[go: up one dir, main page]

DE1191699B - Ausgleichsfederanordnung, insbesondere fuer Kofferraumdeckel - Google Patents

Ausgleichsfederanordnung, insbesondere fuer Kofferraumdeckel

Info

Publication number
DE1191699B
DE1191699B DEF33937A DEF0033937A DE1191699B DE 1191699 B DE1191699 B DE 1191699B DE F33937 A DEF33937 A DE F33937A DE F0033937 A DEF0033937 A DE F0033937A DE 1191699 B DE1191699 B DE 1191699B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cranked
torsion
hinge
torsion bars
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF33937A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert J Hammond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ford Werke GmbH
Original Assignee
Ford Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford Werke GmbH filed Critical Ford Werke GmbH
Publication of DE1191699B publication Critical patent/DE1191699B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/12Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs
    • E05F1/123Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs with a torsion bar
    • E05F1/1238Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs with a torsion bar specially adapted for vehicles

Landscapes

  • Superstructure Of Vehicle (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Ausgleichsfederanordnung, insbesondere für Kofferraumdeckel Die Erfindung betrifft eine Ausgleichsfederanordnung zum Gewichtsausgleich von um horizontale Schamierachsen schwenkbaren Kraftfahrzeugteilen, insbesondere Kofferraumdeckeln, sowie ein Verfahren zum Vormontieren und Vorspannen der Ausgleichsfederanordnung vor ihrem Einbau in die Kraftfahrzeugkarosserie.
  • Es sind Ausgleichsfederanordnungen bekannt, bei denen mit Hilfe verformter Torsionsstäbe die öffnungsbewegung eines Kofferraumdeckels unterstützt wird. Dabei erstrecken sich Drehstabfedern nahe und parallel zur Scharnierachse zwischen im Abstand voneinander angeordneten Scharnieren. Bei den bekannten Vorrichtungen steht jeweils eine Ende eines Torsionsstabes mit einem schwenkbaren Karosserie-oder Scharnierteil in Verbindung, während das andere Ende an einem festen Karosserie- oder Scharnierteil befestigt ist.
  • Während bei den bekannten Konstruktionen sich eine relativ schwierige Montage dadurch ergibt, daß die Drehstabfedem im bereits eingebauten Zustand mit geeigneten Scharnierteilen verbunden werden müssen, wobei sie gleichzeitig unter Vorspannung gesetzt werden, schafft die Erfindung eine Ausgleichsfederanordnung, bei der die Drehstabfedern bereits vor ihrem Einbau und dem Anschluß an die Scharnierteile vorgespannt werden können.
  • Dies wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß der eine Drehstab mit seinen beiden abgekröpften Enden an feste Karosserie- oder Scharnierteile und der andere Drehstab ebenfalls mit zwei abgekröpften Enden an schwenkbare Karosserie- oder Scharnierteile angeschlossen ist, wobei sich die abgekröpften Enden beider Drehstäbe kreuzen, daß ferner die in der Hauptfederachse liegenden Ab- schnitte beider Drehstäbe durch Halteglieder in Berührung oder geringem Abstand voneinander gehalten werden und daß sich beide Drehstäbe durch gekröpfte Mittelabschnitte aneinander gegen Verdrehung abstützen.
  • Vorteilhafterweise werden die gekröpften Mittelabschnitte beider Drehstäbe durch ein feststellbares Justierelement in festem Abstand voneinander gehalten. Das Justierelement kann durch einen dieses durchsetzenden Gewindebolzen senkrecht zur Hauptfederachse verstellbar sein. Weiterhin können das Widerlager für den Bolzen einstückig mit den den gekröpften Mittelabschnitten benachbarten Haltegliedern ausgeführt und weitere Halteglieder nahe den gekröpften Enden vorgesehen sein.
