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DE1194270B - Steuervorrichtung fuer den selbsttaetigen Gang-wechsel von Kraftfahrzeugwechselgetrieben - Google Patents

Steuervorrichtung fuer den selbsttaetigen Gang-wechsel von Kraftfahrzeugwechselgetrieben

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Publication number
DE1194270B
DE1194270B DEL23513A DEL0023513A DE1194270B DE 1194270 B DE1194270 B DE 1194270B DE L23513 A DEL23513 A DE L23513A DE L0023513 A DEL0023513 A DE L0023513A DE 1194270 B DE1194270 B DE 1194270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
relay
control device
winding
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL23513A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF International UK Ltd
Original Assignee
Lucas Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lucas Industries Ltd filed Critical Lucas Industries Ltd
Publication of DE1194270B publication Critical patent/DE1194270B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/18Propelling the vehicle
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    • B60W2510/00Input parameters relating to a particular sub-units
    • B60W2510/06Combustion engines, Gas turbines
    • B60W2510/0638Engine speed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60W2540/00Input parameters relating to occupants
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für den selbsttätigen Gangwechsel von Kraftfahrzeugwechselgetrieben Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für den selbsttätigen Gangwechsel von Kraftfahrzeugwechselgetrieben mit einem Generator, dessen Ausgangsspannung der Drehzahl des Fahrzeugantriebes im wesentlichen proportional ist, mit einer vom Generator gespeisten Wicklung eines auf einen bestimmten Wert ansprechenden Relais, das seinerseits einen getrennt erregbaren, den Gangwechsel im Wechselgetriebe durchführenden Schaltelektromagneten steuert, sowie mit einem in Hintereinanderschaltung mit der Relaiswicklung liegenden Widerstand, dessen Wert in Abhängigkeit von der Stellung des Gaspedals veränderbar ist. Bezüglich der Drehzahl des Fahrzeugantriebes kann es sich um eine zur Antriebsmaschinendrehzahl oder zur Fahrgeschwindigkeit proportionale Drehzahl handeln.
  • Es sind bereits selbsttätige Schaltvorrichtungen für Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen bekanntgeworden, die in Abhängigkeit von der Drehzahl der getriebenen Welle und von dem jeweiligen Belastungszustand des Fahrzeuges; also beispielsweise von der einem bestimmten Belastungsgrad entsprechenden Stellung des Gaspedals arbeiten. Als Meßgröße für die Drehzahl der getriebenen Welle wird die Spannung eines Generators benutzt, dessen Drehzahl von der Drehzahl der getriebenen Welle abhängt und dessen Spannung auf eine Schaltvorrichtung, vorzugsweise ein Relais einwirkt, das entweder unmittelbar oder aber in Verbindung mit weiteren Hilfsmitteln die Umschaltung der Gänge des Wechselgetriebes bewirkt, wenn die Spannung einen bestimmten Wert überschritten hat.
  • Der jeweilige Belastungsgrad wird bei bekannten Schaltvorrichtungen dadurch erfaßt, daß entweder mit der Stellung des Gaspedals die Erregung des Generators verändert wird, der das Schaltrelais mit der Steuerspannung speist, oder daß in den Stromkreis, in dem das Relais liegt, ein zusätzlicher Widerstand geschaltet wird, dessen Wert sich beispielsweise infolge Verwendung eines Schleifkontaktes wiederum in Abhängigkeit von der Gaspedalstellung verändern kann.
  • Ein besonderes Problem bei derartigen Steuervorrichtungen besteht darin, daß es beim Umschalten von dem einen in den anderen Gang leicht zu sogenannten Pendelerscheinungen kommen kann. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß, wenn das Relais seinen Ansprechwert erreicht hat und infolgedessen die Umschaltung des Wechselgetriebes eingeleitet wird, das maßgebliche Steuerrelais nach Abschluß dieses Schaltvorganges infolge des während der Umschaltung (und der entsprechenden Antriebsunterbrechung) eintretenden Geschwindigkeitsabfalles nur noch unter Umständen von einem Strom durchflossen werden kann, der unter dem Ansprechwert liegt, so daß der eben vollzogene Schaltvorgang unmittelbar gegebenenfalls anschließend wieder rückgängig gemacht wird.
