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DE1197431B - Buerstenbohr- und/oder -stopfmaschine mit Werk-stueckhalter und Vorratsbehaelter fuer die Werk-stuecke - Google Patents

Buerstenbohr- und/oder -stopfmaschine mit Werk-stueckhalter und Vorratsbehaelter fuer die Werk-stuecke

Info

Publication number
DE1197431B
DE1197431B DEZ9850A DEZ0009850A DE1197431B DE 1197431 B DE1197431 B DE 1197431B DE Z9850 A DEZ9850 A DE Z9850A DE Z0009850 A DEZ0009850 A DE Z0009850A DE 1197431 B DE1197431 B DE 1197431B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
holder
workpiece holder
tamping machine
brush
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ9850A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinz Zahoransky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anton Zahoransky GmbH and Co
Original Assignee
Anton Zahoransky GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Zahoransky GmbH and Co filed Critical Anton Zahoransky GmbH and Co
Priority to DEZ9850A priority Critical patent/DE1197431B/de
Priority to GB28845/63A priority patent/GB1023066A/en
Priority to US315474A priority patent/US3306670A/en
Publication of DE1197431B publication Critical patent/DE1197431B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/08Parts of brush-making machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/08Parts of brush-making machines
    • A46D3/087Holders or supports for brush bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
A46d
Deutsche KL: 9 a-3/06
Nummer: 1197 431
Aktenzeichen: Z 9850III/9 a
Anmeldetag: 12. Januar 1963
Auslegetag: 29. Juli 1965
Die Erfindung betrifft eine Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine, die Werkstückhalter und Vorratsbehälter für die Werkstücke aufweist. Bei den bekannten Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschinen werden die Werkstücke, also die vorbearbeiteten Bürstenkörper, häufig von Hand in einen Werkstückhalter eingelegt und dort festgespannt, bevor die Bearbeitung des Werkstückes erfolgen kann. Dies gilt insbesondere für das Aufspannen von größeren Bürstenkörpern.
Bei kleineren und leichteren Bürstenkörpern ist es auch schon bekanntgeworden, trommelartige Spannvorrichtungen zu verwenden, bei denen das Werkstück aus einem Magazin heraus in die Spanneinrichtung fällt, dort automatisch eingespannt und in die Bearbeitungslage sowie gegebenenfalls in eine Auswurfstellung befördert wird. Derartige Spanneinrichtungen arbeiten mit Spannbacken, die entweder über einen Nockenantrieb oder hydraulisch bzw. pneumatisch bewegt werden. Die trommelartigen Spanneinrichtungen haben vor allem den Nachteil, daß sie sehr aufwendig und störanfällig sind. So benötigt man für die hydraulisch gesteuerten Spanneinrichtungen an jeder Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschine eine besondere Hydraulikanlage. Bei pneumatisch angetriebenen trommelartigen Spanneinrichtungen kann man zwar unter Umständen auf ein am Aufstellungsort der Maschine vorhandenes Druckluftnetz zurückgreifen. Die Steuerung der vorbeschriebenen, aus zahlreichen ineinandergleitenden Teilen bestehenden Spanneinrichtung mit Druckluft ermöglicht aber keine ausreichende Schmierung der hin- und hergehenden Teile, so daß diese verhältnismäßig schnell verschleißen.
Ferner haben die trommelartigen Spanneinrichtungen den Nachteil, daß sie zahlreiche, untereinander genau gleiche und den zu verarbeitenden Bürstenkörpern angepaßte Spannbacken und Ausnehmungen zur Aufnahme der Werkstücke haben müssen. Wenn man auf der Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschine nun Bürstenkörper mit einer anderen Umrißform bearbeiten will, benötigt man eine neue Spanneinrichtung oder man muß zumindesten die alte ganz erheblich verändern.
In den bisher bekannten trommelartigen Spanneinrichtungen müssen aus Platzmangel sehr kleine Kolbenarbeitsmaschinen zum Betätigen der Spannbacken untergebracht werden, die sich auch mit der Trommel drehen. Die Kolbenarbeitsmaschinen sind deshalb verhältnismäßig hoch belastet, schlecht zugänglich und können daher in der Regel nicht gut geschmiert werden. Oft sind zwei Kolben in einer Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschine mit Werkstückhalter und Vorratsbehälter für die Werkstücke
Anmelder:
Fa. Anton Zahoransky, Todtnau (Schwarzw.)
