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DE1190861B - Vorrichtung zum Einwickeln mehrerer gleichartiger Gegenstaende, wie Flaschen, Glaeser u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Einwickeln mehrerer gleichartiger Gegenstaende, wie Flaschen, Glaeser u. dgl.

Info

Publication number
DE1190861B
DE1190861B DEA37408A DEA0037408A DE1190861B DE 1190861 B DE1190861 B DE 1190861B DE A37408 A DEA37408 A DE A37408A DE A0037408 A DEA0037408 A DE A0037408A DE 1190861 B DE1190861 B DE 1190861B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boxes
bottles
packaging
row
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA37408A
Other languages
English (en)
Inventor
Bengt Agerberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1190861B publication Critical patent/DE1190861B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B21/00Packaging or unpacking of bottles
    • B65B21/24Enclosing bottles in wrappers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einwickeln mehrerer gleichartiger Gegenstände, wie Flaschen, Gläser u. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einwickeln mehrerer gleichartiger Gegenstände, wie Flaschen, Dosen, Gläser od. dgl., in aus faltbarem Material bestehende, durch rechteckige Streifen gebildete Verpackungshüllen, in welche die Gegenstände einsetzbar und durch gegensinniges und überlappendes Umlegen wenigstens zweier Klappen der Hülle einwickelbar sind.
  • Eine als bekannt geltende Vorrichtung der eingangs definierten Gattung dient zum Verpacken von Dosen in durch rechteckige Streifen gebildete Verpackungshüllen. Die rechteckigen Streifen sind mit querverlaufenden Faltrillen versehen, die nach Zusammenfalten des Streifens zur Verpackungshülle sowohl deren Längs- als auch Begrenzungskanten für einen Tragegriff bilden. Die unmittelbar an den Streifenenden von Faltrillen abgegrenzten Felder werden zusammengeklebt oder sonst in geeigneter Weise, beispielsweise durch Klammern, verbunden und bilden den Boden der Verpackungshülle. Die Vorrichtung selbst besteht aus einem Kasten, dessen Boden der Länge nach von einem Schlitz durchsetzt ist, in den zunächst der Tragegriff des Streifens eingeschoben wird. Anschließend werden die Dosen in die noch offene Verpackungshülle eingesetzt und die den Boden der Hülle bildenden Felder übereinandergeklappt und in bereits vorher beschriebener Weise miteinander verbunden. Die somit die Dosen umschließende Verpackungshülle steht dann mit dem Tragegriff nach unten in der Vorrichtung und muß nach seitlichem Herausschieben aus derselben um 1800 geschwenkt werden, damit die Verpackungshülle mit dem Tragegriff nach oben abgestellt bzw. abtransportiert werden kann. Eine dermaßen ausgebildete Vorrichtung erleichtert wohl das Falten des Streifens und Einsetzen der Dosen, bedingt jedoch ein mühsames und zeitraubendes Entnehmen der geschlossenen Verpackungshülle. Eine Automatisierung des Verpackungsvorganges mit dieser Vorrichtung ist nur schwer oder gar nicht möglich, da der durch den Kastenboden hindurchragende Tragegriff bzw. ein vom Kastenboden nach unten abstehender und den Tragegriff aufnehmender Steg selbsttätige Bewegungen mehrere solcher Kästen in hohem Maße behindern oder gänzlich unterbinden würde.
  • Bei einer weiterhin als bekannt geltenden Vorrichtung zum Einwickeln von Gegenständen in durch rechteckige Streifen gebildete Verpackungshüllen findet für diese schweißbare Plastikfolie Verwendung.
