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DE1190496B - Doppeltgerichtetes Funktelegraphier-Verfahren mit durch Wiederholung erhaltener Korrektur von gestoerten Telegraphierzeichen - Google Patents

Doppeltgerichtetes Funktelegraphier-Verfahren mit durch Wiederholung erhaltener Korrektur von gestoerten Telegraphierzeichen

Info

Publication number
DE1190496B
DE1190496B DEST17914A DEST017914A DE1190496B DE 1190496 B DE1190496 B DE 1190496B DE ST17914 A DEST17914 A DE ST17914A DE ST017914 A DEST017914 A DE ST017914A DE 1190496 B DE1190496 B DE 1190496B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
character
station
characters
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17914A
Other languages
English (en)
Inventor
Christiaan Johannes Van Dalen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nederlanden Staat
Original Assignee
Nederlanden Staat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nederlanden Staat filed Critical Nederlanden Staat
Publication of DE1190496B publication Critical patent/DE1190496B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/12Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using return channel
    • H04L1/16Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using return channel in which the return channel carries supervisory signals, e.g. repetition request signals
    • H04L1/18Automatic repetition systems, e.g. Van Duuren systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Detection And Prevention Of Errors In Transmission (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H 041
Deutschem.: 21 al-7/06
Nummer: 1190 496
Aktenzeichen: St 17914 VIII a/21 al
Anmeldetag: 6. Juni 1961
Auslegetag: 8. April 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein doppeltgerichtetes Funktelegraphier-Verfahren mit durch Wiederholung erhaltener Korrektur von gestörten Telegraphierzeichen, gemäß welchem die zwischen dem fehlerhaften Empfang eines Zeichens und dem durch Wiederholung erhaltenen richtigen Empfang dieses Zeichens richtig empfangenen Zeichen in einem Speicher aufbewahrt werden und gemäß welchem Schaltungen Anwendung finden, um diese aufbewahrten Zeichen zusammen mit den durch Wiederholung erhaltenen Zeichen dem Drucker in richtiger Reihenfolge zuzuführen, wobei für die Übertragung des von einem Teilnehmer herrührenden Verkehrs wenigstens zwei getrennte Kanäle benutzt werden.
Einem derartigen an sich bekannten Verfahren (deutsches Patent 1 096 401) liegt der Gedanke zugrunde, daß für die Übertragung des von einer Station herrührenden Verkehrs in dem einen entsandten Kanal mehrere Unterkanäle gebildet und zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Telegraphierzeichen in verschiedene Kanäle derart eingeteilt werden, daß beim Empfang jedes empfangenen Zeichens erstens auf Verstümmelung mittels eines Fehlerermittlers überprüft und nach Ermittlung von unverstümmeltem Empfang (positives Resultat) das Zeichen in einen ersten Teil einem der Doppelspeicher weitergeleitet wird, deren Anzahl der Anzahl der zu bildenden Kanäle entspricht, das zweitens das bereits auf Verstümmelung kontrollierte Zeichen mit dem unmittelbar vorhergehenden empfangenen und in dem zweiten Teil des Doppelspeichers bzw. vorhandenen Zeichen mittels einer Vergleichsvorrichtung daraufhin verglichen wird, ob das Zeichen ein anderes wie das unmittelbar vorhergehende oder dasselbe Zeichen ist, das nach Ermittlung von Ungleichheit das Zeichen nach dem Drucker weitergeleitet und der zugehörige Schalter nach jedem abgegebenen Zeichen umgelegt wird, indessen in derselben Lage bleibt, wenn ein Zeichen einer vollen Speichervorrichtung angeboten wird, daß nach jedem abgegebenen Zeichen ein folgendes Zeichen in den betreifenden Kanal entsendet wird und daß bei negativem Resultat der ersten Ermittlung eine Bitte um Wiederholung herausgeht sowie bei negativem Resultat der zweiten Ermittlung das letzt entsendete Zeichen aufs neue entsendet wird.
Ein solches Verfahren gibt aber Schwierigkeiten, wenn nach falschem Empfang eines Verkehrszeichens am einen Ende der Leitung die Bitte um Wiederholung am anderen Ende der Leitung ebenfalls falsch ankommt. Denn in diesem Falle würde das hierauf empfangene Zeichen dem Speicher zugeführt, während es dem Drucker hätte zugeführt werden müssen.
