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DE1916397C - Verfahren zum Herstellen von Schulwand tafeln - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schulwand tafeln

Info

Publication number
DE1916397C
DE1916397C DE1916397C DE 1916397 C DE1916397 C DE 1916397C DE 1916397 C DE1916397 C DE 1916397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
panels
foam
mold
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hermann 6342 Haiger A43c 11 14 Weyel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schulwandtafelfabrik Walter Weyel
Original Assignee
Schulwandtafelfabrik Walter Weyel
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Schulwandtafeln, bei denen mindestens eine Schreibfläche aus einer Glasplatte besteht, die mit einer Lackschicht hinterlegt ist.
Schulwandtafeln aus Glas haben meist als tragenden Körper für die Glasplatten einen inneren Holzrahmen, an dem die Glasplatten mit Hilfe von Profilleisten, z. B. aus Aluminium, befestigt sind, die zusammen einen äußeren Rahmen für die Tafel bilden. Der Zwischenraum zwischen der Vorder- und Rückwand innerhalb des Holzrahmens ist meist mit einem Material ausgefüllt, das zur Abstützung der Schreibflächen dient. Bekannt hierfür ist die Verwendung wabenartiger Stützkörper oder auch von Kunstschaum. Bekannt sind auch Tafeln, bei denen die Schreibfläche auf eine Kunstschaumplatte in flüssiger Form aufgebracht ist.
Die Erfindung bezweckt, Schulwandtafeln mit mindestens einer Schreibfläche aus Glas und mit einer Lackschicht an der Rückseite nur aus zwei Vorder- und Rückwand bildenden Platten und einem Rahmen aufzubauen, der aus einzelnen Profilleisten besteht, und zwar so, daß praktisch jede Montagearbeit entfällt und eine ungewöhnlich feste Tafel erreicht wird.
Erfindungsgemäß geschieht die Herstellung einer solchen Schulwandtafel aus Glas durch Anwendung eines bekannten Ausschäumverfahrens, bei dem der von den Platten und dem Rahmen begrenzte Raum mit einem in flüssigem Zustand eingebrachten, mit einem Treib- und Härtemittel ι „-rsehenen und einen Kunstschaum bildenden Kunststoff ausgefüllt wird, der Platten und Rahmen untereinander fest verbindet. Vorzugsweise sind dabei die Schenkel des Rahmens so ausgebildet, daß sie bündig mit der Oberfläche der beiden Platten abschneiden.
Die Herstellung einer solchen Tafel geht dabei so vor sich, daß beide Platten und der Rahmen bzw. die Rahmenschenkel in eine Form eingelegt werden und in den von Platten und Rahmen begrenzten Raum ein flüssiger Kunstschaumbilder mit einem Härter eingefüllt wird. Im einzelnen wird dabei so verfahren, daß eine der beiden Platten auf dem Boden der Form aufliegt, deren Seitenwände die Anlage für die Rahmenschenkel bilden, und daß die obere Platte vorzugsweise am Rahmen so abgestützt wird, daß sie bei der Bildung des Kunstschaumes eine Bewegung nach oben ausführen kann, bis sie an der Deckplatte der Form zur Anlage kommt. Der sich bildende Kunstschaum, vorzugsweise ein Polyurethanschaum, bildet eine klebfähige Oberfläche und verbindet sich fest mit den Innenseiten der Platten und den Innenseiten, des Rahmens. Platte und Rahmen bilden danach nach Aushärtung des Schaumes ein festes Ganzes, d. h., eine Tafel mit völlig gleichmäßiger Abstützung der Platten, so daß auch bei Verwendung von Glasplatten eine Tafel entsteht, die bei den üblichen oder ausnahmsweise vorkommenden Bean· spruchungen einer Schultafel nicht zerstört werden kann. Bs ist nicht notwendig, die Rahmenschenkel vor dem Einlegen in die Form miteinander zu verbinden. Sie können auf Gehrung geschnitten einzeln eingelegt und durch Hilfswinkel in ihrer Lage ge* sichert werden. Die eigentliche Verbindung geschieht durch den Kunstschaum. Die Rahmenschenkel können aus einem Aluminiumprofil bestehen mit winkelförmigen Stegen, die zur Verankerung der Rahmenschenkel im Kunstschaum dienen. Der Rahmen kann auch aus einem Holzrahmen bestehen, in den ein sogenannter Umleimer aus Kunststoff eingesetzt wird, oder einem Kunststoffprofil, das Rahmen und Umleimer bildet.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigt
A b b. 1 eine Ansicht einer Tafel gemäß der Erfindung,
ίο Abb. 2 einen Schnitt nach LinieU-II der Abb. 1, A b b. 3 eine Ansicht einer Ecke einer Tafel nach A b b. 1 und 2, und
A b b. 4 bis 7 Schnitte nach A b b. 2 von abgeänderten Ausführungsformen der Tafel nach Abb. 1.
