DE1191741B - Pneumatische Foerderleitung - Google Patents
Pneumatische FoerderleitungInfo
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- DE1191741B DE1191741B DEG33412A DEG0033412A DE1191741B DE 1191741 B DE1191741 B DE 1191741B DE G33412 A DEG33412 A DE G33412A DE G0033412 A DEG0033412 A DE G0033412A DE 1191741 B DE1191741 B DE 1191741B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
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- B65G53/52—Adaptations of pipes or tubes
- B65G53/525—Adaptations of pipes or tubes for conveyance in plug-form
-
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- B65G53/16—Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials
- B65G53/18—Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall
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Description
- Pneumatische Förderleitung Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderleitung zum pneumatischen Fördern von pulverförmigem, körnigem oder ähnlichem Gut. Die Leitung besteht aus einem Förderrohr und einem mit luftdurchlässigen Öffnungen versehenen Druckluftzuführungsrohr, das die Druckluft in das Förderrohr einspeist.
- Es ist schon eine derartige Förderleitung bekannt, bei der das Druckluftzuführungsrohr die Form eines porösen Schlauches oder eines Sintermetallrohres hat. Bei einer anderen Ausführungsform wird in einem Zwillingsrohr die Grenze zwischen einem die Druckluft zuführenden Kanal und einem das Gut fördernden Kanal durch eine Gewebedecke oder einen Sintermetallboden gebildet. Mit derartigen Förderleitungen kann nur bei einem Mindestgefälle von etwa 7°/o gefördert werden. Die Luft dient in diesem Falle hauptsächlich dazu, das Gut vom Boden des Förderrohres auf eine bestimmte Höhe anzuheben, von der es wieder auf den Boden zurückfällt, jedoch ein Stück in Förderrichtung gegenüber der Ausgangslage versetzt wird. Durch die in dem Förderrohr entlangströmende Luft wird die Bewegung des Gutes in Förderrichtung etwas unterstützt, jedoch nur zu einem geringen Anteil. Das Gut wird also stets in fluidisierter Form gefördert.
- Diese Form der Förderung hat den Nachteil, daß man nur abwärts fördern kann. Bei Iängeren Förderstrecken ergeben sich sehr beachtliche Höhendifferenzen, die durch zusätzliche Mittel, wie Elevatoren, überwunden werden müssen. Außerdem läßt sich nur leicht fluidisierbares Gut fördern. Es gibt jedoch einige Gutarten, die trotz guter Fluidisierbarkeit nicht zu fördern sind, z. B. Kristallzucker.
- Demgegenüber ist die Erfindung darin zu sehen daß die öffnungen des Druckluftzuführungsrohres elastisch selbstschließend ausgebildet sind, so daß das Gut in dem Förderrohr in Form einzelner aufeinanderfolgender Kolben bewegt wird.
- Die Wirkungsweise ist aus folgenden Gründen gegenüber der bekannten Förderleitung eine andere.
- Ist das Druckluftzuführungsrohr porös ausgebildet, so daß seine Öffnungen sich nicht schließen können, so kann Luft durch alle Öffnungen längs des Luftrohres austreten und das Gut an allen Stellen längs der Förderleitung fluidisieren. Schließen die Öffnungen dagegen nach der Erfindung elastisch von selbst, so tritt die Luft vorzugsweise an den Stellen aus, an denen kein Gut die Wandung des Luftrohres bedeckt.
- Darüber hinaus sorgen die elastisch selbstschließenden Luftöffnungen dafür, daß Druckluft auch noch nach einiger Leitungslänge zur Verfügung steht, während bei porösen Luftrohren oder Schläuchen die Gefahr besteht, daß die Druckluft im wesentlichen nur am Leitungsanfang in das Förderrohr eintritt.
- Bei allen bisher bekannten pneumatischen Fördereinrichtungen war Grundvoraussetzung, daß das Gut in fluidisierter Form in einem Luftstrom bewegt wird.
- Die Leitung durfte an keiner Stelle über ihren ganzen Querschnitt mit Gut angefüllt sein. Im Gegensatz hierzu wird durch die Erfindung gelehrt, das Förderrohr an einzelnen Stellen über seinen ganzen Querschnitt hin durch die erwähnten Kolben anzufüllen.
