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DE1190589B - Roentgeneintankapparat - Google Patents

Roentgeneintankapparat

Info

Publication number
DE1190589B
DE1190589B DES82772A DES0082772A DE1190589B DE 1190589 B DE1190589 B DE 1190589B DE S82772 A DES82772 A DE S82772A DE S0082772 A DES0082772 A DE S0082772A DE 1190589 B DE1190589 B DE 1190589B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
tank apparatus
components
ray
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES82772A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Seidel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
Priority to DES82772A priority Critical patent/DE1190589B/de
Publication of DE1190589B publication Critical patent/DE1190589B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/02Constructional details
    • H05G1/04Mounting the X-ray tube within a closed housing
    • H05G1/06X-ray tube and at least part of the power supply apparatus being mounted within the same housing

Landscapes

  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Röntgeneintankapparat Die Erfindung betrifft einen Röntgeneintankapparat, also einen Röntgenapparat, bei dem alle hochspannungführenden Bauelemente in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind. Dieses Gehäuse ist normalerweise mit Isolieröl gefüllt. Neben einer ausreichenden Isolation ist dabei durch die Zirkulationsfähigkeit des Isolieröls gleichzeitig erreicht, daß die in den einzelnen Bauelementen entstehende Wärme an die Gehäusewand abgeführt wird.
  • Der Nachteil der Isolierölfüllung besteht insbesondere darin, daß Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die starke Ausdehnung des Isolieröls mit zunehmender Erwärmung auszugleichen. Dazu werden im allgemeinen Gummimembranen verwendet, die dazu neigen, im Laufe der Zeit undicht zu werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den freien Raum zwischen den in einem Gehäuse befindlichen Bauelementen mit einem Isolierstoff zu umgeben, der den Hauptnachteil des Isolieröls, nämlich die starke Ausdehnung mit zunehmender Temperatur, nicht aufweist, bei dem jedoch eine ausreichende Wärmeabfuhr gewährleistet ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der freie Raum zwischen den Bauelementen mit Papierfasermaterial ausgefüllt ist, das vor dem Einfüllen in destilliertem Wasser zu einem Brei gelöst und nach dem Einfüllen in das Gehäuse bei einem Unterdruck von etwa 1 mm Hg und einer Temperatur von etwa 80° C getrocknet und anschließend mit Isolieröl getränkt worden ist. Dadurch ist erreicht, daß die insgesamt erforderliche ölmenge ganz beträchtlich niedriger ist als bei einer reinen Isolierölfüllung, so daß die Ölausdehnung vernachlässigbar gering ist und daher keine Notwendigkeit mehr besteht, einen Verdrängungskörper am Gehäuse anzuordnen. Trotzdem reicht, wie Versuche bestätigt haben, die dem öl verbleibende Zirkulationsfähigkeit aus, um unzulässige Wärmestauungen an den Bauelementen zu vermeiden.
  • Ein besonderer Vorteil der Technik des vergießens der Bauelemente gemäß der Erfindung besteht noch darin, daß zwischen den hochspannungführenden Teilen nur noch ein einziger Isolierstoff vorhanden ist. nämlich das ölgetränkte Papierfasermaterial, so daß die isolationstechnisch ungünstige Serienschaltung von Isolierstoffen mit unterschiedlichen Dielektrika vermieden ist.
  • Es ist zwar an sich bereits bekannt, elektrische Bauelemente, z. B. elektrische Leitungen, Spulen und Transformatoren, mit einer Masse aus in Wasser angemachtem, anschließend getrocknetem und gegen Feuchtigkeitsaufnahme imprägniertem Papierfaserbrei zu umgeben. Dieser Isolation fällt jedoch lediglich die Aufgabe zu, das fabrikatorisch umständliche und zur Hohlraumbildung neigende Umwickeln der Bauelemente mit Isolierpapier zu vermeiden.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels sei die Erfindung im folgenden näher erläutert.
  • Der in der Zeichnung schematisch dargestellte Röntgeneintankapparat besteht aus einem Hochspannungstransformator mit dem Kern 1 und der Hochspannungswicklung 2 sowie -der Röntgenröhre 3, die innerhalb des Gehäuses 4 angeordnet sind. Das Gehäuse wird durch die Öffnung 5 zunächst mit in destilliertem Wasser zu einem Brei gelöstem Papierfasermaterial vollständig ausgegossen. Dann wird die Öffnung beispielsweise mit Hilfe eines nicht dargestellten feinmaschigen Siebes so verschlossen, daß zwar die Feuchtigkeit hindurchtreten kann, nicht jedoch das Papierfasermaterial. An die Öffnung wird eine Vakuumpumpe angeschlossen, die die Feuchtigkeit absaugt. Um den Trocknungsvorgang zu beschleunigen, wird der Behälter dabei einer Temperatur von etwa 80° C ausgesetzt. Der nach der Trocknung zu einem festen Körper erstarrte Papierfaserbrei 6 wird mit Isolieröl vollständig durchfeuchtet. Die Gehäuseöffnung kann dann mit einem Deckel ? fest verschlossen werden. Die Anbringung eines ölverdrängungskörpers ist nicht erforderlich, da die Elastizität der Gehäusewand ausreicht, um die vernachlässigbar geringe Volumenvergrößerung der relativ kleinen Ölmenge bei steigender Temperatur aufzunehmen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Röntgeneintankapparat, bei dem alle hochspannungführenden Bauelemente in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der freie Raum zwischen den Bauelementen mit Papierfasermaterial ausgefüllt ist, das vor dem Einfüllen in destilliertem Wasser zu einem Brei gelöst und nach dem Einfüllen in das Gehäuse bei einem Unterdruck von etwa 1 mm Hg und einer Temperatur von etwa 80° C getrocknet und anschließend mit Isolieröl getränkt worden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 308 016, 410 872; schweizerische Patentschrift Nr. 234 654.
DES82772A 1962-12-08 1962-12-08 Roentgeneintankapparat Pending DE1190589B (de)

Priority Applications (1)

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DES82772A DE1190589B (de) 1962-12-08 1962-12-08 Roentgeneintankapparat

Applications Claiming Priority (1)

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DES82772A DE1190589B (de) 1962-12-08 1962-12-08 Roentgeneintankapparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1190589B true DE1190589B (de) 1965-04-08

Family

ID=7510590

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES82772A Pending DE1190589B (de) 1962-12-08 1962-12-08 Roentgeneintankapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1190589B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288697B (de) * 1966-03-23 1969-02-06 Mueller C H F Gmbh Vorrichtung zum Erzeugen von Roentgenstrahlen mit einer in einen poroesen Stoff eingebetteten Roentgenroehre

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE308016C (de) *
DE410872C (de) * 1922-08-06 1925-03-20 Bell Telephone Mfg Company Sa Verfahren zur Herstellung von mit Fasern bedeckten Draehten, insbesondere fuer elektrische Leitungen
CH234654A (de) * 1943-01-23 1944-10-15 Bbc Brown Boveri & Cie Verfahren zur elektrischen Isolierung von Metallteilen.

Patent Citations (3)

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