  • Die Vormontage und das Vorspannen der Ausgleichsfederanordnung vor dem Einbau der Ausgleichsfederanordnung in die Kraftfahrzeugkarrosserie kann erfindungsgemäß dadurch vorgenommen werden, daß die beiden Drehstäbe zunächst durch Aufbringen der Halteglieder vereinigt werden. Anschließend werden die gekröpften Enden mit Hilfe von Montageklammem in einer Stellung festgelegt, welche ihrer Stellung bei völlig oder fast völlig geöffnetem Karosserieteil entspricht, wobei die im wesentlichen S-förmig ausgebildete Montageklammer mit ihrem einen abgebogenen Schenkel die Kröpfung des einen und mit ihrem anderen abgebogenen Schenkel die Kröpfung des anderen Drehstabes übergreift und sich mit ihren geraden Abschnitten gegen die in der Hauptfederachse liegenden Abschnitte der beiden Drehstäbe abstützt. Schließlich wird durch Einziehen eines Justierelementes und Drehung eines Gewindebolzens die erforderliche Vorspannung eingestellt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Federanordnung kann eine Nachjustierung auf einfache Weise und ohne Spezialwerkzeuge erfolgen. Diese Nachjustierung bereitet insbesondere dann keine Schwierigkeiten, wenn eine Neueinstellung der Vorspannung nach Ofentrocknung der lackierten Karosserie bei vorher montierten Drehstabfedem und ohne Ausbau dieser erfolgen soll.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt die Ausgleichsfederanordnung mit den zugehörigen Scharnierteilen bei geschlossenem Kofferraumdeckel, geschnitten nach Linie 1-1 von F i g. 3; F i g. 2 zeigt das gleiche bei geöffnetem Kofferraumdeckel; F i g. 3 ist eine Draufsicht auf die gesamte Anordnung; F i g. 4 zeigt im Schnitt eine Einzelheit entsprechend der Linie 4-4 von F i g. 2; F i g. 5 ist eine vergrößerte Schrägansicht der lustierelemente; F i g. 6 zeigt die Drehstabfedern im vormontierten Zustand; F i g. 7 zeigt das gleiche in einer Seitenansicht und F i g. 8 in einer Draufsicht gemäß den Pfeilen 8-8 von F i g. 7.
  • . Die gesamte mit 11 bezeichnete Ausgleichsfederanordnung umfaßt an zwei entgegengesetzten Seiten angeordnete Scharniere 12 und 13 und als Ausgleichselement zwei Drehstabfedern 14 und 15. Jedes der Scharniere 12 und 13 enthält eine feste Scharnierplatte 16 zur Anbringung an einer Seitenwand des Kofferraumes. Jede Schamierplatte 16 hat an ihrem oberen Ende einen eingedrückten Teil 17 (F i g. 3). Ein bewegliches Schamierglied 18, beispielsweise in Schwanenhalsform, ist mit der Scharnierplatte 16 an der eingeprägten Stelle 17 mittels eines Zapfens 19 drehbar verbunden. Das Scharnierglied 18 ist zur Erzielung einer genügenden Steifigkeit mit U-förmigem Querschnitt ausgeführt. Durch eine Befestigung an dem eingeprägten Teil 17 der Scharnierplatte weist das Schamierglied 18 einen bestimmten Abstand von der Schamierplatte auf und kann in einer zu dieser parallelen Ebene bewegt werden. Es besteht aus einem Schwanenhalsabschnitt 21 und einem im wesentlichen geraden Teil 22. Der gerade Abschnitt 22 des Scharniergliedes wird durch Verschrauben, Verschweißen oder sonstwie mit einem Verstärkungsblech des Kofferraumdeckels (nicht dargestellt) in üblicher Weise verbunden.
