DE1192434B - Hydraulische Wendevorrichtung fuer Ackergeraete - Google Patents
Hydraulische Wendevorrichtung fuer AckergeraeteInfo
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- DE1192434B DE1192434B DEV24245A DEV0024245A DE1192434B DE 1192434 B DE1192434 B DE 1192434B DE V24245 A DEV24245 A DE V24245A DE V0024245 A DEV0024245 A DE V0024245A DE 1192434 B DE1192434 B DE 1192434B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a-3/42
Nummer; 1192 434
Aktenzeichen: V 24245 ΠΙ/45 a
Anmeldetag: 29. Juni 1963
Auslegetag: 6. Mai 1965
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Wendevorrichtung für von Traktoren
getragene oder gezogene Ackergeräte, insbesondere für Pflüge, wobei der ganze Wendevorgang auf ein
Kommando, d. h. auf die Bedienung eines Hebels hin, abläuft. Die Energiequelle zur Speisung der
hydraulischen Zylinder kann sich hierbei auf dem Traktor befinden.
Es sind derartig hydraulische Wendevorrichtungen an sich in zahlreichen Ausführungsformen bekannt;
zu nennen wären die mit direkter Gestängeübertragung der hydraulischen Bewegung; die, bei denen ein
im Kopf des Gerätes untergebrachter hydraulischer Motor die Bewegung erzeugt, oder auch die, bei
denen die Kolbenstange eines hydraulischen Zylinders als Zahnstange ausgebildet ist, die im Eingriff
mit einem entsprechenden Zahnrad die Bewegung des Kolbens in die Wendebewegung übersetzt.
Erfindungsgemäß wird nun bei einer derartigen Vorrichtung die am hydraulischen Zylinder wirksam
werdende Reaktionskraft bei Beaufschlagung mit dem hydraulischen Medium zur Entriegelung der
Arbeitseinheit, z. B. also des Pfluges, derart ausgenutzt, daß der doppeltwirkende Arbeitszylinder in
einer geeigneten Führung gleitend gelagert ist und sich beim Aufbringen des hydraulischen Druckes so
bewegt, daß durch diese Bewegung über ein Gestänge die Verriegelung der Arbeitseinheit gelöst
wird und danach die Bewegung des Kolbens die Verdrehung der Welle bewirkt.
Die Übersetzung des Kolbens des doppeltwirkenden Druckzylinders in die Drehbewegung der Welle
kann dann in zweckmäßiger Ausgestaltung in der Weise erfolgen, daß der Kolben auf den einen
Schenkel einer Scherenkonstruktion wirkt, wobei dieser Schenkel an einem Festpunkt, etwa am Tragrahmen
angelenkt ist. Der andere Schenkel ist dann an der zu verdrehenden Welle angelenkt.
Nach einer anderen Ausführungsform kann der Kolben des doppeltwirkenden Druckzylinders auch
auf einen Kipphebel wirken, der über ein biegsames Zugelement die Verdrehung der Welle bewirkt.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung zweier erfindungsgemäßer
Ausgestaltungen.
F i g. 1 und 2 zeigen schematisch eine erste Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in
Seitenansicht und Draufsicht. In dünner Strichstärke ist der Tragarm A angedeutet, der etwa als Ausleger
am Traktor befestigt, die ganze Vorrichtung trägt. Die Welle D, die mit dem Ackergerät fest verbunden
ist, ist schraffiert. An einem Beschlag des Trag-Hydraulische Wendevorrichtung für Ackergeräte
Anmelder:
5
5
P. VIAUD & Cie. Societe Anonyme,
Barbezieux (Frankreich)
Vertreter:
ίο Dipl.-Ing. E. Rathmann und
Vertreter:
ίο Dipl.-Ing. E. Rathmann und
Dipl.-Ing. R. Mertens, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 40-42
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 40-42
Als Erfinder benannt:
Robert Dissard, Barbezieux (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 30. Juni 1962 (902594)
Frankreich vom 30. Juni 1962 (902594)
armes A ist der doppeltwirkende Druckzylinder in einer für die Montage geeigneten Lage angeschlossen.
Der Kolben des Zylinders E ist an der Drehgelenkstelle L mit dem einen Schenkel B einer Scherenkonstraktion
verbunden. Der Gelenkpunkt O dieses Schenkels ist fest mit dem Rahmen, etwa dem Tragarm
A, verbunden; an dem Gelenkpunkt M ist der andere Schenkel C angeschlossen, dessen Gelenkpunkt
N wiederum fest an der zu verdrehenden Welle D angelenkt ist.
Der Zylinder E ist nun nicht fest angeschlossen, sondern in einer Führung K gleitbar gelagert. Der
Zylinder ist über eine Schubstange G mit einem schraubenförmigen Nocken 7 verbunden, der zur
Entriegelung vorgesehen ist.
