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DE1191475B - Anordnung zur Fuehrung des Kuehlmediums in den Polluecken von Schenkelpollaeufern elektrischer Maschinen - Google Patents

Anordnung zur Fuehrung des Kuehlmediums in den Polluecken von Schenkelpollaeufern elektrischer Maschinen

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Publication number
DE1191475B
DE1191475B DEL39697A DEL0039697A DE1191475B DE 1191475 B DE1191475 B DE 1191475B DE L39697 A DEL39697 A DE L39697A DE L0039697 A DEL0039697 A DE L0039697A DE 1191475 B DE1191475 B DE 1191475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coolant
arrangement according
cooling channel
rotor
pole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39697A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Slavko Juric
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL39697A priority Critical patent/DE1191475B/de
Priority to CH818862A priority patent/CH396191A/de
Priority to CH907563A priority patent/CH429909A/de
Publication of DE1191475B publication Critical patent/DE1191475B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/24Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors with channels or ducts for cooling medium between the conductors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Anordnung zur Führung des Kühlmedlums in den Pollücken von Schenkelpolläufern elektrischer Maschinen Die Kühlung der Erregerwicklungen von Schenkelpolläufern elektrischer Maschinen bereitet besonders dann erhebliche Schwierigkeiten, wenn es sich um relativ lange Läufer handelt. Der stimseitig axial in die Pollücken eintretende Kühlmittelstrom wird durch die Rotation des Läufers schon vorzeitig vor Erreichen der Läufermitte in radiale Richtung umgelenkt und kann somit nicht mehr in genügender Weise die Wärme von der Läufermitte abführen. Sind die Erregerwicklungen in den Pollücken gegen die Fliehkraft durch Wicklungsstützen gesichert, so ist die Wärineabfuhr in der Läufermitte praktisch unmöglich geworden, da die Wicklungsstützen den axialen Kühlmitteldurchtritt unterbinden. Die radial innenliegenden Teile der Erregerwicklungen werden außerdem bei Rotation ebenfalls weniger als die radial außenliegenden gekühlt. Insgesamt tritt also eine ungleichmäßige Erwärmung im Läufer auf, wodurch die Leistung der Maschine zwangläufig sinkt.
  • Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten sind eine Reihe von Vorschlägen gemacht worden, die aber insgesamt gesehen das Problem nur ungenügend lösen. Bei einer bekannten Anordnung werden z. B. Segmente mit Schlitzen zum Kühlmitteldurchtritt vorgeschlagen, die die Pollücken radial nach außen abdecken. Der hierbei axial eintretende Kühlmittelstrom kann jedoch nur bis zu den jeweiligen Wicklungsstützen durchtreten und muß dann durch die in den Segmenten vorhandenen Schlitze in radialer Richtung aus den Pollücken heraustreten. Auch werden bei dieser Anordnung selbst dann, wenn die Wicklungsstützen fehlen, die radial innenliegenden Teile der Erregerwicklungen, besonders zur axialen Läufermitte hin, wegen der auf das Kühlmittel wirkenden Zentrifugalkraft erheblich geringer gekühlt als die radial außenliegenden. Außerdem wird das Kühlmittel die in Drehrichtung vorwärts liegende Wicklung durch die Umfangskraft nicht mehr genügend bestreichen und somit diese zumindest weniger als die rückwärts liegende Wicklung kühlen.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung werden V-förmige Bleche mit ihren Außenkanten an die Erregerwicklungen angelehnt und der offene Teil der V-Form ganz oder teilweise durch ein Abdeckblech mit Schlitzen versteift. Die so ausgeführte Anordnung bewirkt, daß einerseits die Erregerwicklungen gegen Zentrifugalkräfte nach Art der vorher erwähnten Wicklungsstützen gesichert sind, andererseits, daß das axial in die Pollücken eintretende Kühlmittel ungehindert bis zur Läufermitte hindurchtreten kann. Da aber aus Fertigungsgründen die V-förmigen Bleche niemals satt und auch nur indirekt über Isoliermaterial an den Erregerwicklungen anliegen können, insoweit also der Wärmeübergang relativ gering wird, ist die Kühlwirkung ebenfalls noch unbefriedigend. Außerdem besteht die Gefahr, daß das Kühlmittel schon vor Erreichen der Polmitte durch die Zentrifugalwirkung herausgeschleudert, die Wärmeabfuhr dort also ungenügend wird.