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Heinz Zahoransky, Todtnau (Schwarzw.)
trommelartigen Spanneinrichtung untergebracht, die zahlreiche bewegliche Teile zu verstellen haben, woraus sich eine besondere Belastung der Spanneinrichtungen ergibt. Ferner sind auch die bei trommelartigen, bekannten Spanneinrichtungen einzubauenden, pneumatisch betätigten Kolbenarbeitsmaschinen von den Abmessungen der Spanneinrichtungen abhängig. Die Kolbenarbeitsmaschinen müssen daher oft für die einzelnen Verwendungsfälle gesondert angefertigt werden.
Es besteht also die Aufgabe, eine Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschine zu schaffen, bei welcher die vorgenannten Nachteile vermieden werden. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß an einer mit Werkstückhalter und Vorratsbehälter für die Werkstücke versehenen Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschine an dem Abgabeende des Vorratsbehälters ein in Ausnahme-, Arbeits- und gegebenenfalls in Auswerfstellung verstellbarer Werkstückhalter angeordnet ist, der einen Grundrahmen mit wenigstens einer Anschlagleiste sowie wenigstens einem verstellbaren Spannbacken aufweist. Derartige Werkstückhalter kann man beliebig groß anfertigen und ihre Grundrahmen, Anschlagleisten und Spannbacken in ihrer Profilierung den unterschiedlichten Bürstenumrissen anpassen. Dadurch ist man mittels der neuen Spannvorrichtung in der Lage, insbesondere auch größere Bürsten einem Magazin zu entnehmen und für die Bearbeitung einzuspannen. Die Platzverhältnisse erlauben es hierbei, daß der Spannbacken mit dem Werkstück eine Justierbewegung ausführt, die bei größeren Bürsten entsprechend den größeren Beträgen der Fertigungstoleranzen auch größer ist.
Der im wesentlichen lotrecht angeordnete Vorratsbehälter kann an seinem Abgabeende eine Halterung für das unterste Werkstück besitzen, die zum Zweck der Freigabe der Werkstücke zu öffnen ist. Diese
509 628/21
Halterung kann aus zwei unmittelbar unterhalb des Abgabeendes des Vorratsbehälters angeordneten, drehbar oder verschiebbar gelagerten flachen Schiebern bestehen, deren Sperrflächen mittels einer Verstelleinrichtung innerhalb bzw. außerhalb der Behälteraustrittsöffnung verschwenkbar sind.
Ferner kann an dem Vorratsbehälter ein Klemmstift od. dgl. gegenüber einer Seitenfläche des zweituntersten Werkstückes längsverschiebbar angeordnet sein, so daß der eingerückte Stift dieses Werkstück im Vorratsbehälter festzuklemmen vermag.
Die Verstelleinrichtung und/oder die Spannbacken des Werkstückhalters können jeweils mit einem pneumatisch betätigten Kolben in Verbindung stehen.
Der Werkstückhalter ist verschwenkbar gelagert; gegebenenfalls kann er auch in einer Schlittenführung od. dgl. verschiebbar geführt sein. Der Werkstückhalter kann mit einem pneumatisch betätigten Kolben in Verbindung stehen, der das Verschwenken oder Verschieben des Werkstückhalters vornimmt.
Ferner kann die Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine verstellbare Anschläge für die Werkstückhalter aufweisen, die vorzugsweise mit einer Pufferscheibe versehen sind. Mittels dieser Anschläge sind dann die Endlagen der Werkstückhalter einrichtbar.
Gegebenenfalls kann man zwei Vorratsbehälter mit den zugehörigen Werkstückhaltern spiegelsymmetrisch nebeneinander anordnen und die Halterbewegungen derart aufeinander abstimmen, daß das Bohr- oder Stopfwerkzeug von den zuletzt zu bearbeitenden Löchern des im ersten Halter untergebrachten Werkstückes unmittelbar zu den benachbarten Löchern des im zweiten Halter untergebrachten Werkstückes übergehen und nach dessen Fertigstellung den Rücklauf zu dem mit einem neuen Werkstück gefüllten ersten Werkstückhalter durchführen kann. Dabei soll jeder Halter den Werkstückwechsel vornehmen, wenn das Werkzeug bei dem anderen Halter arbeitet.
Gegebenenfalls kann man an dem Werkstückhalter Sperrschieber anordnen, die den Vorratsbehälter nach unten versperren, während der Werkstückhalter sich nicht in Aufnahmestellung unterhalb des Behälters befindet.
