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DE1197285B - Lagerungsvorrichtung fuer Motore und Triebwerke - Google Patents

Lagerungsvorrichtung fuer Motore und Triebwerke

Info

Publication number
DE1197285B
DE1197285B DER33671A DER0033671A DE1197285B DE 1197285 B DE1197285 B DE 1197285B DE R33671 A DER33671 A DE R33671A DE R0033671 A DER0033671 A DE R0033671A DE 1197285 B DE1197285 B DE 1197285B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dampers
damper
storage device
wire
engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER33671A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Ralph Davis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robinson Technical Products Inc
Original Assignee
Robinson Technical Products Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robinson Technical Products Inc filed Critical Robinson Technical Products Inc
Publication of DE1197285B publication Critical patent/DE1197285B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F3/00Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
    • F16F3/02Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/36Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
    • F16F1/362Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers made of steel wool, compressed hair, woven or non-woven textile, or like materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Lagerungsvorrichtung für Motore und Triebwerke Die Erfindung betrifft eine Lagerungsvorrichtung für Motore und Triebwerke, die zwischen einem Lagerzapfen und einem diesen umgebenden Bügel oder Joch angeordnet ist und Ganzmetalldämpfer aufweist.
  • Lagerungsvorrichtungen dieser Art sind an sich bekannt. Sie dienen insbesondere zur Lagerung von schweren Motoren und Strahltriebwerken in Flugzeugen, weil sie die übertragung von Schwingungen und Schall von den Motoren bzw. Triebwerken auf den Flugzeugrumpf und in den Fahrgastraum hinein äußerst wirksam vermindern. Sie sind vollständig aus Metall hergestellt, so daß sie auch bei den im Betrieb auftretenden extremen Temperaturen wirksam bleiben. Derartige Lagerungsvorrichtungen weisen im übrigen kleine Abmessungen auf sowie ein relativ kleines Gewicht und erfordern infolge ihrer sehr langen Lebensdauer keine Wartung.
  • Lagerungsvorrichtungen mit diesen Merkmalen weisen an sich bekannte Dämpfer in Gestalt zylindrischer oder rohrföriniger Körper aus Drahtgewebe auf. Es ist auch schon bekannt, eine Anzahl solcher Dämpfer an verschiedenen Seiten eines kastenförmigen Gehäuses anzubringen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Lagerungsvorrichtungen dadurch zu verbessern, daß die radial und axial wirkenden Dämpfer zu einer Lagereinheit zusammengebaut werden.
  • Die Erfindung geht von einer Lagerungsvorrichtung der geschilderten Art aus, bei der eine Anzahl von zylindrischen Ganzmetalldämpfern aus federndem Metalldraht benutzt wird, und besteht darin, daß eine Anzahl von Dämpfern radial zur Achse des Lagerzapfens und zwei rohrförmige Dämpfer axial zum Lagerzapfen angeordnet sind, die an den innenliegenden Stirnflächen mit halbkreisförinigen Ausnehmungen zur Aufnahme der radial angeordneten Dämpfer versehen sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß die rohrförmigen Dämpfer in an sich bekannter Weise zwischen zwei Scheiben angeordnet sind, die die innere und äußere Mantelfläche des Dämpfers umgreifen.
  • Die Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung führt zu einer außerordentlich raumsparenden Anordnung. Sie hat ferner den Vorteil, daß beispielsweise ein vollständiges Strahltriebwerk mit einem Gewicht von beispielsweise 900 kg auf zwei einzelnen Lagerungsvorrichtungen gelagert werden kann; sie liegen in diesem Falle in einer Linie mit dem Schwerpunkt des Triebwerks auf einer Querachse und nehmen das Hauptgewicht des Triebwerks und den Schub auf.
  • In der folgenden Beschreibung soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen näher erläutert werden. In der Zeichnung ist F i g. 1 eine Seitenansicht emier Ausführungsform. der Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung mit einer schematischen Darstellung der zugehörigen Teile des Motors und des Flugzeugrumpfes, F i g. 2 die Ansicht eines Querschnitts nach Linie 2-2 in der F i g. 1, Fi g. 3 die Ansicht eines Längsschnitts nach Linie 3-3 in der F i g. 1, F i g. 4 eine schematische und schaubildliche Darstellung einer Ausführungsform eines zylindrischen Ganzmetalldämpfers, der in der Lagerungsvorrichtung nach F i g. 1 verwendet werden kann, F i g. 5 eine der F 1 g. 4 ähnliche Darstellung einer Ausführungsforin eines hohlen zylindrischen Dämpfers, der in der Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung verwendet werden kann, und F i g. 6 eine der F i g. 3 ähnliche Schnittansicht, in der die einzelnen Teile auseinandergezogen dargestellt sind.
