DE1191155B - Sternradrechen - Google Patents
SternradrechenInfo
- Publication number
- DE1191155B DE1191155B DEL23207A DEL0023207A DE1191155B DE 1191155 B DE1191155 B DE 1191155B DE L23207 A DEL23207 A DE L23207A DE L0023207 A DEL0023207 A DE L0023207A DE 1191155 B DE1191155 B DE 1191155B
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- Germany
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- wheels
- rake
- line
- star
- star wheel
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c-83/00
1191155
L23207III/45C
L23207III/45C
14. Oktober 1955
15. April 1965
Sternradrechen
Die Erfindung betrifft einen Sternradrechen mit einem Traggestell mit nur zwei Laufrädern, das mit
einem starr am Traggestell befestigten Zugarm an einen Schlepper anschließbar ist, wobei der Anschlußpunkt
des Zugarms am Schlepper vor der die Laufradmitten verbindenden Linie liegt, während
hinter dieser Verbindungslinie mehrere bodengetriebene, in senkrechter Richtung bewegliche
Sternräder derart vorgesehen sind, daß der Schwerpunkt des Rechens hinter der genannten Linie liegt
und dementsprechend das Gewicht des Traggestells mit den Sternrädern im wesentlichen von den Laufrädern
aufgenommen wird.
Bei einem bekannten Sternradrechen dieser Art sind die beiden Laufräder etwa entsprechend der
Schräglage des Traggestells schräg hintereinander angeordnet. Hierdurch befinden sie sich zwar in der
Nähe der Sternräder, doch hat diese Anordnung zur Folge, daß man, um das Kurvenfahren zu ermöglichen,
nur eines der Laufräder fest anordnen kann, während das andere selbsteinstellend sein muß.
Daher kann nur eines der beiden Laufräder, nämlich das fest angeordnete, die beim Arbeiten des
Sternradrechens auftretenden seitlichen Kräfte auf den Boden übertragen. Wenn die seitlichen Kräfte
groß sind, kann daher leicht ein Abrutschen des Rechens auftreten.
Ein weiterer Nachteil dieses bekannten Sternradrechens ist der, daß beim Kurvenfahren insbesondere
die vorderen Sternräder mit dem Verschwenkradius einen so kleinen Winkel bilden, daß sie sich nicht
mehr drehen und das Erntegut daher nicht mehr seitwärts abführen, sondern es nur noch vor sich
herschieben.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die beiden Laufräder fest angeordnet sind und
daß die Verbindungslinie der Laufradmitten senkrecht zur Fahrtrichtung verläuft. Durch diese Ausbildung
wird zunächst erreicht, daß beide Laufräder zur Aufnahme von Seitenkräften herangezogen werden
können. Außerdem liegt infolge dieser Ausbildung beim Kurvenfahren der Schwenkmittelpunkt
auf der Verbindungslinie der Laufradachsen. Da sich diese Linie vor den Sternrädern befindet, bilden
alle Sternräder beim Durchfahren einer Kurve einen verhältnismäßig großen Winkel mit dem Verschwenkradius,
so daß sie sich dabei alle durch Bodenberührung drehen und das Erntegut seitlich
abführen.
Es ist zwar bereits ein Sternradrechen bekannt, bei dem vor den Sternrädern zwei Laufräder so angeordnet
sind, daß die Verbindungslinie ihrer Mitten Anmelder:
C. van der LeIy N. V., Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz
und Dipl.-Ing. W. Florack, Patentanwälte,
Düsseldorf, Schumannstr. 97
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy,
Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Cornells van der LeIy,
Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 13. September 1955 (200 385)
bei Geradeausfahrt senkrecht zur Fahrtrichtung verläuft. Diese Laufräder werden aber beim Kurvenfahren
durch den an das Traggestell gelenkig angeschlossenen Zugarm verschwenkt, was zur Folge
hat, daß auch hier die vorderen Sternräder beim Kurvenfahren nicht mehr in Drehung versetzt werden
und daher das Erntegut nur vor sich herschieben, statt es seitwärts abzuführen. Außerdem weist
dieser bekannte Sternradrechen hinter den Sternrädern noch ein selbsteinstellendes Laufrad auf, so
daß das Gewicht des Rechens nur zu einem Teil auf die spurhaltenden vorderen Räder wirkt, so daß die
Bodenhaftung beschränkt ist.
Ähnliche Verhältnisse herrschen bei einem weiteren bekannten Seitenrechen, der mit mehreren
kurzen, schräg hintereinander gestaffelt angeordneten Zinkentrommeln versehen ist, die je mittels eines
auf dem Boden laufenden Gummireifens angetrieben werden. Denn auch bei diesem Rechen stützt sich
das Traggestell vor und hinter den Zinkentrommeln auf dem Boden über Laufräder ab, von denen nur
die vornliegenden und nur mit einem Teil des Rahmengewichts belasteten Räder zur Aufnahme von
Seitenkräften geeignet sind. Allerdings ist auch bei diesem Rechen —· wie beim Gegenstand der Erfindung
— der Zugarm vor der die Laufradmitten verbindenden Linie an einen Schlepper anschließbar
und seitlich nicht gegenüber dem Traggestell verschwenkbar, und die vorderen, vor den Zinken-So
trommeln befindlichen Laufräder sind in ihrer Laufrichtung festgelegt und so angeordnet, daß die Verbindungslinie
ihrer Mitten senkrecht zur Fahrtrich-
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tung verläuft. Infolgedessen ist auch bei diesem Rechen bei Kurvenfahrt ein Abwälzen aller Gummiräder
und damit ein Drehen der Zinkentrommeln gewährleistet.