  • In einer der eben beschriebenen ähnlichen Anordnung sind die V-förmigen Bleche mit ihren Außenkanten nicht an die Erregerwicklungen angelehnt. Sie werden als Luftführungselemente mit Abstand zu den Erregerwicklungen angeordnet, um so einen Kanal zwischen sich und den Erregerwicklungen zu bilden. Dabei wird dieser Kanal so ausgebildet, daß er sich radial nach außen verengt. Der Nachteil dieser Anordnung ist darin zu sehen, daß das stirnseitig eintretende Kühlmedium bereits in erheblichem Umfang vor Erreichen der Läufermitte wieder radial heraustritt, da es über die gesamte axiale Länge des Kühlkanals zwei durchgehende öffnungen vorfindet. Im übrigen haben bei dieser bekannten Anordnung Laborversuche bewiesen, daß die Verengung nach außen einen weiteren Nachteil hat, der sich insbesondere auf verrippte Erregerwicklungen bezieht: Der Strömungswiderstand wirkt, vorwiegend durch die Verrippung, als Labyrinth.
  • Bei einer weiteren bekannten Anordnung werden Zwischenstücke zur Wicklungsabstützung beschrieben, die aber keinerlei axiale Kühlmittelführung bewirken. Es ist lediglich über die axiale Länge verteilt eine gewisse Anzahl von derartigen Abstützungen vorgesehen, wobei in ihnen zur radialen Kühlmittelführung Ventilationslöcher angeordnet sein können. Daraus folgt, daß zwischen den einzelnen Abstützungen auch das Kühlmittel in praktisch beliebiger Menge und demnach am besten vor Erreichen der Läufermitte wieder radial heraustreten kann.
  • Bei einer weiteren bekannten Anordnung wird die Läuferwelle hohl ausgebildet und der axial gerichtete Kühlmittelstrom stirnseitig in den Hohlraum hineingeführt. Von diesem Hohlraum tritt der Kühlmittelstrom durch radiale Bohrungen in die Pollücken über und kann dann so direkt - an den Erregerwicklungen vorbeistreichend - die Wärme abführen. Jedoch bedeutet diese Ausbildung einen erheblichen Bauaufwand für die gesamte Maschine, da durch die Hohlwelle der Läufer ja mechanisch zunächst einmal erheblich geschwächt wird.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung sind die Polschenkel der Schenkelpole, soweit sie sich gegenüberstehen, parallel zueinander ausgerichtet, ebenso die daran befestigten Wicklungen. Zwischen den radial innenliegenden Teilen dieser Wicklungen und der Wellen ist ün Joch Platz gelassen zur Bildung eines axial durchgehenden ]Kühlkanals. Da in diesem Falle das Kühlmittel nur an dem radial innenliegenden, also der Welle zugewandten Bereich der Wicklungen vorbeistreichen kann, wird die Wärme nur in ungenügendem Maße abgeführt werden können. Man kann wohl zur Verbesserung der Wärmeabfuhr den axial durchgehenden Kühlkanal vergrößern; dadurch wird aber die Festigkeit der Welle und des Jochs zwangläufig vermindert und außerdem der Platz für den magnetischen Fluß erheblich eingeengt. Würde man bei dieser Anordnung die aneinanderliegenden Längsseiten der Wicklung, welche in radialer Richtung divergieren,.etwas auseinanderziehen, so würde wohl das Kühlmittel auch in dem Bereich der nunmehr so entstandenen Pollücken entlangstreichen können. Durch die Fliehkraft würde jedoch das Kühlmittel bereits vor Erreichen der, in axialer Richtung gesehen, Mitte des Polrades heraustreten und so am kritischsten Punkt der Wicklungen die Wärme überhaupt nicht abführen können.
  • Bei den meisten dieser bekannten Anordnungen ist es außerdem nicht möglich, die Oberfläche der Erregerwicklung zur besseren Wärmeabfuhr durch beispielsweise Verrippung zu vergrößern und an der so verrippten Oberfläche dann das Kühlmittel direkt vorbeizuführen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Führung des Kühlmittels bei Schenkelpolläufern so zu treffen, daß, auch bei langen Läufern, die elektrische Maschine symmetrisch gekühlt wird, wobei der konstruktive Aufwand hierfür in engen Grenzen gehalten werden soll. Insbesondere soll auch die mechanische Festigkeit des Läufers und die Halterung der an diesem angeordneten Erregerwicklungen durch einfache konstruktive Merkmale ausreichend sein.
  • . Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zur Führung des Kühlmediums an Schenkelpolläufern elektrischer Maschinen, bei denen die achsparallelen Längsseiten der Pole radial nach innen konvergieren, bei denen außerdem das in axialer Richtung in die Pollücken eintretende Kühlmedium anschließend unter Umlenkung seiner Strömungsrichtung radial nach außen in den Ständer übertritt, wobei die mit Abstand zueinander in den Pollücken angeordneten Erregerwicklungen gegen Fliehkraftbeanspruchung durch Wicklungsstützen gesichert sind und wobei in den Pollücken zwischen den beiden jeweils in ihnen angeordneten Teilen der Erregerwicklung und der Läuferwelle je ein aidal durchgehender Kühlkanal angeordnet ist, welcher mit einem zur Läufermitte hin stetig geringer werdenden Querschnitt ausgebildet ist. Erfindungsgemäß sind zwischen den beiden radial nach innen gerichteten und einander zugekehrten Teilen der Erregerwicklungen den durchgehenden Kühlkanal abdeckende Kühlmittelführungssegmente mit Schlitzen angeordnet.
  • Ein so ausgebildeter Läufer wirkt, zusammen mit dem stirnseitig angebrachten Axiallüfter, wie zwei in Serie geschaltete Lüfter, wobei das Kühlmittel wegen der vorwiegend glatten Führung einen nur relativ kleinen Strömungswiderstand zu überwinden hat. Dadurch gelangt es noch in genügender Menge bis zur Läufermitte, kann also auch hier die Wärme ausreichend abführen.
  • Da durch die Schlitze in den Kühlmittelführungssegmenten das Kühlmittel am radial innenliegenden Teil der Erregerwicklungen zuerst vorbeistreicht, wird die hier auftretende Erwärmung einwandfrei abgeführt. In einer Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung werden die Kühlmittelführungssegmente radial nach außen aufgewölbt, die Schlitze verbleiben jedoch nahe am inneren Teil der Erregerwicklungen. Hierdurch wird erreicht, daß das Kühlmedium auch an den außenliegenden Teilen der Erregerwicklung innig vorbeistreicht, die Wärme dementsprechend auch hier gut abführen kann.
  • Die vorhandenen Wicklungsstützen bilden insoweit kein Hindernis für den Kühlmittelstrom, da die axial durchgehenden Kühlkanäle radial unterhalb derselben angeordnet sind. Eine noch bessere Führung des Kühlmediums wird - in Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung - erreicht, wenn man den genannten Kühlkanal zur Läufermitte hin mit stetig geringer werdendem Querschnitt, entsprechend der nach hier geringer werdenden Menge des Kühlmediums, ausbildet. Handelt es sich um einen Rillenläufer, also einen solchen, bei welchem die Pole kammartig in Rillen befestigt sind, so wird man - ebenfalls nach einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes - die an den Rillen auftretende Verwirbelung des Kühlmittels durch Abdeckbleche verhindern.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben, in welchen Fig. 1 einen radialen Schnitt durch einen Teil eines Schenkelpolläufers, F i g. 2 einen achsparallelen Schnitt durch einen ebensolchen, F i g. 3 eine Draufsicht auf ein Kühlmittelführungsseginent, F i g. 4 und 5 verschiedene Querschnitte durch aufgewölbte Kühlmittelführungssegmente und F i g. 6 - als Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung - eine indirekte Halterung der Wicklungsstütze am Läufer darstellt.
  • In den F i g. 1 und 2 ist radial innerhalb des Ständers 1 der Schenkelpolläufer 10 mit den Polen 11 angeordnet. An den Polen 11 befinden sich die Erregerwicklungen 3, wobei zwischen diesen in der Pollücke 2 die Wicklungsstützen 4 die Halterung gegen Fliehkraftbeanspruchung bewirken. Zwischen den beiden jeweiligen in der Pollücke angeordneten Teilen der Erregerwicklungen 3 und der Läuferwelle 12 befindet sich der axial durchgehende Kühlkanal 13, welcher radial nach außen durch die beiden genannten Teile der Erregerwicklungen 3 und durch ein Kühlmittelführungssegment 14 begrenzt ist. Letzteres ist mit Schlitzen 15 ausgebildet, durch welche das Kühlmittel hindurchtritt und, an den Erregerwicklungen 3 vorbeistreichend, von diesen die Wärme abführt. Ein Teil des Kühlmittels tritt in an sich bekannter Weise durch die zwischen den Erregerwicklungen 3 und den Schenkeln der Pole 11 angeordneten Kanäle 8 hindurch.