Gegebenenfalls kann die zu öffnende Halterung aus wenigstens einem federnd angeordneten Schieber bestehen, der mit einem Anschlag für die Werkstückhalter versehen ist derart, daß dieser den Schieber aus den Bereich des Abgabeendes des Vorratsbehälters verdrängt, wenn der Werkstückhalter in die Aufnahmestellung einrückt. Erforderlichenfalls kann an dem Werkstückhalter eine Feder als Auswerfer vorgesehen sein. Schließlich kann man im Bereich des in Arbeitsstellung stehenden Bürstenkörpers einen elektrischen Sicherheitsschalter anordnen, der die Maschine stillsetzt, wenn kein Bürstenkörper im Werkstückhalter liegt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Vorderansicht auf den Vorratsbehälter und den in Aufnahmestellung befindlichen Werkstückhalter,
F i g. 2 eine der F i g. 1 entsprechende Darstellung bei um 90° verschwenktem und in Arbeitsstellung befindlichem Werkstückhalter,
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht entsprechend der LinieIII-III in Fig. 1,
F i g. 4 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht entsprechend der LinieIV-IV in Fig. 2,
F i g. 5 eine Teilansicht auf das Aufgabeende und den Werkstückhalter entsprechend der Linie V-V in Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Vorratsbehälter entsprechend der Linie VI-VI in Fig. 3 bei geöffneten Schiebern,
F i g. 7 einen waagerechten Schnitt durch die Vorratsbehälter entsprechend der Linie VII-VII in F i g. 4 bei geschlossenen Schiebern,
Fig. 8 eine teilweise im Schnitt gehaltene Vorderansicht auf die Vorratsbehälter und einen längsverschiebbaren Werkstückhalter,
F i g. 9 einen waagerechten Querschnitt durch den Vorratsbehälter entsprechend der Linie IX-IX in Fig. 10,
Fig. 10 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 8 entsprechend der Schnittlinie X-X in F i g. 10,
Fig. 11 eine Vorderansicht auf zwei spiegelsymmetrisch nebeneinander angeordnete Vorratsbehälter mit den zugehörigen, in unterschiedlichen Stellungen befindlichen Werkstückhaltern,
Fig. 12 einen waagerechten Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 11 entsprechend der dort angegebenen Schnittlinie XII-XII und
Fig. 13 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht der in den Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsform entsprechend der Linie XIII-XIII in Fig. 11 sowie
Fig. 14 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht eines Vorratsbehälters, dessen Aufgabeende durch einen federnden Schieber verschließbar ist,
Fig. 15 eine stark schematisierte Darstellung von der gesamten Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine, wobei diese horizontal angeordnete Werkzeuge aufweist, und
Fig. 16 eine Darstellung entsprechend Fig. 15 für eine Maschine mit lotrecht angeordneten Bohr- und Stopfwerkzeugen.
Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Vorratsbehälter für Bürstenkörper 2 besitzt lotrecht angeordnete Führungsleisten 3, innerhalb der die zu bearbeitenden Bürstenkörper gestapelt werden können. Im Abgabeende 5 des Vorratsbehälters 1 befindet sich ein im ganzen mit 6 bezeichneter Werkstückhalter, der einen Grundrahmen 7 aufweist. An diesem sind eine Anschlagleiste 8 sowie zwei Führungsleisten 9 fest, jedoch leicht lösbar befestigt. Außerdem trägt der Grundrahmen 7 einen im ganzen mit 10 bezeichneten verstellbaren Spannbacken, der aus einem sich im Rahmen 7 führenden Schlitten 11 und einer darauf lösbar befestigten Profilscheibe 12 besteht.
Auf diese Art und Weise wird ein wesentlicher Teil des Erfindungsgedankens verwirklicht, nämlich eine Kombination zwischen einem Vorratsbehälter und einem Werkstückhalter zu schaffen, wobei der Vorratsbehälter eine selbsttätige Beschickung und der Werkstückhalter 6 eine sehr genaue Einstellung des Werkstückes in der Arbeitsstellung und der Aufnahmestellung ermöglicht.
Unmittelbar unterhalb seines Abgabeendes 5 besitzt der Vorratsbehälter 1 eine im ganzen mit 13 bezeichnete Halterung für das unterste Werkstück 2 a (F i g. 2). Diese Halterung 13 weist zwei flache, bei 14 und 15 (Fig. 6) drehbar gelagerte Schieber 16 und 17 auf, deren Sperrflächen 18 und 19 innerhalb
bzw. außerhalb der Behälteraustrittsöffnung verschwenkbar sind. Diese Verschwenkbewegung wird von einer im ganzen mit 20 bezeichneten Verstelleinrichtung bewerkstelligt, in deren Kulissenstück 21 die abgebogenen hinteren Enden der Schieber 16 und 17 eingreifen. Beim Vorgehen des Kulissenstücks 21 in Richtung auf den Vorratsbehälter 1 öffnen sich die Schieber 16 und 17, wie es in F i g. 6 dargestellt ist.