  • Die erwähnten bekannten Schaltvorrichtungen enthalten bereits Mittel zum Vermeiden dieser Pendelerscheinungen. Bei einer Ausführung sind Zusatzwicklungen in zur Steuervorrichtung gehörigen Wählschaltern vorgesehen, die jeweils von dem beim Schalten neugeschlossenen Stromkreis Strom bekommen und so eine Schnappstellung geben, die die Sicherheit des Scheltens gewährleisten soll. Außerdem sind noch Signallampen in den Gangkreisen angebracht, die den im Eingriff befindlichen Gang anzeigen und durch wechselseitiges Aufleuchten ein unvollkommenes Schalten erkennen lassen sollen. Auf die Flackersignale hin sollte der Fahrer dann entweder den Gashebel zurücknehmen oder aber stärker durchdrücken und auf diese Weise erreichen, daß es zu einer sicheren Durchführung des Schaltvorganges käme. Die demnach vorgesehenen Hilfsmittel verursachen jedoch einen erheblichen Mehraufwand für die Schaltvorrichtung, durch den diese nicht nur unzuverlässig und außerdem störanfällig, sondern auch kostspielig wird.
  • Bei einer weiteren zum Stande der Technik gehörigen Schaltvorrichtung sind zum Vermeiden des Pendelns zwei Kontaktscheiben vorgesehen, zwischen denen ein axial bewegliches Mittelstück angeordnet ist. Jede Kontaktscheibe weist dabei einzelne Kontaktflächen auf, das Mittelstück dagegen je ein mit den Kontaktflächen korrespondierendes Kontaktfingersystem; die Kontaktflächen auf den beiden Kontaktscheiben sind im Verhältnis zueinander um einen bestimmten Winkelwert versetzt. Je nachdem, ob von einer niedrigen in eine höhere Gangstufe oder umgekehrt geschaltet wird, kommt das eine Kontaktfingersystem mit den Kontaktflächen der einen Kontaktplatte oder aber das andere Kontaktfingersystem mit den Kontaktflächen der zweiten Kontaktplatte in Verbindung. Zur axialen Verschiebung des Mittelstückes ist dabei eine mit diesem zusammenwirkende, durch einen Elektromotor antreibbare Spindel vorgesehen, die durch Drehung im einen oder im anderen Sinne eine Axialverschiebung des Mittelstückes auslöst. Auch eine solche Anordnung zur Verhinderung der Pendelerscheinungen verteuert die ganze Steuervorrichtung in starkem Maße und erhöht infolge ihres verwickelten Aufbaus und ihrer komplizierten Arbeitsweise überdies deren Störanfälligkeit.
  • Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Steuervorrichtung für Kraftfahrzeugwechselgetriebe so auszubliden, daß unter Verwendung nur weniger billiger und übersichtlich angeordneter, zudem rein elektrischer Hilfsmittel das Auftreten von Pendelerscheinungen mit Sicherheit vermieden wird.
  • Ausgehend von der eingangs erwähnten Steuervorrichtung besteht die Erfindung darin, daß zur Veränderung des Wertes des Widerstandes ferner ein erster Schalter und ein zweiter Schalter vorgesehen sind, die hintereinander in einer Zweigleitung liegen, die bei Schließung des ersten und des zweiten Schalters mindestens einen Teil des Widerstandes kurzschließt, und von denen der erste in Teillaststellung des Gaspedals geschlossen, bei Vollaststellung des Gaspedals dagegen geöffnet ist, während der unter dem Einfluß der Wicklung stehende zweite Schalter vor Erreichen des Ansprechwertes des Relais geöffnet, bei Erreichen des Ansprechwertes dagegen geschlossen ist.