Doppeltgerichtetes Funktelegraphier-
Verf ahren mit durch Wiederholung erhaltener
Korrektur von gestörten Telegraphierzeichen
Anmelder:
De Staat der Nederlanden, ten deze
vertegenwoordigd door de directeur-generaal
der Posterijen, Telegrafie en Telefonie,
Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. O. Stürner und Dr. F. Mayer,
Patentanwälte, Pforzheim, Julius-Naeher-Str. 13
Als Erfinder benannt:
Christiaan Johannes van Dalen,
Leidschendam (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. Juni 1960 (252436)
Dadurch wird die richtige Reihenfolge des Drückens gestört.
Der vorliegenden Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu beseitigen.
Das Problem wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß von den zu übertragenden Verkehrszeichen die Zeichen auf den ungeraden Stellen über Kanal I bzw. die Zeichen auf den geraden Stellen über Kanal II (oder umgekehrt) entsendet werden und daß nach Entsendung über den einen Kanal immer eine Entsendung über den anderen Kanal erfolgt, während nach Entsendung einer Bitte um Wiederholung bzw. nach Entsendung eines Zeichens, mit dem um Wiederholung gebeten wird, diese Entsendung über den zugehörigen einen Kanal stattfindet, worauf die Entsendung über den anderen Kanal erfolgt, und zwar von einem erstfolgenden zu diesem Kanal gehörigen Zeichen, selbst dann, wenn dieses Zeichen in der Verkehrsfolge noch nicht an der Reihe ist, wobei das Zeichen, das an der Reihe war, solange in einem Speicher aufbewahrt wird und danach entsendet wird.
Der Verlust der richtigen Drucker-Reihenfolge wird also dadurch erreicht, daß die Übermittlung bestimmter Verkehrszeichen an einen ganz bestimmten Kanal gebunden ist:
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3 4
In der Regel werden die geraden Zeichen über Nachdem Station S-B mit dem Buchstaben A über Kanal II gesendet, während die ungeraden Zeichen Kanal I um Wiederholung des falsch empfangenen über Kanal I gesendet werden. Wenn z. B. die folgen- Zeichens c gebeten hat, muß die Station S-B danach
den Verkehrszeichen übermittelt werden sollen: A, B, einen Buchstaben über Kanal II senden, und das ist
C, D ... usw., so wird der Buchstabe A über Kanal I, 5 der Buchstabe D und nicht der Buchstabe C, welcher der Buchstabe B über Kanal II, der Buchstabe C über in der Verkehrsfolge an der Reihe war, denn der
Kanal I, der Buchstabe D über Kanal II ... usw. Buchstabe C ist an Kanal I gebunden.
gesendet. Die Regel der Erfindung ist, daß nach Übermittlung
Diese kanalgebundene Übermittlung wird auch eines Zeichens über den einen Kanal immer ein
nach falschem Empfang beibehalten. io Zeichen über den anderen Kanal gesendet werden
Wenn, nach falschem Empfang, Wiederholung erbe- muß. Dieses Zeichen muß der Buchstabe D sein,
ten wird, z. B. mit einem Zeichen von Kanal I und weshalb das Zeichen C, das an Kanal I gebunden ist,
das nächste zu übersendende Zeichen zu Kanal I im Speicher des Senders von Station S-B aufbewahrt
gehört, so wird das nächstfolgende zu Kanal II ge- wird, weil dieses Zeichen C nach der Übermittlung
hörende Zeichen zuerst übermittelt; das zu Kanal I 15 des Buchstabens D übermittelt wurde.
gehörende Zeichen wird dann für kurze Zeit im Im Empfänger von Station S-A wurden Vorkeh-
Sender gespeichert. Erfindungsgemäß ist der Sender rungen getroffen, daß der Druckvorgang richtig ab-
mit einem Extraspeicher ausgestattet. läuft, d. h., daß die Zeichen in der richtigen Reihen-
Wie schon dargelegt, wird nach Übermittlung eines folge gedruckt werden.
