[go: up one dir, main page]

DE1189370B - Maschine zum Herstellen von Schlauchstuecken fuer Schachteln - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Schlauchstuecken fuer Schachteln

Info

Publication number
DE1189370B
DE1189370B DEB71657A DEB0071657A DE1189370B DE 1189370 B DE1189370 B DE 1189370B DE B71657 A DEB71657 A DE B71657A DE B0071657 A DEB0071657 A DE B0071657A DE 1189370 B DE1189370 B DE 1189370B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
machine
belts
folding
chains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB71657A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Frei
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bobst Mex SA
Original Assignee
J Bobst et Fils SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Bobst et Fils SA filed Critical J Bobst et Fils SA
Publication of DE1189370B publication Critical patent/DE1189370B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/262Folding sheets, blanks or webs involving folding, leading, or trailing flaps of blanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/52Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers
    • B31B50/54Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members, e.g. fingers operating on moving material

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von Schlauchstücken für Schachteln Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstellen von Schlauchstücken für Schachteln, in der die Fördereinheiten an in Förderrichtung sich erstreckenden Platten angeordnet und diese auf quer zur Förderrichtung verlaufenden Stangen verschiebbar sowie von einem gemeinsamen Antrieb aus auf verschiedene Formate einstellbar sind.
  • Bei einer bekannten Maschine dieser Gattung wird zur gemeinsamen Formatverstellung ein Schraubenspindeltrieb verwendet. Von dieser bekannten Maschine unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand in vorteilhafter Weise dadurch, daß als Antrieb zur Formatverstellung ein Kettentrieb dient und an den Platten Kupplungsmittel zur Schnellkupplung und Entkupplung der Platten mit bzw. von den Ketten vorgesehen sind.
  • Als Ketten verwendet man zweckmäßig Gelenkketten, in deren Zwischenräumen die vorzugsweise angespitzten Enden von Kupplungsstiften eingreifen, die an den Platten längsverschiebbar gehalten sind.
  • Diese neue Maschine gemäß der Erfindung hat gegenüber der eingangs erwähnten vorbekannten Maschine mit Schraubenspindelverstellung den sehr erheblichen Vorteil, daß eine Verstellung der die Fördereinheiten tragenden Platten sehr leicht und schnell vorgenommen werden kann. Dabei ist zu berücksichtigen, daß jede Maschine der hier betroffenen Art eine Reihe von sich in Förderrichtung erstreckenden Platten besitzt, die je nach dem zu faltenden Format einzeln oder zu mehreren auf das jeweils gegebene Format eingestellt werden müssen.
  • Die Kupplung und Entkupplung bei Spindeltrieben ist schwierig oder in der Praxis sogar nahezu undurchführbar. Demgegenüber genügt es beim Erfindungsgegenstand, die Kupplungsstifte einer Platte in die Zwischenräume der Kettenglieder einzustecken, die Ketten zu bewegen und dann nach erfolgter Verstellung einer einzelnen Platte die Kupplungsstifte wieder aus den Zwischenräumen zwischen den Kettengliedern auszuheben. Auf diese Weise kann man bei jeder einzelnen Platte verfahren, um die Maschine schnell und zuverlässig auf das gewünschte Format einzurichten. Eine solche Schnellverstellung jeder einzelnen Platte ist mit einem Schraubenspindelantrieb nicht möglich.
  • Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die auf das Falten der vorderen Faltlappen eines bestimmten Faltschachtelzuschnittes abgestimmt ist.
