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DE1285555B - Steuerschaltung eines elektromechanischen Pilotregelungssystems fuer Nachrichtenuebertragungssysteme - Google Patents

Steuerschaltung eines elektromechanischen Pilotregelungssystems fuer Nachrichtenuebertragungssysteme

Info

Publication number
DE1285555B
DE1285555B DE1966S0106290 DES0106290A DE1285555B DE 1285555 B DE1285555 B DE 1285555B DE 1966S0106290 DE1966S0106290 DE 1966S0106290 DE S0106290 A DES0106290 A DE S0106290A DE 1285555 B DE1285555 B DE 1285555B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transistor
control circuit
collector
differential amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966S0106290
Other languages
English (en)
Inventor
Gauss
Dipl-Ing Markus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0106290 priority Critical patent/DE1285555B/de
Publication of DE1285555B publication Critical patent/DE1285555B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung eines elektromechanischen Pilotregelungssystems für Nachrichtenübertragungssysteme, die durch Vergleich einer aus der Pilotspannung abgeleiteten Eingangsgleichspannung mit einer Normalgleichspannung eine Differenzgleichspannung bildet, in Abhängigkeit von der Richtung der Pegelabweichung ein Relais erregt und nach Überwindung einer Sperrspannung einen nachfolgenden Taktgeber mit einem Umschaltekontakt des Relais zur Fortschaltung eines Schrittschaltwerkes in der erforderlichen Regelungsrichtung einschaltet.
  • Aus der deutschen Patentschrift 1191863 ist ein elektromechanisches Pilotregelungssystem für Vielkanal-Weitverkehrsträgerfrequenzsysteme zur stufenweisen Regelung bekannt, bei dem eine Steuerschaltung durch Vergleich der gleichgerichteten Pilotspannung mit einer Normalgleichspannung eine Differenzgleichspannung bildet, die bei Pegelabweichungen erst nach Überwindung einer angelegten Sperrspannung als Ansprechschwelle einen Taktgeber in Betrieb setzt, der ein Schrittschaltwerk in der erforderlichen Regelrichtung fortschaltet, das mechanisch mit einem Potentiometer verbunden ist, dessen Lage indirekt die Stellung eines Stellgliedes im Regelkreis bestimmt. Die Steuerschaltung besteht aus drei gleichspannungsverstärkenden Transistoren. Zwischen dem Eingang des ersten Transistors und der gleichgerichteten Pilotspannung ist als Normalspannungsquelle eine Zenerdiode geschaltet. Im Kollektorkreis des zweiten Transistors befindet sich ein Relais, das bei positiven Abweichungen des Pilotpegels stromlos ist und bei negativen Abweichungen anzieht und über einen Umschaltkontakt am Ausgang des Taktgebers die Drehrichtung des Schrittschaltwerkes und damit die Regelrichtung bestimmt. Die Basis des zweiten Transistors ist am Kollektor des ersten Transistors angeschlossen und führt bei Überpegel des Piloten Strom; die Basis des dritten Transistors ist am Emitter des ersten Transistors angeschlossen und führt bei Unterpegel des Piloten Strom. Die Kollektoren des zweiten und dritten Transistors sind über Entkopplungswiderstände zusammengeschaltet und erzeugen gemeinsam die den nachfolgenden Taktgeber in Betrieb setzende Steuerspannung. In einem gewissen Bereich um den Soll-Pilotpegel ziehen sowohl der zweite als auch der dritte Transistor Strom, die Steuerspannung wird zu Null und der Taktgeber stillgesetzt. Dieser Bereich kleiner Pegelabweichungen, in dem keine Pegelkorrektur stattfindet, ist für die Stabilität des Pegelregelungssystems äußerst wichtig; die Grenzen dieses Bereiches, d: h. der Schwellwert der Regelung, sind durch die beschriebene bekannte Schaltung jedoch nicht eindeutig festlegbar.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuerschaltung zum Einschalten eines ein Schrittschaltwerk fortschaltenden Taktgebers in einem Pilotregelungssystem zu schaffen, die die Nachteile bekannter Schaltungen vermeidet.