  • Durch eine solche Anordnung der genannten Schalter wird in der erwünschten Weise mit einfachen und rein elektrischen Mitteln, die eine Art Selbsthaltung bilden, ein Pendeln während des Umschaltvorganges vermieden.
  • Die Erfindung kann weiter dahin ausgestaltet sein, daß dem Stromkreis, der den Schaltelektromagneten enthält, ein weiterer Elektromagnet zugeordnet ist, der seinerseits den Stromkreis des Schaltelektromagneten steuert und von dessen Stromquelle gespeist ist. Insbesondere kann der unter dem Einfluß der Relaiswicklung stehende Kontakt, mit dessen Hilfe der Stromkreis des Schaltelektromagneten schließbar ist, als Umschalter ausgebildet sein, über dessen Ruhekontakt die Wicklung des dem Schaltelektromagneten zugeordneten Elektromagneten kurzgeschlossen ist. Damit entsteht der Vorteil, daß der Schließkontakt für den Stromkreis des Schaltelektromagneten nach erfolgter Schließung sich unter dem Einfluß von Erschütterungen oder sonstigen Vibrationserscheinungen öffnen kann, ohne daß es zu einer Aberregung des Schaltelektromagneten kommt. Diese tritt vielmehr erst dann ein, wenn mit Hilfe des Umschalters der zugeordnete Elektromagnet kurzgeschlossen wird.
  • Schließlich besteht die Möglichkeit, den Haltestromkreis für die Relaiswicklung wahlweise auch durch den Schaltelektromagneten oder den zugeordneten Elektromagneten zu schalten.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Schaltbildern einiger Ausführungsbeispiele veranschaulicht; es zeigt F i g. 1 ein dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechendes Schaltbild der Vorrichtung nach der Erfindung, F i g. 2 und 3 zwei Schaltbilder abgewandelter Ausführungsbeispiele.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Anordnung dient zur selbsttätigen Steuerung eines Schnellganges. Der Generator a liefert eine Spannung, die mit zunehmender Drehzahl größer wird. Sofern es sich um einen Wechselspannungsgenerator handelt, kann dessen Spannung mittels eines Gleichrichters b gleichgerichtet werden. Die Generatorspannung speist eine Relaiswicklung c, mit der ein veränderbarer Widerstand hintereinandergeschaltet ist, der durch einen Schleifkontakt e einstellbar ist. Der Schleifkontakt e wird durch das Gaspedal oder in Abhängigkeit von dessen Bewegung betätigt. Die Größe des eingeschalteten Widerstandes wird mit der Bewegung des Gaspedals zur Vergrößerung der Drosselklappenöffnung größer. Wahlweise kann der Schleifkontakt e auch durch übliche Vorrichtungen bewegt werden, die von einem Zustand abhängig sind, der durch die Bewegung des Gaspedals geändert wird, beispielsweise durch eine Vorrichtung, die von den Druckveränderungen im Luftansaugekrümmer der Antriebsmaschine abhängig ist. Anstatt den Widerstand d durch einen Schleifkontakt zu verändern, kann die Veränderung durch einen in Ruhestellung geschlossenen Schalter f 1 oder mehrere Schalter f 1, f 2 in Abzweigleitungen erfolgen, die mit dem Widerstand verbunden sind, wie in F i g. 2 und 3 gezeigt. Diese Schalter werden durch das Gaspedal oder in Abhängigkeit von seiner Bewegung betätigt.
  • Zusätzlich ist gemäß F i g. 1 bis 3 mit dem Widerstand d eine Zweigleitung verbunden, durch die mindestens ein Teil des Widerstandes kurzgeschlossen werden kann. In dieser Zweigleitung befinden sich ein erster, bei Teillaststellung des Gaspedals geschlossener Schalter g, der bei Bewegung des Gaspedals in die Vollastsstellung geöffnet wird, und ein zweiter, unter dem Einfluß der Relaiswicklung c stehender Schalter h, der bei Erreichen des Ansprechwertes des Relais geschlossen wird.
