DE1196895B - Ladegeraet, insbesondere fuer Front- oder Hecklader - Google Patents
Ladegeraet, insbesondere fuer Front- oder HeckladerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
- A01D87/0053—Tractor-mounted loaders
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-87/00
Nummer: 1196 895
Aktenzeichen: St 22031III/45 c
Anmeldetag: 24. April 1964
Auslegetag: 15. Juli 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ladegerät, insbesondere für Front- oder Hecklader, das aus einer
schubrechenartigen, an den Hubarmen od. dgl. des Laders angelenkten Untergabel und einer mit dieser
zangenartig schwenkbar verbundenen Obergabel besteht, die mit Hilfe eines zugleich das Kippen der
Untergabel verhindernden, an den Hubarmen oder am Schlepper angelenkten Betätigungsgliedes selbsttätig
beim Anheben des Gerätes schließbar und beim Aufsetzen offenbar ist. Bei den bisherigen Lade- ίο
geraten dieser Art ist das Betätigungsglied als starre Stange ausgebildet, die an der Obergabel bzw. einem
an der Obergabelwelle vorgesehenen Kurbelarm möglichst spielfrei angreift. Beim Hochschwenken
der Hubanne od. dgl. hat die Untergabel das Bestreben zu kippen, also mit ihrem Rahmen, in dem
die Obergabel gehalten ist, eine von den Hubarmen weggerichtete Schwenkbewegung auszuführen. An
dieser Schwenkbewegung nimmt selbstverständlich auch die Schwenkwelle der Obergabel teil, wogegen so
der an dieser Welle befestigte Kurbelarm durch das Betätigungsglied bzw. die Stange zurückgehalten
wird, woraus sich zwangläufig die Schließbewegung der Obergabel bzw. der ganzen Zange ergibt. Liegt
die Obergabel am aufgenommenen Ladegut oder an einem Anschlag an, ist auch die Kippbewegung der
Untergabel beendet.
Beim Aufsetzen des Gerätes am Ende des Abwärtsschwenkens der Hubarme finden die entgegengesetzten
Bewegungen statt, d. h. die Untergabel wird durch Auftreffen ihrer Zinkenspitzen auf den
Boden od. dgl. zu den Hubannen hin verschwenkt, wobei der Untergabelrahmen mit der Schwenkwelle
der Obergabel eine entsprechende Schwenkbewegung vollführt, der Kurbelarm aber durch die nunmehr
als Druckglied wirkende Stange wieder zurückgehalten und dadurch die Obergabel zu einer Offenbewegung
gezwungen wird. Das Betätigungsglied kann zugleich zur Parallelführung des ganzen Gerätes
verwendet werden.
Die bekannte Konstruktion ist einfach und zweckentsprechend, hat aber den wesentlichen Nachteil,
daß die Obergabel beim Aufsammeln des Gutes unter schubrechenartiger Benutzung der Untergabel nicht
in ihrer Offenstellung verharrt, sondern je nach vorhandenen Bodenunebenheiten mehr oder weniger
große Schwenkbewegungen ausführt. Da die an der Obergabel angreifende Stange mit dem Kurbelarm
an der Schwenkwelle der Obergabel möglichst spielfrei verbunden ist, wirkt sich nämlich jedes Verschwenken
der Untergabel gegenüber den Hubarmen des Laders auch als Obergabelschwenkbewe-Ladegerät,
insbesondere für Front- oder
Hecklader
Hecklader
Anmelder:
Steyr-Daimler-Puch Aktiengesellschaft, Wien
Vertreter:
Dipl.-Phys. R. Kohler
und Dipl.-Phys. H. Schwindling, Patentanwälte,
Stuttgart S, Hohentwielstr. 28
Als Erfinder benannt:
Ernst Andesner, Steyr (Österreich)
gung aus, und es haben selbstverständlich Bodenunebenheiten ein solches Schwingen oder Schwenken
zur Folge, wenn die Untergabel beim Aufsammeln wie ein Schubrechen arbeitet.