  • Gemäß der Erfindung ist die Steuerschaltung der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, daß das Relais im Kollektorkreis eines der beiden einen Differenzverstärker bildenden Transistoren der Steuerschaltung liegt, dessen erster Transistor durch die Eingangsgleichspannung und dessen zweiter Transistor durch die Normalgleichspannung angesteuert ist, und daß die verstärkte Differenzgleichspannung durch eine Umschalteeinrichtung vom Kollektor des jeweils stromführenden Transistors des Differenzvetstärkers abgegriffen und einer die Sperrspannung erzeugenden Zenerdiode zugeführt ist, deren anderer Anschluß über einen Arbeitswiderstand, an dem die Steuerspannung abfällt, mit einer Batteriespannung verbunden ist. Dadurch wird mit geringem Aufwand und ohne zusätzliche Temperaturkompensation ein äußerst genauer Vergleich des Pilotpegels mit einem Sollwert und eine präzise Festlegung der Ansprechgrenzen der Regelung erreicht.
  • Zweckmäßigerweise liegen die Eingangsgleichspannutng und die Normalgleichspannung je an einer Basis der Transistoren des Differenzverstärkers, deren gemeinsamer Emitterwiderstand mit dem gemeinsamen Nullpotential der Eingangsgleichspannung, der Normalgleichspannung und der Batteriespannung verbunden ist. Dadurch ist eine gute, gemeinsame Stromgegenkopplung der beiden Zweige des Differenzverstärkers gegeben.
  • Vorteilhafterweise sind -die Emitter der beiden Transistoren des Differenzverstärkers über Einzelemitterwiderstände mit dem gemeinsamen Emitterwiderstand verbunden. Durch die getrennt gegenkoppelnd wirkenden Einzelemitterwiderstände ist die Steilheit di,ldU" des-Differenzverstärkers durch Gegenkopplung stabilisiert und läßt sich definiert einstellen. Das durch diese Widerstände gebildete Netzwerk kann durch ein elektrisch gleichwertiges Netzwerk ersetzt sein.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Differenzverstärker ein Begrenzertransistor derart vorgeschaltet; daß eine aus der Pilotspannung abgeleitete Gleichspannung dem Kollektor des Begrenzertränsistors zugeführt ist, dessen Basis einerseits über eine Diode mit einer der der Emitter-Basis-Strecke des Begrenzertransistors entgegengerichteten Durchlaßrichtung an die Normalspannung und andererseits über einen Vorwiderstand an die Batteriespannung angeschlossen ist, und daß der Emitter des Begrenzertransistors mit der Basis des ersten Transistors des Differenzverstärkers verbunden ist. Dadurch wird auch bei Pilotspannungen, die wesentlich größer als der Sollwert sind, eine Übersteuerung des Differenzverstärkers vermieden. Das ist besonders dann wichtig, wenn zwecks anderweitiger Auswertung der Eingangsgleichspannung als Regelgröße auf deren Linearität beispielsweise zu Meßzwecken oder zur Grenzwertsignalisierung großer Wert gelegt wird. Zudem wird die Sicherheit der Arbeitsweise des Differenzverstärkers erhöht.
  • Zweckmäßigerweise ist der Emitter des Begrenzertransistors über einen Ableitwiderstand mit dem Nullpotential verbunden, womit der Kollektorreststrom des ersten Transistors abgeleitet und eine sichere Einprägung der Eingangsgleichspannung gesichert ist.
  • Vorteilhafterweise ist die Steuerschaltung derart aufgebaut, daß die Umschalteeinrichtung aus einem zweiten Umschaltekontakt des Relais besteht und daß die Kontaktzunge des zweiten Umschaltekontaktes mit der Zenerdiode, dessen Arbeitskontakt mit dem Kollektor des ersten Transistors und dessen Ruhekontakt mit dem Kollektor des zweiten Transistors verbunden ist. Damit ist in einfacher Weise mittels eines zweiten Umschaltekontaktes des sowieso benötigten Relais die verstärkte Differenzgleichspannung immer von der richtigen Seite des Differenzverstärkers abgenommen. Ebenfalls von Vorteil ist es; die Steuerschaltung so aufzubauen, daß die Umschalteeinrichtung aus zwei entgegengeschalteten Dioden besteht, deren Verbindungspunkt mit der Zenerdiode und deren andere Anschlüsse je mit einem Kollektor des ersten bzw. zweiten Transistors verbunden sind. Damit wird die verstärkte Differenzgleichspannung ohne bewegte Teile gewonnen.
