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DE918236C - Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Anbaumaehern od. dgl. an Schleppern - Google Patents

Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Anbaumaehern od. dgl. an Schleppern

Info

Publication number
DE918236C
DE918236C DER8073A DER0008073A DE918236C DE 918236 C DE918236 C DE 918236C DE R8073 A DER8073 A DE R8073A DE R0008073 A DER0008073 A DE R0008073A DE 918236 C DE918236 C DE 918236C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
lifting
pot
hand lever
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER8073A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kepping
Ernst Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RASSPE SOEHNE P
P D RASSPE SOEHNE
Original Assignee
RASSPE SOEHNE P
P D RASSPE SOEHNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RASSPE SOEHNE P, P D RASSPE SOEHNE filed Critical RASSPE SOEHNE P
Priority to DER8073A priority Critical patent/DE918236C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE918236C publication Critical patent/DE918236C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/24Lifting devices for the cutter-bar
    • A01D34/26Lifting devices for the cutter-bar manually actuated

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 23. SEPTEMBER 1954
R 8Q731II145 c
an Schleppern
Die Erfindung betrifft eine Aufzugvorrichtung für das Schneidwerk von Anbaumähern od. dgl. an Schleppern. Zum Aufziehen und Ablassen des Sohneidwerkes sind Aufzugvarriähtungen bekannt, deren Handhebel nach jeder Hebestufe in seine Anfangsstellung zurückschwetikt. Durch mehrmaliges Ziehen am Handhebel wird das Schneidwerk bis in die lotrechte Lage hocihgezogen, Diese Vorrichtungen sind so ausgebildet, daß eine am Handhebel angelenkte Mitnehmerklinke in Zahnkerbeni oder Rasten am Hubarm eingreift und beim Schwenken des Handhebels in einer Richtung den Hubarm mitnimmt, während beim Schwenken in der anderen Richtung die Klinke wirkungslos über die Zähne hinweggeht. Am Hubarm hängt bekanntlich das Schneidwerk. Ein besonderer Sperrriegel hält den Hubarm in den jeweiligen Lagen fest, so daß der Handhebel entlastet wird und in seine Anfangs stellung zurückgenommen, werden kann. Es sind ferner Aufzugvorrichtungen vorgenannter Art bekanntgeworden, deren Hauptteile teller- oder topfartig ausgebildet sind, damit das Eindringen von Wasser und Schmutz verhindert wird.
Die Erfindung betrifft eine der zuletzt erwähnten Ausführungsforrnen. Der Vorteil der Erfindung besteht in erster Linie darin, daß die teller- oder topf artigen Teile der Aufzugvorrichtung besonders klein ausgebildet sind. Dies ist wesentlich;, da der am Schlepper zur Verfügung stehende Raum in der Regel sehr beengt ist. Erreicht wird die kleine Ausbildung durch besondere Ausbildung des Hubgetriebes entsprechend nachfolgender Beschreibung. Wesentlich bei der beschriebenen Ausführungsform
ist die Anbringung einer Pufferfeder am Tragscihild, gegen die ein Nocken des Schalthebels drückt, wenn die Vorrichtung ausgelöst wird. Einer vorteilhaften Wirkungsweise der Vorrichtang dient auch eine besondere Ausbildung der Stütze für die Hebefeder.
In der Zeichnung zeigt
Abb. ι die Hauptteile einer Ausführungsfortri der Aufzugvorrichtung gemäß der Erfindung in Vorderansicht (gesenkte Stellung, Aufzugfeder gespannt) ,
Abb. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-B in Abb. i.
Der Handhebel ι bildet eine Einheit mit dem topfförmigen Schalthebel 2. Am Topf 2 ist eine Mitnehmerklinke 3 gelagert. An dem an. einem Ende topfartig ausgebildeten Hubarm 4 ist ein Stellsegment 5 angegossen, in dieses greift eine Sperrklinke 6 ein, die an einem Tragschild: 8 geao lagert ist und von einer Zugfeder 7 beeinflußt wird. Die Vorrichtung wird, von dem Tragschild 8 getragen, das aus einer kreisförmigen Platte mit dem angegossenen Zapfen 9 besteht, auf welchem der Hubarm 4 und der topf förmige Ansatz 2 des Handhebeis schwenkbar gelagert sind. Der Hubarm 4 ist in bekannter Weise bei 10 durch eine Kette mit dem nicht dargestellten Schneidwerk verbunden. Zur Verringerung des Hebemotnentes ist in der üblichen Weise eine Feder 17 aingeord.net, die mit ihrem unteren Ende mittels Schraube 18 an einem Ansatz des Hubarmes 4 eingehängt ist. Mit dem oberen Ende wird die Feder wie üblich an der Federstütze 19. nachstellbar aufgehängt. Die zuletzt erwähnte Aufhängung ist unwesentlich und daher in der Zeichnung nicht dargestellt.