  • Die gefüllten Behälter werden zuerst von Hand an zwei Seiten durch überlappendes Umlegen zweier sich gegenüberliegender Ecken des rechteckigen Folienmaterials eingewickelt, sodann um 1800 gedreht und über einen Tisch hin- und herbewegt, in dessen Mitte eine Heizplatte angeordnet ist. In den Bewegungsrichtungen ist der Tisch beiderseits der Heizplatte von Mündungsschlitzen der Ansaugleitung einer Unterdruckanlage durchsetzt. Während der Hin- und Herbewegungen des bereits teilweise eingewickelten Behälters wird die jeweils in die Bewegungsrichtung weisende, noch frei abstehende Ecke, teilweise in den auf sie zukommenden Schlitz eingesaugt und während der Weiterbewegung des Behälters über die bereits zusammengefalteten Ecken geklappt. Beim anschließenden Überqueren der Heizplatte erfolgt die gegenseitige Verschweißung der bereits zusammengefalteten Folienecken, so daß nach einmaliger Hin- und Herbewegung der Behälter hermetisch durch die Plastikfolie abgeschlossen ist.
  • Die Verwendungsmöglichkeit dieser Vorrichtung ist somit auf die durch Handarbeit vorzunehmende Verpackung vorzugsweise vierkantiger Behälter in dünne, elastische und verschweißbare Plastikfolien beschränkt.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs definierten Gattung so auszubilden, daß gleichzeitig mehrere gleichartige Gegenstände, wie Flaschen, Dosen, Gläser od. dgl., maschinell in einer Verpackungshülle robusten, jedoch faltbaren Materials eingewickelt werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine rechteckige Führungsbahn vorhanden ist, in welcher eine Anzahl an ihrer Oberseite zur Aufnahme der Hüllen offener U-förmiger Transportkisten in zwei parallelen Reihen entlang der Begrenzungsleisten der Führungsbahn durch Transportmittel schrittweise verschieblich angeordnet sind, so daß sie sich in den Reihen gegenläufig zueinander bewegen, wobei die Klappen der in die Kästen eingesetzten und dadurch U-förmig geformten Hüllen die Oberkanten der Kästen überragen, und wobei oberhalb jeder Reihe feste Falteinrichtungen vorgesehen sind, durch die in der ersten Reihe die erste Klappe und in der zweiten Reihe die zweite Klappe umlegbar und an die Gegenstände andrückbar ist.
  • Somit ist die Vorrichtung nach der Erfindung gegenüber den als bekannt geltenden Vorrichtungen als neu zu bezeichnen, da keine derselben zur Aufnahme der Hüllen und des Verpackungsgutes mit mehreren durch Transportmittel in parallelen Reihen gegenläufig bewegbaren Transportkästen ausgestattet ist.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist einfach und mit geringem Kostenaufwand zu fertigen und arbeitet infolge des einfachen konstruktiven Aufbaues absolut betriebssicher. Sämtliche Verpackungs-Arbeitsgänge vom Einschieben der zu verpackenden Gegenstände bis zum Ausschieben der geschlossenen Verpackungshüllen erfolgen mechanisch unter Ausschluß der Handarbeit, wodurch die Wirtschaftlichkeit der Vorrichtung erheblich gesteigert wird. Die rein translatorischen Bewegungen der Transportkästen längs geschlossener Bahnen ermöglichen die Anwendung einfachster Transportmittel ohne umlaufende Antriebselemente, wodurch auch die Wartungskosten für die Vorrichtung auf ein Mindestmaß eingeschränkt werden.
  • Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung dient es, daß die U-förmigen Kästen so in der Führungsbahn angeordnet sind, daß die offenen Stirnseiten zur Breitseite der Führungsbahn hin liegen. Somit erfolgt das Einschieben der zu verpackenden Gegenstände sowie das Ausschieben der geschlossenen Verpackungshüllen parallel zu den Schmalseiten der Führungsbahn, so daß diese raumsparend zwischen zwei Transportbänder angeordnet werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind Stößel zum Verschieben der Kisten vorgesehen und durch von einem Druckmittel beaufschlagte Kolben-Zylinder-Aggregate betätigbar. Dermaßen ausgebildete Transportmittel zur Verschiebung der Kästen arbeiten stoßfrei, wodurch Beschädigungen zerbrechlicher Gegenstände, wie Flaschen oder Gläser, mit Sicherheit unterbunden werden.