An dem Vorratsbehälter 1 ist in der Höhe der Seitenfläche 22 b des zweituntersten Werkstückes 2 b ein Klemmstift 23 längsverschiebbar angeordnet. Er lagert mit einem Ende in der Bohrung 24 einer Führungsleiste 3 des Voratsbehälters und mit seinem anderen Ende in der Bohrung 25 eines Flansches 26, der Teil des Kulissenstückes 21 ist. Auf dem Klemmstift 23 befindet sich eine Stellschraube 27 sowie eine Rückstellfeder 28, die sich einerseits auf die Führungsleiste 3 und andererseits auf diese Stellschraube 27 abstützt. Ferner ist auf dem Klemmstift noch eine Transportfeder 29 vorgesehen, die an der nach außen gewandten Fläche der Stellschraube 27 und an dem Flansch 26 der Verstelleinrichtung 20 anliegt. Diese steht mit einem (nicht gezeichneten) pneumatisch betätigten Kolben in Verbindung.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Grundrahmen 7 des Werkstückhalters 6 zwei Flansche 29 und 30 auf, die in am Maschinengestell befestigten Lageraugen 31 verschwenkbar angeordnet sind. An dem Flansch 30 greift die Kolbenstange 32 einer gelenkig gelagerten Pneumatik 33 an, so daß der Werkstückhalter 6 bei entsprechender Betätigung dieser Pneumatik um 90° verschwenkt werden kann, wie es in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
Die in den F i g. 1 bis 7 dargestellte Ausführungsform arbeitet nun folgendermaßen:
Zunächst wird bei geschlossener Halterung 13 der Vorratsbehälter 1 mit zu bearbeitenden Werkstükken2, nämlich entsprechend vorbereiteten Bürstenkörpern, gefüllt. Der unterste, in Fig. 2 mit 2 a bezeichnete, stützt sich auf die Sperrflächen 18 und 19 der in Schließstellung befindlichen Schieber 16 und 17 ab. Der Werkstückhalter6 nimmt die in Fig. 1 dargestellte, dem Abgabenende 5 des Behälters 1 zugewandte Stellung ein. Wenn sich nun die Verstelleinrichtung 20 in Richtung auf den Behälter 1 zu bewegt, drückt zunächst der Flansch 26 derart stark gegen die Transportfeder 29, daß deren Kraft größer als die der Rückstellfeder 28 wird und den Klemmstift 23 gegen das zweitunterste Werkstück 2 b drückt (F i g. 1). Während des weiteren Vorgehens der Verstelleinrichtung 20 sorgt das Kulissenstück 21 dafür, daß sich die Schieber 16 und 17 zangenartig öffnen und die Austrittsöffnung des Vorratsbehälters 1 freigeben (Fig. 6). Das im Vorratsbehälter 1 zuunterst liegende Werkstück 2a fällt dann auf den aufnahmebereiten Halter 6, wo es in Fig. 1 mit 2c bezeichnet ist. Während das Aufgabeende 5 des Vorratsbehälters 1 freigegeben ist, drückt der Klemmstift 23 das im Behälter 1 an zweitunterster Stelle befindliche Werkstück 2 b gegen die Führungsleisten 3, so daß es und alle darüberliegenden Bürstenkörper 2 etwa in dieser Lage verharren, bis die Halterung 13 die Austrittsöffnung des Behälters 1 wieder verschlossen hat. Dies erfolgt durch Rückgang der Verstelleinrichtung 20 und die damit verbundene Schwenkbewegung der Schieber 16 und 17. Beim Rückgehen der Verstelleinrichtung vermindert auch der diese Rückbewegung mitmachende Flansch 26 seinen Druck auf die Transportfeder 29, so daß schließlich die Rückstellfeder 28 den Klemmstift so weit vom Bürstenkörper 2 b zu lösen vermag, daß dieser freigegeben wird und infolge seines Gewichtes bis auf die Sperrflächen 18 und 19 der Halterung 13 fällt. Die Stellschraube 27 regelt das rechtzeitige und genügend kraftvolle Eingreifen des Klemmstiftes 23.
xo Auf dem Grundrahmen 7 des Vorratsbehälters 1 sind Leisten 9 angebracht, die den aus dem Behälter 1 fallenden Bürstenkörper 2 so führen können, daß er die gewünschte Lage auf dem hochgeklappten Halter6 (Fig. 1) einnimmt. Alsdann befördert der (nicht gezeichnete) pneumatisch betätigte Kolben, der mit dem Spannbacken 10 in Verbindung steht, diesen in die Schließstellung. Dabei wird der auf dem Halter 6 liegende, jetzt mit 2 c bezeichnete Bürstenkörper von dem Profilstück 12 gegen die Anschlagleiste 8 geschoben und von dem Spannbacken 10 und der Anschlagleiste 8 festgeklemmt.