Zeichens über den einen Kanal das nächste Zeichen 20 Nach dem falschen Empfang der Bitte um Wieder-
stets über den anderen Kanal und so weiter gesendet. holung mit Hilfe des Buchstabens A über Kanal I
Nach Übermittlung einer Bitte um Wiederholung sendet Station S-A den Buchstaben c über Kanal I. bzw. nach Senden des betreffenden Zeichens, wobei Nun hat Station S-A ein Zeichen über Kanal II zu die Sendung über den zugehörigen Kanal stattfindet, senden (allgemeine Regel). Das muß der Buchstabe / geleitet wird, wird über den anderen Kanal ein 25 sein. Erst danach ist der an Kanal I gebundene Buchnächstes Zeichen gesendet, das zu diesem Kanal stäbe e an der Reihe.
gehört, auch wenn dieses Zeichen noch nicht an der Im Empfänger von Station S-B werden Vorkeh-
Reihe ist. rungen getroffen, daß der Druckvorgang richtig vor
Der Erfindungsgedanke besteht also darin, daß von sich geht, d. h., daß die Zeichen in der richtigen
den zu übertragenden 'Verkehrszeichen die Zeichen 30 Reihenfolge gedruckt werden.
auf den ungeraden Stellen über Kanal I bzw. die Um das eine wie das andere zu verwirklichen, sind
Zeichen auf den geraden Stellen über Kanal II (oder beide Stationen mit einem doppelten Sender — und
umgekehrt) entsendet werden, so daß nach Entsendung einem doppelten Empfangsspeicher ausgerüstet
über den einen Kanal immer eine Entsendung über Sowohl in der Richtung S-A nach S-B als in der
den anderen Kanal erfolgt, während nach Entsendung 35 Richtung S-B nach S-A erfolgt die Übertragung über
einer Bitte um Wiederholung bzw. nach Entsendung einen Verbindungsweg, der klarheitshalber in zwei
eines Zeichens, mit dem um Wiederholung gebeten mit Strichellinien angegebenen Kanäle I und II geteilt
wird, diese Entsendung über den zugehörigen einen ist. Die Hochfrequenzwellen in all diesen Kanälen
Kanal stattfindet, worauf die Entsendung über den durchlaufen aber denselben Raum zwischen den
anderen Kanal erfolgt, und zwar von einem erst- 4° Stationen S-A und S-B. In der Richtung S-A nach
folgenden zu diesem Kanal gehörigen Zeichen, selbst S-B wird eine andere Trägerfrequenz benutzt als in
dann, wenn dieses Zeichen in der Verkehrsfolge noch der Richtung S-B nach S-A. Die Hochfrequenz-
nicht an der Reihe ist, wobei das Zeichen, das an der apparatur ist in F i g. 3 gar nicht dargestellt; sie kann
Reihe war, solange in einem Speicher aufbewahrt wird der üblichen Art sein.
und danach entsendet wird. 45 In F i g. 3 ist in der oberen Hälfte links ein Loch-
Die Erfindung wird nun an Hand der Fig. 1 bis sender Stz 1 angegeben. Unter der Steuerung von
3 erläutert: Die Fig. 1 und 2 gehören zusammen; über einen Ruhekontakt 1 st zugeführten Impulsen P1 1
die linke Seite von Fig. 2 ist an der rechten Seite liefert dieser Lochsender dem Codeumsetzer 5/7 Fünf-
von Fig. 1 anzuschließen. schrittzeichen ab. Dem Alphabetumsetzer können
In Station S-A ist die Übermittlung der Zeichen a, 50 etwa auch Kommandos zum Weitergeben von Pausen- c, e und g an Kanal I und die der Zeichen b, d, f und zeichen α und β zugeführt werden. Bei der gezeichneten A an Kanal II gebunden. Lage der Schalter 51, 52, 5/ durchläuft das Siebenin Station S-B ist die Übermittlung der Zeichen A, schrittzeichen weiter die Speicher ZG1 1 und ZG1 2 von C, E und G an Kanal I und die der Zeichen B, D, F Station S-A oben in der Figur (Speicher von Kanal I). und H an Kanal II gebunden. Der Buchstabe c, der 55 In F i g. 3 wird entsprechend F i g. 2, Zeile 2, von Station S-A über Kanal I gesendet wurde, wird angenommen, daß der Lochsender Stz 1 für das in Station 5-5 falsch empfangen, was mit einem Abgeben des Buchstabens α einen Impuls P1 1 empfangen Kreuz angedeutet ist. Nun wird durch Station S-B hat.