  • Die Figuren zeigen die Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung zusammen mit schematisch dargestellten Teilen von zwei Elementen, die gegen Vibration voneinander isoliert werden sollen. Diese Teile können z. B. aus einem an einem Flugzeugmotor befestigten zylindrischen Zapfen 10 und aus einem diesen umgebenden Bügel 12 bestehen, der an einem Flugzeugrumpf befestigt ist oder einen Teil des Rumpfes bildet. Die Lagerungsvorrichtung 14 weist einen Mittelteil mit einem rohrförmigen Lagerzapfen 16 auf (F i g. 3), der auf den Zapfen 10 aufgesetzt wird, sowie die an den entgegengesetzten Enden des Lagerzapfens 16 befestigten Scheiben 18 und 20. Der Außenteil der Lagerungsvorrichtung besteht aus einem Ring 22, der an dem Bügel 12 befestigt wird. Zwischen dem Ring 27 und dem Lagerzapfen 16 sind die zylindrischen Dämpfer 24, 26, 28, 30 und 32 so angeordnet, daß deren Achsen radial zu dem Lagerzapfen 16 verlaufen, wie in der F i g. 2 dargestellt. Zwischen den Scheiben 18 und 20 sind die rohrförmigen Dämpfer 34 und 36 so angeordnet, daß deren Achsen 38 mit der Achse des Lagerzapfens 16 zusammenfallen. Wie später noch beschrieben wird, sind die Dämpfer 34 und 36 am innenliegenden Ende mit halbzylindrischen Ausnehmungen versehen, die die radial verlaufenden Dämpfer 24, 26, 28, 30 und 32 umgeben und im wesentlichen in einer Ebene zu-sammenstoßen, die von den Längsachsen der genannten radialen Dämpfer bestimmt wird. Der Ring 22 und die Mittelteile 16, 18 und 20 stehen daher nur über die soeben beschriebenen ineinandergreifenden Dämpfer miteinander in Verbindung, und eine Bewegung der Glieder in Bezug aufeinander bewirkt eine Ablenkung, Verformung oder ein Zusammenpressen einiger oder aller Dämpfer 24 bis 36.
  • Bei einer typischen Lagerungsvorrichtung für ein Flugzeug mit Strahltriebwerken bekannter Ausführung wird das Triebwerk mit zwei Zapfen gleich dem Zapfen 10 versehen, die vom Triebwerk aus nach außen längs einer Linie vorstehen, die in bezug auf den Flugzeugrumpf waagerecht liegt, sich durch den Massenmittelpunkt des Triebwerks quer zur Vorder-und Hinterachse des Flugzeugs erstreckt. Wenn das Triebwerk in das Flugzeug eingebaut wird, derart, daß die Zapfen in Traggliedern ruhen, so nehmen diese die Belastungen der Schwerkraft, der seitlichen Drücke und des Schubes auf. Neigungsbelastungen, die eine Drehung um die Achse der Zapfen herum herbeizuführen suchen, werden von einer dritten Lagerungsvorrichtung aufgenommen, die die Form eines nicht dargestellten Gliedes aufweisen kann, das zwischen dem Triebwerk in Richtung zum vorderen oder rückwärtigen Ende und dem Flugzeugrumpf angeordnet ist. Seitliche Belastungen mit der Tendenz, die Zapfen axial zu bewegen, können auf ein oder beide Jochglieder z. B. durch Scheiben oder eine Kombination einer Scheibe mit einem Kopf an einem oder beiden Zapfen übertragen werden. Die Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung eignet sich hervorragend für die Anbringung von Einrichtungen der soeben beschriebenen allgemeinen Ausführung an Zapfen, da diese Vorrichtungen für die Abstützung und Dämpfung aller Arten von Belastungen ausgebildet sind, die an den Zapfen auftreten, während andererseits die Vibration isoliert und das Ausmaß einer relativen Bewegung bei Stoßbelastungen begrenzt und diese gedämpft werden.