Wie ersichtlich, verbindet keiner dieser bekannten Rechen eine gute Bodenhaftung und Spurhaltung mit
einem einwandfreien Arbeiten der Rechorgane auch bei Kurvenfahrt, wie dies beim Gegenstand der Erfindung der Fall ist.
Die Zeichnung zeigt in Draufsicht einen erfin- dungsgemäßen, von einem Schlepper gezogenen
Sternradrechen. Er ist mittels eines Zugarms 52 lös bar an den Schlepper 51 angeschlossen. Die Ver
bindung ist mittels eines Zapfens 54 verriegelt. Der Zugarm 52 ist fest mit einer Querverbindung 55 der
beiden in ihrer Laufrichtung festgelegten Laufräder 60, 61 verbunden. Die Querverbindung 55 hat nach
unten sich erstreckende Enden 56, 57, in denen die Achsen 58,59 der Laufräder gelagert sind. Die
Querverbindung 55 hat ferner zwei Ansätze 62, 63, so in denen Drehzapfen 16,17 zweier nach oben zu
sammenlaufender Streben 21,22 gelagert sind. Der Ansatz 62 ist mittels einer Buchse 64 an der Quer
verbindung 65 befestigt, und eine Rippe 65 verhin dert eine Drehung der Buchse 64. An der Stelle, an
der die zusammenlaufenden Streben 21,22 oben ver
bunden sind, ist das Ende eines Kabels 66 befestigt, dessen anderes Ende auf eine Winde 67 mittels einer
Kurbel 69 aufgewickelt wird.
In einem um eine waagerechte Achse 24 A ver- schwenkbaren Rohr 27 ist ein Rohr 28 drehbar, an
dessen Ende ein Balken 29 fest angeschlossen ist. In am Balken 29 befestigten Rohren 38,39 sind ge
bogene Träger 40,41 zweier Sternradpaare 42, 43 bzw. 44, 45 befestigt.
Durch Veränderung der Schräglage der durch die Streben 21, 22 gebildeten Ebene mittels des Kabels
66 kann man den Druck der Sternräder 42 bis 45 gegen den Boden regulieren, wobei eine Feder 47
mehr oder weniger gespannt wird. Man kann so auch die Sternräder 42 bis 45 ganz vom Boden abheben,
dann das Rohr 28 im Rohr 27 drehen und mit dem Zapfen 70 in einer geeigneten Transportlage
des Sternradrechens verriegeln. Der Schwerpunkt des Sternradrechens liegt auf der Mittellinie des
Rohres 28, und zwar hinter der Verbindungslinie der Laufradachsen 58, 59, und die Linie vom Anschlußpunkt
53 am Schlepper zum Schwerpunkt des Sternradrechens schneidet die Verbindungslinie der
Laufradachsen 58, 59 zwischen den Laufrädern. Das Gewicht des Sternradrechens wird also auf die Laufräder
60,61 verteilt. Weil der Schwerpunkt hinter der Verbindungslinie der Laufradachsen 58, 59 liegt
und weil der Zugpunkt 53 und der Schwerpunkt auf verschiedenen Seiten dieser Verbindungslinie liegen,
ist der Druck der Laufräder 60, 61 gegen den Boden sogar größer als das Gewicht des Sternradrechens.
Das verringert zusätzlich die Neigung zum seitlichen Abrutschen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Sternradrechen mit einem nur zwei Laufräder aufweisenden Traggestell, das mit einem starr am Traggestell befestigten Zugarm vor der die Laufradmitten verbindenden Linie an einen Schlepper anschließbar ist und hinter dieser Linie mehrere bogengetriebene, in senkrechter Richtung beweglich angeordnete Sternräder trägt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der Schwerpunkt des Rechens hinter der genannten Linie liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauf räder (60, 61) fest angeordnet sind und die Verbindungslinie der Laufradmitten senkrecht zur Fahrtrichtung verläuft.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung B 22792III/45 c(bekanntgemacht am 16.12.1954);USA.-Patentschriften Nr. 2 532 652, 2 603 053,2 708 822.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 53902 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1191155X | 1955-09-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1191155B true DE1191155B (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=19871391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL23207A Pending DE1191155B (de) | 1955-09-13 | 1955-10-14 | Sternradrechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1191155B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532652A (en) * | 1948-07-06 | 1950-12-05 | Sr Alexander J Wray | Rotary side-delivery rake |
| US2603053A (en) * | 1948-07-23 | 1952-07-15 | Roy J Lipe | Vine moving device |
| US2708822A (en) * | 1953-05-21 | 1955-05-24 | Deere Mfg Co | Side-delivery rake |
-
1955
- 1955-10-14 DE DEL23207A patent/DE1191155B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532652A (en) * | 1948-07-06 | 1950-12-05 | Sr Alexander J Wray | Rotary side-delivery rake |
| US2603053A (en) * | 1948-07-23 | 1952-07-15 | Roy J Lipe | Vine moving device |
| US2708822A (en) * | 1953-05-21 | 1955-05-24 | Deere Mfg Co | Side-delivery rake |
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