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DE1193715B - Schlepper mit an jedem seiner Enden wahlweise einsetzbaren Pfluegen - Google Patents

Schlepper mit an jedem seiner Enden wahlweise einsetzbaren Pfluegen

Info

Publication number
DE1193715B
DE1193715B DES79709A DES0079709A DE1193715B DE 1193715 B DE1193715 B DE 1193715B DE S79709 A DES79709 A DE S79709A DE S0079709 A DES0079709 A DE S0079709A DE 1193715 B DE1193715 B DE 1193715B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tractor
wheels
travel
disc
steering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79709A
Other languages
English (en)
Inventor
John William Suckling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN SUCKLING Ltd
JOHN WILLIAM SUCKLING
Original Assignee
JOHN SUCKLING Ltd
JOHN WILLIAM SUCKLING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHN SUCKLING Ltd, JOHN WILLIAM SUCKLING filed Critical JOHN SUCKLING Ltd
Priority to DES79709A priority Critical patent/DE1193715B/de
Publication of DE1193715B publication Critical patent/DE1193715B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/06Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors
    • A01B59/066Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors of the type comprising at least two lower arms and one upper arm generally arranged in a triangle (e.g. three-point hitches)
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs
    • A01B3/52Self-propelled ploughs with three or more wheels, or endless tracks
    • A01B3/56Alternating ploughs ; Balance ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 3/56
Nummer: 1193 715
Aktenzeichen: S 79709 HI/45 a
Anmeldetag: 30. Mai 1962
Auslegetag: 26. Mai 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlepper mit je einem von ihm oder von Rädern abgestützten, vom Boden abhebbaren Pflug an jedem seiner Enden und mit vier angetriebenen Rädern.
Die Frage des schnelleren Pflügens ist im wesentliehen von den Kosten der entsprechend angepaßten Pflugvorrichtungen abhängig. Es ist z. B. möglich, mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit zu pflügen, wenn zwei Dampfzugmaschinen Verwendung finden, die einen alternativ in beiden Riehtungen einsetzbaren Pflug quer über den Acker mittels eines Stahlseiles hin- und herziehen. Jedoch ist diese Methode kostspielig, da der Arbeitsaufwand für die Wartung der Kraftmaschinen zu hoch ist. Deshalb werden diese seit einiger Zeit durch mit Verbrennungsmotoren versehene Schlepper ersetzt, die einen Pflug ziehen oder einen Anbaupflug mit Rädern oder einen fest angeordneten Pflug tragen. Jedoch ist die neue Methode des Schlepperpflügens gegenüber dem Drahtseilzugpflügen mit dem Nachteil behaftet, daß der Pflug an den Kopfenden des zu pflügenden Ackers gewendet werden muß und es ist auch notwendig, daß der Acker vor dem Pflügen in Parzellen eingeteilt werden muß. Obgleich die Verwendung von Wendepflügen die Arbeitsweise verbessert, ist auch bei diesen ein erheblicher Arbeitszeitverlust durch das Umwenden an den Kopfenden des Ackers in Kauf zu nehmen.
Es sind deshalb Schlepper mit vier angetriebenen Rädern bekannt geworden, die an jedem ihrer beiden Enden wahlweise entsprechend der Schlepperfahrtrichtung einsetzbare, von ihm selbst oder von zusätzlichen Rädern abgestützte, vom Boden abhebbare Pflüge aufweisen, so daß die Schlepper an den Kopfenden des Feldes nicht gewendet zu werden brauchen. Diese bekannten Schlepper sind jedoch verhältnismäßig kompliziert aufgebaut. So müssen beispielsweise die vier nicht mit Reifen versehenen Räder des Schleppers lenkbar sein, und der Sitz für den Kraftfahrer muß seitlich um das Lenkrad herum drehbar sein, damit der Kraftfahrer sich jeweils entsprechend der erforderlichen Fahrtrichtung des Schleppers auf die eine oder andere Seite des Lenkrades setzen kann. Bei einer anderen Ausführung sind auf beiden Seiten des Lenkrades Sitze für den Fahrer vorgesehen, und das Lenkrad kann entsprechend der Fahrtrichtung des Schleppers um eine horizontale Achse gekippt werden. Der Fahrer muß sich also auch in diesem Falle immer in Fahrtrichtung des Schleppers setzen, um den Schlepper stets in der gewünschten Richtung mittels des Lenkrades zu halten. Hierbei sind auf der einen Seite des Schlepper mit an jedem seiner Enden wahlweise