  • In ihrem mit Bezug auf F i g. 1 linken unteren Teil 23 weist die Scharnierplatte 1L6 des Scharniers 13 eine Bohrung 24, auf, welche ein Ende 25 der Drehstabfeder 14 aufnimmt, Ebenso weist das bewegliche Scharnierglied 18 eine Bohrung 26 zur Aufnahme eines Endes 27 der Drehstabfeder 15 auf. Wie insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich ist, liegt die Bohrung 26 um einen geringen Betrag unterhalb der Scharnierachse für das Schamierglied 18. Ein Verstärkungsblech28 ist vorzugsweise durch Schweißung mit dem U-Prof11 des oberen Teiles 29 des Scharniergliedes 18 verbunden, wobei dieses Verstärkungsblech eine Bohrung 31 aufweist, die mit der Bohrung 26 des Scharniergliedes fluchtet und durch die das Ende 27 der Drehstabfeder 15 hindurchragt (F i g. 4). Das andere Scharnier 12 ist in gleicher Weise ausgebildet und mit den Enden der Drehstabfedern 14 und 15 verbunden. Die Drehstabfedem weisen Kreisquerschnitte auf und sind jeweils an beiden Enden mit Kröpfungen 32 bzw. 33 versehen. Jede Kröpfung 32 und 33 enthält einen kurzen Abschnitt, dessen Achse senkrecht zur Hauptfederachse verläuft. Die Kröpfungen 32 der Drehstabfeder 14 enden in einem kurzen Stück 25 mit zur Hauptfederachse paralleler Achse. Entsprechend laufen die Kröpfungen 33 in Endteile 27 aus. Der Stab 14 unterscheidet sich vom Stab 15 durch seine etwas größere Gesamtlänge und eine etwas größere Länge der Kröpfungen 32 im Vergleich zu den Kröpfungen 33. Etwa in ihrer Mitte besitzen beide Stäbe 14 und 15 eine U-förmige Kröpfung 34 bzw. 35. Im montierten Zustand liegen diese beiden Kröpfungen 34 und 35 einander unter einem bestimmten Winkel gegenüber (F i g. 7). Die entsprechenden Kröpfungen 32 und 33 der Stäbe 14 und 15 weisen über Kreuz in entgegengesetzte Richtungen.
  • Vor ihrem Einbau in die Kraftfahrzeugkarosserie werden die Drehstäbe 14 und 15 vormontiert. Dabei, werden die Drehstäbe durch drei Klammern in ihrer gegenseitigen Lage gehalten. Die Stäbe werden nebeneinandergelegt mit nach oben weisenden Mittelkröpfungen und sich überkreuzenden Endkröpfungen und alsdann durch je eine kurze Klammer 36 in der Nähe der Endkröpfungen umfaßt und zusammen- gehalten. In der Mitte wird ein anders ausgeführtes Klammerelement 37 benutzt. Dieses Element 37 hat an beiden Enden klammerförinige Endteile 38 zur Aufnahme der beiden nebeneinanderliegenden Drehstäbe. Im Mittelabschnitt 39 weist das Element 37 eine seine Wandungen durchsetzende Bohrung 41 auf. Die Bohrung 41 dient zur Aufnahme eines Bolzens 42, der sich zwischen die beiden Mittelkröpfungen der Drehstäbe erstreckt. Auf das obere Ende des Bolzens 42 ist ein zylindrisches Justierglied 43 aufgeschraubt.
  • Es ist damit möglich, die Drehstabfedern vor ihrem Einbau vorzumontieren und vorzuspannen. Das letztere geschieht mit Hilfe von Montageklammein 44, durch die die Drehstabfedem in ihrer vormontierten Stellung festgehalten werden. Die Montageklammern 44 stellen im wesentlichen S-förmig gebogene Streifen aus Bandmaterial dar. Es ist zu beachten, daß das gebogene Ende 45 jeder Montageklammer 44 die Kröpfung 32 der Drehstabfeder 14 übergreift. Der Mittelteil 46 der Montageklammer 44 befindet sich in der Nähe der rechtwinkligen Abkröpfung zwischen dem gekröpften Abschnitt 32 und dem Hauptabschnitt des Drehstabes 14. Jede Klammer 44 weist ein weiteres gebogenes Ende 47 auf, welches die Kröpfung 33 des zweiten Drehstabes 15 übergreift. Der gebogene Abschnitt 47 endet in einem gestreckten Schenkel 48, der sich gegen die beiden nebeneinanderliegenden Drehstäbe von unten anlegt. In dieser Art wird jeweils eine Montageklammer 44 an jedem Ende der vormontierten Drehstabfedem angebracht. Es ist offensichtlich, daß beim Auseinanderspreizen der Mittelkröpfungen 34 und 35 der Drehstäbe 14 und 15 durch das Justierglied 43 die Endkröpfung 32 des Stabes 14 bestrebt ist, mit Bezug auf F i g. 7 eine Uhrzeigerdrehung um die Hauptfederachse auszuführen. Umgekehrt ist die Kröpfung 33 des Drehstabes 15 bestrebt, sich um ihre Hauptfederachse im Gegenuhrzeigersinn zu bewegen. Nach Ausschaltung etwa bestehenden Spiels wird jede derartige Bewegung durch die Montageklammern 44 verhindert, und auf dieseWeise werden die Drehstäbe in vorgespanntem Zustand erhalten. Die Drehstäbe werden zweckmäßigerweise vor ihrem Einbau in die Kraftfahrzeugkarosserie so weit vorgespannt, daß sie den Kofferraumdeckel in seiner geöffneten Stellung halten können.