  • Vorteilhafterweise sind der erste Transistor und der zweite Transistor miteinander wärmegekoppelt, womit die restliche Temperaturabhängigkeit der Differenzspannung weiter wesentlich herabgesetzt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in F i g. 1 den Stromlauf einer Steuerschaltung 1 nach der Erfindung sowie schematisch angedeutet einen Taktgeber 2 und ein Schrittsehaltwerk 3, F i g. 2a ein Stromdiagramm der Steuerschaltung nach F i g. 1, F i g. 2b ein Spannungsdiagramm der Steuerschaltung nach F i g. 1; F i g. 3 ein Diagramm der Abhängigkeit des Eingangsstromes der Steuerschaltung nach F i g. 1 von der Eingangsgleichspannung, F i g. 4 den Stromlauf der Steuerschaltung mit einer vorgeschalteten Begrenzertransistorstufe.
  • In F i g. 1 ist die Steuerstufe 1 dargestellt sowie der Taktgeber 2 und das Schrittschaltwerk 3 angedeutet. Die Steuerschaltung 1 hat drei Funktionen: Die erste Funktion der Steuerschaltung 1 besteht darin, die der Pilotspannung proportionale Eingangsgleichspannung Ux als Regelgröße mit einer Normalgleichspannung UN als Sollwert zu vergleichen und die Regelabweichung zu verstärken. Diese Aufgabe erfüllen ein erster und zweiter Transistor T1 und T2 des pnp-Typs, die zu einem Differenzverstärker zusammengeschaltet sind. Der Emitter des ersten Transistors T1 ist über einen ersten Einzelemitterwiderstand 5 und der Emitter des zweiten Transistors T2 über einen zweiten Einzelemitterwiderstand 6 mit einem Anschluß des gemeinsamen Emitterwiderstandes 4 verbunden, dessen anderer Anschluß mit dem Pluspol -f- UB der Batteriespannung UB verbunden ist. An der Basis des ersten Transistors T1 liegt der Minuspol der Eingangsgleichspannung U", an der Basis des zweiten Transistors T2 liegt der Minuspol der Normalgleichspannung UN; die beiden Pluspole dieser Spannungsquellen sind mit dem Pluspol +Ua der Batteriespannung verbunden. Je nach der Richtung der Pegelabweichung stellt das Potential V, am Kollektor des ersten Transistors T1 oder das Potential V@ am Kollektor des zweiten Transistors T2 den Absolutwert der verstärkten Differenzgleichspannung dar.
  • Die zweite Funktion der Steuerschaltung 1 besteht darin, die Richtung der Pegelabweichung mittels eines Relais U zu ermitteln, dessen erster Umschaltekontakt 111 im Taktgeber 2 die Richtung bestimmt, in der das Schrittschaltwerk 3 zur stufenweisen Verminderung der Pegelabweichung fortgeschaltet wird. Über die Wicklung des Relais U ist der Kollektor des ersten Transistors T1 mit dem Minuspol - UB der Batteriespannung verbunden. Über den Widerstand 7, dessen Wert der gleiche ist wie der der Wicklung des Relais U, ist der Kollektor des zweiten Transistors T2 ebenfalls mit dem Minuspol der Batteriespannung verbunden. Bei Überpegel des Piloten ist das Relais U angezogen, bei Unterpegel abgefallen. Die dritte Funktion und eigentliche Aufgabe der Steuerschaltung 1 besteht darin; eine Steuerspannung Us an den Taktgeber 2 zu liefern, die ihn immer dann, wenn der Pilotpegel um einen vorgegebenen Wert nach oben oder unten den Sollpegel überschreitet, d. h. wenn die Eingangsgleichspannung U, einen Schwellwert U" überschreitet, in Tätigkeit setzt; so daß er nach einem vorgegebenen Takt das Schritt-Schaltwerk 3 über den ersten Umschaltekontakt u1 in der richtigen Richtung fortschaltet. Zu diesem Zweck wird das Potential V3 der verstärkten Differenzgleich-Spannung von der Zunge eines zweiten Umschaltekontaktes u2 des Relais U jeweils vorn Kollektor des gerade stromführenden ersten oder zweiten Transistors abgenommen, denn der Arbeitskontakt des zweiten Umschaltekontaktes u2 ist mit dem Kollektor des ersten Transistors TI, der Ruhekontakt des zweiten Umschaltekontaktes u2 mit dem Kollektor des zweiten Transistors T2 verbunden. Die Zunge des Umschaltekontaktes u2 ist mit der Kathode der Zenerdiode Z verbunden, deren Anode über den Arbeitswiderstand 8 mit dem Minuspol - UB der Batteriespannung verbunden ist. Das Potential V4 an der Anode der Zenerdiode Z bildet gegenüber dem Minuspol der Batteriespannung die dem Taktgeber 2 zugeführte Steuerspannung Us, die sich als Differenz aus der verstärkten Differenzgleichspannung und der Zenerspannung Ux ergibt.