Zur Vermeidung dieses Mangels ist zwar bereits vorgeschlagen worden, die Obergabel durch Federn
in Richtung des Öffnens zu belasten und zum Schließen einen eigenen Hydraulikzylinder vorzusehen,
der dem Betätigungszylinder der Hubarme parallel geschaltet und so angeschlossen ist, daß sich
beim Hochschwenken der Hubarme ein Schließen und beim Absenken ein Öffnen der Obergabel ergibt.
Der zusätzliche Hydraulikzylinder mit seinen notwendigerweise wenigstens zum Teil flexiblen Zu-
und Ableitungen erhöht aber beträchtlich den technischen Aufwand und die Anschaffungskosten.
Schließlich ist es nicht mehr neu, die Obergabel durch in Schließrichtung wirkende Federn zu belasten
und über ein Hebelsystem mit einem relativ zur Untergabel beweglichen Bodentaster zu verbinden,
der die Obergabel bei Annäherung an den Boden öffnet. Der Bodentaster folgt selbstverständlich
jeder Bodenunebenheit, wobei seine sich daraus ergebenden Relativbewegungen wieder in
die ungünstigen und unerwünschten Schwenkoder Schwingbewegungen der Obergabel umgesetzt
werden.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Mängel und die Schaffung eines Ladegerätes, bei
dem ein selbsttätiges Öffnen und Schließen der Obergabel beim Hochschwenken bzw. Aufsetzen auf rein
mechanischem Wege und mit verhältnismäßig ein-
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fachen Mitteln gewährleistet ist, die Schwenk- bzw. Schwingbewegungen der Obergabel beim schubrechenartigen
Aufsammelvorgang aber weitgehend verhindert sind.
Ausgehend von einem Ladegerät der eingangs geschilderten Art, besteht die Erfindung im wesentlichen
darin, daß das Betätigungsglied als eine der Obergabel in der Offenstellung bei normaler Geräteaufsetzlage
in beiden Schwenkrichtungen spielgebende Stange oder als eine in dieser Stellung noch ao
nicht voll gespannte Kette od. dgl. ausgebildet und daß eine die Obergabel in an sich bekannter Weise
in Richtung des Öffnens belastende Feder vorgesehen ist. Die Obergabel wird also beim Aufsetzen des
Gerätes von der Feder geöffnet und dann gegen einen Anschlag gedrückt bzw. in Offenstellung gehalten.
Da das Betätigungsglied, gleichgültig ob es als Stange oder als Kette od. dgl. ausgebildet ist, der
Obergabel in dieser Offenstellung in beiden Schwenkrichtungen Spiel gibt, können sich die bei Boden-Unebenheiten
unvermeidlichen Schwenkbewegungen der Untergabel während des schubrechenartigen Aufsammelns
nicht mehr als Schwenkbewegungen der Obergabel auswirken. Beim Hochschwenken der
Hubarme vollfuhrt die Untergabel dann nur eine
leichte Kippbewegung, bis das Spiel in der Stange überwunden bzw. die Kette od. dgl. gespannt ist,
worauf das Betätigungsglied seine Funktion zum Schließen der Obergabel bzw. zur weiteren Kippsicherung
der Untergabel ungestört wie bisher erfüllen kann.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn zwischen Obergabel und Stange eine Zapfen-Langlochverbindung
vorgesehen ist, wodurch das gewünschte Bewegungsspiel auf die einfachste Weise erreicht wird.
Es muß nur dafür gesorgt sein, daß sich der Zapfen bei normaler Geräteaufsetzlage etwa in
Langlochrnitte befindet. Unter normaler Aufsetzlage 1st Jens Lage ttt verstehen, in der sich das Gerät bei
abgesenkten Hubarmen auf völlig ebenen Boden befindet.
Die Zeichnung xeigt als Beispiel die wesentlichen Töile feines Ladegerätes im Vertikalschnitt.