  • Wie in den F i g. 2 und 3 dargestellt, sind an der Innenseite des Ringes 22, beispielsweise durch Punktschweißung, mehrere flache Metallbecher 40, 42, 44, 46 und 48 in Abständen befestigt, die die Außenenden der zylindrischen radial angeordneten Dämpfer 24, 26, 28, 30 bzw. 32 aufnehmen. Die innenliegenden Enden der genannten Dämpfer liegen direkt an der Außenseite des Lagerzapfens 16 an, wobei die Durchmesser der Dämpfer so groß bemessen sind, daß die innenliegenden Enden einander berühren. Die Wirkung der Becher 40, 42, 44, 46 und 48 zusammen mit der gegenseitigen Berührung der Dämpfer an den innenliegenden Enden hält die Dämpfer dauernd in der gewünschten radialen Lage fest, so daß diese in der Richtung ihrer Längsachsen wirken, wobei die günstigste Wirkung erzielt wird, wie später noch erläutert wird. Die radial angeordneten Dämpfer 24, 26 usw. werden in der gewünschten Lage weiterhin durch den Eingriff mit den axialen Dämpfern 34 und 36 stabilisiert. Die Becher 40, 42 usw. stellen lediglich ein Beispiel dar, und deren Funktion kann auch durch andere Abstandshaltemittel für die Außenenden der radial verlaufenden Dämpfer ausgeübt werden.
  • Wie aus der F i g. 3 zu ersehen ist, sitzen die Dämpfer 34 und 36 zwischen den Scheiben 18 und 20 eingeschlossen. Zu diesem Zweck ist die Scheibe 18 mit einer ringfönnigen Eindrückung 50 zur Aufnahme des außenliegenden Endes des Dämpfers 34 und die Scheibe 20 mit einer ringförmigen Einprägung 52 zur Aufnahme des außenliegenden Endes des Dämpfers 36 versehen. Die Scheibe 18 ist bei 54 nach innen abgebogen und endet in einer radialen Lippe 56 mit einer kreisrunden öffnung, deren Weite so bemessen ist, daß sie genau auf den Lagerzapfen 16 paßt. Ebenso ist die Scheibe 20 bei 58 nach innen abgebogen und endet in einer Lippe 60. Beim Zusammenbau der Vorrichtung werden, wie später noch beschrieben wird, die Scheiben 18 und 20 und damit die Dämpfer 34 und 36 nach innen zusammengepreßt, wobei die Lippen 56 und 60 auf die entgegengesetzten Enden des Lagerzapfens 16 aufgeschoben werden, wonach die Zapfen in die in der F i g. 3 dargestellte Lage umgebördelt werden und die Köpfe 62 und 64 bilden, die die Vorrichtung nach dem Zusammensetzen zusammenhalten.
  • Wie dargestellt, weist der Lagerzapfen 16 eine glatte Innenseite zur Aufnahme eines Zapfens auf, und ohne weitere Maßnahmen könnte sich der Zapfen in dem Lagerzapfen 16 frei drehen und sich in dessen Längsrichtung bewegen. Soll die Vorrichtung eine Querbelastung in einer Richtung axial zu den Zapfen aufnehmen, so kann einer der Zapfen mit einer Scheibe oder einer (nicht dargestellten) Verbreiterung versehen werden, die an dem einen Ende des Lagerzapfens 16 anliegt. Soll die Vorrichtung Querbelastungen nach beiden Richtungen axial zu den Zapfen aufnehmen, so können einer oder beide Zapfen mit Scheiben oder Absetzungen, wie soeben beschrieben, versehen werden, die an dem einen Ende des Lagerzapfens 16 anliegen, sowie mit einer Mutter oder einem anderen entfernbaren Befestigungsmittel (nicht dargestellt), die (das) sich an das andere Ende der Lagerzapfens 16 anlegt. Die Zapfen können an dem Lagerzapfen 16 auch in anderer Weise angebracht werden.