  • In einem gesonderten, von einer Batterie oder einer anderen Spannungsquelle über die Klemme j gespeisten Stromkreis ist der die Gänge schaltende Elektromagnet i angeordnet. Mit diesem in Hintereinanderschaltung befindet sich ein in Ruhestellung offener Schalter k, der ebenfalls durch die Relaiswicklung c geschlossen werden kann.
  • Solange die Drehzahl des Generators unterhalb eines bestimmten Wertes bleibt und der von der Gaspedalstellung abhängige Widerstand d eine entsprechende Mindestgröße überschreitet, bleiben die Steuervorrichtung und damit der von dieser gesteuerte Schaltelektromagnet i unwirksam. Wenn sich dagegen entweder die Drehzahl des Generators erhöht oder das Gaspedal weniger durchgedrückt wird und sich damit der Wert des Widerstandes d verringert, wächst der durch die Relaiswicklung c fließende Strom an; erreicht er dabei eine Größe, die über den Ansprechwert des Relais hinausgeht, so zieht dieses an und schließt den Schalter k; damit wird der Schaltelektromagnet i erregt und bewirkt die Einschaltung des Schnellganges, so daß die Ausgangswelle mit einer höheren Drehzahl läuft als die Eingangswelle. Zu gleicher Zeit schließt das Relais den Schalter h, so daß ein Teil des Widerstandes d überbrückt wird und der die Relaiswicklung c durchfließende Strom sprunghaft ansteigt. Wenn dann während des Schaltvorganges die Generatorspannung etwas fällt, so bleibt trotzdem der Schalter k zunächst geschlossen, weil der Relaisstrom noch immer weit über dem Ansprechwert liegt. Erst wenn die Drehzahl des Generators a und infolgedessen auch die Generatorspannung genügend gefallen ist, sinkt der Relaisstrom trotz der Überbrückung des Widerstandes unter den Ansprechwert ab, so daß das Relais unwirksam wird. Beide Schalter h und k öffnen sich dann unter der Wirkung ihrer Federn, und der Schaltelektromagnet i wird aberregt. Damit wird auch der Schnellgang unwirksam, und die Eingangs- und Ausgangswellen laufen wieder mit gleicher Drehzahl um.
  • Wenn die Drosselklappe mittels des Gaspedals weiter geöffnet wird, vergrößert sich der Wert des Widerstandes d. Das Wirksamwerden des Relais c, h, k und damit das Einschalten des Schnellganges kann dann nur erfolgen, wenn die Spannung des Generators a auf einen Wert angestiegen ist, der höher liegt als derjenige, der bei weniger durchgedrücktem Gaspedal (kleinerem Widerstand) zum Ansprechen des Relais ausgereicht hätte.
  • Wenn der Fahrer den Schaltelektromagneten i bzw. den Schnellgang abschalten will, bevor die Antriebsdrehzahl genügend gefallen ist, um den Schalter h wieder zu öffnen, kann er durch ein kurzzeitiges Durchtreten des Gaspedals in Vollaststellung den Schalter g öffnen und so den Relaisstrom so weit vermindern, daß er den Ansprechwert unterschreitet, so daß der Schalter k öffnet.
