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DE1194750B - Klappform zum Formen eines giess- oder schuett-faehigen Materials - Google Patents

Klappform zum Formen eines giess- oder schuett-faehigen Materials

Info

Publication number
DE1194750B
DE1194750B DE1962W0032127 DEW0032127A DE1194750B DE 1194750 B DE1194750 B DE 1194750B DE 1962W0032127 DE1962W0032127 DE 1962W0032127 DE W0032127 A DEW0032127 A DE W0032127A DE 1194750 B DE1194750 B DE 1194750B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
mold
walls
score lines
pourable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962W0032127
Other languages
English (en)
Inventor
Rasso Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1962W0032127 priority Critical patent/DE1194750B/de
Priority to FR45622A priority patent/FR1425687A/fr
Publication of DE1194750B publication Critical patent/DE1194750B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials
    • B28B7/348Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials of plastic material or rubber
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/10Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers
    • F24F13/12Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers built up of sliding members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Klappform zum Formen eines gieß- oder schüttfähigen Materials Die Erfindung betrifft eine Klappform zum Formen eines gieß- oder schüttfähigen Materials, bestehend aus Wandungen, die durch hiegsame Materialien zusammengehalten werden.
  • ZumHerstellenfesterKörper aus gieß- oder schüttfähigen Massen, wie Beton, Gips, Kunststeimnassen, mit Kunststoff gebundenen Massen usw., verwendet man Klappformen, die z. B. aus einem mit Blech beschlagenen Holz- oder Metallkasten bestehen und deren Wände durch mechanische Mittel, wie Scharniere, Schnellverschlüsse, Spreizvorrichtungen usw., abgeklappt, abgehoben oder sonstwie von dem geformten Gußkörper entfernt werden, um ihn freizulegen.
  • So sind Klappformen mit über den Formzuschnitt hinausgehenden Lappen bekannt, die vermittels eiserner Scharniere um die Formwünde, klappen und dem Vers#hluß dienen.
  • Nach einer anderen Ausführungsfonn werden Klappformen, die als biegsame Schalung bezeichnet werden, verwendet, bei denen Boden und Seitenwände durch an diesen angebrachte Gummistreifen oder biegsame Stahlbänder verbunden sind.
  • Gußforinen der genannten Art sind in der Herstellung aufwendig und relativ schwer im Gewicht. Besonders verursacht das haltbare Anbringen von Scharnieren üblicher Art oder in Form von Gummi-oder Stahlbändern viel Arbeitszeit.
  • Es sind auch Gußformen bekannt, die ganz aus Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff, z. B. Weich-PVC-Pasten, bestehen, wie, auch solche, bei denen ledi . ch einzelne, profilgebende bzw. mit einer Oberflächenstruktur versehene Gußformflächen aus Gummi oder Kunststoff als Einsatz in den Formkasten eingelegt werden. Weiterhin sind Gußformen aus Glasfaserschichtstoffen bekannt.
  • Gußformen dieser Art erfüllen ihren Zweck, wenn die Gußkörper eine einfache Raumform aufweisen und keine Hinterschneidungen haben, die ein Entformen unmöglich machen, oder wenn nur eine kleine Zahl von Gußteilen z. B. in einer Gußforin aus Weich-PVC hergestellt werden soll.
  • Nach den bekannten Verfahren z. B. der Spritzguß-und Vakuumtiefziehteebnik herstellbare Kunststoff-Gußforinen eignen sich für die erfindungsgemäße Aufgabe nicht. Sie würden keine planen und senkrecht stehenden Gußforinwände, keine gleichmäßige Wandstärke dieser Wände und, was bei einer Gußform erwünscht sein kann, keine scharfen Kanten aufweisen. Bei Gußformen solcher Art würden zudem innere Spannungen auftreten, die unter thermischer und/oder mechanischer Belastung zu einem unerwünschten Verwerfen der ebenen Formwände führen können. Die Formen zum Herstellen solcher Gußformen sind teuer, und abgesehen davon ließen sich Hinterschneidungen daraus nicht ohne weiteres entformen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine vielseitig verwendbare Klappform zu finden, die leicht herstellbar und raumsparend stapelbar ist und die sich ohne Beschädigung des Formlings von diesem lösen läßt und den Beanspruchungen, sei es als selbständige Form oder als Formeinsatz, genügt.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Form aus einer gegebenenfalls profilierten Platte aus einem hart eingestellten thermoplastischen Kunstgtoff besteht, die entsprechend ihrer Abwicklung zugeschnitten und an den Klappstellen so tief gekerbt ist, daß sich ihre Wandungen in die Gebrauchsstellung biegen lassen.