  • In den Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die perspektivische Ansicht einer offenen und für die Vorrichtung nach der Erfindung geeigneten Verpackungshülle, Fig.2 die Verpackungshülle gemäß Fig.1, jedoch in geschlossenem Zustand mit einem Satz darin verpackter Flaschen, F i g. 3 die schematische Draufsicht auf die Vorrichtung nach der Erfindung, Fig.4 die perspektivische Ansicht eines Transportkastens gemäß F i g. 3, Fig.5 die schematische perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 3, angeordnet zwischen zwei Transportbändern und F i g. 6 in vergrößertem Maßstab die schematische perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 5 in einer unterschiedlichen Arbeitsstellung.
  • Zum Verpacken eines Satzes von Flaschen eignen sich besonders Verpackungshüllen, die beispielsweise gemäß Fig. 1 und 2 ausgebildet sind. Diese Verpackungshüllen haben jeweils die Form eines Bandes oder Streifens 1 aus einem mit Knifflinien versehenen, gefalteten und aus fünf Feldern 2, 3, 4, 5 und 6 bestehenden Kartonzuschnitt. In den aus den Feldern 2 und 6 gebildeten Endteilen des Bandes sind sechs Löcher 7 mit einem Durchmesser aufgenommen, der im großen dem Durchmesser der Kapseln 8 auf den Flaschen 9 entspricht. Ferner sind in jedem Endfeld zwei weitere Löcher 10 vorgesehen, die in der fertigen Verpackung einen Griff für die Finger bilden. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, wo das Band 1 rund um einen SatzA aus sechs Flaschen 9 angebracht ist, bildet das Feld 4 den Boden der Verpackung, während die mit dem Feld 4 längs zweier gegenüberliegender Kanten desselben zusammenhängenden Felder 3 und 5 die Seiten der Verpackung und die zwei äußersten Felder 2 und 6 (die Endfelder) den Deckel der Verpackung bilden. Die Verpackung hat zwei gegenüberliegende offene Seiten, die einen vollen Einblick in die Verpackung gewähren. In der fertigen Verpackung ragen die Flaschen 9 mit ihren Kapseln 8 durch die Löcher 7 in den einander überlappenden Feldern 2 und 6 empor. Durch den Eingriff der Felder 2 und 6 mit den Flaschen 9 unter halb der Kapseln 8 wird die Verpackung verriegelt und mit den Flaschen 9 im Eingriff gehalten, so daß sie diese schützend umgibt, gleichzeitig wie sich der ganze Flaschensatz in den Grifflöchern 10 tragen läßt.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung ist in eine Bahn 11 zur Beförderung der gefüllten, etikettierten und durch die Kapseln 8 verschlossenen Flaschen 9 eingeschaltet, so daß der Aufbringertrum der Förderbahn 11 in einer im folgenden näher beschriebenen Station der Vorrichtung endigt. Der Abnahmetrum der Förderbahn 11 geht von einer anderen Station der Vorrichtung aus, wo fertige Verpackungen aus der Vorrichtung herausgebracht werden. Die Vorrichtung besitzt eine Station 12, wo Verpackungsbänder 1 in beliebiger Weise in Kassetten oder Transportkästen 17 der Vorrichtung angebracht werden, eine Station 13, in welcher der Aufbringertrum der Förderbahn 11 endigt und wo die Flaschensätze A in die Bänder 1 eingebracht werden, eine Station 14, wo das erste Endfeld der Verpackung, das Feld 2, über den im Band 1 angebrachten Flaschensatz A gefaltet wird, eine Station 15, wo das andere Endfeld der Verpackung, das Feld 6, über das erste Endfeld 2 und den Flaschensatz A gefaltet wird, und schließlich eine Station 16, an welche der Abnahmetrum der Förderbahn 11 angeschlossen ist und wo fertig verpackte Flaschensätze aus der Vorrichtung herausgebracht werden. Die Vorrichtung umfaßt ferner eine Anzahl Kassetten oder Transportkästen 17 in der Form von im Querschnitt U-förmigen Körpern, die ein Bodenstück 18 und von diesem hochragende Schenkel 19 aufweisen. Zwei gegenüberliegende Seiten der Kassette sind somit offen.