  • F i g. 1 zeigt den vorderen Teil des zu faltenden Zuschnittes mit Faltlappen, wie man sie zur Herstellung eines sogenannten selbstschließenden Bodens vorsieht; F i g. 2 zeigt dasselbe Werkstück nach einem ersten Faltvorgang; F i g. 3 zeigt das Werkstück nach dem zweiten Faltvorgang, bereit, um in einer Falz- und Klebemaschine eingeführt zu werden, in welcher die Faltschachtel beendigt wird; F i g. 4 bezieht sich auf den Faltvorgang gemäß F i g. 2 und zeigt, welche Schachtelteile während des Faltens festgehalten werden müssen; F i g. 5 ist eine ähnliche Ansicht, bezieht sich aber auf den Faltvorgang gemäß F i g. 3; F i g. 6 zeigt eine besondere Anordnung der Transportriemen, die diese Faltvorgänge ermöglicht und der dargestellten Ausführungsform zugrunde liegt; F i g. 7 ist eine Ansicht der beiden sich der Länge nach erstreckenden Werkplatten der dargestellten Ausführungsform der Maschine; F i g. 8 ist ein entsprechender lotrechter Querschnitt des zum Festhalten mehrerer solcher Einheiten bestimmten Gestelles; F i g. 9 ist eine entsprechende teilweise Draufsicht dieses Gestelles; F i g. 10 entspricht einem Schnitt durch X-X der F i g. 7 bis 9, mit Bezug auf F i g. 7 von rechts her gesehen; F i g. 11 ist eine identische Darstellung, zur Hälfte im Schnitt und zur Hälfte in der Ansicht, jedoch mit Bezug auf F i g. 7 von links her gesehen; F i g. 12 ist ein Querschnitt, der den einzelnen Zusammenbau der beiden miteinander verbundenen gleichachsigen Führungsrollen darstellt, welche die Endschleife und die Anfangsschleife der nacheinander liegenden Riemen führen, die je auf der einen Seite einer und derselben Werkplatte liegen; F i g. 13 zeigt in gleicher Weise eine den Riemen antreibende Antriebsrolle; F i g. 14 ist eine Teilansicht einer Gruppe von Druckrollen, die je in einem Riemenpaar auf den Riemen wirken, der nicht antreibend ist; F i g. 15 ist eine schaubildliche schematische Darstellung zur Erklärung der Art und Weise, wie die Fördereinheiten seitlich verschoben werden können; F i g. 16 zeigt endlich ein Gestell, das zum Tragen des Apparates dient, jedoch noch andere Vorrichtungen aufnehmen kann.
  • Die Verteilung der vorderen Faltlappen bei dem als Beispiel gewählten zu faltenden Werkstück läßt sich der F i g. 1 entnehmen. Es folgen nacheinander ein einfacher Lappen 1 und ein zweimal zu faltender Lappen 2, seitlich befindet sich endlich der Klebefalz 3.
  • Das beabsichtigte Falten besteht darin, daß man zuerst die Lappen 1 nach hinten umlegt (F i g. 2), wonach 2' unter 2" umgelegt und das Ganze in die Lage gemäß F i g. 3 übergeführt wird.
  • Es handelt sich in diesem Fall um eine Anordnung, wie man sie in Zuschnitten von Faltschachteln mit sogenanntem selbstschließendem Boden findet, wobei zur Herstellung des Schachtelkörpers der Klebefalz 3 mit dem gegenüberliegenden Rand 3' verklebt wird. Dieser Vorgang, welcher nicht von der erfindungsgemäßen Maschine durchgeführt wird, erfolgt in einer üblichen Falt- und Klebemaschine.
  • F i g. 4 und 5 zeigen, wie die Zuschnitte während des Faltens festgehalten werden müssen; es ist angenommen, sie seien zwischen Förderriemen geführt.
  • Im Laufe des Faltens der Lappen 1 müssen Riemen 4, 5, 6, 7 (s. F i g. 4) die Lappen 2 flach halten, während zum Falten der Lappen 1 durch an sich bekannte Mittel diese freigegeben sein müssen.
  • Dann führen weitere Riemen 8, 9, 10, 11 und 12 (s. F i g. 5) die Werkstücke derart, daß die umgelegten Lappen nun festgehalten werden und zum Falten der Lappen 2 der nötige Raum frei gelassen wird. Würde man nun die Förderriemen etwa so anordnen, wie es die F i g. 6 zeigt, in welcher die vorangehenden Bezugszeichen beibehalten worden sind, so hätte man eine brauchbare Lösung in der Hand; denn diese Anordnung entspricht genau dem, was beschrieben wurde.
  • Da es sich um endlose Riemen handelt, läßt sich dieser Figur entnehmen, daß die Endschleifen der Riemen 4, 5, 6, 7, in Transportrichtung gesehen, über Leitrollen geführt sind, die gleichachsig liegen mit den die Anfangsschleifen der folgenden Riemen 8, 9, 10, 11 und 12 führenden Mitteln. Ferner zeigt die Führung der Riemen 4 und 18, hier ein gemeinsamer Zylinder 14, daß die die End- und Anfangsschleifen führenden Mittel mechanisch auf Drehung voneinander abhängig sind. Das gleiche gilt in 15 für die Riemen 5 und 9, in 16 für die Riemen 6 und 10 und in 17 für die Riemen 7 und 11. Selbstverständlich soll der Riemen 12 synchron mit den anderen Riemen laufen, wobei alle dargestellten Riemen doppelt, d. h. paarweise angeordnet sind, je mit einem unteren (dargestellten) und oberen (nicht dargestellten) Riemen, zwischen welchem die Werkstücke mitgenommen werden.