Anschließend oder auch schon während dieses Einspannvorganges tritt die Pneumatik 33 in Tätigkeit und verschwenkt den Werkstückhalter vorzugsweise um 90° in die in F i g. 2 dargestellte Arbeitsstellung. In dieser wird die Bearbeitung des Bürstenkörpers, also das Bohren und/oder Stopfen vorgenommen (vgl. Fig. 2 und 7). Nach Beendigung der Bearbeitung des Werkstückes 2 c zieht der entsprechende Kolben den Spannbacken 10 zurück, so daß der Bürstenkörper auf Grund seiner Schwerkraft aus dem Halter 6 herauskippt und in einen (nicht gezeichneten) Auffangbehälter fällt. Gegebenenfalls kann man auch eine besondere Auswurfvorrichtung 37 vorsehen. Anschließend befördert die Pneumatik 33 den Werkstückhalter 6 wieder in die hochgekippte Lage entsprechend Fig. 1, und das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt sich.
Um die Endlagen des Werkstückhalters 6 genau einrichten zu können, sind an der Bürstenbohr- und/ oder -stopfmaschine verstellbare Anschläge 34 vorgesehen, die aus Schrauben bestehen und auf dem Schraubenkopf Pufferscheiben 35 tragen. Mit Hilfe der Anschläge 34 läßt sich insbesondere die Lage des Werkstückhalters 6 in der Bearbeitungsstellung (Fig. 2 und 4) auf einfache Art und Weise sehr genau einstellen. Dies ist für einen störungsfreien Ablauf des Bohr- und/oder -Stopfvorganges sehr wichtig. Aber auch eine weitere Endlage läßt sich bei dem in der Regel für zwei Stellungen vorgesehenen Werkstückhalter genau einrichten, so daß auch ein sicheres Aufnehmen der Bürstenkörper 2 aus dem Vorratsbehälter 1 gewährleistet ist. Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht nicht nur ein leichtes Auswechseln der Führungs- und Anschlagleisten 8 und 9 sowie des Profilstückes 12 des Spannbackens 10, sondern gestattet auch ein Nachstellen und Anpassen dieser Führungs- und Spannmittel. Auch der ganze Halter 6 kann leicht ausgetauscht werden.
In den F i g. 8, 9 und 10 ist ein leicht abgewandeltes Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung dargestellt. Bei ihm ist der Werkstückhalter nicht verschwenkbar gelagert, sondern in Schlittenführungen 36 angeordnet. Außerdem weist hier der Werkstückhalter 6 a noch eine Auswerfervorrichtung 37 auf, die den Bürstenkörper 2 c nach der Bearbeitung und der Freigabe durch den Spannbacken 10
aus dem Halter 6 a auszuwerfen vermag. Auch in dieser Ausfuhrungsform übernimmt der unterhalb des Vorratsbehälters 1 befindliche Werkstückhalter 6 a den zuunterst liegenden Bürstenkörper und spannt ihn in der schon beschriebenen Art und Weise fest. Während des Spannvorganges oder anschließend bringt der Werkstückhalter den auf ihn festgespannten Bürstenkörper 2 c in die Bearbeitungslage, so wie es in den F i g. 9 und 10 dargestellt ist. Die Verschiebung des Halters 6 a übernimmt wieder eine Pneumatik 33 α.