  • Die Kassetten 17 sind selbständig und haben keine Verbindung untereinander. Sie sind in einer eine geschlossene Bahn bildenden rechteckigen Führung 20 schrittweise verschiebbar angeordnet. Längs des einen langgestreckten Teils 21 der Führung 20 sind die Stationen 12, 13 und 14 vorgesehen und längs des anderen langgestreckten Teils 22 der Führung 20 die Stationen 15 und 16. Die Vorrichtung umfaßt des weiteren die im folgenden näher beschriebenen Mittel zum schrittweisen Verschieben der Kassetten 17 in den beiden langgestreckten Hauptteilen 21, 22 und den diese untereinander verbindenden Übergangsteilen 23 bzw. 24. Die Führung 20 besteht ganz einfach aus einer Tischplatte 25 mit einer rundherumgehenden Randleiste 26 und einer Mittelleiste 27, die eine Abgrenzung zwischen den beiden langgestreckten Teilen 21, 22 der Führung darstellt.
  • Die Mittel zum Verschieben der Kassetten 17 in den langgestreckten Teilen21, 22 und den Übergangsteilen 23, 24 der Führung 20 bestehen aus druckmittelbetätigten Zylinder- und Kolb en-Aggregaten 28, 29, 30 und 31. Ein solches Aggregat ist am Anfang des betreffenden Teils angebracht und mit derart in Reihenfolge automatisch betätigten, nicht näher dargestellten Ventilen ausgerüstet, daß die Kassetten 17 nicht ihre gegenseitigen intermittierenden Bewegungen längs der von der Führung 20 gebildeten geschlossenen Bahn behindern. Die Vorrichtung hat weiterhin zwei feste Faltmittel 32 und 33, deren Funktion aus dem folgenden näher hervorgeht und die auf einem quer über die Tischplatte 25 und die Führung 20 sich erstreckenden Träger 34 befestigt sind, welcher von Ständern 35 am Tisch getragen ist. Das Faltmittel 32 ist an der Station 14 und das Faltmittel 33 an der Station 15 gelegen.
  • Die oben beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: In der Station 12 wird in zweckmäßiger, nicht näher dargestellter Weise ein Verpackungsband 1 in einer zu dieser Station 12 herangeführten Kassette 17 angebracht (F i g. 3 und 5). Das Verpackungsband 1 hat hierbei die in Fig. 1 dargestellte, teilweise gefaltete Form. In der Station 13 wird ein Satz A von Flaschen 9 in einem mittels einer Kassette 17 aus der Station 12 herangeführten Verpackungsband 1 angebracht. Der erwähnte Satz A wird von der Förderbahn 11 abgegeben und von der Seite in das Verpackungsband 1 eingeschoben. Danach tritt das Zylinder- und Kolben-Aggregat28 in Tätigkeit, so daß die im langgestreckten Teil 21 der Führung 20 befindliche Kassettenreihe oder -gruppe in der Richtung des in Fig. 3 angegebenen Pfeils 36 bewegt wird. Die in der Stationl4 befindliche Kassette 17 mit dem darin angebrachten Verpackungsband 1 und Flaschensatz A wird dabei, da sämtliche Kassetten 17 im Teil 21 gegeneinander anliegen, in der Richtung des