  • Bei der Anbringung von Strahltriebwerken mit Hilfe von Tragzapfen ist es häufig erwünscht, sämtliche Querbelastungen von einem Zapfen aufnehmen zu lassen, während für den anderen Lagerzapfen eine begrenzte axiale Bewegung in bezug auf das Tragwerk des Flugzeuges zugelassen wird, damit das Triebwerk sich der Breite nach ausdehnen und zusammenziehen kann, ohne daß das Triebwerk oder das Tragwerk des Flugzeuges weiterhin beansprucht wird. Wenn gewünscht, können die Lagerungsvorrichtungen nach der Erfindung in dieser Weise verwendet werden, und die außerordentliche Vielseitigkeit macht es möglich, sämtliche seitliche Belastungen von einer einzelnen Lagerungsvorrichtung mit außerordentlich kleinen Abmessungen tragen zu lassen, ohne daß weitere begrenzende oder dämpfende Vorrichtungen vorgesehen werden müssen, wo- bei mit Sicherheit eine wirksame Isolierung von Vibrationen bei in weiten Grenzen veränderlichen Betriebsbedingungen erzielt wird.
  • Die Dämpfer 24, 26, 28, 30 und 32 werden aus Metalldraht hergestellt, beispielsweise durch Zusammenpressen eines Drahtbündels oder eines Bündels aus einem Drahtgewebe oder -geflecht in eine Zylinderforin. Der Draht kann aus jedem hochfesten Federinetall bestehen, soll jedoch rost- und/oder korrosionsfest sein, aus welchem Grunde nichtrostender Stahl mit den geeigneten Federeigenschaften vorzuziehen ist. Das Bündel aus Draht oder aus einem Drahtgewebe wird vor dem Zusammenpressen so zusammengelegt, daß ein erheblicher Prozentsatz, z. B. 50 1/o oder mehr, des Drahtes aus einzelnen Drahtlängen besteht, entweder gesondert oder an den Enden miteinander verbunden, welche Längen allgemein parallel zueinander und in Richtung der Achse der Zylinder verlaufen, in der das Bündel geformt werden soll. Diese Drahtlängen werden mit eng beieinanderliegenden seitlichen Wellungen versehen, die bei Verwendung von Metallgeweben oder -geflechten als Folge des Herstellungsverfahrens vorhanden sind. Jede »Länge« gleicht daher einer fortlaufenden abgeflachten Feder, deren Achse axial zum Zylinder liegt. Danach wird das Bündel durch einen in der Richtung der Zylinderachse ausgeübten Druck zusammengepreßt. Der ausgeübte Druck muß ausreichen, um die Elastizitätsgrenze des Drahtes an vielen Stellen im Bündel zu überwinden, damit ein Dämpfer mit der erwünschten Festigkeit und Kornpaktheit geformt wird. Beim Zusammenpressen werden in den »Dralitlängen« Wellungen erzeugt oder bereits vorhandene Wellungen verstärkt. In jedem Falle besteht eine sehr große Anzahl von Kontaktpunkten des Drahtes mit sich selbst oder mit benachbarten »Drahtlängen«, und eine ähnlich große Anzahl von quer verlaufenden, verhältnismäßig kurzen Dralitenden verläuft zwischen den Kontaktpunkten im zusammengepreßten Körper des Dämpfers. Der Dämpfer 70 weist immer noch eine Federkraft besonders in Richtung seiner Achse auf, da eine sehr erhebliche Anzahl von »Drahtlängen« immer noch in verformtem Zustand in einer zu dieser Achse parallelen Richtung verläuft. Daher kann eine Ablenkung und ein Zurückfedem bei sich ändernden axialen Kräften über einen weiten Bereich der Sollbelastungen hinweg auf ein solches Ausmaß begrenzt werden, wie es für den besonderen Verwendungszweck erforderlich ist. Für den vorliegenden Zweck kann die maximale Ablenkung bei maximaler Sollbelastung auf ein paar Tausendstel eines Zolls begrenzt werden.
  • Die F i g. 4 zeigt in schematischer Darstellung einen Dämpfer 70, der, wie oben beschrieben, germt und zusammengepreßt wurde. Die einzelnen »Drahtlängen.«, die axial zum zylindrischen Körper des Dämpfers 70 verlaufen, sind bei 67 dargestellt. Diese Drahtlängen weisen im allgemeinen nicht eine so gleichmäßige Form und Verteilung auf, wie aus den Zeichnungen zu entnehmen ist.