  • Eine Maschine, welche diese Bedingungen erfüllt, wird man leicht den verschiedenen vorkommenden Arbeiten sowie Größen der zu bearbeitenden Werkstücke anpassen können, was z. B. durch das im folgenden beschriebene Beispiel erfüllt wird.
  • Gemäß F i g. 7 bis 11 besteht die Maschine aus einem Gestell, wovon zwei Platten 19 und 20 Längsträger bilden, die in der Transportrichtung der Werkstücke liegen und durch obere Querträger 21, 22, 23, 24 und untere Querträger 25, 26, 27, 28 miteinander verbunden sind. Eine andere von Querträgern gebildete Verbindung besteht aus querliegenden Stangen, die an den Enden des Gestelles oben und unten angeordnet sind, und in F i g. 8, 29 und 30, in F i g. 9 in 31 und 32 sichtbar sind. Diese Stangen halten darauf gleitbar befestigte Fördereinheiten, wie sie die F i g. 7, 10 und 11 darstellen.
  • Gemäß der Ansicht der F i g. 7, wo die vier Stangen 29, 30, 31 und 32 sichtbar sind, besteht eine solche Einheit aus zwei übereinander angeordneten, sich der Länge nach erstreckenden Werkplatten 33 (obere) und 34 (untere), zwischen welchen ein Spalt 35 verbleibt, zum Durchgang der Werkstücke, die sich in Richtung des Pfeiles 13 bewegen.
  • Im Gestell der F i g. 8 und 9 sind mehrere solche Einheiten vorhanden, alle identisch ausgebildet und entlang der Stangen 29, 30, 31, 32, d. h. senkrecht zur Werkplattenebene gleitbar angeordnet, also auch senkrecht zur Zeichnungsebene der F i g. 7.
  • Die untere Werkplatte 34 trägt einen ersten antreibenden endlosen Riemen 36, welcher in der gezeichneten Lage der F i g. 7 vor der Platte liegt und über Spannrollen 37 und Leitrollen 38 geführt ist sowie über Endtrommeln 39 und 40, wovon die erstere auf einer antreibenden Welle 41 mit Keil liegt.
  • Mit diesem Antriebsriemen 36 wirkt ein erster oberer endloser Druckriemen 42, der aber auf der oberen Werkplatte 33 liegt und über die Endrollen 43 und 44 geht, wovon die letzte eine Spannrolle ist, ferner über Leit- und Druckrollen 45 (siehe weiter unten bei der Beschreibung der F i g. 14). Zwischen den Leit- und Druckrollen 38 und 45 berühren sich die Riemen 36 und 42 in der Förderebene der Werkstücke, in Flucht mit dem Spalt 35.
  • Die Werkplatten 33 und 34 tragen je einen zweiten Riemen, und zwar einen zweiten führenden Antriebsriemen 46 und einen zweiten Druckriemen 47, die den zwei ersten folgen und diesen gegenüber symmetrische Bahnen beschreiben, jedoch seitlich so versetzt sind, daß sie hinter den Werkplatten liegen. Die so entstehenden relativen Lagen wären z. B. diejenigen der Riemen 4 und 8 der F i g. 6, wenn man die Trommel 40 dem Zylinder 14 gleichsetzt.
  • Die Trommel 40 ist in der Tat mit einer hinter der Werkplatte 34 angeordneten zweiten gleichen Trommel mechanisch auf Drehung verbunden, während hinter der darüberliegenderl Rolle 43 auch eine identische Rolle angeordnet ist, die nicht notwendigerweise mit der erstgenannten verbunden ist, Das zweite Riemenpaar 46 und 47 läuft außerdem über Rollen 48, 49, 50 sowie die Endtrommel 51, die wie die Trommel 39 antreibend sein kann, so daß man die ganze Maschine umkehren kann, da das Ganze symmetrisch ist.
