dgl. wird man diese Haube kürzer halten. Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt die Erzeugung jedes beliebigen Klimas hinsichtlich Feuchtigkeit oder Trockenheit der Luft und Wärme.
  • Durch die Möglichkeit einer zeitweiligen Einleitung von Aerosolen kann eine zusätzliche medikamentöse Behandlung oder auch eine Sole-Aerosol-Behandlung durchgeführt werden.

Claims (4)

  1. Man kann die Zuführungsleitung auch unmittelbar durch die Haube von oben in den Innenraum führen, wobei die Leitung die Haube durchsetzt. Hierbei ist es jedoch erforderlich, daß die Durchgangsstelie genügend abgedichtet wird. Bei einer Zuführung von unten ist dies nicht erforderlich. Die Schaltvorrichtungen für das Heizelement, das Gebläse u. dgl. werden zweclcnäßig mittels eines an einer Leitungsschnur hefindlichen Schalters od, dgl, bedient, so daß der Patent selbst die Einstellung des gewünschten Klimas herstellen und regulieren kann, Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur klimatischen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, insbesondere Asthma, Bronchitis u dgl., in Form einer zeltartigen, oben luftdicht abgeschlossenen Haube, insbesondere aus durchsichtiger Kunststoffolie, in die ein konditioniertes Gas eingeblasen wird, d a -durch gekennzeichnet, daß eine über die Querschnittsfläche der Haube verteilte Ausblasvorrichtung (2) für das unter Überdruck zuzuführende Gas od, dgl. in dem oberen Bereich des Innenraumes der Haube angeordnet ist, die als eine unter dem Haubendach sich erstreckende Ringleitung (2. a) ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsteil (2b) an der Kopfseite der Haube frei von Ausblasdüsen ist.
  3. 3, Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung (4) zu der Ringleitung (2 a) von unten in den Haubenraum geführt ist und ein Traggestell (13) für die Haube (1, la) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 unter verwendung einer Heizworrichtung für das zuzuführende Gas, dadurch gekennzeichnest, daß die Heizvorrichtung (5), z. B. ein elektrisches Heizelement, in dem außerhalb der Haube (1) befindlichen Teil(4a) der Zuführungsleitung (4) angeordnet ist, und daß die Zuführungsleitung (4) vor dem Heizelement (5) einen Abzweigstutzen (11) mit Ventil zur Abzweigung von gefilterter Luft aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 842 528; französische Patentschriften Nr. 1201403, 981 828; britische Patentschrift Nr. 679265; USA.-Patentschriften Nr. 2 190613, 1488404, 1038394; Werbeschrift der Firma Drägerwerk, Lübeck, Prospekt Nr. P 6130, Juli 1956, »Sauerstoffhauben«.
DER30186A 1961-04-27 1961-04-27 Vorrichtung zur klimatischen Behandlung von Erkrankungen der Atemwege in Form einer zeltartigen, oben luftdicht abgeschlossenen Haube Pending DE1198014B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2364025A1 (fr) * 1976-09-08 1978-04-07 Original Hanau Quarzlampen Tente de soins, et notamment tente d'operation

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