  • F i g. 2a zeigt den Verlauf der Kollektorströme i@, und i,2 des ersten und zweiten Transistors Tl und T2 des Differenzverstärkers; abhängig von der Regelgröße, d. h. von der Eingangsgleichspannung Ux. In dem relativ engen Bereich, in dem die Eingangsgleichspannung Ux ungefähr gleich der Normalspannung UN ist, ändern sich die Kollektorströme ic, und ie2 sehr stark mit der Eingangsgleichspannung Ux; der eine steigt auf Kosten des anderen und umgekehrt, die Summe der beiden Kollektorströme ist ungefähr konstant. Außerhalb dieses engen Bereiches ist der Differenzverstärker nicht mehr aussteuerfähig, d. h., ein Transistor ist völlig stromlos, der andere zieht den gesamten Strom entsprechend der Stromsumme, die stets praktisch allein bestimmt wird durch die feste Normalgleichspannung UN und den gemeinsamen Emitterwiderstand 4. Durch die gegenkoppelnd wirkenden getrennten Einzelemitterwiderstände 5 und 6 läßt sich die Steilheit di,/dUx des Differenzverstärkers einstellen. In das Stromdiagramm nach F i g. 2 a sind auch der Ansprechstrom Jan, und der Abfallstrom Jas des Relais U eingetragen. Das Relais U schaltet in unmittelbarer Umgebung von U, -- UN bei den Punkten A und B um. Wenn Ux < UN ist, wird der Schaltmagnet Ml (Vorwärtslauf), wenn U" > UN ist, wird der Schaltmagnet M2 (Rückwärtslauf) des in F i g. 1 angedeuteten Schrittschaltwerkes 3 über den ersten Umschaltekontakt u1 an den Ausgang des Taktgebers 2 angeschaltet.
  • Aus dem Diagramm nach F i g. 2b geht hervor, wie die Steuerspannung Us aus dem Differenzverstärker im einzelnen gewonnen wird. In Abhängigkeit von der Eingangsgleichspannung Ux sind das Kollektorpotential V, des ersten Transistors T1, das Kollektorpotential VZ des zweiten Transistors T2, das Zungenpotential Vs des zweiten Umschaltekontaktes u2 und das Ausgangspotential V4 der Steuergleichspannung Us aufgetragen. Die Kollektorpotentiale V1 und VZ verlaufen genau invers zu den Kollektorströmen i,1 und f" in dem darüberliegenden Diagramm nach F i g: 2a. Mit steigender Eingangsgleichspannung Ux ist das Zungenpotential V3 gleich dem Kollektorpotential VZ des zweiten Transistors T2 bis zu dem Punkt A, wo das Relais U anzieht, worauf das Zungenpotential V3 auf das Kollektorpotential V1 des ersten Transistors TI umspringt und dieses so lange beibehält, bis bei fallender Eingangsgleichspannung Uz der Punkt B erreicht wird, bei dem das Relais U abfällt und die Zunge des zweiten Umschaltekontaktes u2 wieder.das Potential V2 annimmt.. Das Potential V4 der Anode der Zenerdiode Z ist um die Zenerspannung Uz-gegenüber dem Potential V3. nach oben verschoben, allerdings nur su lange, solange ein Zenerstrom über den Arbeitswiderstand 8 fließen kann, also diePotentialdifferenz zwischen dem Minuspol - UB der Batteriespannung und dem Zungenpotential V3 größer als die Zenerspannung Uz ist.