Wird der Handhebel 1 mit dem Schalthebel 2 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn bewegt, so· nimmt der am Schalthebel 2 vorgesehene Nocken 22 den am Hubarm 4 vorgesehenen Nocken, 23 mit und verschwenkt dadurch den Hubarm 4 um die Hälfte seines gesamten Hubweges. Die unter der Wirkung der Feder 7 in die Zahnlücken des Stellsegmentes eingreifende Klinke 6 stellt detn. Hubarm 4 in seiner jeweiligen Lage fest. Nach Beendigung dieser ersten Hubhälfte wird der Handhebel 1, 2 in seine Ausgangslage zurückgeschwenikt. In dieser greift die Klinke 3 in eine Lücke des Stellsegmentes 5 zwischen den Zähnen 5' ein, so daß beim folgenden Schwenken des Handhebels i, 2 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn der Hubarm 4 mitgenommen wird. Dabei ratscht der Sperriegel 6 unter dem Einfluß der Zugfeder' 7 über die Zähne des Stellsegmentes. 5 und kann den Hubarm 4 in der jeweils gewünsehten Lage festhalten. Infolgedessen kann der Handhebel 1 nach dem Schwenken um einen bestimmten Bogen zurückgeführt werden, ohne daß die durch die Schwenkung des Handhebels erreichte Lage des Hubarmes 4 verlorengeht. Die beim Schwenken des Handhebels von der Mitnehmerklinke 3- überwundene Belastung wird vom Sperrriegel 6 übernommen. Der' Handhebel steht unter der Wirkung der Zugfeder 7, die am Topf 2 aufgehängt ist. Unter der Wirkung der Feder 7 geht der Handhebel, wenn er freigelassen wird., nach jedem Schwenken wieder in die Anfangsstellung zurück.
Der Schwenkbereich des Handhebels wird begrenzt durch die Aussparung 21 des Schalthebels 2. Beim Bewegen des Handhebels entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn stößt der obere krei'sbagenförmige Teil dieser Aussparung gegen den Bolzen 11 oider die auf diesem sitzende Nabe des Sperrriegels 6. Um zu erreichen, daß die Mitnehmerklinke 3 bei der Lotrechtstellung des Handhebels 1,2 außerhalb des Bereichs des Segmentes S kommt, ist auf dem Tragschild 8 ein Anschlag 12 vorgesehen, auf den ein hinterer Arm 24 der Klinke 3 beim Zurückschwenken des Handhebels 1 auftrifft. Die Anordnung dar Feder 7 zwischen, dem Topf 2 und der Klinke 6 gestattet es, das Schneidwerk durch kürzere oder längere Stöße gegen den Hand,-hebel 1, 2 entweder von Stufe zu Stufe oder durchgehend, in die Bodenlage abzulassen:. Die Stöße gegen den Handhebel können nach Belieben, von. Hand oder mit dem Fuß ausgeführt werden. Die neue Ausbildung der hier beschriebenen Vorrichtung gestattet, den gesamten Aufzug1 sehr klein zu gestalten. Der Durchmesser D kann kleiner sein als der von der Aufzugvorrichtung bewirkte Hubweg H1 und der Abstand / der Sperriegelschwenk- achse kann weniger als ein Drittel des Durchmessers D betragen, Hiermit sind die Voraussetzungen für die Verkleinerung der Aufzugvorrichtung gegeben. Trotz des- kleinen Durchmessers des Sperrsegmentes 5 können bei der Ausbildung gemäß der Erfindung seine Zähne 5' für die bei Beginn ihrer Wirkung gegebene Belastung genügend stark ausgebildet werden.
Der Erfindung gemäß wird weiter an dem Tragschild 8 eine Pufferfeder 16 angeordnet. Schwenkt der Handhebel 1, 2 unter der Wirkung der Feder 7 in die lotrechte Lage ein, so stößt der an ihm angegossene Nocken 15 gegen die Pufferfeder 16, die infolge ihrer Federkraft den- Handhebel in der lotrechten Stellung festhält. Beim Weiterbewegen des Hebels l, 2 von Hamid oder mit dem Fuß drückt der Nocken 15 die Feder 16 etwas zusammen, und zwar so· weit, daß der Sperriegel 6 durch den Nocken. 13 des Schalthebels ζ aus den Zähnen 5 des Hubarmes 4 ausgehoben wiird. Wie oben erwähnt, wird auch die Klinke 3 ausgehoben.
Die Hebe- oder Ausgleichfeder' 17 schwenkt in Bodenlage des Sehneidwefkes, wie an sich bekannt, über die Tatpunktlage, damit der Federzug aufgehoben wird und das Schneidwerk satt am Boden aufliegen kann, wobei das Aufzuggestänge 10 mit der Kette locker wird.