Das erflndungsgemäße Ladegerät weist eine Untefgabel auf, die aus einem Rahmen 1 und mehferen
im unteren Querröhr2 des Rahmens 1 gehaltenen
Zinken 3 besteht. Am Querrohr 2 sind auch Stützrollen 4 befestigt. Die nach Art eines Schubfechens
verwendbare Untergabel 1, 1, 3 ist an den HübarmenS eines Frontladers ängelenkt, kann also
uin die Achse 6 relativ Zu den Hubannen 5 KippbewegUngen
ausführen. Im Rahmen 1 ist eine Obergabel 7 mit der Schwenkachse 8 gelagert. Die Öbergabel
7 ist durch eine Feder 9 belastet, die das Bestreben hat, die Obergabel gegen ein Rahmenquerröhr
10 zu drücken. Der Arm 7 a der Öbergabel ist
fiedt elaer Stange U verbunden, wobei der Arm la
einen Zapfen 12 trägt, der in ein Langloch 13 der Stangell eingreift. Die Stange 11 kann anderenendes
in an sich bekannter Weise an einem der Hubarme 5 unmittelbar oder zur Erzielung einer
Parallelführung für das Ladegerät an einer entsprechenden Stelle des Schleppers angelenkt sein. Es ist
ersichtlich, daß der Zapfen 12 bei geöffneter Obergabel in der dargestellten normalen Geräteaufsetzlage
sich etwa in der Mitte des Langloches 13 befindet, also nach beiden Richtungen Spiel hat.
Wenn die Untergabel 1, 2, 3 beim Aufsammelvorgang zufolge von Bodenunebenheiten relative
Schwenkbewegungen um die Achse 6 ausführt, erfolgt kein gleichzeitiges Verschwenken der Obergabel
7, weil diese durch die Feder 9 dauernd in Offenstellung gehalten wird und sich der Zapfen 12
im Langloch 13 bewegen kann. Werden dagegen die Hubarme 5 hochgeschwenkt, so vollführt die Untergabel
eine Kippbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn, der Zapfen 12 gelangt an das linke Ende des
Langloches 13 und die Obergabel 7 wird mit Hilfe der Stange 11 geschlossen, wobei diese Stange in der
Schließlage jedes weitere Kippen des ganzen Gerätes verhindert. Sobald die Untergabel beim Aufsetzen
eine relative Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn durchführt, erhält der Zapfen 12 im Langloch 13
Bewegungsspiel und die öbergabel kann unter der Wirkung der Feder 9 eine öffnende Bewegung ausführen.
An Stelle einer starren Stange 11 könnte auch ein biegsames Zugorgan (Kette, Seil od. dgl.)
vorgesehen werden, das in der dargestellten Lage allerdings noch nicht voll gespannt sein darf.
Claims (2)
1. Ladegerät, insbesondere für Front- oder Hecklader, bestehend aus einer schubrechenartigen,
an den Hubarmen od. dgl. des Laders angelenkte Untergabel und einer mit dieser zangenartig schwenkbar verbundenen Obergabel,
die mit Hilfe eines zugleich das Kippen der Untergabel verhindernden, an den Hubarmen
oder am Schlepper angelenkten Betätigungsgliedes selbsttätig beim Anheben des Gerätes
schließbar und beim Aufsetzen offenbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied
als eine der Obergabel (7, 7 a) in der Offenstellung bei normaler Geräteaufsetzlage in
beiden Schwenkrichtungen Spiel gebende Stange (U) oder als eine in dieser Stellung noch nicht
voll gespannte Kette od. dgl. ausgebildet ist und daß eine die Obergabel in an sich bekannter
Weise in Richtung des öffnens belastende Feder (9) vorgesehen ist.
2. Ladegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Obergabel (7, 7 a)
und Stange (11) eine Zapfen-Langlochverbindüng (12, 13) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 600/45 7.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST22031A DE1196895B (de) | 1964-04-24 | 1964-04-24 | Ladegeraet, insbesondere fuer Front- oder Hecklader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST22031A DE1196895B (de) | 1964-04-24 | 1964-04-24 | Ladegeraet, insbesondere fuer Front- oder Hecklader |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1196895B true DE1196895B (de) | 1965-07-15 |
Family
ID=7459213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST22031A Pending DE1196895B (de) | 1964-04-24 | 1964-04-24 | Ladegeraet, insbesondere fuer Front- oder Hecklader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1196895B (de) |
-
1964
- 1964-04-24 DE DEST22031A patent/DE1196895B/de active Pending
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