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DE1192141B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1192141B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
space
cylinder
embodiment according
ram
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1192141D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1192141B publication Critical patent/DE1192141B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/44Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

C I*/1/77
A*'
DEUTSCHES '/MV^ PATENTAMT AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 5c-10/01
Nummer 1192141
Aktenzeichen: S 66031 VI a/5 c
1 192 141 Anmeldetag: 27. November 1959
Auslegetag: 6. Mai 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine längenveränderliche, hydraulische Vorschubvorrichtung, z. B. Grubenstempel, mit zwei durch das hydraulische Mittel ineinander verschiebbaren Außen- und Innenstempelteilen, einem Entlastungsventil, einem Raubventil und einem Füllventil sowie einem innerhalb des Innenstempels vorgesehenen Kompressionsraum, der zur Rückführung des Innenstempelteils dient.
Bei einem bekannten Grubenstempel dieser Art »o besteht der zur Rückführung des Innenstempelteils dienende Kompressionsraum aus zwei Teilen, von denen der eine Teil durch zwei schlauchartige Ringkammern und der andere Teil zwischen einem fliegenden Kolben und einem Verschlußteil gebildet ist. Der Kompressionsraum des bekannten Stempels, der als eine veränderliche Gasblase in einer hydraulisch beaufschlagten Flüssigkeit betrachtet werden könnte, ist in seiner Wirkungsweise ausschließlich vom Druck der hydraulischen Flüssigkeit des Sternpels abhängig, dagegen unabhängig vom Hub des Stempels. Aus diesem Grund ist der Druckverlauf während des Hubs und des Raubens völlig unbestimmt und daher nicht beherrschbar. Die ferner bekannten Teleskopstützen mit einer beim Setzen as der Stütze auseinanderziehbaren Zugfeder sind für einen praktischen Betrieb, insbesondere einen Dauerbetrieb, nicht wirklich brauchbar, insbesondere da die Zugfeder auf ein Mehrfaches ihrer Länge ausgezogen und damit in höchst störanfälligem Grad belastet werden muß.
Nach der Erfindung werden die geschilderten Mängel einer eingangs angegebenen Vorschubvorrichtung dadurch behoben, daß in dem Zylinder des Innenstempelteils ein mit dem Außenstempelteil fest verbundener Tragkolben angeordnet und ferner der Kompressionsraum zwischen dem Tragkolben und einem Rückzugkolben vorgesehen ist, der mit dem Innenstempelteil fest verbunden ist und durch den der mit dem Außenstempelteil fest verbundene Kolben des Tragkolbens hindurchführbar ist. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß der zur Rückführung des Innenstempelteils dienende Kompressionsraum genau definiert ist und von der Verschiebetätigkeit der Stempelteile zueinander unmittelbar abhängig ist. Dadurch sind die Druckverhältnisse vorher genau bestimmt, so daß auch der Druckablauf beim Setzen und Rauben des Stempels genau festgelegt und beherrschbar ist. Die für den praktischen Einsatz erforderliche Betriebssicherheit ist daher gewährleistet. Durch entsprechende Dimensionierung der Kolbenstange des Tragkolbens kann Längenveränderliche, hydraulische
Vorschubvorrichtung, z. B. Grubenstempel
Anmelder:
Salzgitter Maschinen Aktiengesellschaft,
Salzgitter-Bad
Als Erfinder benannt:
Max Bassner, Salzgitter-Bad
eine verhältnismäßig große wirksame Fläche des Rückzugkolbens erreicht werden. Der Rückzugkol- , ben bewirkt außerdem eine besonders günstige Ab-' dichtung des Zylinders des Innenstempelteils nach außen hin, so daß Verschmutzungen der inneren Zylindergleitfläche sowie des Tragkolbens und auch Korrosionen dieser Flächen nicht eintreten können.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht der Tragkolben und seine Kolbenstange aus Leichtbaustoff, z.B. Leichtmetall oder Kunststoff. Auf diese Weise wird ohne irgendeine Beeinträchtigung der Funktion des Stempels sein Gewicht recht erheblich verringert, was zur Erleichterung des manuellen Transportes des Stempels wesentlich beiträgt.
Eine weitere Verbesserung ist nach der Erfindung dadurch erzielt, daß am unteren Teil des Zylinders in an sich bekannter Weise ein ringartiger Hubbegrenzungsanschlag angeordnet ist, der in einer Ringnut des Zylinders nach innen selbstspannend sitzt. Diese Erleichterung ergibt sich daraus, daß beim Herausschieben des Zylinders nach hinten aus dem Außenrohr der Hubbegrenzungsring freigelegt und ohne weiteres herausgenommen werden kann. Umgekehrt läßt sich der Ring ebenso leicht wieder einschieben, wobei er automatisch gegen selbsttätiges Herausspringen gesichert ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen eines Grubenstempels als Beispiele der Erfindung dargestellt.
F i g. 1 zeigt die erste Ausfuhrungsform im Längsschnitt;
F i g. 2 zeigt die zweite Ausführungsform ebenfalls im Längsschnitt.
Der in F i g. 1 dargestellte Grubenstempel besteht aus einem Außenrohr 1 und einem Zylinder 2, der in dem Außenrohr verschiebbar ist.
509 568/90

