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DE1193545B - Impulsfilter, insbesondere fuer Fernsteuersignal-Empfaenger in digitalen Regel- und Steuersystemen - Google Patents

Impulsfilter, insbesondere fuer Fernsteuersignal-Empfaenger in digitalen Regel- und Steuersystemen

Info

Publication number
DE1193545B
DE1193545B DET26829A DET0026829A DE1193545B DE 1193545 B DE1193545 B DE 1193545B DE T26829 A DET26829 A DE T26829A DE T0026829 A DET0026829 A DE T0026829A DE 1193545 B DE1193545 B DE 1193545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trigger
pulse
input
resistor
schmitt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET26829A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Ellbogen
Manfred Schmalzl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET26829A priority Critical patent/DE1193545B/de
Publication of DE1193545B publication Critical patent/DE1193545B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/02Measuring characteristics of individual pulses, e.g. deviation from pulse flatness, rise time or duration
    • G01R29/027Indicating that a pulse characteristic is either above or below a predetermined value or within or beyond a predetermined range of values
    • G01R29/0273Indicating that a pulse characteristic is either above or below a predetermined value or within or beyond a predetermined range of values the pulse characteristic being duration, i.e. width (indicating that frequency of pulses is above or below a certain limit)

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Impulsfilter, insbesondere für Fernsteuersignal-Empfänger in digitalen Regel- und Steuersystemen Die Erfindung betrifft ein Impulsfilter, das elektrische Impulse einer bestimmten Zeitdauer durchläßt, länger oder kürzer dauernde Impulse aber nicht überträgt. Ein solches Filter kann insbesondere in Fernsteuersignal-Empfängern in digitalen Regel- und Steuersystemen bzw. Rechenmaschinen und in Tonfrequenz-Rufempfängern von Trägerfrequenz-Nachrichtenübertragungssystemen Verwendung finden.
  • Insbesondere ist die Erfindung auch bei den Fernsteuersignal-Empfängern von Orthogonal-Entzerrern in Vielkanal -Trägerfrequenzsystemen anwendbar.
  • Diese Empfänger sollen nur auf die eine vorgegebene Impulslänge besitzenden Steuerimpulse ansprechen, nicht aber auf andere Impulse, z. B.
  • Störimpulse, mit davon abweichender Impulslänge.
  • Als Impulse sollen dabei nicht nur ideale Rechteckimpulse, sondern auch verformte Impulse und Sinusschwingungen einer diskreten Frequenz dienen.
  • Es ist bereits ein derartiges Impulsfilter bekannt (deutsche Patentschrift 1 133 754). Dieses Filter ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei für gleiche Impulsdauer ausgelegte, monostabile Multivibratoren vorgesehen sind, denen die Eingangsimpulse jeweils über die Reihenschaltung einer Integrierschaltung und einer Differenzierschaltung zugeführt werden, daß die beiden Integrierschaltungen sich in ihrer Zeitkonstante geringfügig unterscheiden, derart, daß die für die Auslösung der zugehörigen Multivibratoren erforderliche Spannung bei der einen Integrierschaltung bereits kurz vor, bei der anderen jedoch erst kurz nach dem Ende eines Eingangsimpulses der vorgegebenen Zeitdauer erreicht ist und daß die Multivibratoren zwei in Reihe liegende Schalttransistoren, in deren Kollektorkreis sich z. B. ein Relais befindet, derart steuern, daß die Schalttransistoren, von denen im Ruhezustand einer sperrt und einer leitend ist, nur bei vorgegebener Länge der Eingangsimpulse leitend werden.
  • Dieses bekannte Filter hat gewisse Nachteile. Die verwendeten monostabilen Multivibratoren haben verhältnismäßig viele Bauelemente und sind gegen Störimpulse empfindlich. Außerdem werden scharfe Impulse zur Ansteuerung benötigt. Die Schaltung weiterer digitaler Bausteine erfolgt über Schalttransistoren, was einen unerwünschten Aufwand darstellt.