  • Hat das Potential V4 das Potential des Minuspols - UB der Batteriespannung, gegen den die Steuerspannung Us gemessen wird, erreicht, bleibt es auf dessen Potential liegen, die Steuerspannung Us ist zu Null geworden.
  • Der durch die Steuergleichspannung Us angesteuerte Taktgeber 2 hat seinerseits eine Schwelle, d. h., er beginnt erst zu arbeiten, wenn die angelegte Steuerspannung US einen Anlaufwert UA überschreitet, so daß an den Punkten C und D, an denen der Verlauf des Potentials V4 eine um den Anlaufwert UA gegenüber der Potentiallinie des Minuspols - UB der Batteriespannung versetzte Horizontale schneidet, jeweils auf die Abszisse heruntergelotet die Ansprechgrenzen für Ux jeweils bei UN 4- Uw zu finden sind.
  • Das Relais U schaltet stets nur dann um, wenn der Taktgeber 2 in Ruhe ist, der erste und der zweite Umschaltekontakt u1 und u2 also nicht den hohen Impulsstrom führen. Das gilt auch dann noch, wenn bei dem Relais U Ansprech- und Abfallwert sehr weit auseinander liegen, so daß in der Zeichnung z. B. der Punkt A rechts vom Punkt C und/oder der Punkt B links vom Punkt D zu liegen kommt. In diesen Fällen wird die Steuerspannung Us erst im Moment des Umschaltens des Relais U größer als der Anlaufwert UA des Taktgebers 2, und dann vergeht noch eine kurze Zeit, bis der erste Impuls abgegeben wird. Bezüglich des Relais U besteht überhaupt nur die eine Forderung, daß der Ansprechstrom Ja. kleiner als der maximale Kollektorstrom des ersten Transistors T1 ist. Im übrigen dürfen die Relaiskontakte noch Zwischenstellungen einnehmen, denn dann ist die Steuerspannung Us gleich Null und der Taktgeber 2 in Ruhe.
  • Die Steuerschaltung 1 ist von Schwankungen der Batteriespannung UB weitgehend unabhängig. Die Kollektorströme ie, und ic2 hängen wegen des stark gegenkoppelnd wirkenden gemeinsamen Emitterwider- ; Standes 4 .nur von der Eingangsgleichspannung Ux und von der Normalgleichspannung UN ab. Das gleiche gilt ebenfalls für die Spannungsabfälle am Relais U und am Widerstand 7, welche letzten Endes die Steuerspannung Us bestimmen.
  • Der Temperaturgang des Kupferwiderstandes der Relaiswicklung U kann durch eine in Serie oder parallelliegende Heißleiteranordnung kompensiert werden. Die Temperaturgänge der Emitter-Basis-Durchlaßschwellen des ersten und zweiten Tran- E sistors T1 und T2 heben sich praktisch auf, besonders wenn die beiden Transistoren gepaart und wärmegekoppelt sind. Darüber hinaus heben sich weitgehend der Temperaturgang der Zenerdiode Z. und. der Temperaturgang der Emitter+Basis-Durchlaßschwelle des Eingangstransistors des nachfolgenden Taktgebers 2 auf.