einsetzbaren Pflügen
Anmelder:
John Suckling Limited, John William Suckling,
Suffolk (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. Dr. jur. W. Böhme, Patentanwalt,
Nürnberg, Frauentorgraben 73
Als Erfinder benannt:
John William Suckling,
Suffolk (Großbritannien)
Schleppers zwei lenkbare Räder vorgesehen, die beim Pflügen auf dem ungepflügten Teil des Bodens laufen. Auf der anderen Seite des Schleppers ist eine Raupe angeordnet, welche jeweils hinter dem in den Boden gedrückten und pflügenden Pflugschar in der zuletzt gepflügten Furche läuft. Die Tiefe der Furchen wird durch in eine vorher gepflügte Furche eingreifende, in Fahrtrichtung mitrollende schräggestellte Scheibe begrenzt. Der Nachteil dieser Schlepperausführung besteht zunächst darin, daß auch ein Umsetzen des Fahrers an den Kopfenden des Feldes erforderlich ist, wodurch sich ein komplizierter Aufbau des Schleppers ergibt. Ferner wird durch die hinter dem im Einsatz befindlichen Pflugschar laufende Raupe des Schleppers die zuletzt gepflügte Furche wenigstens teilweise wieder festgedrückt. Ist der Fahrer beim Lenken unachtsam, so kann der Schlepper aus der gewünschten Richtung auslaufen, so daß möglicherweise Teile des Feldes nicht gepflügt werden. Außerdem sind für die bekannten Vorrichtungen Sonderausführungen von Schleppern erforderlich.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Nachteile der bekannten Schlepper zu vermeiden und in möglichst einfacher Weise einen serienmäßigen Schlepper an beiden Enden mit wahlweise einsetzbaren Pflügen zu versehen, so daß man in beiden möglichen Richtungen pflügen kann, ohne daß sich der Fahrer bei Richtungsänderungen umsetzen muß, und eine Lenkung des Schleppers überflüssig ist, wenn er zum Pflügen rückwärts fahren muß.
509 577/113
Gemäß der Erfindung wird deshalb, vorgeschlagen, bei oder hinter den hinteren, nicht lenkbaren Rädern des Schleppers eine die auf der einen Seite des Schleppers befindlichen Räder gegen den nicht gepflügten Rand der zuletzt gepflügten Furche drükkende Lenkscheibe in einem Winkel zwischen 5 und 10° zur Fahrtrichtung des Schleppers angestellt vorzusehen, wobei das innere Ende der Scheibe in Richtung auf die in der Furche laufenden Rädern des Schleppers weist. Diese Lenkscheibe liegt auf dem noch ungepflügten Teil des Bodens auf und wird, wenn der Schlepper sich rückwärts bewegt, in den Boden hineingedrückt, wodurch sie bestrebt ist, den Schlepper in Richtung auf den ungepflügten Teil des Bodens aus der zuletzt gepflügten Furche herauszudrücken. Die in dieser Furche laufenden Räder des Schleppers werden daher an den Rand dieser Furche gedrückt und von diesem Rand praktisch in der gewünschten Richtung geführt. Beim Rückwärtspflügen ist es also nicht notwendig, daß der Schlepperfahrer das Lenkrad hält. Ohne die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lenkscheibe ist es nicht möglich, den Schlepper in ausreichendem Maße während des Rückwärtspflügens in der gewünschten Richtung zu halten.
Die Verwendung einer Scheibe zum Verhindern des Ausbrechens eines landwirtschaftlichen Anbaugerätes aus seiner gewünschten Fahrtrichtung ist schon vorgeschlagen worden. Dieses landwirtschaftliche Anbaugerät ist ein leichter Werkzeugbalken mit einigen wenigen Pflugscharen. Die bekannte Scheibe korrigiert jedoch lediglich die sichtbaren Seitwärtsbewegungen des Werkzeugbalkens.
Durch die vorliegende Erfindung soll hingegen ein unkontrollierbares Flattern der lenkbaren Vorderräder des Schleppers während des Rückwärtspflügens auch dann vermieden werden, wenn der Fahrer das Lenkrad losläßt. Die vorgeschlagene Lenkscheibe steht deshalb nicht in Fahrtrichtung, sondern so, daß sie die auf der einen Seite des Schleppers befindlichen Räder an dem Rand der zuletzt gepflügten Furche halten.