  • Für die in den F i g. 1, 2 und 3 dargestellte Lagelungsvorrichtung können die zusammengepreßten Dämpfer 70 in unbelastetem Zustand eine axiale Länge aufweisen, die etwas größer ist als die von den Dämpfem 24, 26 usw. nach dem Zusammenbau eingenommene axiale Länge. Dementsprechend werden die unbelasteten Dämpfer zuerst in die betreffenden Becher 40, 42 usw. eingesetzt, wonach ein sich verjüngender (nicht dargestellter) Dom in den von den innenliegenden Enden der radial verlaufenden Dämpfer gebildeten Raum unter Druck hineingepreßt wird, wobei die Dämpfer axial, jedoch innerhalb ihrer Elastizitätsgrenze, in eine Lage gedrückt werden, bei der der Lagerzapfen 16 unter allmählichem Herausziehen des Dornes eingeführt werden kann. Nimmt der Lagerzapfen 16 seine endgültige Lage ein, so sind die Dämpfer 24, 26 usw. im Rahmen ihrer Sollgrenzen vorbelastet.
  • Die F i g. 5 zeigt einen Dämpfer 76, von dem zwei als axiale Dämpfer 34 und 36 in der Vorrichtung nach den F i g. 1, 2, 3 und 6 verwendet werden können. Der Dämpfer 76 kann in genau derselben Weise und aus dem gleichen Drahtmaterial hergestellt werden wie der Dämpfer 70. In diesem Falle wird der Metalldraht oder das Drahtgewebe oder -geflecht je- doch zuerst zu einem hohlen zylindrischen Bündel geformt. Ein wesentlicher Anteil der einzelnen »Drahtlängen« 73, die, wie oben erläutert, an den Enden voneinander -etrennt oder miteinander verbunden sein können, wird so angeordnet, daß sie längs der Achse des hohlen Zylinders verlaufen. Das Bündel wird in einer herkömmlichen Presse unter Verwendung einer Preßform mit einem in der Mitte gelegenen (nicht dargestellten) Kein zu der in der F i g. 5 dargestellten Form zusammengepreßt. Die Preßkraft wird auf den hohlen zylindrischen Körper axial ausgeübt, und der Preßkolben oder die Preßform kann so ausgebildet werden, daß an dem einen Ende des Dämpfers 76 eine Anzahl von Ausnehmungen 78 geformt wird, von denen jede so ausgebildet ist, daß sie die Schnittlinie zwischen einem der radialen Dämpfer 24, 26 usw. und dem hohlen zylindrischen Körper 76 in der endgültig zusammengesetzten Anordnung bildet. Wie aus der F i g. 5 zu ersehen ist, sind die einzelnen »Drahtlängen<,[ 73 in deren Längsrichtung zusammengepreßt, und diejenigen Drähte 73, die in eine Ausnehmung 78 hineinragen, sind stärker zusammengepreßt als diejenigen Drähte 73, die in einen Scheitel 80 zwischen den Ausnehmungen 78 hineinragen.
  • Die axiale Länge des Körpers 76, bis zu den Scheiteln 80 gemessen, kann um einen vorbestimmten Wert größer beinessen werden als die axiale Länge, die der Körper 76 einnehmen soll, wenn er als Dämpfer 34 oder 36 in die fertige Lagerungsvorrichtung eingesetzt worden ist, wie in den F i g. 1, 2 und 3 dargestellt. Auf diese Weise kann die Vorbelastung der Dämpfer 34 und 36 vorherbestimmt werden.
  • Die F i g. 6 zeigt die Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung in zum Teil zusammengesetztem Zustand. Die radialen Dämpfer 24, 26, 28, 30 und 32 sind in die betreffenden Becher 40, 42, 44, 46 und 48 eingesetzt, während der Lagerzapfen 16 zwischen die innenliegenden Enden der radialen Dämpfer eingesetzt ist, wie oben beschrieben. Der Lagerzapfen 16 ist bei 82 und 84 abgesetzt und nimmt den Innenrand der Lippen 56 und 60 bzw. der Scheiben 18 und 20 auf. Danach werden die Dämpfer 34 und 36 so eingesetzt, daß die Ausnehmungen 78 auf die radialen Dämpfer ordnungsgemäß ausgerichtet sind und die Scheitel 80 in der Mittelebene der Lagerungsvorrichtung zusammentreffen. Nunmehr werden die Scheiben 18 und 20 von entgegengesetzten Seiten aus gegen die Dämpfer 34 und 36 in der Presse axial zum Lagerzapfen 16 zusammengepreßt, bis die Scheiben 18 und 20 auf den Endteilen 82 und 84 des Lagerzapfens 16 sitzen. Wie oben beschrieben, werden dann die Enden des Lagerzapfens 16 umgebördelt und bilden die in der F i g. 3 dargestellten Arretierungswülste 62 und 64.