  • Klappforinen dieser Art weisen verschiedene Vorteile auf. Die Wandstärke ist bei ebenen Gußformwänden gleichmäßig, die Gußformwände liegen plan und neigen nicht zu Verwerfungen.
  • Solche Formen sind außerdem preiswert, denn zur Herstellung von Gußformen mit ebenen Wänden ist keine Negativform nötig. Es lassen sich kleine wie auch großformatige Gußformen herstellen, soweit deren Zuschnittmaße innerhalb der Maße des zur Verfügung stehenden handelsüblichen thermoplastischen Plattenmaterials, z. B. 2000. 1000 mm und größer, liegen.
  • Zu erwähnen ist auch die leichte Transport- und insbesondere die raumsparende Lagerhaltung der Gußformzuschnitte in auseinandergeklapptem Zustand. Die verschiedenen thermoplastischen Kunststoffen, wie z. B. den Polypropylenharzen, anhaftende Eigenschaft eines hohen FaLzwiderstandes gestattet entlang den Kerblinien das vielmalige Hochklappen des Gußformzuschnitts zur Gußform mit nachfolgendem Auseinanderklappen der Gußforrnwände zur Freilegung des geformten Gußteiles. Die erfindungsgemäßen Klappformen sind daher für einen Dauergebrauch geeignet.
  • Ein weiterer Vorteil der Klappform liegt darin, daß gewünschte profilierte Begrenzungsflächen durch geeignete bekannte Verformungsverfahren, z. B. durch Warmpressen, Biegen oder Tiefziehen, in die thermoplastische Kunststoffplatte eingeforrnt werden können.
  • Dabei können die verschiedensten Profilierungen - haben sie nun ästhetischen Charakter oder dienen sie einem technischen Zweck - wie Waffelmuster, Rauten, Mäander, Figuren, sich schuppenförmig überdeckende Muster, Natursteineffekte usw. oder aber Anschläge, Vorsprünge, Zylinderflächen, Kugelsegmente usw. auf die dafür vorgesehenen Gußforinflächen übertragen werden.
  • Entsprechend der Gestaltung der Gußformwände lassen sich Keine, Hohlkörper, Blechkanäle (Aussparungskörper), Zwischenwände sowie Bewehrungen aus geeignetem Material, z. B. Stahleinlagen, Glasfasereinlagen sowie Heizdrähte usw. einlegen oder einsetzen. Die zur Fixierung notwendigen Anschläge oder Durchbrüche können durch Warmverformung oder Ausstanzen in arbeitsparender Weise auf dem planliegenden Gußformzuschnitt angebracht werden.
  • Das Einformen der Kerblinien in den Gußformzuschnitt geschieht in bekann er Weise durch der Profilform der Einkerbung entsprechende profilierte Werkzeuge, z. B. spanabhebende Werkzeuge, oder solche, die unter Anwendung von Druck und Wärme verformen. Es sind die verschiedensten Einkerbungsprofile möglich, z. B. solche mit U- oder V-förmigem Querschnitt, wobei sich die Art und die Breite des Einkerbungsprofils nach der Wandstärke des Plattenzuschnitts und nach dem Knickwinkel richtet, unter welchem die einzelnen Zuschnitteile zueinander im aufgerichteten Zustand stehen sollen.
  • Die rationelle Auslegung der Gußforrnzuschnitte nach Art der in der Kartonagenindustrie üblichen Methoden, die sich sinngemäß übertragen lassen, bietet eine Vielzahl von Zuschnittmöglichkeiten, die von der Raumform des Gußteils bestimmt werden.