A b b. 2 und 3 zeigen eine Schulwandtafel, die aus zwei Glasplatten 1 und 2 und aus einem Rahmen 3 besteht, der aus einzelnen RahmenschenJceln 4 zusammengesetzt ist. Jeder Rahmenschenkel besteht aus einem Aluminiumprofil, das aus einem glatten
ao Streifen 5 mit hakenförmigen Ansätzen 6 besteht. Die Rahmenschenkel umgeben die Platten 1 und 2 mit einem geringen Spalt 7 und schneiden bündig mit der Oberfläche der Platten 1 und 2 ab. Der gesamte Innenraum ist von einem Kunstschaum 8, vorzugsweise einem Polyurethanschaum, ausgefüllt, dessen Oberfläche mit allen Innenseiten der Platten 1 und 2 und der Rahmenschenkel 4 verklebt ist, so daß Platten, Rahmenschenkei und Kunstschaum ein einheitliches Ganzes bilden.
Die Herstellung der Tafel geschieht in einer einfachen Form. Die Platte 2 wird auf den Boden der Form gelegt, dann werden in die Form die auf Gehrung geschnittenen Rahmenschenkel 4 eingesetzt, die mit einer Außenseite an den Formrändern anliegen. Darauf wird die Platte 1 eingesetzt, die sich dabei auf den obenliegenden Vorsprüngen 6 der Rahmenschenkel abstützt. Die Form wird dann mit einer Deckplatte geschlossen, die bündig mit den oberen Kanten der Rahmenachenkel liegt. In den Rahmenschenkeln und in der Form sind Öffnungen angebracht, durch die ein flüssiger Kunstschaum einschließlich seines Härters eingefüllt werden kann. Weiter sind Entlüftungsöffnungen vorgesehen. Bei der Bildung des Schaumes wird die Platte 1 vom sich bildenden Schaum angehoben und gegen die Deckplatte der Form gedrückt. Der Schaum 8 füllt unter seinem Eigendnick sämtliche Hohlräume aus und verbindet sich fest mit den Platten und dem Rahmen und härtet nach einigen Minuten aus.
Die Tafeln 1 und 2 sind wie bemerkt Glasplatten, d. h. Platten mit gerauhter Oberfläche und mit einer Lackschicht 9 auf der Rückseite der Platten. Mit dieser Lackschicht verklebt sich der Kunstschaum, ohne die Lackschicht zu zerstören.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach A b b. 4, die der nach A b b. 2 entspricht, sind die Zwischenräume zwischen den Teilend der Rahmenschenke]4 und den Stirnkanten der Glasplatte mit einem Dichtungsstreifen 10, beispielsweise einem Gummistreifen, mis·
gefüllt. Dieser Dichtungsstreifen verhindert das Sichtbarwerden des Kunstschaumes am Rand der Tafelfläche.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel nach A b b. S besteht der Rahmen aus einzelnen Holzschenkeln 11, in die
6s ein Umleimer 12 aus Kunststoff mit seinem Steg 13 eingesetzt ist. Der Kunststoffumleimer schließt bündig mit den Glasplatten 1 und 2 ab. Mit 14 sind Dich· tungsstreifen bezeichnet, die verhindern, daß der
Kunstschaum zwischen den Umleimer und die Runder der Qlusplaltc gelangen kann.
Die Ausführungsform nach A h b. 6 entspricht der flach A I) b. 2, nur daß die Rahmenschenkel IS aus pinem C-förmigen Profil bestehen und die Schenkel S lind die Kanten der Glasplatten mit einem Umleimer 16 abgedeckt sind.
Das AusfUhrungsbeispiel nach A b b. 7 entspricht «lern nach A b h. 2, nur hat diese Tafel eine Glasplatte 2 und eine Platte 17 aus Holzfaser, die als iu Rückwand dient.
Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ichneiden die Stirnkanten der Rahmen bündig mit der Oberfläche der Tafeln ab. Es ist aber ebenso möglich, die Kanten der Glasplatten bündig oder fast kündig mit der Außenflüche der Rahmen ubichncidcn zu lassen. In diesem Fall verwendet man flus optischen Gründen Platten mit gebrochenen und gegebenenfalls geschliffinen Kanten.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Anwendung des Ausschüum-Verfahrens zum Herstellen von Verbundplatten, wobei zwei Deckplatten und ein diese umgebender und in Absland hallender Rahmen iß eine Form eingelegt werden und in den von den Platten und Rahmen begrenzten Innenraum ein flüssiger Kunslschaumhilder mit einem Hiirimittel eingebracht wird, zur Herstellung von Sch u I wundtafeln, bei denen wenigstens eine Platte (1,2) aus einer auf der Rückseite mil einer Uckschichl (9) bedeckten Glasplatte gebildet ist.
    2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die den Rahmen (3) bildenden Profilteile (4) lose in die Form eingelegt werden. . 3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rahmen (3) und Glasplatte (1, 2) Dichtungsslreifen (10) eingelegt werden.
    4. Nach dem Verfahren nach Anspruch I hergestellte Tafel, dadurch gekennzeichnet, dall die Kanten des Rahmens (3) bündig mit den außenlicgenden Oberriichcn der Platten (1, 1) abschneiden.
    5. Tafel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) aus einem Aluminiumprofil mit winkelförmigen Ansiit/en (6) besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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