Bei dem in den Fig. 8 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Halterung 13, die zum zeitweiligen Verschließen des Behälters 1 dient, aus zwei am Werkstückhalter 6 a angeordneten Sperrleisten 38. Diese führen die Horizontalbewegung des Halters 6 a aus und verschließen die Austrittsöffnung Sa des Behälters 1, wenn der Werkstückhalter 6 a sich nicht in Aufnahmestellung befindet. An Stelle der Schlittenführung 36 kann man beispielsweise auch Führungsschienen verwenden. Die horizontale Verschiebung des Werkstückhalters 6 a findet Verwendung, wenn sowohl die Bohr- und/oder Stopfwerkzeuge als auch der oder die Vorratsbehälter lotrecht angeordnet sind, wie Fig. 10 es zeigt, bei der der Arbeitskopf eines Stopfwerkzeuges 39 schematisch angedeutet ist (vgl. auch Fig. 16). Die Verschiebung des Werkstückhalters 6 a läßt sich auch quer zum Vorratsbehälter 1 durchführen. Zweckmäßig weisen auch die mit einer Horizontalführung für den Werkstückhalter 6 a arbeitenden Maschinen (nicht gezeichnete) Anschläge 34 auf, mittels der die Endlagen der Halter 6 einrichtbar sind.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind bei einem in den Fig. 11 bis 13 dargestellten Ausführuagsbeispiel zwei Vorratsbehälter 1 & und Ic spiegelsymmetrisch nebeneinander angeordnet. Unterhalb dieser Behälter befinden sich Werkstückhalter 6 & und 6c, die im wesentlichen dem in den Fig. 1 bis 7 beschriebenen verschwenkbaren Werkstückhalter 6 entsprechen. Jeder dieser Halter 6 b und 6 c weist einen Grundrahmen 7 b bzw. Tc auf, der eine Führungsleiste 8 b bzw. 8 c sowie einen mit einem entsprechenden Profilstück 12 b bzw. 12 c versehenen Spannbacken 10 6 bzw. 10 c besitzt. Dieser steht wiederum mit einem (nicht näher dargestellten) pneumatisch verstellbaren Kolben in Verbindung. Entsprechend der spiegelsymmetrischen Anordnung der Vorratsbehälter Ib und Ic sind auch die Werkstückhalter 6 b void 6 c spiegelsymmetrisch aufgebaut. Sie sind außerdem noch mit einem Auswerfer 37 & bzw. 37 c versehen.
Bei der mit zwei Vorratsbehältern versehenen erfindungsgemäßen Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine sind Zahnbürstenstiele 40 und 41 zur Bearbeitung vorgesehen. Diese weisen eine verhältnismäßig kleine Lochzahl auf. Bei derartigen Werkstücken kommt es deshalb darauf an, daß die für den Werkstückwechsel notwendige Totzeit bei der Bearbeitung möglichst klein gehalten werden kann. Um dies zu erreichen, sieht die Erfindung vor, daß unter den spiegelsymmetrisch zueinander angeordneten Vorratsbehältern Ib und Ic die Bewegungen der Werkstückhalter 6 b und 6 c derart aufeinander abgestimmt sind, daß das Bohr- oder Stopfwerkzeug von den zuletzt zu bearbeitenden Löchern 45 des im ersten Halter 6 δ untergebrachten Werkstückes 42 unmittelbar zu den benachbarten Löchern des im zweiten Halter 6 c untergebrachten Werkstückes übergehen kann. Nach der Fertigstellung dieses Werkstückes soll dann das Werkzeug den Rücklauf zu dem mit einem neuen Werkstück gefüllten ersten Halter 6 b durchführen. Dazu ist also ein wechselweises Arbeiten der beiden Werkstückhalter 6 b und 6 c notwendig, wobei während des Überganges des Werkzeuges von dem im Halter 6 b eingespannten Zahnbürstenstiel 42 auf den im Halter 6 c eingespannten (nicht gezeichneten) Zahnbürstenstiel beide Halter 6 & und 6 c in der heruntergeschwenkten Arbeitsstellung stehen müssen. Selbstverständlich müssen sowohl die Vorratsbehälter 1 & und Ic als auch die zugehörigen Halter 6b und 6c so angeordnet sein, daß die zu bearbeitenden Enden der Werkstücke 40 bis 42 nebeneinander zu liegen kommen. Der Wechsel der Werkstücke 40 bis 42 erfolgt bei dem einen Halter, beispielsweise 6 c, wenn das Werkzeug bei dem anderen Halter 6b arbeitet. Diese Stellung ist gerade in Fig. 11 dargestellt, wo der im Behälter Ic liegende Bürstenstiel 41 noch gerade von den Sperrleisten 38 c gehalten wird. Sobald diese die Austrittsöffnung5c des Vorratsbehälters Ic freigibt, wird der Zahnbürstenstiel 41 infolge seines Gewichtes auf den aufnahmebereiten Werkstückhalter 6 c fallen und dort mittels der Anschlagleiste 8 c und des Profilstücks 12 c des Spannbackens 10 c fest eingespannt. Während dieses Vorganges oder nach seinem Abschluß schwenkt dann der Halter 6 c aus der in Fig. 11 dargestellten Lage in die Bearbeitungsstellung ein. Dies ist beim Halter 6b in den Fig. 11 und 12 dargestellt.