  • 5 -- F i g. 3 zeigt ein Diagramm der Abhängigkeit des Eingangsstromes der Steuerschaltung von: .der -Eingangsgleichspannung Ux. Wie aus der Kurve von 1B1 ersichtlich ist, weist der Eingang des Differenzverstärkers ein stark nichtlineares. Verhalten auf. Der Eino gangsstrom 1B1 des ersten Transistors T1 verläuft bis zum Beginn des Aussteuerbereiches des Differenzverstärkers bei -einer Eingangsgleichspannung von Ux = 6,5 Volt beim- Wert Null und wächst dann entsprechend der -B-Verstärkung des ersten Tran-5 sistors T1 bis zum Ende des. Aussteuerbereiches bei Uz = 7,5 Volt. Oberhalb des Aussteuerbereiches (s. F i g. 2a) steigt er nur schwach, bis er schließlich, nachdem die Kollektorspannung des ersten, Transistors T1 durch den Spannungsabfall am Relais U zu Null geworden ist, .steil ansteigt; denn dann hat der erste Transistor T1 keine Stromverstärkung mehr und wirkt praktisch nur noch als Leitungsknoten. Diese Erscheinung ist besonders dann störend, wenn zwecks anderweitiger Auswertung der Regelgröße bzw. der Eingangsgleichspannung Ux auf deren Linearität beispielsweise zu Meßzwecken oder zur Grenzwertsignalisierung großer Wert gelegt wird. Dazu :kommt noch, und das gerade bei niederohmigen Eingangsgleichspannungsquellen, daß der Kollektorstrom 1,1. und also auch der am Relais U stehende Spannungsabfall absinkt. Zudem wird die Sicherheit der Arbeitsweise des Differenzverstärkers beeinträchtigt.
  • Einfachste Abhilfe ist ein Widerstand in der Basisleitung des ersten Transistors T1; damit wäre der steile Stromanstieg ermäßigt, wie aus dem Diagramm nach F i g. 3 aus der Kurve von iBl hervorgeht. Andererseits bringt aber der Spannungsabfall an diesem Widerstand infolge des recht unsicheren Basisstromes (Schwankung der B-Verstärkung und des Kollektor-Basis-Reststromes) eine Unsicherheit in die Bildung der Differenz U" - UN, die aber möglichst genau sein sollte.
  • Eine weit wirksamere Abhilfe läßt sich durch eine Schaltungsanordnung nach F i g. 4 erreichen, in der ein dritter Transistor T3 am Eingang des Differenzverstärkers angeordnet ist, der als Strombegrenzer wirkt. Die von der Pilotspannung abgeleitete Gleichspannung wird dem Kollektor dieses Begrenzertransistors T3 zugeführt, dessen Emitter an der Basis des ersten Transistors T1 liegt. Die Basis des Begrenzertransistors T3 erhält über den hochohmigen Widerstand 19 vom Minuspol -UB der Batteriespannung eine Einströmung, die ausreicht, den Begrenzertransistor T3 mit Sicherheit voll zu öffnen. Er wirkt damit praktisch mit nur etwa 40 mV Spannungsabfall wie eine Durchschaltung von seinem Kollektor zu. seinem Emitter. Die Basis des Begrenzertransistors T3 ist über eine Diode 20 mit Durchlaßschwellcharakter mit dem Minuspol der Normalgleichspannung Ur. verbunden, wodurch ein Ansteigen des Basispotentials des Begrenzertransistors T3 über den Wert der Summe aus der Normalgleichspannung UN und der Schwellen-Spannung der Diode 20 verhindert ist. Mit wachsender Gleichspannung Ux bleibt also das Basispotential des Begrenzertransistors T3 stehen, und damit auch -das Potential an dessen Emitter und an der Basis des ersten Transistors T1. Der Strom durch den Begrenzertransistor T3 wird nach einem Verlauf vorn 43 im. Diagramm nach F i g. 3 begrenzt. Die Kollektor-Basis-Strecke des Begrenzertransistors fängt den Zuwachs der Gleichspannung Ux auf. Der Widerstand 18 verbindet den Emitter des Begrenzertransistors T3 mit dem Pluspol der Batteriespannungsquelle und leitet den Kollektorreststrom des ersten Transistors T1 ab. In gewisser Hinsicht läßt sich die Strombegrenzung des Begrenzertransistors T3 als ein Gewinn an Stromverstärkung des Differenzverstärkers deuten.