Der untere Teil 19' der Federstütze 19 ist derart abgebogen, daß die Feder im Falle des Tiefersinkens des Schneidwerkes, z. B. beim Ausmähen eines Grabens, sich· mit dem unteren Ende gegen den Bogen der Federstütze anlegen kann,. Der Hubarm 4 kann dabei im Uhrzeigersinn noch etwas weiter schwenken,,, als in der Abb. 1 dargestellt.
Die gesamte Vorrichtung wiird durch die Schraube 20 zusammengehalten, und ein Ausein-
änderbaren ist in einfachster Weise nur durch Lösen dieser Schraube durchzuführen.
Die Aufzugvorrichtung nach der Erfindung ist nicht allein zum Heben, vom Schneidiwerken zu gebrauchen, sondern es besteht durchaus die Möglichkeit, auch andere Anbaugeräte, wie Pflüge, Hackgeräte, Kultivatoren u. a., damit zu bedienen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Aufzugvorrichtung für das Schneidwerk von Anbaumahern od. dgl. an Schleppern mit einem schwenkbaren, Rasten aufweisenden, am Najbenende topf- oder tellerartigen Hubarm und. einem mit einer Klinke versehenen Handhebel mit teller- oder topfartigem Naibenende, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser (D) der Vorrichtong /in bezug auf den, von der Aufzugvorriohtung bewirkten Hubweg (H) klein, und, zwar vorzugsweise kleiner als der letztere ist und daß der Abstand (/) der Schwenkachse des Sperriegels (6) von der Drehachse der Vorrichtung etwa ein Drittel des Außendurchmessers (D) oder weniger beträgt.
2. Auf zugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Teil des Hubweges des Hubarmes (4) durch direkte Einwirkung eines Anschlages (22) des Handhebels (1, 2) auf einen Anschlag (23) des Hubarmes (4) bewirkt wird.
3. Auf zugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im.Topf (2) des Schalthebels ein Nocken (13) angebracht ist, der den aim. Tragschild (8) angeordneten und in das Stellsegmemt (5) des Hubarmes (4) eingreifenden Sperriegel (6) aushebt, sobald, der Schalthebel (1) entgegen der Anheben chtung über die Lotrechte hinaus verschwerukt wird, wobei ein im, Topf (2) des· Schalthebels vorgesehener zweiter Nocken (15) eine sich gegen das Tragschild, (8) albstützende Pufferfeder (16) zusammendrückt.
4. Aufzugvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (19') der Federstütze (19) der Hebefeder (17) von der Feder (17) weg abgebogen ist, wobei die Stütze (19, 19') derart angeordnet ist, daß die Feder (17) in gespannter Stellung etwas über die Totpunktlage hinaus von dem oberem Teil der Federstütze (19) gehalten wird und beim Absenken des Schneidwerkes in eine Bodenvertiefung die Feder (17) am unteren Ende sich durchbiegen und bis zum Ansdhlagen an, das untere Federstützenende (19') weiterschwenken kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©9548 9.54
DER8073A 1952-01-15 1952-01-15 Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Anbaumaehern od. dgl. an Schleppern Expired DE918236C (de)

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DER8073A DE918236C (de) 1952-01-15 1952-01-15 Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Anbaumaehern od. dgl. an Schleppern

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DER8073A DE918236C (de) 1952-01-15 1952-01-15 Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Anbaumaehern od. dgl. an Schleppern

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Publication Number Publication Date
DE918236C true DE918236C (de) 1954-09-23

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ID=7397801

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DER8073A Expired DE918236C (de) 1952-01-15 1952-01-15 Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Anbaumaehern od. dgl. an Schleppern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE918236C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136522B (de) * 1956-06-01 1962-09-13 Fendt & Co Xaver Hebevorrichtung fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete an Schleppern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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