Die Halterung 13 für die in den Vorratsbehältern Ib und Ic befindlichen Werkstücke 40 und 41 ist von Sperrleisten 38 b und 38 c gebildet, die entsprechend den Bewegungen der Werkstückhalter 6 & und 6c kreisbogenförmig profiliert ist, wie aus Fig. 13 ersichtlich. Diese zeigt den Halter 6 c in Aufnahme- und den Halter 6 & in Arbeitsstellung.
Die erfindungsgemäße Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine besitzt gegenüber den bisher bekannten entsprechenden Maschinen den Vorteil, daß Bürsten aller Art, vor allem auch größere Bürsten, aus einem Magazin automatisch entnommen und in einen Werkstückhalter eingespannt werden können, der sie den Bohr- und/oder Stopfwerkzeugen zuführt und nach der Bearbeitung auswirft. Dabei ist eine genaue Einrichtung der Werkstückhalter möglich, die auch leicht ausgewechselt oder derart umgebaut werden können, daß sie zum Aufspannen von Werkstücken unterschiedlicher Formen eingesetzt werden können. Die in der erfindungsgemäßen Maschine verwandten Bauelemente sind äußerst einfach in ihrem Aufbau und lassen sich deshalb auch meist von normalerweise zur Verfügung stehenden Arbeitskräften warten und instandsetzen. Zum Antrieb der beweglichen Elemente kann man mit Druckluft auskommen, die in zahlreichen einschlägigen Betrieben sowieso vorhanden ist. Die Steuerung der pneumatisch angetriebenen Kolben u. dgl. erfolgt mittels handelsüblicher elektropneumatischer Steuereinrichtungen. Die erfindungsgemäße Maschine ist einfach herstellbar, robust und erlaubt die Verwendung zahlreicher gleicher Teile auch bei verschiedenartigen Ausführungen der Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschinen.
In Fig. 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Halterung für das unterste Werkstück im
Vorratsbehälter 1 dargestellt. Hier besteht die Halterung aus wenigstens einem federnd angeordneten Schieber 50, der einen Anschlag für den Werkstückhalter 6 aufweist. Wenn dieser in der Bearbeitungslage steht, untergreift der Schieber 50 den Vorrats- behälter 1. Wird dagegen der Werkstückhalter 6 in die Aufnahmestellung unterhalb des Vorratsbehälters verschwenkt, so wie es Fig. 14 zeigt, trifft der Halter 6 auf einen Anschlag des Schiebers 50 und schiebt ihn beiseite, so daß dieser Schieber das Aufgabeende des Vorratsbehälters freigibt, wenn der Werkstückhalter die Aufnahmestellung unterhalb des Vorratsbehälters eingenommen hat.
An den Werkstückhaltern 6, 6 a und 6 b können sowohl pneumatisch betätigte Auswerfereinrichtungen 37 als auch (nicht gezeichnete) Auswerfereinrichtungen untergebracht sein, die aus einer Feder bestehen. Derartige Federauswerfereinrichtungen werden beim Einrücken des Werkstückes in den Werkstückhalter unter leichte Spannung gesetzt. In der ausgelenkten Lage des Werkstückhalters vermögen sie dann das bearbeitete Werkstück aus der Einspannvorrichtung zu entfernen.
In Fig. 12 sind zwei elektrische Sicherheitsschalter 51 eingezeichnet, die sich im Bereich des in Arbeitsstellung stehenden Bürstenkörpers befinden. Diese an sich bekannten elektrischen Sicherheitsschalter vermögen die gesamte Maschine stillzusetzen, wenn sich kein Bürstenkörper im Werkstückhalter 6 befindet.
Schließlich sei noch zu den Fig. 15 und 16 erwähnt, daß sie in stark schematisierter Darstellung eine Seitenansicht von je einer Bürstenbohr- und/ oder -stopfmaschine wiedergeben, und zwar zeigt Fig. 15 eine Maschine, bei der die Bohr- und Stopfwerkzeuge horizontal, und Fig. 16 eine Maschine, bei der diese Werkzeuge vertikal angeordnet sind.