erwähnten Pfeils 36 in Bewegung versetzt und dabei unter das in der Station 14 befindliche feste Faltmittel 32 bewegt, wobei das über die Kassette hochragende und in der Bewegungsrichtung zuerst gelegene Endfeld, das Feld 2, des Verpakkungsbandes über den Flaschensatz einwärts gefaltet und auf dessen Verschlüssen in eine Lage unterhalb derselben herabgepreßt wird, in welcher das Feld nach seinem Lauf unter das Faltmittel 32 im Eingriff mit den Kapseln 8 festgehalten wird. Die Lage der im Teil 21 befindlichen Kassettengruppe ist nun eine solche, daß zur Ermöglichung einer weiteren Be- wegung dieser Gruppe in der Richtung des Pfeils 36 die jetzt im Übergangsteil 23 der Führung 20 befindliche und durch strichpunktierte Linien in F i g. 3 angedeutete Kassette 37 in die im Teil 22 befindliche Kassettengruppe übergeführt werden muß, so daß die Kassette die durch strichpunktierte Linien in Fig 3 angedeutete Lage 38 einnehmen wird. Diese Oberführungsbewegung wird dadurch zustande gebracht, daß das Zylinder- und Kolbenaggregat 29 in Tätigkeit tritt. Die im Teil 22 befindliche Kassettenreihe oder -gruppe wird dadurch schrittweise fortbewegt, daß das Zylinder- und Kolben-Aggregat30 in Tätigkeit tritt und die Kassettengruppe in der durch einen Pfeil 39 in Fig. 3 angegebenen Richtung bewegt. Während dieser Bewegung wird die in der Station 15 befindliche Kassette unter das in dieser Station befindliche feste Faltmittel 33 fortbewegt, so daß das andere über die Kassette hochragende und in dieser Bewegungsrichtung zuerst gelegene Endfeld, das Feld 6, des Verpackungsbandes über den Flaschenansatz A einwärtsgefaltet und unterhalb dessen Kapseln 8 herabgepreßt wird, ähnlich wie dies in der Station 14 mit dem ersten Endfeld geschah. Nach der letztgenannten Bewegung ist die Kassette in der durch strichpunktierte Linien40 in Fig. 3 angedeuteten Lage im Übergangsteil 24 angelangt, wo die Kassette dadurch in die Ausgangslage übergeführt wird, daß das Zylinder- und Kolben-Aggregat 31 in Tätigkeit tritt und die Kassette betätigt, während der fertig verpackte Flaschensatz A in der durch die strichpunktierten Linien angedeuteten Lage 40 festgehalten und somit beim Vorwärtshub des Zylinder- und Kolben-Aggregats 31 von der Kassette befreit wird. Das letztgenannte Aggregat ist mit einem nicht näher dargestellten Mitnehmer versehen, der beim Rückhub des Aggregats und dessen Rückkehr in die Ausgangslage die in der Lage 40 zurückgebliebene Verpackung angreift und sie auf den Abnahmetrum der Förderbahn 11 bewegt, damit sie aus der Vorrichtung herausgebracht wird.
  • In den Übergangsteilen 23 und 24 der Führung 20 wechseln die Kassetten 17 ihre Bewegungsrichtung derart, daß die früher vorangehende Seite der Kassette nun zur hinteren wird und umgekehrt.