  • Nach der Vormontage gelangen die Drehstäbe 14 und 15 zum Einbau, wobei der Kofferraurndeckel an der entsprechenden Karosserie bereits mittels der Scharniere 12 und 13 angebracht ist. Der Kofferraumdeckel wird nunmehr in seiner Offenstellung gehalten und die Enden 25 und 27 der Drehstäbe durch die Bohrungen 24 und 26 der Scharnierplatte 16 und des Schamiergliedes 12 und 13 gesteckt. Dabei kann eine Biegung der vormontierten Stäbe notwendig sein, um den Abstand zwischen den Stabenden zu verkürzen und das Einsetzen der Enden in die Scharniere möglich zu machen. Bei der großen Länge der Drehstabfedern ist dies ohne weiteres möglich. Nach vollendetem Einbau werden die Montageklammern 44 entfernt, indem einfach der Kofferraumdeckel ein wenig nach abwärts bewegt wird. Sobald dabei die Krafteinwirkung auf die Montageklammern 44 aufhört, können sie mühelos entfernt werden.
  • Die Wirkungsweise der Ausgleichsfederanordnung geht am besten aus den F i g. 1 und 2 hervor. F i g. 2 zeigt den Zustand der Anordnung, wenn die beweglichen Scharnierglieder 18 und damit der Kofferraumdeckel sich in der oberen (geöffneten) Stellung befinden. Sobald die Scharnierglieder 18 im Uhrzeigersinn um ihre Schamierachse 19 bewegt werden, werden die Enden 27 des Drehstabes 15 den Enden 25 des Stabes 14 genähert. Beim Fehlen der Mittelkröpfungen 34 und 35 würde jeder Drehstab um seine Längsachse rotieren und ein Ausgleichseffekt nicht eintreten. Tatsächlich haben aber die Mittelkröpfungen ebenfalls das Bestreben, sich zu nähern, sobald die Endkröpfungen 33 und 32 aufeinander zu bewegt werden. Eine Relativbewegung der Mittelkröpfungen 34 und 35 wird jedoch durch das Justierglied 43 zwischen ihnen verhindert. Dadurch werden die Stäbe 14 und 15 gezwungen, sich um ihre Längsachse zu verwinden. Bei dieserVerwindung speichern sie Energie, wobei sie der Verwindung Widerstand leisten. Wird nunmehr die Deckelverriegelung gelöst, so bewegen sich die Kröpfungen 32 und 33 auseinander bei gleichzeitigem Nachlassen der Verwindung der Stäbe 14 und 15, wodurch die beweglichen Scharnierglieder und der Kofferraumdeckel im Gegenuhrzeigersinn nach oben bewegt werden. Die Aufwärtsbewegung des Schamiergliedes ist mittels eines Anschlages 49 an jeder der Scharnierplatten 16 begrenzt, wobei der Anschlag als Prägung ausgebildet ist, die von dem Ende der Drehstabkröpfung 27, welches das Schamierglied 29 und das Verstärkungsblech 28 durchsetzt, erfaßt wird (insbesondere F i g. 4).
  • Der Drehstab 15 wirkt also mit den beweglichen Scharniergliedern 18 der Scharniere 12 und 13 zusammen, während der andere Drehstab 14 mit der festen Scharnierplatte 16 jedes Scharniers 12 und 13 zusammenwirkt. Die Ausgleichswirkung beruht darauf, daß die Drehstäbe 14 und 15 derart verdreht N#erden, daß ihre Mittelkröpfungen 34 und 35 gegeneinander bzw. gegen das Justierelement 43 zur Anlage kommen. Da das Element 43 unnachgiebig ist, werden die Drehstäbe 14 und 15 unter Spannung versetzt.