Claims (5)

Innen am Außenrohr 1 ist ein Ring 3 befestigt, der als Anschlag für einen Hubbegrenzungsring 4 dient, der am unteren Ende des Zylinders 2 in einer Ringnut 5 angeordnet ist. Der Hubbegrenzungsring 4 ist nach innen selbstspannend ausgebildet. Er wird durch das Außenrohr 1 in seiner Lage festgehalten. Am oberen Ende des Außenrohres 1 ist ein Abstreifring 6 vorgesehen, der verhindert, daß Verunreinigungen von dieser Seite des Rohres 1 aus zwischen Rohr 1 und Zylinder 2 gelangen. Der obere Teil des Zylinders ist als Krbnenkopf 7 ausgebildet. Der Kronenkopf ist mit einer Aufsteckhülse 8 versehen, die auf eine entsprechende Hülse 9 des Zylinders 2 aufsetzbar und durch Stellschrauben gesichert ist. Die Hülse 9 ist festigkeitsmäßig so bemessen, daß sie als Bruchsicherung für den ganzen Stempel dient. Im oberen Teil des Zylinders 2 ist ein Teil 10 als Ventilgehäuse ausgebildet. In ihm sitzt eine Patrone 11, in der das Entlastungsventil 12 und das Raubventil 13 untergebracht sind. In dem Zylinder 2 ist ein Tragkolben 14 angeordnet, der am Zylinder 2 gegenüber einem Raum 15 mittels der Dichtung 16 und gegenüber dem Raum 17 mittels einer Dichtung 18 abgedichtet ist. Der Kolben 14 ist mit einer Kolbenstange 19 versehen, die an ihrem unteren Ende mit Hilfe einer Schraube 20 an dem Fuß 21 des Stempels befestigt ist. Der Fuß 21 seinerseits ist auf das Außenrohr 1 aufgeschraubt und dadurch mit dem Rohr 1 fest verbunden. Am unteren Teil des Zylinders 2 sitzt ein Rückzugkolben 22, der mittels eines Federringes 23 mit dem Zylinder 2 fest verbunden ist. An der Kolbenstange 19 ist der Rückzugkolben 22 mittels einer Dichtung 24 nach dem Raum 17 hin abgedichtet. Nach dem Raum 25 hin besteht keine Dichtung, so daß erforderlichenfalls von dem Raum 25 aus in den Raum 17 Luft nachdringen kann. Beim Setzen, d. h. Auseinanderdrücken des Stempels wird über eine bei 26 ansetzbare, selbst nicht dargestellte Pistole über ein Füllventil 27 Druckmittel, z. B. öl oder Wasser, dem Raum 15 zugeführt. Der Stempel zieht sich dabei so lange auseinander, bis er am Hangenden fest anliegt. In dieser Lage wird der Stempel, während er seine Stütztätigkeit ausübt, festgehalten. Beim Auseinanderdrücken des Stempels bewegt sich der Rückzugkolben 22 entlang der Kolbenstange 19 auf den Tragkolben 14 zu. Das in dem Raum 17 befindliche Druckmittel, z. B. Luft, wird während dieses Vorganges komprimiert. Beim Rauben des Stempels wird das Raubventil 13 geöffnet; das Druckmittel in dem Raum 15 kann nach außen abströmen, so daß der Druckraum 15 entlastet wird. Gleichzeitig expandiert die in dem Raum 17 komprimierte Luft, wodurch der Stempel zusammengeschoben wird. Bei diesem Zusammenschieben wird das Druckmittel aus dem Raum 15 herausgepreßt. Die Ausführungsform nach F i g. 2 ist grundsätzlieh in der gleichen Weise ausgebildet wie die Ausführungsform nach Fig. 1. Der Stempel nach Fig. 2 ist lediglich um 180° gegenüber der Ausführungsform nach F i g. 1 gedreht. Dabei ist der Fuß nach F i g. 1 bei der Ausführungsform nach F i g. 2 als Kronenkopf umgebildet, während der Kronenkopf nach F i g. 1 bei der Ausführungsform nach F i g. 2 als Fuß ausgebildet ist. Gleiche Teile sind in beiden Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Hülse 9' ist bei der Ausführungsform nach F i g. 2 länger ausgefallen als bei der Ausführungsform nach Fig. 1. Der Grund dafür besteht darin, daß die Ventile 12,13 und 27 in Handhöhe liegen sollen, damit die Bedienung der Ventile durch