DE1197992B - Verfahren zur Herstellung einer Auftreffplatte fuer eine elektrostatische Kathodenstrahl-schreibroehre - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Auftreffplatte fuer eine elektrostatische Kathodenstrahl-schreibroehreInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
- H01J31/02—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having one or more output electrodes which may be impacted selectively by the ray or beam, and onto, from, or over which the ray or beam may be deflected or de-focused
- H01J31/06—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having one or more output electrodes which may be impacted selectively by the ray or beam, and onto, from, or over which the ray or beam may be deflected or de-focused with more than two output electrodes, e.g. for multiple switching or counting
- H01J31/065—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having one or more output electrodes which may be impacted selectively by the ray or beam, and onto, from, or over which the ray or beam may be deflected or de-focused with more than two output electrodes, e.g. for multiple switching or counting for electrography or electrophotography, for transferring a charge pattern through the faceplate
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
HOIj
Deutsche Kl.: 21g-13/27
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
D 33284 VIII c/21g
6. Mai 1960
5. August 1965
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Auftreffplatte für eine elektrostatische
Kathodenstrahlschreibröhre, bei der zur Erzeugung von Ladungsbildern durch Elektronenstrahlen isoliert
voneinander eingebettete Schreibdrähte vorgesehen sind.
Elektrostatische Kathodenstrahlschreibröhren besitzen gegenüber normalen Kathodenstrahlröhren an
Stelle des Leuchtschirmes isoliert voneinander eingebettete Schreibdrähte, die wahlweise durch den
gesteuerten Elektronenstrahl aufgeladen und zur Erzeugung von Ladungsbildern auf einem dielektrischen
Aufzeichnungsträger, wie z. B. Papier, verwendet werden.
Mit einer solchen Kathodenstrahlschreibröhre ist es möglich, nahezu trägheitslos mittels des gesteuerten
Elektronenstrahles bestimmte Flächen des an der Röhre vorbeigeführten dielektrischen Aufzeichnungsträgers
aufzuladen. Die Schreibdrähte sind hierbei vorzugsweise in Form einer Zeile nebeneinander angeordnet,
und der Aufzeichnungsträger wird im rechten Winkel zur Zeilenrichtung vorbeigeführt. Auf
diese Weise kann auf den Aufzeichnungsträger eine flächenhafte Aufzeichnung aufgebracht werden. Solche
wahlweise aufgeladenen Aufzeichnungsträger können dann beispielsweise nach den bekannten Xerographieverfahren
entwickelt werden.
Da diese voneinander isolierten Schreibdrähte statisch aufgeladen werden, besitzen sie keinen
Gleichstromrückweg zur Kathode der Kathodenstrahlschreibröhre; die Schreibdrähte können sich
nur auf den dielektrischen Aufzeichnungsträger entladen. Dies führt bei hohen Aufzeichnungsgeschwindigkeiten
zu Schwierigkeiten, indem sich die durch den Elektronenstrahl aufgebrachte Ladung der
Schreibdrähte infolge hoher Drahtkapazität nur langsam entladen kann. Diese gespeicherten Ladungen
verursachen ein Weiterschreiben auf den Aufzeichnungsträger über das gewünschte Maß hinaus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer Auftreffplatte für
eine elektrostatische Kathodenstrahlschreibröhre vorzuschlagen, durch das es möglich ist, die Kapazität
der Schreibdrähte untereinander und gegen Masse erheblich zu verringern.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Stab aus Isoliermaterial
Draht mit vorbestimmter Gangsteigung gewickelt wird, daß anschließend ein weiterer Stab aus Isoliermaterial
mittels einer Dichtungsmasse an den bewickelten Stab angekittet wird, daß dann die Stäbe
derart abgeschliffen werden, daß lediglich die in der Verfahren zur Herstellung einer Auftreffplatte
für eine elektrostatische Kathodenstrahlschreibröhre
für eine elektrostatische Kathodenstrahlschreibröhre
Anmelder:
A. B. Dick Company, Niles, JIl. (V. St. A.)
A. B. Dick Company, Niles, JIl. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Schneckenhofstr. 27
Als Erfinder benannt:
Robert Wayne Crews, Palo Alto, Calif.;
Philip Joseph Rice jun., Atherton, Calif.