Wenn nun der Druck auf das hydraulische System aufgebracht wird, so wirkt zunächst die Kraft des
Kolbens in dem Gelenkpunkt L auf die Drehkinematik. Da die Welle D aber verriegelt ist, bewegt sich
nicht der Kolben, sondern der Zylinder E gleitet in seiner Führung ίΓ. Dadurch wird über die Schubstange
G der Nocken / gedreht, so wie dies gestrichelt angedeutet ist. Nach der Entriegelung wird
die Kraft des Kolbens im Gelenkpunkt L wirksam
und dreht die Welle D. Während dieser Bewegung ist der Nocken 7 unter dem Einfluß der gezeigten
Druckfeder in seine Ausgangslage zurückgekehrt, so daß sich die Welle D automatisch bei Erreichen der
Endstellung verriegelt.
509 568/133
Nachdem die Entriegelung erfolgt ist, wird die Drehbewegung in der Weise in Gang gesetzt, daß
die Kraft des Kolbens nun auf den Gelenkpunkt L wirkt und den Schenkel B um den Drehpunkt O
dreht. Damit wird über den anderen Schenkel C die WeIIeD im Gegenuhrzeigersinn gedreht und nimmt
schließlich die strichpunktiert angedeutete Lage ein. In dieser Lage wird die Welle, wie bereits gesagt,
wieder verriegelt.
Die in F i g. 3 dargestellte Ausführungsform der Bewegungsübersetzung geht davon aus, daß die Bewegung
des Kolbens des Zylinders E auf einen Kipphebel C wirkt, der um den Punkt F drehbar gelagert
ist und an dessen Anschlußpunkt L der Kolben des Arbeitszylinders angreift. An den Anschlußpunkten
P, Q des Kipphebels ist ein biegsames Zugelement B angeschlossen, das über die WeIIeD geführt
ist. Dieses Zugelement ist zweckmäßig ein Kabel oder eine Kette.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform ist im übrigen die gleiche, wie die der zuerst beschriebenen
Ausgestaltung. Bei Aufbringen des Druckes wird zunächst durch die Bewegung des Zylinders die
Welle entriegelt, worauf der Kolben des Zylinders seine Bewegung aufnimmt und den Kipphebel C
dreht. Über das biegsame Zugelement B wird damit die Welle D verdreht; die Endstellung ist strichpunktiert
eingezeichnet.
Die vorstehend beschriebenen Vorgänge wiederholen sich sinngemäß, wenn die Welle D in entgegengesetzter
Richtung gedreht wird.
Claims (3)
1. Hydraulische Wendevorrichtung für getragene oder von einem Traktor gezogene Ackergeräte,
insbesondere für Pflüge, bei der die Wendebewegung durch einen hydraulischen Zylinder erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der doppeltwirkende Arbeitszylinder (E) in einer Führung (K) gleitend gelagert
ist und sich durch das Aufbringen des hydraulischen Druckes bewegt und durch diese
Bewegung über ein Gestänge (G) die Verriegelung gelöst und danach durch die Bewegung des
Kolbens die Verdrehung der Welle (D) bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des doppeltwirkenden
Druckzylinders (E) auf einen Schenkel (B) einer Scherenkonstruktion (B, C) wirkt, wobei
dieser Schenkel (B) am Rahmen (A) angelenkt ist und der andere Schenkel (C) an der zu
verdrehenden Welle (D) angelenkt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des doppeltwirkenden
Druckzylinders auf einen Kipphebel (C, F i g. 3) wirkt, der über ein biegsames Zugelement
(B) die Verdrehung der Welle bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1112326;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1830221;
britische Patentschrift Nr. 819 081.
Deutsche Patentschrift Nr. 1112326;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1830221;
britische Patentschrift Nr. 819 081.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 568/133 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1192434X | 1962-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1192434B true DE1192434B (de) | 1965-05-06 |
Family
ID=9667373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV24245A Pending DE1192434B (de) | 1962-06-30 | 1963-06-29 | Hydraulische Wendevorrichtung fuer Ackergeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1192434B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1264129B (de) * | 1965-05-22 | 1968-03-21 | Mueller Pflugfabrik Geb | Hydraulischer Drehantrieb fuer Volldrehpfluege |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB819081A (en) * | 1956-09-03 | 1959-08-26 | Ransomes Sims & Jefferies Ltd | Improvements in reversible ploughs |
| DE1830221U (de) * | 1961-01-18 | 1961-04-27 | Eberhardt Geb | Arbeitszylinder an bodenbearbeitungsgeraeten. |
| DE1112326B (de) * | 1960-11-21 | 1961-08-03 | Bayerische Pflugfabrik Gmbh | Hydraulische Wendeeinrichtung fuer Drehpfluege |
-
1963
- 1963-06-29 DE DEV24245A patent/DE1192434B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB819081A (en) * | 1956-09-03 | 1959-08-26 | Ransomes Sims & Jefferies Ltd | Improvements in reversible ploughs |
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|---|---|---|---|---|
| DE1264129B (de) * | 1965-05-22 | 1968-03-21 | Mueller Pflugfabrik Geb | Hydraulischer Drehantrieb fuer Volldrehpfluege |
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