- Es wird also mit praktisch ständig verstopfter Leitung gefördert. Hieraus ergeben sich folgende Vorteile: Die Förderung kann bei gefüllter Leitung zu jedem beliebigen Zeitpunkt unterbrochen und wiederaufgenommen werden.
- Die Fördergeschwindigkeit kann demzufolge beliebig klein sein. Das Gut, die Leitung und ihre Krümmer werden also geschont.
- Die Geschwindigkeit ist regelbar. Die Förderung kann von der Entnahmestelle her unterbrochen werden. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, an der Entnahmestelle zu dosieren.
- Die Leitung kann nicht nur waagerecht, sondern auch aufwärts verlaufen und beliebig enge Krümmer, sogar rechte Winkel enthalten. Die Leitung kann in ihrem Verlauf sogenannte Säcke bilden.
- An der Leitung können Abzweige in beliebiger Zahl, auch ohne Verwendung der bisher erforderiichen Rohrweichen, angeordnet werden.
- Es kann außer körnigem und pulverförmigem auch klebriger, hygroskopisches, angenähert pastenförmiges und elektrostatisch aufgeladenes Gut gefördert werden.
- Die Erfindung bringt eine erhebliche Energieersparnis mit sich.
- Es ist zwar bekannt, an einem Ringrohr, das am Boden eines Behälters aufliegt, einen Überzug mit elastisch selbstschließenden Durchtrittsöffnungen zu verwenden. Diese Anordnung hat aber nur den Zweck, das Gut am Behälterboden zu fluidisieren. Es wird anschließend in bisher bekannter Weise durch ein Rohr gefördert. Durch diese Anordnung wird aber nicht nahegelegt, die Luftöffnungen in der Wandung des Druckluftzuführungsrohres elastisch selbstschließend auszubilden, damit das Gut in Form einzelner aufeinanderfolgender Kolben gefördert werden kann.
- Das Druckluftzuführungsrohr kann innerhalb des Mantelrohres befestigt sein. Eine besonders günstige Förderleitung erzielt man aber, wenn man das Druckluftzuführungsrohr in Gestalt eines Luftschlauches mit elastischer Wandung und damit elastisch selbstschließenden Offnungen in das Förderrohr unbefestigt einlegt.
- Besonders gute Förderergebnisse erzielt man, wenn man die luftdurchlässigen Öffnungen unregelmäßig anordnet, und zwar sowohl in Längsrichtung als auch in Umfangsrichtung des Druckluftzuführungsrohres.
- Je nach dem Durchmesser des Druckluftzuführungsrohres werden zweckmäßigerweise auch der Durchmesser der Offnungen sowie deren Anzahl je Längeneinheit geändert. Beide sollten sich mit zunehmendem Durchmesser erhöhen.
- Obwohl die Luftgeschwindigkeit normalerweise weit unter der Schwebegeschwindigkeit des Gutes liegt, kann sie auf Wunsch auch überschritten werden, falls man zugunsten einer hohen Fördergeschwindig keit die Nachteile des hohen Verschleißes, Abriebes und Energiebedarfs in Kauf nehmen will.
- Vorzugsweise - insbesondere bei größeren Leitungslängen - kann das Druckluftzuführungsrohr in Förderrichtung absatzweise verjüngt ausgebildet sein, denn die Luftströmung innerhalb des Druckluftzuführungsrohres ist an dessen Anfang wesentlich stärker als an dessen Ende.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. In das luftundurchlässige Förderrohr 1 ist als Druckluftzuführungsrohr ein elastischer Schlauch 2 eingelegt.
- In diesem sind die luftdurchlässigen Öffnungen 3 vorgesehen, die infolge der elastischen Schlauchwandung selbstschließend sind. Die Öffnungen erweitern sich nur dann, wenn der Luftdruck innerhalb des Schlauches 2 größer ist als in dem Förderraum, also dem Raum zwischen der Außenwandung des Schlauches 2 und der Innenwandung des Förderrohres 1. Bei umgekehrten Druckverhältnissen oder beim Druckunterschied Null schließen sie sich selbsttätig. Sie können also nicht verstopfen.
- Das Gut wird in Form einzelner aufeinanderfolgender Klumpen oder Kolben gefördert, die eine fluktuierende Bewegung ausführen, d. h. mit sich periodisch ändernder Geschwindigkeit wandern.