  • Das Impulsfilter nach der Erfindung, das diese Nachteile weitgehend vermeidet, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schmitt-Trigger für Impulse gleicher Polarität eingangsseitig parallelgeschaltet sind und in ihren Eingangskreisen Integrierglieder enthalten, die jeweils einen von der Reihenschaltung einer Diode und eines Widerstandes überbrückten Widerstand und einen Kondensator umfassen und verschiedene Auflade- und Entlade-Zeitkonstanten besitzen, daß der eine Trigger an den Impulseingang und der andere Trigger an den Sperrwiderstand eines Diodentores angeschlossen ist, und daß die Auflade-Zeitkonstante des Integriergliedes des letzteren Triggers größer ist als die Aufl ade-Zeitkonstante des Integriergliedes des anderen Triggers, die so gewählt ist, daß der an den Sperrwiderstand des Diodentores angeschlossene Trigger anspricht, wenn die Eingangsimpulsdauer eine vorgegebene maximale Toleranz überschreitet, während die Auflade-Zeitkonstante des Integriergliedes des an den Impulseingang des Diodentores angeschlossenen Triggers so gewählt ist, daß dieser Trigger anspricht, wenn die Eingangsimpulsdauer eine vorgegebene minimale Toleranz überschreitet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Impulsfilters nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt die Schaltung eines für positive Eingangsimpulse ausgelegten Impulsfilters, dem eine monostabile Stufe zur Erzeugung von Rechteckimpulsen wählbarer Dauer nachgeschaltet ist; F i g. 2 zeigt dasselbe Filter für differenzierte Ausgangsimpulse zur Steuerung weiterer digitaler Bausteine, wobei noch zusätzliche Zener-Dioden zur Temperaturkompensation vorgesehen sind.
  • Das Impulsfilter besteht aus zwei in ihrem schaltungsmäßigen Aufbau übereinstimmenden Schmitt-Trigger A bzw. B für positive Impulse, zwei IntegrierschaltungenC bzw. D und einem DiodentorE für negative Impulse. Die Schmitt-Trigger A bzw. B umfassen jeweils zwei npn-Transistoren Tsl, Ts 2 bzw. Ts3, Ts 4 mit gemeinsamem Emittervorwiderstand R8 bzw. Rto, einem Spannungsteiler Rl, R2 bzw. R8, R9 für die Basis des ersten Transistors Ts 1 bzw. Ts 3, einem Spannungsteiler R6, R4, R5 bzw. Rot3, R,1, R12 für die Basis des zweiten Transistors Ts 2 bzw. Ts4, einem Kollektorvorwiderstand R7 bzw. R14 für letzteren Transistor und gegebenenfalls, wie in Fig.2 gezeigt, zur Temperaturkompensation der Schwellwerte der Schmitt-Trigger A bzw. B eine Zener-Diode Gr4 bzw. Gr5 vor dem Spannungsteiler1, R2 bzw. R8, R9.
  • Die Integrierglieder C bzw. D umfassen jeweils einen von einer Diode Grt bzw. Gr2 und einem dieser Diode in Reihe geschalteten Widerstand R16 bzw. R18 überbrückten Widerstand R15 bzw. R17 und einen Kondensator Cl bzw. C2.
  • Die beiden Integrierglieder C bzw. D haben verschiedene Auflade-Zeitkonstanten, beispielsweise dadurch, daß bei Verwendung gleicher Kondensatoren C1 bzw. C2 und gleicher Dioden Grt bzw. Gr2 die WiderständeRj6 bzw. R17 verschieden gewählt werden, und verschiedene Entlade-Zeitkonstanten dadurch, daß die Widerstände Rj6 bzw. R38 verschieden gewählt werden.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung nachiF i g. 1 und Fig.2 bis einschließlich dem DiodentorE ist folgende: Der Widerstand R15 des Integriergliedes C ist so gewählt, daß kurz vor dem Ende eines Eingangsimpulses vorgegebener, richtiger Dauer der obere Schwellwert des Schmitt-Triggers A erreicht wird. Dadurch wird der Transistor Tsl, der im Ruhezustand gesperrt ist, leitend und über den Widerstand R4 der im Ruhezustand leitende Transistor Ts2 gesperrt.
  • Beim Verschwinden des Eingangsimpulses wird der Kondensator C des Integriergliedes C über die jetzt in Durchlaßrichtung betriebene Diode Grt und den Reihenwiderstand R10 schnell entladen. Dadurch sinkt die Spannung am Eingang des Schmitt-Triggers A unter dessen unteren Schwellwert, und der Schmitt-Trigger schaltet in seine stabile Ruhelage zurück. Der Widerstand R11 des Integriergliedes D ist so dimensioniert, daß der obere Schwellwert des Schmitt-Triggers B nur erreicht wird, wenn der Eingangsimpuls seine vorgeschriebene Dauer um eine bestimmte maximale Toleranz überschreitet, und der Widerstand R18 ist so ausgelegt, daß nach Verschwinden des Eingangsimpulses der untere Schwellwert des Schmitt-Triggers B etwas später erreicht wird als beim Schmitt-TriggerA und dadurch der Schmitt-TriggerB etwas länger als der Schmitt-Trigger A angesprochen bleibt.
  • Ist der Eingangsimpuls kürzer als vorgegeben, so werden die Kondensatoren C1 und C2 beider Integrierglieder nicht genügend hoch aufgeladen, d. h., die Ansprechschwellwerte beider Schmitt-Trigger werden nicht erreicht, und an das DiodentorE wird kein Impuls abgegeben.