(V. St. A.)
Robert Wayne Crews, Palo Alto, Calif.;
Philip Joseph Rice jun., Atherton, Calif.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Mai 1959 (811757)
Dichtungsmasse eingebetteten Drahtabschnitte stehenbleiben, und daß schließlich die Dichtungsmasse auf
der dem Elektronenstrahl zugewendeten Seite teilweise entfernt wird. Bei der Verwendung von Glasstäben
als Isoliermaterial wird vorteilhafterweise Glasfritte als Dichtungsmasse verwendet.
Eine nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Auftreffplatte besitzt neben der geringeren
Kapazität gegenüber den bisherigen Konstruktionen ein wesentlich besseres Auflösungsvermögen.
Um die durch die verminderte Kapazität schon wesentlich schneller aufladbare Auftreffplatte noch
weiter zu verbessern, ist es vorteilhaft, die in der Dichtungsmasse eingebetteten Drahtabschnitte gegenüber
dem Elektronenstrahl um einen spitzen Winkel geneigt anzuordnen. Hierdurch wird erreicht, daß die
dem Elektronenstrahl zugewandte Auftrefffläche wesentlich vergrößert wird, so daß eine beschleunigte
Aufladung der einzelnen Schreibdrähte auf das kritische Entladungspotential zur Entladung auf den
Aufzeichnungsträger erreicht wird.
Das beschriebene Verfahren wird nachfolgend an Hand von Ausführungsbeispielen, die in den Figuren
dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen
509 629/320
Fig. la bis le die aufeinanderfolgenden Schritte
des Verfahrens zur Herstellung einer Auftreffplatte, F i g. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel und
F i g. 3 die Anordnung einer Schreibplatte auf dem Schirm einer elektrostatischen Kathodenstrahlschreibröhre.
Zur Schilderung des Verfahrens sei zunächst auf die F i g. 1 a bis Ie verwiesen. In der F i g. 1 a ist ein
vorzugsweise rechtwinkliger Stab 10 aus einem Isoliermaterial, wie z. B. Glas, gezeigt, der mit einem
Draht 12 mit bestimmter Gangsteigung bewickelt ist. Nach Fig. Ib wird ein zweiter Glasstab 14 gegen
den ersten Glasstab 10 gesetzt und durch eine geeignete Dichtungsmasse 16, vorzugsweise eine Glasfritte,
aufgekittet, um die beiden Stäbe und die Schreibdrähte in Stellung zu halten.
Wie F i g. 1 c zeigt, werden die Vorderflächen 35, 36 der Glasstäbe abgeschliffen, wodurch die aufgewickelten
Drähte an diesen beiden Flächen entfernt werden.
Fig. Id zeigt das Ergebnis nach vollendetem
Schleifvorgang. Die Glasstäbe werden bis zur gewünschten Dicke abgeschliffen, wodurch alle Drahtteile
12, die sich nicht zwischen den aneinanderstoßenden Kanten der beiden Glasstäbe 10,14 befinden,
entfernt werden. Dies führt zu dem Ergebnis, daß sich eine Mehrzahl von Schreibdrähten in einer
einzigen Reihe zwischen den aneinanderstoßenden Glasstäben erstreckt, wobei jeder dieser Drähte eine
Länge gleich der Länge der aneinanderstoßenden Oberflächen besitzt!
F i g. 1 e stellt einen vergrößerten Querschnitt der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
dar und zeigt das Ergebnis des auf die F i g. 1 d folgenden nächsten Schrittes. Dieser nächste Schritt besteht
im Entfernen eines Teiles der Dichtungsmasse 16. Eine bevorzugte Methode zum Entfernen dieser
Dichtungsmasse, vorzugsweise Glasfritte, besteht darin, diese durch ein passendes, selektiv wirkendes
Ätzmittel, das die Glasfritte rascher als das Glas oder den Draht angreift, wie z. B. Salpetersäure, wegzuätzen.