- Wird eine gefüllte Förderleitung angefahren, so tritt über die ganze Leitungslänge durch die Öffnungen 3 nur so lange Luft aus dem Schlauch 2 aus, bis der Druck im Förderraum der gleiche ist wie im Schlauch 2. Es beginnen sich daher zunächst nur die Kolben am Ende der Leitung zu bewegen. Anschließend werden weitere nach dem Anfang der Leitung hin gelegene Kolben in Bewegung gebracht und abbefördert, so daß schließlich das ganze in der Leitung befindliche Gut in Bewegung gebracht wird.
- Beim Bau einer Förderleitung werden zunächst größere Strecken Förderrohre aneinandergefügt.
- Nachträglich wird der Luftschlauch in diese eingezogen. Abzweige lassen sich in einfacher Weise, z. B. rechtwinklig, ansetzen.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Förderleitung zum pneumatischen Fördern von pulverförmigem, körnigem oder ähnlichem Gut, bestehend aus einem Förderrohr und einem mit luftdurchlässigen Öffnungen versehenen Druckluftzuführungsrohr, das die Druckluft in das Förderrohr einspeist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die Öffnungen (3) elastisch selbstschließend ausgebildet sind, so daß das Gut in dem Förderrohr (1) in Form einzelner aufeinanderfolgender Kolben bewegt wird.
- 2. Förderleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die luftdurchlässigen Öffnungen (3) in axialer Richtung in ungleichmäßigen Abständen angeordnet sind.
- 3. Förderleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftzuführungsrohr (2) im Förderrohr (1) angeordnet ist und daß die luftdurchlässigen Öffnungen (3) um den Umfang des Druckluftzuführungsrohres unregelmäßig versetzt angeordnet sind.
- 4. Förderleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftzuführungsrohr (2) in Förderrichtung absatzweise verjüngt ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 322 849, 319 809; britische Patentschrift Nr. 276 648; USA.-Patentschrift Nr. 2255 438.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG33412A DE1191741B (de) | 1961-10-23 | 1961-10-23 | Pneumatische Foerderleitung |
| LU42565D LU42565A1 (de) | 1961-10-23 | 1962-10-20 | |
| GB4008862A GB1017218A (en) | 1961-10-23 | 1962-10-23 | Improvements in or relating to pneumatic conveyors for bulk material |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG33412A DE1191741B (de) | 1961-10-23 | 1961-10-23 | Pneumatische Foerderleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1191741B true DE1191741B (de) | 1965-04-22 |
Family
ID=7124692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG33412A Pending DE1191741B (de) | 1961-10-23 | 1961-10-23 | Pneumatische Foerderleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1191741B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2305030A1 (de) * | 1973-02-02 | 1974-08-15 | Waeschle Maschf Gmbh | Verfahren und einrichtung zum stoerungsfreien pneumatischen foerdern von schuettguetern |
| FR2546861A1 (fr) * | 1983-06-06 | 1984-12-07 | Peronne Jean | Perfectionnement aux canalisations pour le transport a distance d'objets par flux d'air |
| US4715748A (en) * | 1984-09-29 | 1987-12-29 | Avt Anlagen- Und Verfahrenstechnik Gmbh | Process and equipment for pneumatic and hydraulic transport of bulk materials through pipes |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB276648A (en) * | 1926-08-24 | 1928-11-05 | Ivan Emile Lanhoffer | Improved method of and apparatus for conveying powdered or granular material |
| US2255438A (en) * | 1939-06-03 | 1941-09-09 | Evelyn G Robinson | Material handling apparatus |
| CH319809A (de) * | 1953-07-10 | 1957-02-28 | Hermanns Wilhelm | Förderstrasse für staub- oder mehlförmiges Gut |
| CH322849A (de) * | 1953-08-05 | 1957-06-30 | Masch Und Bahnbedarf Aktienge | Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von staub- oder mehlförmigem Gut |
-
1961
- 1961-10-23 DE DEG33412A patent/DE1191741B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB276648A (en) * | 1926-08-24 | 1928-11-05 | Ivan Emile Lanhoffer | Improved method of and apparatus for conveying powdered or granular material |
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