  • Es ist offensichtlich, daß auch nach dem Einbau der Federn in die Karosserie die genaue Einstellung der gewünschten Ausgleichswirkung äußerst einfach ist. Es ist lediglich notwendig, den Bolzen 42 zu verdrehen, wodurch das Justierelement 43 ohne weiteres nach oben und unten bewegt werden kann, bis die gewünschte Vorspannung der Drehstabfedern erreicht ist. Erfolgt der Einbau vor dem Lackieren der Karosserie und wird die zunächst eingestellte Vorspannung durch die Hitze bei der Ofentrocknung des Lackes beeinflußt, so ist auf die gleiche einfache Weise eine Nacheinstellung der Vorspannung der Federn möglich.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Ausgleichsfederanordnung zum Gewichtsausgleich von um horizontale Scharnierachsen schwenkbaren Kraftfahrzeugkarosserieteilen, insbesondere Kofferraumdeckeln, mit nahe und parallel zur Scharnierachse sich zwischen den im Abstand voneinander angeordneten Scharnieren erstreckenden Drehstabfedern, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der eine Drehstab (14) mit seinen beiden abgekröpften Enden (25) an feste Karosserie- oder Scharnierteile (16) und der andere Drehstab (15) ebenfalls mit zwei abgekröpften Enden (27) an schwenkbare Karosserie-oder Scharnierteile (18) angeschlossen ist, wobei sich die abgekröpften Enden beider Drehstäbe kreuzen, daß ferner die in der Hauptfederachse liegenden Abschnitte beider Drehstäbe durch Halteglieder (36, 38) in Berührung oder geringem Abstand voneinander gehalten werden und daß sich beide Drehstäbe durch gekröpfte Mittelabschnitte (34, 35) aneinander gegen Verdrehung abstützen.
  2. 2. Ausgleichsfederanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gekröpften Mittelabschnitte (34, 35) beider Drehstäbe durch ein verstellbares Justierelement (43) in festem Abstand voneinander gehalten werden. 3. Ausgleichsfederanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Justierelement (43) durch einen dieses durchsetzenden Gewindebolzen (42#) senkrecht zur Hauptfederachse verstellbar ist und das Widerlager (39) für den Bolzen einstückig mit den den gekröpften Mittelabschnitten (34, 35) benachbarten Haltegliedern (38) ausgeführt ist, während die weiteren Halteglieder (36) nahe den gekröpften Enden (32, 33) vorgesehen sind. 4. Verfahren zum Vormontieren und Vorspannen der Ausgleichsfederanordnung gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 vor ihrem Einbau in die Kraftfahrzeugkarosserie, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drehstäbe (14, 15) zunächst durch Aufbringen der Halteglieder (36, 38) vereinigt werden, anschließend die gekröpften Enden (32, 33) mit Hilfe von Montageklammern (44) in einer Stellung festgelegt werden, welche ihrer Stellung bei völlig oder fast völlig geöffnetem Karosserieteil entspricht, wobei die im wesentlichen S-förmig ausgebildete Montageklammer mit ihrem einen abgebogenen Schenkel (45) die Kröpfung (32) des einen und mit ihrem anderen abgebogenen Schenkel (47) die Kröpfung (33) des anderen Drehstabes übergreift und sich mit ihren geraden Abschnitten (46, 48) gegen die in der Hauptfederachse liegenden Abschnitte der beiden Drehstäbe (14, 15) abstützt, und daß schließlich durch Einziehen des Justierelementes (43) und Drehung des Gewindebolzens (42) die erforderliche Vorspannung eingestellt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1734 093; deutsche Patentschrift Nr. 1003 059; USA.-Patentschrift Nr. 2 871505.
DEF33937A 1960-05-19 1961-05-17 Ausgleichsfederanordnung, insbesondere fuer Kofferraumdeckel Pending DE1191699B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1191699XA 1960-05-19 1960-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1191699B true DE1191699B (de) 1965-04-22