  • Um den zweiten Umschaltekontakt u2 des Relais U zu umgehen, sind an Stelle dieses Kontaktes zwei Dioden 21 und 22 in Reihe entgegengeschaltet mit ihren Anoden je einer an einem Kollektor des ersten bzw. zweiten Transistors T1 bzw. T2 angeschlossen und mit ihren Kathoden mit der Kathode der Zenerdiode Z verbunden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Steuerschaltung eines elektromechanischen PilotregelungssystemsfürNachrichtenübertragungssysteme, die durch Vergleich einer aus der Pilotspannung abgeleiteten Eingangsgleichspannung mit einer Normalgleichspannung eine Differenzgleichspannung bildet, in Abhängigkeit von der Richtung der Pegelabweichung ein Relais erregt und nach Überwindung einer Sperrspannung einen nachfolgenden Taktgeber mit einem Umschaltekontakt des Relais zur Fortschaltung eines Schrittschaltwerkes in der erforderlichen Regelungsrichtung einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (U) im Kollektorkreis eines der beiden einen Differenzverstärker bildenden Transistoren (T1, T2) der Steuerschaltung (1) liegt, dessen erster Transistor (T1) durch die Eingangsgleichspannung (Ux) und dessen zweiter Transistor (T2) durch die Normalgleichspannung (Ulv) angesteuert ist, und daß die verstärkte Differenzgleichspannung durch eine Umschalteeinrichtung (u2) vom Kollektor des jeweils stromführenden Transistors (T1 bzw. T2) des Differenzverstärkers abgegriffen und einer die Sperrspannung (Uz) erzeugenden Zenerdiode (Z) zugeführt ist, deren anderer Anschluß über einen Arbeitswiderstand (8), an dem die Steuerspannung (Us) abfällt, mit der Batteriespannung (UB) verbunden ist (F i g. 1).
  2. 2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsgleichspannung (U") und die Normalgleichspannung (UN) je an einer Basis der Transistoren (T1 bzw. T2) des Differenzverstärkers liegen, deren gemeinsamer Emitterwiderstand (4) mit dem gemeinsamen Nullpotential der Eingangsgleichspannung (Ux), der Normalgleichspannung (Uv) und der Batteriespannung (UB) verbunden ist (F i g. 1).
  3. 3. Steuerschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitter der beiden Transistoren des Differenzverstärkers über Einzelemitterwiderstände (5, 6) mit dem gemeinsamen Emitterwiderstand (4) verbunden sind (F i g. 1).
  4. 4. Steuerschaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Differenzverstärker ein Begrenzertransistor (T3) derart vorgeschaltet ist, daß eine aus der Pilotspannung abgeleitete Gleichspannung (Ux) dem Kollektor des Begrenzertransistors (T3) zugeführt ist, dessen Basis einerseits über eine Diode (20) mit einer der der Emitter-Basis-Strecke des Begrenzertransistors (T3) entgegengerichteten Durchlaßrichtung an die Normalspannung (UN) und andererseits über einen Vorwiderstand (19) an die Batteriespannung angeschlossen ist, und daß der Emitter des Begrenzertransistors (T3) mit der Basis des ersten Transistors (T1) des Differenzverstärkers verbunden ist (F i g. 4).
  5. 5. Steuerschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter des Begrenzertransistors (T3) über einen Ableitwiderstand (18) mit dem Nullpotential verbunden ist (F i g. 4).
  6. 6. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteeinrichtung aus einem zweiten Umschaltekontakt (u2) des Relais (U) besteht und daß die Kontaktzunge des zweiten Umschaltekontaktes (u2) mit der Zenerdiode (Z), dessen Arbeitskontakt mit dem Kollektor des ersten Transistors (T1) und dessen Ruhekontakt mit dem Kollektor des zweiten Transistors (T2) verbunden ist (F i g. 1).
  7. 7. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteeinrichtung aus zwei entgegengeschalteten Dioden (21, 22) besteht, deren Verbindungspunkt mit der Zenerdiode (Z) und deren andere Anschlüsse je mit einem Kollektor des ersten bzw. zweiten Transistors (T1 bzw. T2) verbunden sind (F i g. 4). B. Steuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Transistor (T1) und der zweite Transistor (T2) miteinander wärmegekoppelt sind (F i g. 1 und 4).
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191863B (de) * 1963-11-30 1965-04-29 Siemens Ag Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem fuer Vielkanal-Weitverkehrstraegerfrequenzsysteme

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191863B (de) * 1963-11-30 1965-04-29 Siemens Ag Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem fuer Vielkanal-Weitverkehrstraegerfrequenzsysteme

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