  • Bei der fertigen Anordnung nach den F i g. 1, 2 und 3 bilden die einzelnen »Drahtlängen« 73, die axial zu den hohlen zylindrischen Dämpfern 34 und 36 verlaufen, eine sehr große Anzahl von verhältnismäßig kurzen Drahtenden, die sich zwischen den Kontaktpunkten erstrecken und als gegen eine Vibration isolierende Federn in der Richtung der Achse der genannten Dämpfer besonders wirksam sind. Die Dämpfer 34 und 36 weisen auch die erwünschte Eigenschaft auf, daß sie auf Stoßbelastungen nichtlinear ansprechen und Ausschläge in steigendem Maße wirksam däräpfen, wie oben bei den radialen Dämpfern beschrieben. Bei der Lagerungsvorrichtung nach der Erfindung werden die günstigsten Merkmale der Dämpfer 34 und 36 wie auch die günstigsten Merkmale der radialen Dämpfer 24, 26 usw. ausgenutzt. Das Ineinandergreifen der Dämpfer 24, 26 usw. mit den Ausnehmungen 78 der Dämpfer 34 und 36 stellt einen stabilen, ganz aus Metall bestehenden elastischen Aufbau her, dessen Ansprache auf Vibrations-, Stoß- und Gravitationskräfte Komponenten aufweist, die in eine oder beide von zwei einander senkrecht schneidenden Achsen fallen und unabhängig voneinander für die günstigste Gesamtleistung bestimmt werden können.
  • Der in der Beschreibung und in den Ansprüchen gebrauchte Ausdruck »einzelne Drahtlängen« soll die allgemein parallelen Segmente von einem oder mehreren sehr langen Drähten umfassen, die bei gewissen Arten von Geweben und Geflechten hin- und hergeführt werden, da bei den hier beschriebenen Dämpfern diese »Drahtlängen« sich einzeln fortlaufend von dem einen axialen Ende des Dämpfers zum anderen erstrecken.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Lagerungsvorrichtung für Motore und Triebwerke, die zwischen einem Lagerzapfen und einem diesen umgebenden Bügel oder Joch angeordnet ist und eine Anzahl von zylindrischen Ganzmetalldämpfern aus federndem Metalldraht aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Dämpfern (24, 26, 28, 30, 32) radial zur Achse des Lagerzapfens (16) und zwei rohrförmige Dämpfer (34, 36) axial zum Lagerzapfen angeordnet sind, die an den innenliegenden Stirnflächen mit halbkreisfönnigen Ausnehmungen (78) zur Aufnahme der radial angeordneten Dämpfer versehen sind.
  2. 2. Lagerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ' daß die rohrförmigen Dämpfer (34, 36) in an sich bekannter Weise zwischen zwei Scheiben (18, 20) angeordnet sind, die die innere und äußere Mantelfläche des Dämpfers umgreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1096 707; schweizerische Patentschrift Nr. 345 504; USA.-Patentschriften Nr. 2 744 718, 2 867 434; Industrie-Anzeiger, Essen, 83 (1961), 59, S. 1127, 1128.
DER33671A 1961-10-10 1962-10-09 Lagerungsvorrichtung fuer Motore und Triebwerke Pending DE1197285B (de)

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US1197285XA 1961-10-10 1961-10-10

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DER33671A Pending DE1197285B (de) 1961-10-10 1962-10-09 Lagerungsvorrichtung fuer Motore und Triebwerke

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FR2630755A1 (fr) * 1988-04-16 1989-11-03 Stop Choc Schwingungstechnik Gmbh & Co Kg Matiere pour coussins elastiques, coussins elastiques fabriques avec celle-ci ainsi qu'installation pour la fabrication de matiere pour coussins elastiques
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