Family

ID=22382911

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF33937A Pending DE1191699B (de) 1960-05-19 1961-05-17 Ausgleichsfederanordnung, insbesondere fuer Kofferraumdeckel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1191699B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1919446A1 (de) * 1969-04-17 1970-10-22 Fritz Bauer Federanordnung zum Gewichtsausgleich von schwenkbaren,um waagerechte Scharnierachsen verdrehbaren Klappdeckeln
DE3038054A1 (de) * 1979-10-09 1982-02-25 Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa Anlenkeinrichtung fuer einen kofferraumdeckel eines fahrzeugs
DE102011051303A1 (de) * 2011-06-24 2012-12-27 Friedbert Blersch Pendelklappendurchgriff für eine Tür

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1734093U (de) * 1954-11-17 1956-11-15 Gen Motors Corp Kofferraumverdeck fuer kraftfahrzeuge.
DE1003059B (de) 1953-04-23 1957-02-21 Gen Motors Corp Scharnier fuer Kofferraumdeckel von Kraftfahrzeugen
US2871505A (en) * 1954-03-31 1959-02-03 Chrysler Corp Torsion bar hinge assembly

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003059B (de) 1953-04-23 1957-02-21 Gen Motors Corp Scharnier fuer Kofferraumdeckel von Kraftfahrzeugen
US2871505A (en) * 1954-03-31 1959-02-03 Chrysler Corp Torsion bar hinge assembly
DE1734093U (de) * 1954-11-17 1956-11-15 Gen Motors Corp Kofferraumverdeck fuer kraftfahrzeuge.

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1919446A1 (de) * 1969-04-17 1970-10-22 Fritz Bauer Federanordnung zum Gewichtsausgleich von schwenkbaren,um waagerechte Scharnierachsen verdrehbaren Klappdeckeln
DE3038054A1 (de) * 1979-10-09 1982-02-25 Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa Anlenkeinrichtung fuer einen kofferraumdeckel eines fahrzeugs
US4419789A (en) 1979-10-09 1983-12-13 Nissan Motor Co., Ltd. Torsion hinge
DE102011051303A1 (de) * 2011-06-24 2012-12-27 Friedbert Blersch Pendelklappendurchgriff für eine Tür
DE102011051303B4 (de) * 2011-06-24 2013-05-23 Friedbert Blersch Pendelklappendurchgriff für eine Tür

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2527576B1 (de) Scharnier insbesondere für eine Verschiebevorrichtung
DE102019113334B4 (de) Beschlaganordnung
DE102019113337B4 (de) Möbelbeschlag
DE2635237A1 (de) Moebelscharnier
DE1900078A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE2049743B2 (de) Tuerverschluss
DE2635907C3 (de) Langwegverschluß für pendel- und klappbare Bordwände für Kipper-Kraftfahrzeuge und deren Anhänger
WO2018204956A1 (de) Möbelantrieb
DE3022341A1 (de) Angel fuer zwei zueinander schwenkbare teile
DE102008024154A1 (de) Fangbügel eines Fahrzeugschlosses und Verschlussanordnung
DE2411414A1 (de) Verriegelungsvorrichtung fuer gleitschienen
DE1191699B (de) Ausgleichsfederanordnung, insbesondere fuer Kofferraumdeckel
DE2806491C2 (de) Verriegelungsanordnung für den Verschluß einer Fahrzeugtür
DE2850470C2 (de) Zu öffnende Klappe, insbesondere Tankklappe
DE1605887C3 (de) Gelenkanordnung für Fahrzeughauben
DE2852266A1 (de) Kopfstuetze fuer kraftfahrzeugsitze
EP1400648A2 (de) System zum Öffnen und Schliessen von Klappen insbesondere Heckklappen von Kraftfahrezeugen
DE8800293U1 (de) Korpus, insbesondere Möbelstück, mit einem Beschlag für eine Tür
DE2423436A1 (de) Scharnier
DE3047535A1 (de) Justierbeschlag, insbesondere fuer tueren
DE2131852C3 (de) Klappenscharnier
DE2443036A1 (de) Ausstellvorrichtung
DE2029843C3 (de) Möbelscharnier
DE2608142C2 (de)
DE4224583A1 (de) Heckgepäckträger