  • Nach dem Falten des von der vorangehenden Seite der Kassette hochragenden Feldes 2 in der Station 14, wobei das andere Feld 6 von der hinteren Seite der Kassette hochragt, wird die Seite der Kassette mit dem Feld 6 zur vorangehenden Seite, und das Feld 6 wird somit in der Station 15 gefaltet. Hierdurch können die Faltmittel 32, 33 fest angeordnet werden und von einfacher und störungsfreier Bauart sein. Die Bewegung der Kassettenl7 hat den Charakter einer Vorwärtsbewegung in einem Teil der Bahn, dem Teil 21, und einer Rückwärtsbewegung in einem anderen Teil der Bahn, dem Teil 22, wodurch die Lageänderung der Kassetten in bezug auf die Bewegungsrichtung beim Wechsel von Vorwärtsbewegung zu Rückwärtsbewegung und umgekehrt vor sich geht. Die Kassetten werden also in zwei Gruppen aufgeteilt und in jeder Gruppe in eine Reihe geordnet und miteinander in Anlage gebracht; im übrigen sind die Kassetten aber voneinander frei und ungebunden. Der einen Gruppe wird dabei eine schrittweise vor sich gehende Vorwärtsbewegung und der anderen Gruppe eine schrittweise vor sich gehende Rückwärtsbewegung aufgedrückt, dadurch daß mittels des betreffenden Zylinder- und Kolben-Aggregats 28, 30 auf die in der betreffenden Bewegungsrichtung letzte Kassette eine Kraft ausgeübt wird, um die Kassetten zwischen den verschiedenen Stationen 12, 13, 14, 15 zu bewegen. Zwischen jedem Schritt der Vorwärtsbewegung und Rückwärtsbewegung wird der ersten Kassette in jeder Gruppe eine senkrecht zu diesen Bewegungen verlaufende Überführungsbewegung aufgedrückt, dadurch, daß mittels des betreffenden Zylinder- und Kolben-Aggregats 29,31 in der beabsichtigten Richtung eine Kraft auf diese Kassette ausgeübt wird, damit sie in die andere Gruppe übergeführt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Einwickeln mehrerer gleichartiger Gegenstände, wie Flaschen, Dosen, Gläser u. dgl., in aus faltbarem Material bestehende, durch rechteckige Streifen gebildete Verpackungshüllen, in welche die Gegenstände einsetzbar und durch gegensinniges und überlappendes Umlegen wenigstens zweier Klappen der Hülle einwickelbar sind, g e k e n n -zeichnet durch eine rechteckige Führungsbahn (20), in welcher eine Anzahl an ihrer Oberseite zur Aufnahme der Hüllen (1) offener, U-förmiger Transportkästen (17) in zwei parallelen Reihen entlang der Begrenzungsleisten (26, 27) der Führungsbahn (20) durch Transportmitteil(28 bis 31) schrittweise verschieblich angeordnet sind, so daß sie sich in den Reihen gegenläufig zueinander bewegen, wobei die Klappen (2, 6) der in die Kästen (17) eingesetzten und dadurch U-förmig geformten Hüllen (1) die Oberkanten der Kästen (17) überragen, und wobei oberhalb jeder Reihe feste Falteinrichtungen (32, 33) vorgesehen sind, durch die in der ersten Reihe die erste Klappe (2) und in der zweiten Reihe die zweite Klappe (6) umlegbar und an die Gegenstände (A) andrückbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förtnigen Kästen (17) so in der Führungsbahn (20) angeordnet sind, daß die offenen Stirnseiten zur Breitseite der Führungsbahn (20) hin liegen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Stößel (28 bis 31) zum Verschieben der Kästen vorgesehen und durch von einem Druckmittel beaufschlagte Kolben-Zylinder-Aggregate betätigbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 697; USA.-Patentschriften Nr. 2 654 474, 2 677 924, 2684799, 2687800, 2860463, 2854799.
DEA37408A 1960-05-13 1961-05-10 Vorrichtung zum Einwickeln mehrerer gleichartiger Gegenstaende, wie Flaschen, Glaeser u. dgl. Pending DE1190861B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1190861X 1960-05-13

Publications (1)

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DE1190861B true DE1190861B (de) 1965-04-08

Family

ID=20421708

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA37408A Pending DE1190861B (de) 1960-05-13 1961-05-10 Vorrichtung zum Einwickeln mehrerer gleichartiger Gegenstaende, wie Flaschen, Glaeser u. dgl.

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DE (1) DE1190861B (de)

Citations (7)

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US2654474A (en) * 1950-02-23 1953-10-06 Gardner Board & Carton Co Package for capped containers
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