Einer der Vorteile der erfindungsgemäßen Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine besteht darin, daß die Spanneinrichtung seines Werkstückhalters mittels einer handelsüblichen, beliebig ersetzbaren Pneumatikeinrichtung betrieben werden kann. Die hin- und hergehende Arbeitsweise des Werkstückhalters 6 zieht keine oder nur unwesentliche Stillstandszeiten im Vergleich zu trommelartigen Spanneinrichtungen nach sich, da man beispielsweise mit zwei Werkstückhaltern 6 & und 6 c arbeiten kann. Bei dem erfindungsgemäßen Werkstückhalter 6 ist auch der Platz für das Aufspannen und Einjustieren von größeren Bürsten vorhanden; ferner erlauben die Raumverhältnisse die Unterbringung von verhältnismäßig großen und robusten Pneumatikeinrichtungen zum Verstellen der Spannmittel.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine mit Werkstückhalter und Vorratsbehälter für die Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abgabeende (5) des Vorratsbehälters (1) ein in Aufnahme-, Arbeits- und gegebenenfalls in Auswerfstellung verstellbarer Werkstückhalter (6) angeordnet ist, der einen Grundrahmen (7) mit wenigstens einer Anschlagleiste (8) sowie wenigstens einem verstellbaren Spannbacken (10) aufweist.
2. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen lotrecht angeordnete Vorratsbehälter an seinem Abgabeende (5) eine Halterung (13; 38; 50) für das unterste Werkstück (2 c) besitzt, die zum Zweck der Freigabe der Werkstücke zu öffnen ist.
3. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (13) aus zwei unmittelbar unterhalb des Abgabeendes (5) des Vorratsbehälters (1) angeordneten, drehbar oder verschiebbar gelagerten flachen Schiebern (16, 17) besteht, deren Starrflächen (18,19) mittels einer Verstelleinrichtung (20) innerhalb bzw. außerhalb der Behälteraustrittsöffnung verschwenkbar sind.
4. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Vorratsbehälter (1) ein Klemmstift (23) od. dgl. gegenüber einer Seitenfläche (22b) des zweituntersten Werkstückes (2b) längsverschiebbar angeordnet ist, derart, daß der eingerückte Stift dieses Werkstück (2 b) im Vorratsbehälter festzuklemmen vermag.
5. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (20) mit einem pneumatisch betätigten Kolben verbunden ist.
6. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacken (10) des Werkstückhalters (6) mit einem pneumatisch betätigten Kolben in Verbindung stehen.
7. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (6) verschwenkbar gelagert ist.
8. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (6 a) in einer Schlittenführung (36) od. dgl. verschiebbar geführt ist.
9. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (6) mit einer Pneumatikeinrichtung (33) in Verbindung steht, die das Verschieben oder Verschwenken des Werkstückhalters (6) vorzunehmen vermag.
10. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine zweckmäßig jeweils mit einer Pufferscheibe (35) versehene verstellbare Anschläge für die Werkstückhalter (6) aufweist, mittels der deren Endlagen einjustierbar sind.
11. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Vorratsbehälter (Ib, Ic) mit den zugehörigen Werkstückhaltern (6 b, 6 c) spiegelsymmetrisch nebeneinander angeordnet und die Halterbewegungen derart aufeinander abgestimmt sind, daß das Bohr- oder Stopfwerkzeug von den zuletzt zu bearbeitenden Löchern (45) des im ersten Halter untergebrachten Werkstückes (42) unmittelbar zu den benachbarten Löchern des im zweiten Halter (6 c) untergebrachten Werkstückes übergehen und nach dessen Fertigstellung den Rücklauf zu den mit einem neuen Werkstück gefüllten ersten Werkstückhalter durchführen kann, während
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ii
jeder Halter (6 b bzw. 6 c) den Werkstückwechsel vornimmt, wenn das Werkzeug bei dem anderen Halter arbeitet.
12, Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Werkstückhalter {β α, 6b bm. 6 c) Sperrleisten (38) angeordnet sind, die den Vorratsbehälter (X) nach unten versperren, wenn der Werkstückhalter sich nicht unter ihm in Aufnahmestellung befindet.
13. Bürstenbohr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 2 pder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu öffnende Halterung aus wenigstens einem federnd angeordneten Schieber (50) besteht, der mit einem Anschlag für den Werkstückhalter (6) versehen ist,
IQ
derart, daß dieser den Schieber aus dem Bereich des Abgabeendes (5) des Vorratsbehälters (X) verdrängt, wenn der Werkstückhalter in die Aufnahmestellung einrückt.
14. Bürstenbahr- und/oder -stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Werkstückhalter (6) eine Feder als Auswerfer vorgesehen ist.
15. Bürstenbohr- und/oder -Stopfmaschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des in Arbeitsstellung stehenden Bürstenkörpers ein elektrischer Sicherheitsschalter (51) vorgesehen ist, der die Maschine stillzusetzen vermag, wenn kein Bürstenkörper im Werkstückhalter liegt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
509 628/217.6$ © Bundesdiuckerei Berlin
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