  • Hat der Eingangsimpuls die vorgegebene Dauer, so wird nur der Ansprechschwellwert des Schmitt-Triggers A erreicht, und der Schmitt-TriggerB bleibt im Ruhezustand. Dadurch liegt über den Widerstand R,, am Diodentor E keine Sperrspannung, und die Rückflanke des Ausgangsimpulses des Schmitt-Triggers A wird differenziert, so daß am Ausgang des Diodentores E ein negativer Impuls erscheint, der zur Steuerung weiterer digitaler Bausteine dienen kann.
  • Ist der Eingangsimpuls länger als vorgegeben, so spricht auch der Schmitt-Trigger B an, und am Diodentor E liegt über den Widerstand R19 eine Sperrspannung, so daß die Rückflanke des Ausgangsimpulses des Schmitt-Triggers A nicht differenziert werden kann und am Ausgang des Diodentores E kein negativer Impuls erscheint.
  • Schaltet man nach F i g. 1 hinter das DiodentorE noch einen transistorisierten monostabilen MultivibratorF, so wandelt dieser den differenzierten negativen Impuls, welcher bei vorgegebener Eingangsimpulsdauer am Ausgang des Diodentores E erscheint, in Rechteckimpulse entsprechend der wählbaren Zeitkonstante der monostabilen Stufe um. Diese können an den Kollektoren der Transistoren der monostabilen Stufe entnommen werden. Es kann aber auch in den Kollektorweg eines Transistors der monostabilen Stufe, wie in F i g. 1 dargestellt, ein Relais W geschaltet werden. Die monostabile Stufe, deren Schaltung und Wirkungsweise bekannt ist, besteht aus den Transistoren TsS, Ts6, den Widerständen R20, R2l, R2.2, R23, R24, R25 und dem Kondensator C.
  • Das Impulsfilter nach der Erfindung kann auch für negative Eingangsimpulse verwendet werden, wenn dem Eingang des Filters noch ein Umkehrtransistor vorgeschaltet wird oder statt der dargestellten npn-Transistoren pnp-Transistoren verwendet werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Impulsfilter, insbesondere für Fernsteuersignal-Empfänger in digitalen Regel- und Steueranlagen, das nur Impulse einer bestimmten vorgegebenen Zeitdauer durchläßt, d a du r c h g e -kennzeichnet, daß zwei Schmitt-Trigger (A bzw. B) für Impulse gleicher Polarität eingangsseitig parallelgeschaltet sind und in ihren Eingangskreisen Integrierglieder (C bzw. D) enthalten, die jeweils einen von der Reihenschaltung einer Diode und eines Widerstandes (gar1, R, bzw.
    Gr2,R18) überbrückten Widerstand (R 5 bzw. R7) und einen Kondensator (C, bzw. C2 umfassen und verschiedene Auflade- und Entlade-Zeitkonstanten besitzen, daß der eine Trigger (A) an den Impulseingang und der andere Trigger (B) an den Sperrwiderstand (R,9) eines Diodentores(E) angeschlossen ist und daß die Auflade-Zeitkonstante des Integriergliedes (D) des letzteren Triggers größer ist als die des Integriergliedes (C) des anderen Triggers, die so gewählt ist, daß der an den Sperrwiderstand des Diodentores angeschlossene Trigger (B) anspricht, wenn die Eingangsimpulsdauer eine vorgegebene maximale Toleranz überschreitet, während die Auflade-Zeitkonstante des Integriergliedes (C) des an den Impulseingang des Diodentores angeschlossenen Triggers (A) so gewählt ist, daß dieser Trigger anspricht, wenn die Eingangsimpulsdauer eine vorgegebene minimale Toleranz überschreitet.
  2. 2. Impulsfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannungen der Integrierglieder (C bzw. D) den Schmitt-Triggern (A bzw. B) jeweils über eine in Sperrichtung betriebene Siliziumdiode (Gr4 bzw. Gr5) zugeführt werden, welche zur Temperaturkompensation der Schwellwerte der Schmitt-Trigger dienen.
  3. 3. Impulsfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Sperrwiderstand (ru9) des Diodentores (E) angeschlossene Schmitt-Trigger (B) durch entsprechende Wahl der Entlade-Zeitkonstanten der Kondensatoren (C1, C2) der Integrierglieder länger angesprochen bleibt als der andere Schmitt-Trigger (A).
  4. 4. Impulsfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Diodentor (E) ein monostabiler Multivibrator (F) nachgeschaltet ist, so daß das Impulsfilter als Ausgangsspannung Rechteckimpulse mit wählbarer Dauer abgibt.
DET26829A 1964-08-18 1964-08-18 Impulsfilter, insbesondere fuer Fernsteuersignal-Empfaenger in digitalen Regel- und Steuersystemen Pending DE1193545B (de)

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