  • Da es sich bei dem Ausführungsbeispiel um einen Rillenläufer handelt, sind die Rillen 16 durch ein Abdeckblech 5 abgedeckt, wobei dieses (in F i g. 2) von rechts nach links ansteigend angeordnet ist und so eine stetige Verengung des Querschnitts des Kühlkanals 13 zur Läufermitte hin bewirkt. Hierdurch wird erreicht, daß im Gegensatz zu einer Ausbildung mit gleichbleibendem Querschnitt im Bereich der Läufermitte für das Kühlmittel keine Ablösungserscheinungen und damit Verwirbelungen durch dessen hier sonst auftretenden Druckverlust hervorgerufen werden.
  • Um einen einwandfreien und nicht verwirbelten stirnseitigen Eintritt des vom Lüfter 6 erzeugten Kühlmittels zu erreichen, ist am Anfang des Kühlkanals 13 ein radial nach außen abgebogenes Führungsstück 9 angeordnet. Bei relativ (in axialer Richtung) langen Wicklungsstützen 4 werden in einer Weiterbildune, des Geaenstandes der Erfindung diese mit an sich bekannten radialen Schlitzen 7 ausgebildet, durch welche ebenfalls das Kühlmedium hindurchtreten kann.
  • In F i g. 3 sind die Schlitze 15 so angeordnet, daß sie bei eingebautem Kühlmittelführungssegment 14 nahe dem inneren Teil der (in den F i g. 1 bis 2 dargestellten) Erregerwicklungen 3 liegen. Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag wird man das Kühlmittelführungssegment 14 im Bereich zwischen den Linien 18, 19 aufwölben. Hierdurch wird der Kühlmittelstrom gezwungen, nicht im mittleren Teil der Pollücke radial nach außen zu treten, sondern im äußeren Teil und innig an den Erregerwicklungen 3 vorbeistreichend. Die hierdurch auftretende Querschnittserhöhung bedingt gleichzeitig eine erwünschte Geschwindigkeitserhöhung für den Kühlmittelstrom.
  • Beispiele für derartige Aufwölbungen sind in F i g. 4 und 5 angegeben. Die durch diese Aufwölbungen erzwungene Führung des Luftstromes ergibt sich aus den eingezeichneten Pfeilen.
  • Ist die Pollücke sehr breit, so wird man - wie in F i g. 5 gezeigt - mehrere Aufwölbungen des Kühlmittelführungssegmentes 14 (in diesem Falle zwei) anordnen, wobei zweckmäßigerweise zusätzlich Versteifungsrippen 17 vorgesehen sind.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Anordnung zur Führung des Kühlmittels bewirkt eine gleichmäßige Wärmeabfuhr von den Erregerwicklungen 3, wodurch eine höhere Ausnutzung und damit zusammenhängend eine Einsparung an Leitermaterial ermöglicht wird. Darüber hinaus wird durch den über die ganze Läuferlänge gleichmäßig auftretenden und in den Ständer 1 übertretenden Kühlmittelstrom auch eine gute und gleichmäßige Kühlung des letzteren erreicht.
  • Da die gegenüber den bekannten Anordnungen verminderte Verwirbelung des Kühlmediums bei gleicher Lüfterleistung dessen höhere Strömungsgeschwindigkeit zur Folge hat, außerdem durch die Aufwölbung des Kühlmittelführungssegmentes 14 eine im wesentlichen quer, also in Umfangsrichtung, gerichtete Anströmung der Erregerwicklungen3 erreicht wird, erhöht sich die Wärmeübergangszahl wesentlich. Die Befestigung der Kühlmittelführungssegmente 14 ist in sehr einfacher Weise durchführbar, zumal sie durch eine relativ weit innerhalb des Läufers liegende Anordnung durch Zentrifugalkräfte außerordentlich gering belastet werden. Es ist auch möglich, die Kühlmittelführungssegmente 14 gemäß F i g. 5 mit Versteifungsrippen 17 auszubilden und damit ihre Festigkeit zu erhöhen. Der von dem Lüfter 6 austretende Kühlmittelstrom wird durch die Führungsbleche 9 in gewünschter Weise geteilt.