mit Hilfe des Zeichens A über Kanal I um Wieder- Dieser Buchstabe erreicht zuerst den Speicher ZG1 1,
holung gebeten. 60 in welchem er in der Figur angegeben ist und, da
Das Zeichen A wird in Station S-A falsch empfan- Anker st1 in der Ruhelage ist, auch den zweiten
gen, was mit einem Kreuz angedeutet ist. Nun wird Speicher ZG1 2 über Schalter 5/. Aus diesem zweiten
durch Station S-A mit Hilfe des Zeichens c über Speicher wird das Zeichen über einen Modulator in
Kanal I um Wiederholung gebeten. Das Zeichen c den ersten Kanal I entsendet. Auf der Empfangsseite
wird in Statio'n S-B richtig empfangen und weil 65 kommt dieses ß über Schalter Kv1 am Codeumsetzer 7/5
Kanal I an der Reihe war, um das darin empfangene an. Dieser ist angeordnet, um der Empfangsappaiatur
Zeichen nach dem Drucker zu führen, wird der Buch- Fünfschrittzeichen abzugeben, und auch, um vor-
stabe c dem Drucker zugeführt. kommendenfalls Pausezeichen und α und β zu liefern;
1
auch wird im Codeumsetzer das empfangene Zeichen auf die Richtigkeit des Verhältnisses der Anzahlen Zeichen- und Trennschritte geprüft. Bei einem unrichtigen Verhältnis wird das Störungsrelais ST 2 über die angegebene Verbindung erregt, über Schalter Kv2 kommt der Buchstabe α am ersten der zwei oberen Speicher von Station S-B an. Das α ist wiederum im betreffenden Rechteck angegeben; aber ein Pfeil darunter gibt an, daß der Buchstabe erst nach Ablauf der Laufzeit ankommt, also, wie aus F i g. 2 hervorgeht, gerade vor dem Augenblick 3. Inzwischen sendet der Lochsender Stz 2 für die Richtung S-B nach S-A im Augenblick 2 den Buchstaben Z, da Kontakt 2 st noch geschlossen ist und also der KommandoimpulsP1 2 durchkommen kann. Dieser Buchstabe wird dem Code- »5 umsetzer 5/7, dem Speicher ZCr2 1 rechts unten in F i g. 3 und von hier über Schalter S 2, Ruhekontakt st2 und Schalter Si auch dem zweiten unteren Speicher ZG2 2 zugeführt. Von diesem Speicher her wird der Buchstabe Z über den Funkweg, unter Verbindung, zo hier Kanal II genannt, dem Empfänger in S-A übertragen. In dieser Station wird dieser Buchstabe über den Schalter Kv1 dem Codeumsetzer 7/5 zugeführt und geht von diesem als Fünfschrittzeichen über Schalter Kv2 und Punkt 2 nach dem Speicher OG2 1 des Empfängers in Station SA. Ein Pfeil unter dem Symbol Z gibt wiederum an, daß dieses Z erst gegen den Augenblick 3 in F i g. 2 ankommt.
Die Ruhekontakte 1 st bzw. 2 st bleiben während der Schritte von F i g. 2 in Ruhe. Sie dienen bei anderen Abwicklungen zum zeitweiligen Stillsetzen der Lochsender, wenn beide Sendespeicher voll sind. In solchem Fall spricht eine KippschaltungSIt bzw. S 2 t an; diese steuern über ein »Oder«-Tor eine Kippschaltung 1 st (in Station S-A bzw. 2 st (in Station S-B). Die letzteren Kippschaltungen steuern je ihren einzigen Kontakt 1 st bzw. 2 st zum Betätigen des Lochsenders. Die Schalter Sl, S 2, Si, Kv1 und Kv2 werden zum Erzielen einer abwechselnden Sendung der Zeichen über Kanäle I und II synchron umgelegt. So sieht man, daß in F i g. 2, Zeitpunkt 2, bei der Sendung des α durch Station S-A von den Sendespeichern ZG1-2 die beiden Speicher über Kanal I mit einem Punkt markiert sind; für das b sind die Speicher II markiert, für das c die Speicher I usw. Für die übrigen Stellen in den Figuren kann man stets aus den Punkten ersehen, welche Speicher für Sendung oder Empfang benutzt werden.