Das Entfernen eines Teiles der Dichtungsmasse hat den Zweck, einen Teil des Schreibdrahtes
an dem Ende, das sich später — nach dem Einbau — innerhalb der Schreibröhre befindet, freizulegen. Die
Glasfritte läßt sich entfernen, ohne die Festigkeit der Abdichtung zu beeinträchtigen. Auf diese Weise wird
dem Elektronenbündel 9 eine größere Fläche des Schreibdrahtes frei ausgesetzt, während die zwischen
den Drähten bestehende Kapazität ebenso wie die Kapazität gegen Masse noch weiter herabgesetzt
wird. Die anfängliche Verminderung der zwischen den Drähten bestehenden Kapazität sowie derjenigen
gegen Erde erfolgt zunächst, indem die Drähte durch Wegschleifen derjenigen Teile, die sich nicht zwischen
den aneinanderstoßenden Oberflächen der Glasblöcke befinden, auf die geringste erforderliche
Länge verkürzt werden. Da die Dicke dieser Blöcke vorteilhafterweise nicht größer als etwa 1 mm ist,
ergibt sich, daß die Kapazität zwischen den Drähten nach dem oben beschriebenen Verfahren äußerst
klein gemacht werden kann.
F i g. 2 zeigt eine bevorzugte Gestalt für die aneinanderstoßenden
Oberflächen der Glasblöcke, wodurch dem Elektronenbündel 9 eine größere Fläche der Schreibdrähte frei ausgesetzt werden kann. Der
Vorteil hiervon liegt darin, daß sich die Drähte mit vergrößerten Auftreffflächen rascher auf das Schreibbzw.
Entladepotential aufladen können. Wie Fig. 2
ίο zeigt, sind zwei Glasblöcke 20,22 vorgesehen, deren
aneinanderstoßende Oberfläche unter einem spitzen Winkel zu den anderen Oberflächen 35,36 der Glasblöcke
liegen. Die Enden der Drähte 24 sind ebenfalls durch Entfernen eines Teiles der Dichtungsmasse
freigelegt, so daß noch ein Teil 26 stehenbleibt, der die Drähte und die Glasblöcke in Stellung hält.
Fig. 3 zeigt die Anordnung der nach dem beschriebenen
Verfahren hergestellten Auftreffplatte 30 mit kurzen Schreibdrähten im Schirm 32 einer elek-
ao trostatischen Kathodenstrahlschreibröhre 34.
Durch das oben beschriebene Verfahren ist es möglich, eine Auftreffplatte mit relativ geringer
Kapazität zwischen den einzelnen Schreibdrähten und diesen Drähten gegen Masse herzustellen, indem
as die Schreibdrähte so kurz wie möglich gemacht werden
und die Dichtungsmasse von einem Teil der Schreibdrähte entfernt wird. Infolgedessen wird beim
Schreiben mit der elektrostatischen Schreibröhre ein größeres Auflösungsvermögen und eine wesentliche
Steigerung der Schreibgeschwindigkeit erzielt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung einer Auf treffplatte für eine elektrostatische Kathodenstrahlschreibröhre,
bei der zur Erzeugung von Ladungsbildern durch Elektronenstrahlen isoliert voneinander eingebettete Schreibdrähte vorgesehen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Stab aus Isoliermaterial Draht mit vorbestimmter Gangsteigung gewickelt wird, daß
anschließend ein weiterer Stab aus Isoliermaterial mittels einer Dichtungsmasse an den bewickelten
Stab angekittet wird, daß dann die Stäbe derart abgeschliffen werden, daß lediglich die in der
Dichtungsmasse eingebetteten Drahtabschnitte stehenbleiben, und daß schließlich die Dichtungsmasse
auf der dem Elektronenstrahl zugewandten Seite teilweise entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Glasstäben
als Dichtungsmasse Glasfritte verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Dichtungsmasse eingebetteten
Drahtabschnitte gegenüber dem Elektronenstrahl um einen spitzen Winkel geneigt angeordnet werden (F i g. 2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1054 468.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1054 468.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 629S20 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US811757A US2963606A (en) | 1959-05-07 | 1959-05-07 | Target for an electrostatic writing tube |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=25207485
Family Applications (1)
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