  • So wird man, um ein Auslaufen dünnflüssiger Massen z. B. an den offenen Seitenkanten einer aufgerichteten, quaderförmigen Gußform zu vermeiden, am Gußformzuschnitt in Verlängerung zweier gegenüberliegender Seitenwände durch Kerblinien abgeteilte Ansätze oder Lappen vorsehen, welche die Stimkanten der beiden ansatzlosen Seitenwände umgreifen und die, falls erforderlich, durch bekannte Mittel, z. B. Zwingen, mit den Seitenwänden lösbar verbunden werden und so die offenen Kanten abdichten.
  • Ansätze oder Lappen in dieser oder ähnlicher Form können auch zur Verstärkung beliebiger Gußformflächen dienen, weil dadurch eine Gußformfläche mit doppelter Wandung erreicht werden kann.
  • Die Gußform kann als selbsttragende Form oder auch als formgebender Einsatz, der in einen Außenkasten oder ein Stätzgerüst eingesetzt wird, verwendet werden. Soweit dünnflÜssige Massen (z. B. Kunststoffmassen) verwendet werden und somit die Gefahr des Auslaufens der Masse aus den Schnittpunkten der das Bodenteil abgrenzenden Kerblinien oder aus den offenen Kanten besteht, werden diese mit bekannten Mitteln abgedichtet, z. B. mit Klebeband, Dreikantleisten usw.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Klappform dargestellt; es zeigt F i g. 1 einen Zuschnitt für eine einfache Kastenform mit Lappen, der aus einer Platte hergestellt ist, F i g. 2 eine mit dem Boden nach oben gerichtete einfache Kastenform, um zugleich den mit ihr hergestellten Formling zu zeigen, mit profiliertem Boden und zwei profilierten Seitenwänden, F i g. 3 einen Teil des Formzuschnittes einer Kastenform nach F i g. 2 und F i g. 4 einige Möglichkeiten der Kerbung der Platte, um Teile derselben abbiegbar zu machen.
  • F i g. 1 zeigt den Gußformzuschnitt, der im Beispiel aus einer nach dem Preßverfahren hergestellten Platte entsprechender Stärke aus Polypropylen besteht. Solche Platten sind weitgehend frei von inneren Spannungen und neigen weniger zur Verwerfung als z. B. extrudierte Platten; sie weisen gleichmäßige Wandstärken auf, lassen sich in den benötigten Wandstärken herstellen, sind unter den zur Verfügung stehenden thermoplastischen Kunststoffen auch bei eventuell auftretender thermischer Belastung ziemlich dimensionsstabil und haben einen hohen Falzwiderstand. Sie sind deshalb für den vorgeschlagenen Zweck besonders geeignet. Doch können auch alle zu planliegenden Bahnen oder Platten verarbeitbare thermoplastische Hartkunsistoffe, z. B. auch poröse Kunststoffe, mit einem der vorgesehenen Gebrauchsdauer entsprechenden Falzwiderstand verwendet werden.
  • Polypropylen weist besonders hohe Falzzahlen auf. Die Nutzungsdauer einer solchen Klappform ist daher bei sachgemäßer Behandlung sehr groß.
  • In F i g. 1 zeigen 3, 4, 5, 6 im rechten Winkel zum Bodenteil hochklappbare Seitenteile der Gußform, 3 a, 4 a, 5 a, 6 a an die Seitenteile nach oben, über die die Füllhöhe der Gußform markierende gestrichelte Linie, angeschnittene Ansätze oder Lappen. Im Beispiel nehmen die Ansätze Halterungen auf, um sie mit den Ansätzen 5 b, 5 c, 6 b, 6 c bei aufgerichteter Gußforin lösbar zu verbinden. Doch können die Ansätze auch fehlen, indem die Höhe der Seitenwände so bemessen ist, daß sie mit der gewünschten Höhe des Gußkörpers niveaugleich abschließt, damit die in die Form eingebrachte, überschüssige Masse glatt abgestrichen werden kann.
  • 5 b, 5 c, 6 b, 6 c zeigen somit an die Seitenteile 5 und 6 seitlich angeschnittene, und durch Kerblinien 11, 12, 13, 14 abgeteilte Ansätze oder Lappen, die beim Aufrichten des Gußformzuschnitts die Seitenteile 3 bzw. 4 überlappend umgreifen und mit diesen durch bekannte Mittel, wie Schienen, Zwingen usw., lösbar verbunden sind.