Setzpistole und Raubgezähe handgerecht erfolgen kann. Dabei bildet die Hülse 9' genau wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1 wiederum die Bruchsicherung für den ganzen Stempel. Die Kolbenstange ist bei der Ausführungsform nach F i g. 2 durch die Schraube 20 mit dem Kronenkopf 7' verbunden. Der Abstand H der Ventilachse x-x vom Fuß 21' ist konstant. Der Standkolben 14, dessen Lage gegenüber dem Außenrohr 1 wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1 unveränderlich ist, ist bei der Ausführungsform nach F i g. 2 in dem Zylinder 2 ausschiebbar, während der Rückzugkolben 22 in diesem Falle zusammen mit dem Zylinder 2 feststeht. Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach F i g. 2 ist die gleiche wie die nach F i g. 1. Der erfindungsgemäße Stempel nach Fig. 2»kann in seinem Fußteil so ausgebildet sein, daß er um ein Achsengelenk oder auch um ein Universalgelenk verschwenkt werden kann. Die Zuführung des Druckmittels zum Druckraum 15 erfolgt dann zweckmäßig durch dieses Gelenk hindurch. Patentansprüche:
1. Längenveränderliche, hydraulische Vorschubvorrichtung, z. B. Grubenstempel, mit zwei durch das hydraulische Mittel ineinander ' verschiebbaren Außen- und Innenstempelteilen, einem Entlastungsventil, einem Raumventil und einem Füllventil sowie einem innerhalb des Innenstempels vorgesehenen Kompressionsraum, der zur Rückführung des Innenstempelteils dient, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zylinder (2) des Innenstempelteils ein mit dem Außenstempelteil (1) fest verbundener Tragkolben (14) angeordnet und ferner der Kompressionsraum (17) zwischen dem Tragkolben (14) und einem Rückzugkolben (22) vorgesehen ist, der mit dem Innenstempelteil (2) fest verbunden ist und durch den der mit dem Außenstempelteil fest verbundene Kolben (19) des Tragkolbens (14) hindurchführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (19) des Tragkolbens (14) mit dem Fuß (21) des Außenstempels (1) verschraubt (Schraube 20) ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkolben (14) und seine Kolbenstange (19) aus Leichtbaustoff, z. B. Leichtmetall oder Kunststoff, besteht.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Teil des Innenstempels (2) in an sich bekannter Weise ein ringartiger Hubbegrenzungsanschlag (4) angeordnet ist, der in einer Ringnut (5) des Innenstempels (2) nach innen selbstspannend sitzt.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückzugkolben (22) an der Kolbenstange (19) lediglich gegen den Kompressionsraum (17) des Innenstempels (2) hin abgedichtet ist
DENDAT1192141D Pending DE1192141B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1192141B true DE1192141B (de) 1965-05-06

Family

ID=601879

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1192141D Pending DE1192141B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1192141B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4572480A (en) * 1982-12-07 1986-02-25 Rochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH & Co. KG Hydraulic prop
FR2599806A1 (fr) * 1986-06-10 1987-12-11 Douaisis Sabes Stephanoise Valve pour etancon a fluide ou organe analogue

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4572480A (en) * 1982-12-07 1986-02-25 Rochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH & Co. KG Hydraulic prop
FR2599806A1 (fr) * 1986-06-10 1987-12-11 Douaisis Sabes Stephanoise Valve pour etancon a fluide ou organe analogue

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