  • Wenn gleich auch schon die beschriebene Anordnung zufriedenstellend arbeitet, so kann es doch wünschenswert sein, sie so auszubilden, daß der Schalter k nach seiner ersten Schließung, durch die der Schaltelektromagnet i wirksam geworden ist, nicht mehr von der Wicklung c geschlossen gehalten werden muß. Gemäß F i g. 2 und 3 ist daher dem Stromkreis mit dem Schaltelektromagneten i ein weiterer Elektromagnet n zugeordnet, der mit einem Schalter m zusammenwirkt, und statt des Schalters k ist ein Umschalter s vorgesehen. Mit dem weiteren Elektromagneten fi ist ein Strombegrenzungswiderstand o hintereinander geschaltet, ebenso ein Trennschalter p, der offen ist, wenn die Drosselklappe sich in vollständig geschlossener Stellung befindet. Strom wird an der Endklemme j über eine Leitung zugeführt, die gemäß F i g. 2 zwei in Ruhestellung geschlossene Schalter q, r enthält. Durch Öffnung des Schalters q kann der Schaltelektromagnet i aberregt werden, und mit dem gleichen Ergebnis wird der Schalter r beim Einlegen des Rückwärtsganges geöffnet.
  • Im Stromkreis, in dem die Wicklung des Elektromagneten n liegt, befindet sich auch der Umschalter s, der durch das Relais c aus seiner in F i g. 2 dargestellten Endlage in seine andere Endlage bewegt werden kann, in der er den Stromkreis des Schaltelektromagneten i schließt. Bei dieser Stellung des i Schalters s fließt Strom von j zu dem Elektromagneten n, so daß der Schalter m geschlossen wird. Damit wird ermöglicht, daß einmal Strom zu dem Schaltelektromagneten i, zum anderen zu dem Elektromagneten n fließt. Die Erregung des Schaltelektromagneten i bleibt daher auch dann erhalten, wenn der Umschalter s seine eine Endlage verläßt, weil der Leitungsweg, der diesen Schalter s enthält, durch den Kontakt m überbrückt ist, der wiederum durch den Elektromagneten n gehalten wird. Somit wird auch erreicht, daß Unterbrechungen des Umschalters s infolge Erschütterungen oder sonstiger Vibrationserscheinungen den Stromfluß durch den Schaltelektromagneten i nicht beeinflussen. Zur Aberregung dieses Schaltelektromagneten i kommt es dagegen erst, wenn der Umschalter in seine dargestellte Endlage zurückgebracht wird, in der erden Elektromagneten n kurzschließt und dadurch stromlos macht, den Schalter m freigibt und damit de Stromkreis des Schaltelektromagneten i unterbricht.
  • Parallel zu dem Schaltelektromagneten i kann noch eine Kontrollampe t angeordnet sein, die dem Fahrer anzeigt, ob der Schaltelektromagnet i wirksam oder unwirksam ist.
  • Der Schalter h braucht nicht unbedingt unter dem Einfluß der Relaiswicklung c zu stehen. Vielmehr kann er, wenn die Vorrichtung gemäß F i g. 2 ausgebildet ist, auch durch andere Elektromagneten der Vorrichtung beeinflußt werden. Wie aus F i g. 3 hervorgeht, kann ,der Schalter h auch dem Elektromagneten n, wie in vollen Linien dargestellt, oder dem Schaltelektromagneten i zugeordnet sein (gestrichelte Darstellung).
  • Gemäß F i g. 3 ist die Vorrichtung weiterhin insofern abgewandelt, als statt der beiden Schalter q und r von F i g. 2 nur ein Schalter u vorgesehen ist, der dazu dient, den Stromeinfluß durch den Schaltelektromagneten i sowohl dann zu unterbrechen, wenn der Rückwärtsgang eingeschaltet wird, als auch wenn der Schaltelektromagnet i aus einem anderen Grunde unwirksam gemacht werden soll.
  • Gemäß F i g. 2 und 3 kann der Widerstand d auch mit einer Abzweigleitung versehen sein, die einen in Ruhestellung geschlossenen Schalter enthält. In dem dargestellten Beispiel sind zwei Abzweigleitungen mit den Schaltern f 1 und f 2 vorgesehen. Jeder Schalter kann in Abhängigkeit von der Bewegung des Gaspedals betätigt werden. Der Schalter f 1 wird dabei ungefähr bei einem Drittel, der Schalter f 2 bei etwa zwei Drittel der Drosselklappenöffnung geöffnet.