  • In F i g. 6 ist gezeigt, wie der in der Wicklungsstütze 4 angeordnete Befestigungsbolzen 21 nicht wie beispielsweise in F i g. 2 angedeutet in der Welle 12 eingeschraubt ist, sondern in der axial durchgehenden Leiste 20. Diese Leiste 20 ist fest mit dem Kühlmittelführungssegment 14 verbunden, welches radial von innen an den Erregerwicklungen 3 anliegt. Wird die Schraubenmutter am Befestigungsbolzen 21 angezogen, so legt sich die Wicklungsstütze 4 mit ihren Flächen 22 eng an die Erregerwicklung 3 an, ebenso das Kühlmittelführungssegment 14 mit seinen Flächen 23. Hierdurch wird eine feste Halterung der genannten Bauteile aneinander erreicht, mit dem Vorteil, daß der Bolzen 21 nicht mehr in den Kühlkanal 13 hineinragt. Somit ist insoweit im Kühlkanal auch kein Hindernis mehr für das Kühlmittel vorhanden; letzteres kann also unverwirbelt durch die Schlitze 15 hindurchtreten. Zweckmäßig ist es außerdem. die Leiste 20 - wie aus F i g. 2 ersichtlich - zum stirnseitigen Läuferende hin im Bereich der Stelle 24 strömungsgünstig auszubilden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Führung des Kühlmediums an Schenkelpolläufern elektrischer Maschinen, bei denen die achsparallelen Längsseiten der Pole radial nach innen konvergieren, bei denen außerdem das in axialer Richtung in die Pollücken eintretende Kühlmedium anschließend unter Umlenkung seiner Strömungsrichtung radial nach außen in den Ständer übertritt, wobei die mit Abstand zueinander in den Pollücken angeordneten Erregerwicklungen gegen Fliehkraftbeanspruchung durch Wicklungsstützen gesichert sind und wobei in den Pollücken zwischen den beiden jeweils in ihnen angeordneten Teilen der Erregerwicklung und der Läuferwelle je ein axial durchgehender Kühlkanal angeordnet ist, welcher mit einem zur Läufermitte hin stetig geringer werdenden Querschnitt ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden radial nach innen gerichteten und einander zugekehrten Teilen der Erregerwicklungen den durchgehenden Kühlkanal abdeckende Kühlmittelführungssegmente mit Schlitzen angeordnet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelführungssegmente radial nach außen - ein- oder mehrmals - aufgewölbt ausgebildet sind. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Aufwölbungen und den in den Pollücken befindlichen Teilen der Erregerwicklungen radial außerhalb des axial durchgehenden Kühlkanals und in Umfangsrichtung Versteifungsrippen angeordnet sind. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungsstützen zum Kühlmitteldurchtritt mit radialen Schlitzen ausgebildet sind. 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4 bei Rillenläufern, dadurch gekennzeichnet, daß im axial durchgehenden Kühlkanal Abdeckbleche über den Rillen angeordnet sind. 6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsstücke stirnseitig am Läufer am Anfang des axial durchgehenden Kühlkanals angeordnet sind. 7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Wicklungsstütze an der Läuferwelle indirekt, und zwar über die an den Erregerwicklungen anliegenden Kühlmittelführungssegmente, durchgeführt ist, wobei und wodurch der axial durchgehende Kühlkanal von den Befestigungsmitteln freigehalten ist. 8. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7,'dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelführungssegmente und/oder Versteifungsrippen elektrisch isolierend ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 155 539, 630 697, 931299; deutsche Auslegeschriften Nr. 1048 631, 1052 546, 1087 686, 1092 554; österreichische Patentschrift Nr. 207 444; schweizerische Patentschrift Nr. 242 931; USA.- Patentschrift Nr. 2 899 573.
DEL39697A 1961-07-31 1961-07-31 Anordnung zur Fuehrung des Kuehlmediums in den Polluecken von Schenkelpollaeufern elektrischer Maschinen Pending DE1191475B (de)

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