  • In Verbindung mit Halterungen dieser Art dienen die Ansätze oder Lappen dazu, die Gußforin selbsttragend auszubilden, die eingeschnittenen Trennfugen 15, 16, 17, 18 zwischen den einen rechten Winkel bildenden Seitenteilen abzudichten und gegebenenfalls die Seitenteile zu verstärken, Diesen Erfordernissen entsprechend werden die Ansätze ausgebildet. Sie können z. B. so lang sein, daß ihre Endkanten sich bei zusammengesetzter Gußform berühren. So wird man bei einer selbsttragenden Gußforni mit hochwandigen Seitenteilen längere Ansätze zur Stützung der mit ihnen lösbar verbundenen Seitenteile vorsehen als bei einer kleineren Gußform.
  • Anordnung und Größe der Ansätze ist selbstverständlich auch eine Frage der rationellen Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Zuschnittfläche. Bei nicht selbsttragenden Gußformen, die in einen Außenkasten oder ein Stützgerüst eingesetzt werden, können die Ansätze ganz entfallen.
  • Die Ansätze können auch nach einem der bekannten Warmformungsverfahren, z. B. durch Biegen, verformt sein, so daß z. B. die in einem rechten Winkel nach außen gebogenen Ansätze 3 a, 4 a, 5 a, 6a bei der aufgerichteten Gußform einen überstehenden Rand zur bequemen Handhabung bilden, während die Ansätze 5 b, 5 c, 6 b, 6 c unter Verzicht auf die Kerblinien 11, 12, 13, 14, jedoch auf gleicher Höhe der Kerblinien, z. B. in einem Winkel von 90' nach innen gebogen werden und dadurch die Seitenwände der aufgerichteten Gußform starr überlappen.
  • 7, 8, 9, 10 zeigen das Bodenteil von den Seitenteilen abteilende Kerblinien.
  • 11, 12, 13, 14 zeigen die Seitenteile von den seitlich angeschnittenen Ansätzen abteilende Kerblinien. Diese sind gegenüber den in Verlängerung laufenden Kerblinien 7, 8, 9, 10 zweckmäßig so weit nach außen versetzt angeordnet - am Beispiel um das Maß einer Materialwandstärke -, daß die Ansätze 5b, 5c, 6b, 6c bei aufgerichteter Gußforin den Seitenteilen parallel anliegen und mit diesen lösbar verbunden werden können.
  • Die Kerblinien 7 bis 14 sind in den Gußformzuschnitt in bekannter Weise eingeformt. Das Einformen erfolgt am Beispiel zweckmäßig von der Außenseite der Gußform bzw. des Gußformzuschnitts her. Der Gußkörper erhält dadurch glatte Kanten.
  • Die U-förmigen Kerblinien (F i g. 4, a) sind am Beispiel senkrecht zur Zuschnittfläche eingeformt. Die Kerblinien werden jeweils so tief in den Gußformzuschnitt eingeformt, daß die durch Kerblinien abgeteilten Gußformflächen um die Kerblinien in einem gewünschten Winkel, der zwischen 0 und 1801 liegen kann, drehbar sind.
  • Die Kerblinien können durchlaufend oder geschlitzt sein. Um ein Auslaufen von Masse zu verhindern und um die Gebrauchsdauer der Form zu erhöhen, sind am Beispiel durchlaufende Kerblinien vorgesehen.
  • Die sich seitlich der Kerblinien beim Einforinen hochwölbende erstarrte Masse kann in bekannter Weise, z. B. durch Abgraten oder Abhobeln, entfernt werden, um ebene Flächen zu erhalten.
  • 15, 16, 17, 18 zeigen eingeschnittene Trennfugen zwischen den Seitenteilen. Am Beispiel sind die Trennfugen senkrecht zur Zuschnittfläche eingeschnitten. Die Trennfugen einander anliegender Zuschnittflächen können auch schräg, also auf Gehrung, zugeschnitten sein. Ebenso können sie durch Schwalbenschwanzzinkung usw. lösbar miteinander verbunden sein.