  • Statt der beschriebenen selbsttätigen Steuerung eines Schnellganges kann die Vorrichtung auch für die Steuerung einer Gangstufe mit Übersetzung ins Langsame eingesetzt werden; die Ausgangswelle läuft dann bei einer bestimmten Drehzahl der Antriebsmaschine mit der gleichen Drehzahl wie die Eingangswelle um, wird jedoch bei Absinken der Antriebsmaschinendrehzahl unter den vorbestimmten Wert durch die Vorrichtung selbsttätig so umgeschaltet, daß sie mit niedrigerer Drehzahl angetrieben wird als die Eingangswelle.
  • Weiter kann die Erfindung im Zusammenhang mit einem gewöhnlichen Drei- oder Vierganggetriebe verwendet werden, bei dem ein automatisches Schalten zwischen dem höchsten Gang und dem Barunterliegenden Gang erfolgen soll, schließlich kann sie auch Verwendung finden, wenn die Wechselwirkungen von zwei getrennten und miteinander verbundenen Geschwindigkeitswechselgetrieben gesteuert werden sollen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Steuervorrichtung für den selbsttätigen Gangwechsel von Kraftfahrzeugwechselgetrieben mit einem Generator, dessen Ausgangsspannung der Drehzahl des Fahrzeugantriebes im wesentlichen proportional ist, mit einer vom Generator gespeisten Wicklung eines auf einen bestimmten Wert ansprechenden Relais, das seinerseits einen getrennt erregbaren, den Gangwechsel im Wechselgetriebe durchführenden Schaltelektromagneten steuert, sowie mit einem in Hintereinanderschaltung mit der Relaiswicklung liegenden Widerstand, dessen Wert in Abhängigkeit von der Stellung des Gaspedals veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Wertes des Widerstandes (d) ferner ein erster Schalter (g) und ein zweiter Schalter (h) vorgesehen sind, die hintereinander in einer Zweigleitung liegen, die bei Schließung des ersten (g) und des zweiten Schalters (h) mindestens einen Teil des Widerstandes (d) kurzschließt und von denen der erste (g) in Teillaststellung des Gaspedals geschlossen, bei Vollaststellung des Gaspedals dagegen geöffnet ist, während der unter dem Einfluß der Wicklung (c) stehende zweite Schalter (h) vor Erreichen des Ansprechwertes des Relais geöffnet, bei Erreichen des Ansprechwertes dagegen geschlossen ist.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem vom Relais mit der Wicklung (c) gesteuerten Stromkreis, der den Schaltelektromagneten (i) enthält, ein weiterer Elektromagnet (h) zugeordnet ist, der seinerseits den Stromkreis des Schaltelektromagneten (i) steuert und von dessen Stromquelle gespeist ist.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (c) einen Umschalter (s) besitzt, über dessen Ruhekontakt die Wicklung des Elektromagneten (n) kurzgeschlossen ist.
  4. 4. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltestromkreis des Relais (c) wahlweise vom Schaltelektromagneten (i) oder vom Elektromagneten (n) schaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 596 927, 706 451; französische Patentschrift Nr. 902 625.
DEL23513A 1954-11-27 1955-11-26 Steuervorrichtung fuer den selbsttaetigen Gang-wechsel von Kraftfahrzeugwechselgetrieben Pending DE1194270B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE596927C (de) * 1932-11-06 1934-05-14 Friedrich Hildebrand Dr Ing Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE706451C (de) * 1939-11-12 1941-05-27 Kirchbach Sche Werke Akt Ges Einrichtung zur Verhuetung des UEberbremsens der Raeder von Fahrzeugen
FR902625A (fr) * 1943-10-13 1945-09-05 E P I C Soc Dispositif de commande automatique pour boîte de vitesses et embrayage électromécaniques

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