Im Augenblick 3 (Fig. 1) wird der Buchstabe b vom Lochsender Stz 1 den Speichern von Kanal II in Station S-A weitergegeben und erreicht über Kanal II den Speicher OG2 1. Auch wird in diesem Augenblick das völlig im Speicher OG1 1 Kanal I vorhandene α über Kontakt t1 dem Speicher OG1 2 Kanal I weitergegeben und von hier über Schalter Su in Lage 1 an den Drucker Pr 2 geführt. In Lage 3 wird auch vom Lochsender Stz 2 der Buchstabe A den Speichern von Kanal I im Sender von S-B weitergegeben. In dieser Lage wird der Buchstabe Z, der in Lage 2 vom Lochsender Stz 2 dem Speicher ZG2 1 Kanal II weitergegeben wurde, in den Speichern ZG2 1 und ZGg2 Kanal II aufbewahrt, bis er mit dem folgenden über Kanal II zu übertragenden Buchstaben (dem B; F i g. 3) überschrieben wird. Dieser Buchstabe Z wurde im Empfangsspeicher OG2 1 Kanal II bereits angekündigt.
Im Augenblick 3 ist er in diesem Speicher völlig empfangen worden und wird unmittelbar dem Speicher OG2 2 Kanal II weitergegeben, da Kontakt t2 durch ST 2 in der Ruhelage kurzgeschlossen wird. Aus Speicher OG2 2 wird das Z unmittelbar an den Drucker Pr 1 geführt.
Im Augenblick 4 (Fig. 1) wird das c vom Lochsender Stz 1 an Speicher von Kanal I geführt. In der Regel werden die gdraden Buchstaben in Kanal II und die ungeraden in Kanal I gesendet. Vom Buchstaben c fängt die Ankunft im ersten Speicher OG1 1 (Kanal I) des Empfängers an. Aus Kanal II wird das b abgedruckt. In der Richtung S-B nach S-A erfolgt die Abfühlung des Buchstabens B und der Abdruck des Buchstabens A.
Im Augenblick 5 würde der Buchstabe c völlig im Empfangsspeicher OG1 1 von Kanal I angekommen sein. Indessen wurde dieser Buchstabe während der Übertragung gestört, so daß das Störungsrelais ST 2 angesprochen und seinen Kontakt st2 umgelegt hat. Zugleich bleibt hierdurch auch Kontakt t1 geöffnet, wodurch der Inhalt von Speicher OG1 1 nicht dem Speicher OG1 2 übertragen wird. Dies erfolgt erst im Augenblick 7, nachdem das c wiederholt worden und richtig im Speicher OG1 1, wohin der fehlerhafte Buchstabe c überschrieben wird, angekommen ist.
Im Augenblick 5 wird in der Richtung S-B nach S-A der Buchstabe B abgedruckt. Auf der Sendeseite wird der Buchstabe C abgefühlt und im Sendespeicher ZG 1 von Kanal I gespeichert. Durch das Öffnen von Kontakt st2 kommt dieses C aber nicht weiter als Speicher ZG1 1 Kanal I. Der Buchstabe^ geht also in diesem Augenblick aufs neue aus und wird im Empfänger S-A anfangs im Speicher OG1 1 Kanal I empfangen. Beim Vergleich des Inhalts von Speicher OG1 2 Kanal I im Störungsrelais ST1 über die angegebenen Verbindungen zeigt es sich, daß dieses A bereits empfangen worden war, weshalb dieses Relais ST1 anspricht und Kontakt st1 öffnet. Das c in Speicher ZG1 2 Kanal I wird nicht mit dem c aus Speicher ZG1 1 überschrieben, während das c bei der folgenden Sendung über Kanal I aufs neue entsendet wird.
Im Augenblick 6 fängt die Ankunft des korrigierten c im Empfangsspeicher OG1 1 von Kanal I an, zugleich wird aus Kanal II das b abgedruckt. In Station S-A erfolgt kein Abdruck, da auf diesem Schritt das A ankommt, um anzugeben, daß das c wiederholt werden soll. In Station S-A befindet sich also in beiden Empfangsspeichern von Kanal I derselbe Buchstabe; in solchem Fall spricht die Kippschaltung ST1 an, so daß Kontakt i1 nicht zum Weitergeben des Buchstabens OG 1 an Speicher OG 2 geschlossen wird, wie es sonst erfolgen würde.