  • In der beispielsweisen Ausführungsform wird vorgeschlagen, etwa 0,1 bis 0,3 mm starkes Material im Kerbgrund stehenzulassen, welches die abgeteilten Flächen durchlaufend verbindet. Zum Aufrichten der beschriebenen Gußform werden die Außenkanten des Gußformzuschnitts aus der Kunststoffplatte ausgetrennt, und die Trennfugen 15 bis 18 werden eingeschnitten.
  • Die Seitenwände 3, 4, 5, 6 des Gußfo uschnitts werden rechtwinklig zum Bodenteil hochgeklappt, die Lappen 5 b, 5 c, 6 b und 6 c werden rechtwinklig zu den ihnen entsprechenden Seitenteilen umgeklappt und liegen der Außenfläche der Seitenteile 4 und 5 an, mit denen sie durch Klammern, Zwingen usw. lösbar verbunden werden. Die offenen Ecken der Gußform werden bei Bedarf abgedichtet. Damit ist die Gußform für das Einbringen der Gußmasse vorbereitet.
  • Nach Verfestigung der Gußmasse werden die Halterungen gelöst, und das Gußteil wird durch Aufklappen der Gußform freigelegt.
  • In F i g. 2 ist eine Klappform für einen quaderförmigen Gußkörper dargestellt, der z. B. aus Beton bestehen und als Zierstein für eine Schwimmbeckenumrandung oder als Abdeckung für Mauerwerk verwendet werden kann. Die Form ist mit dem Boden nach oben gerichtet dargestellt, um zugleich den Formling zu zeigen, der mit dieser Form herstellbar ist. Die Oberfläche des Formlings trägt an den nach der Vermauerung sichtbaren Außenseitenla, 2a und 2 b eine wellenförmige Profilierung. Die nach der Vermauerung nicht sichtbaren Außenseiten, z. B. 1, bleiben unprofiliert.
  • F i g. 3 zeigt als Draufsicht einen Ausschnitt aus einem Gußformzuschnitt, in dessen Bodenteil la und in dessen Seitenteile 2 a und 2 b in bekannter Weise ein Wellenprofil eingeformt ist.
  • F i g. 4 zeigt im Querschnitt als Ausführungsbei-J spiele die Kerblinienprofilierungen a bis g in einer Kunststoffplatte.
  • Auf den den Kerblinien entsprechenden Linien auf der Gegenseite des Gußformzuschnittes, am Beispiel der Innenseite der Gußform, kann man ebenfalls beispielsweise Kerblinien (F i g. 4, c oder d) oder Aufwölbungen g vorsehen, soweit der Zweck erreicht wird, die abgeteilten Zuschnittflächen um die Kerblinien drehbar zu machen.

Claims (1)

  1. Patentanspräche: 1. Klappform zum Formen eines gieß- oder schüttfähigen Materials, bestehend aus Wandungen, die durch biegsame Materialien zusammengehalten werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Form aus einer gegebenenfalls profilierten Platte aus einem hart eingestellten therinoplastischen Kunststoff besteht, die entsprechend ihrer Abwicklung zugeschnitten und an den Klappstellen (7 bis 14) so tief gekerbt ist, daß sich ihre Wandungen in die Gebrauchsstellung biegen lassen (F i g. 1 bis 3). 2. Klappform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerbungen an den Klappstellen U- oder V-förmig ausgebildet und einseitig oder beiderseitig, gegebenenfalls auch schräg, in die Wandungsflächen einschneidend angeordnet sind (F i g. 4, a bis f). 3. Klappform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerbungen derart eingeformt sind, daß sich auf der der Kerbung abgewandten Seite eine Materialausbuchtung ergibt (F i g. 4, g). 4. Klappform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Abwicklungszuschnitt noch Lappen (5 b, 5 c, 6 b, 6 c) vorgesehen sind, die entweder durch Kerblinien (a bis g) klappbar oder durch Abbiegung zum Verschluß der nicht durch Kerblinien verbundenen, frei aneinanderstoßenden Wandungen dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 311627, 536 157, 887 622; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1790 769, 1814 376; USA.-Patentschrift Nr. 1983 602; Bauplanung und Bautechnik, Heft 1/1962, S. 4.
DE1962W0032127 1962-04-24 1962-04-24 Klappform zum Formen eines giess- oder schuett-faehigen Materials Pending DE1194750B (de)

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