Vorzugsweise ist die Lenkscheibe in einem Winkel von 7Vz0 zur Fahrtrichtung des Schleppers angestellt.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Lenkscheibe beispielsweise hydraulisch heb- und senkbar angeordnet sein, so daß sie in verschiedenen Höhen einsetzbar ist. Die verschiedene Höheneinstellung erfolgt in Abhängigkeit von der erwünschten Furchentiefe, welche wiederum von den einzelnen Bodenverhältnissen abhängt. Der Anstellwinkel der Lenkscheibe zur Fahrtrichtung des Schleppers kann auch verstellbar sein.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben, das eine Seitenansicht eines Schleppers mit an beiden Enden angeordneten Pflügen darstellt.
Wie aus der Figur ersichtlich, hat der mit vier angetriebenen Rädern versehene Schlepper, dessen Fronträder 2 lenkbar sind, an beiden Enden, also links und rechts, Pflüge 3 und 4, die von den vorderen und hinteren Stirnteilen mittels einer üblichen Dreipunktaufhängevorrichtung getragen werden, die je für sich vom nach der Frontseite zu gerichteten Kraftfahrersitz 5 aus betätigt werden können. Der rückwärtige Pflug trägt eine Lenkscheibe 6, die die Furchenräder des Schleppers gegen die ungepflügte Feldseite der Furche drückt, wenn der Schlepper in rückwärtiger Richtung pflügt. Die Lenkscheibe ist in einem Winkel von 7V2° zur Fahrtrichtung des Schleppers angeordnet.
Die Lenkscheibe 6 kann unmittelbar hinter der rückwärtigen Achse bei der Dreipunktaufhängevorrichtung angeordnet sein. Die Scheibe kann vom Fahrersitz aus durch einen in beiden Richtungen wirkenden hydraulischen Heber gehoben und gesenkt werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform gemäß der Erfindung kann der Winkel, den die Lenkscheibe gegenüber der Fahrtrichtung des Schleppers einnimmt, eingestellt werden, insbesondere vom Fahrersitz aus.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schlepper mit vier angetriebenen Rädern und mit an jedem seiner Enden wahlweise, entsprechend der Schlepperfahrtrichtung einsetzbaren, von ihm selbst oder von zusätzlichen Rädern abgestützten, vom Boden abhebbaren Pflügen, dadurch gekennzeichnet, daß bei oder hinter den hinteren, nicht lenkbaren Rädern des Schleppers (1) eine die auf der einen Seite des Schleppers befindlichen Räder gegen den nicht gepflügten Rand der zuletzt gepflügten Furche drückende Lenkscheibe (6) in einen Winkel zwischen 5 und 10° zur Fahrtrichtung des Schleppers angestellt vorgesehen ist, wobei das innere Ende der Scheibe in Richtung auf die in der Furche laufenden Räder des Schleppers weist.
2. Schlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkscheibe (6) in einem Winkel von W20 zur Fahrtrichtung des Schleppers (1) angestellt ist.
3. Schlepper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel der Lenkscheibe (6) veränderbar ist.
4. Schlepper nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkscheibe (6), beispielsweise hydraulisch, heb- und senkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1132757;
USA.-Patentschrift Nr. 1 407 394.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 577/113 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
DES79709A 1962-05-30 1962-05-30 Schlepper mit an jedem seiner Enden wahlweise einsetzbaren Pfluegen Pending DE1193715B (de)

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DE1193715B true DE1193715B (de) 1965-05-26

Family

ID=7508388

Family Applications (1)

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DES79709A Pending DE1193715B (de) 1962-05-30 1962-05-30 Schlepper mit an jedem seiner Enden wahlweise einsetzbaren Pfluegen

Country Status (1)

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DE (1) DE1193715B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1407394A (en) * 1919-06-02 1922-02-21 Dutkiewicz Valentin Motor plow
DE1132757B (de) 1960-05-03 1962-07-05 Cornelis Sieling Kipp-Pflug

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1407394A (en) * 1919-06-02 1922-02-21 Dutkiewicz Valentin Motor plow
DE1132757B (de) 1960-05-03 1962-07-05 Cornelis Sieling Kipp-Pflug

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