Die Sendung der weiteren Buchstaben C bis E bzw. d bis / während der Schritte 7 bis 10 ist leicht an Hand der F i g. 1 und 2 zu verfolgen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Doppeltgerichtetes Funktelegraphier-Verfahren mit durch Wiederholung erhaltener Korrektur von gestörten Telegraphierzeichen, gemäß welchem die zwischen dem fehlerhaften Empfang eines Zeichens und dem durch Wiederholung erhaltenen richtigen Empfang dieses Zeichens richtig empfangenen Zeichen in einem Speicher aufbewahrt werden und gemäß welchem Schaltungen Anwendung finden, um diese aufbewahrten Zeichen
zusammen mit den durch Wiederholung erhaltenen Zeichen dem Drucker in richtiger Reihenfolge zuzuführen, wobei für die Übertragung des von einemTeilnehmer herrührenden Verkehrs wenigstens zwei getrennte Kanäle benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den zu über tragenden Verkehrszeichen die Zeichen auf den ungeraden Stellen über Kanal I bzw. die Zeichen auf den geraden Stellen über Kanal II (oder um gekehrt) entsendet werden und daß nach Ent- Sendung über den einen Kanal immer eine Ent sendung über den anderen Kanal erfolgt, während nach Entsendung einer Bitte um Wiederholung bzw. nach Entsendung eines Zeichens, mit dem um Wiederholung gebeten wird, diese Entsendung über den zugehörigen einen Kanal stattfindet, worauf die Entsendung über den anderen Kanal erfolgt, und zwar von einem erstfolgenden zu diesem Kanal gehörigen Zeichen, selbst dann, wenn dieses Zeichen in der Verkehrsfolge noch nicht an der Reihe ist, wobei das Zeichen, das an der Reihe war, solange in einem Speicher auf bewahrt wird und danach entsendet wird.
2. Funktelegraphenverfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch doppelt ausgeführte Speicher in jedem Sender (ZG1 1, ZG1 2 und ZG2 1, ZG2 2 in Station A, ZG1*, ZG1 1 und ZG2 2, ZG2 1 in Station B) und in jedem Empfänger (OG1 2, OG1 1 und OG2 2, OG2 1 in Station A, OG1 1, OG1 2 und OG2 1, OG2 2 in Station B), zwischen welchen dadurch Ver- bindung besteht, daß Zeichen über von Störunge relais gesteuerte Kontakte (st1 und t1, t2 in Station A, st2 und t\ t2 in Station B) weitergeschoben werden.
3. Funktelegraphenverfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine elektronische Schaltung (1 st in Station A, 2 st in Station B) zum Stillsetzen des Lochsenders, sobald beide Sendespeicher eines Kanals gefüllt sind.
4. Funktelegraphenverfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalisierung zum Erzielen der Wiederholung eines gestörten Zeichens nach dem Doppelsignalprinzip erfolgt und daß dazu die Empfangsspeichel in jedem Kanal periodisch verglichen werden, wobei bei Gleichheit der betreffenden Zeichen das Störungsrelais (ST 1 in Station A und STl in Station B) anspiicht, was das Weiterschieben eines Zeichens zwischen den Empfangsspeichern eines Kanals verhindert.
5. Funktelegraphenverfahren nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch periodisch die Weitergabe von empfangenen Zeichen steuernde Kontakte (t1 und t2) zwischen den beiden Empfangsspeichern in einem Kanal bzw. Kontakte für die Weitergabe von richtig empfangenen Buchstaben nach dem Drucker (Kontakt Su), welche auch von den Störungsrelais gesteuert werden, derart, daß ein Zeichen nicht aus dem ersten Speicher weitergeschoben wird, wenn es gestört empfangen worden ist oder wenn es sich als einem bereits im zweiten Speicher vorhandenen Zeichen ähnlich erweist.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 538/162 3.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEST17914A 1960-06-09 1961-06-06 Doppeltgerichtetes Funktelegraphier-Verfahren mit durch Wiederholung erhaltener Korrektur von gestoerten Telegraphierzeichen Pending DE1190496B (de)

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DE (1) DE1190496B (de)
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