  • Das zweite Riemenpaar 46, 47 wird selbstverständlich unter und über Druckrollen wie 45 und 38 laufen, die nicht dargestellt wurden sowie zur Klarheit der Darstellung die Trennlinie zwischen diesen beiden Riemen im Spalt 35 nicht eingezeichnet wurde.
  • Die F i g. 12 zeigt in der Ansicht und zur Hälfte im Schnitt, wie die zwei miteinander auf Drehung verbundenen Trommeln 40 ausgebildet sind, wovon die eine die Endschleife des Riemens 36 und die andere die Anfangsschleife des nächsten Riemens 47 führt. Es ist die Trommel 40 dargestellt und die spiegelbildlich gleiche Trommel 40' sowie die untere Werkplatte 34, in einer kreisförmigen Öffnung derselben Schrauben 52, die eine profilierte Hülse 53 festhalten, die Kugellager 54 trägt. In diesen letzteren dreht eine im Innern der Trommel 40' angeordnete Hülse, die um den inneren Zapfen 55 der Trommel 40 gelegt ist, wobei das Ganze mittels einer elastischen Schließe 56 festgehalten wird. So drehen die beiden Trommeln, als wenn sie aus einem Stück bestehen würden. Sie haben selbstverständlich denselben Durchmesser.
  • Das von den Riemen 36, 42 auf die Riemen 46, 47 übergehende Werkstück ist nie sich selbst überlassen, und wenn man die in den F i g. 1 bis 5 dargestellten Vorgänge betrachtet, so sieht man, daß die zuerst umgelegten Lappen 1 unmittelbar darauf beim übergang zum zweiten Riemenpaar gedrückt und festgehalten werden.
  • Die Antriebstrommel 39 ist in F i g. 13 zum Teil in der Ansicht, zum Teil im Schnitt dargestellt; sie ist an der Werkplatte 34 befestigt. Schrauben halten die profilierte Hülse 57 in einer entsprechenden Aussparung der Werkplatte 34. Diese Hülse trägt ihrerseits ein Kugellager 58, in welchem eine innere Hülse dreht. Das Ganze wird mittels federnder Schließen 59 festgehalten.
  • Diese Figur zeigt noch die Antriebswelle 41 mit Keilnut, die sich durch alle Antriebsrollen aller Fördereinheiten hindurch erstreckt.
  • Diese Einheiten werden, wie eingangs gesagt, durch Stangen 29, 30 (F i g. 8) sowie 31, 32 (F i g. 9) getragen, und ihre Lage im Gestell der F i g. 8 deuten die strichpunktierten Darstellungen der Teile 39, 40, 43, 49 und 51 an.
  • Zu bemerken ist aber, daß zwei nebeneinander angeordnete Einheiten nicht gleichartig ausgebildet sind, da, wenn bei der einen Einheit das erste Transportriemenpaar (z. B. 36, 42) vor den Werkplatten liegt und das zweite Paar (z. B. 40, 47) dahinter, eine mit Bezug auf F i g. 7 vor dieser Einheit liegende Einheit das erste Riemenpaar hinten hätte (gegenüber 36, 42) und das zweite Paar vorn (entgegengesetzt wie 46, 47), wodurch die Anordnung gemäß F i g. 6 entsteht, usw.
  • Um ein Verschieben dieser Einheiten und ihr Anpassen an die Abmessungen der zu bearbeitenden Werkstücke sichern zu können, sind Bedienungsmittel vorgesehen, die wie folgt wirken und ausgebildet sind: Jeder Tragstab wie 29, 30, 31 und 32 weist eine Längsnut auf, in welcher eine Gallsche Kette gleiten kann. Diese Ketten sind in F i g. 8 in 60, in F i g. 9, 10, 1i in 61 und in F i g. 9 und 11 in 62 sichtbar. Alle werden gleich schnell von der Welle 63 (F i g. 8 und 9) mittels des Handrades 64 in Bewegung gesetzt; um aber zu erreichen, daß alle querliegenden Stränge in gleicher Richtung fahren (z. B. 61 oben wie 62 unten), ist eine Anordnung wie die der schaubildlichen Darstellung der F i g. 15 nötig. Da die Kette 61 endlos ist und über vier Kettenräder wie 65 und 66 geht, ist es selbstverständlich, daß sich ihr unterer waagerechter Strang stets im entgegengesetzten Sinn wie ihr waagerechter oberer Strang bewegen wird. Verbindet man aber auf Drehung ein zweites Kettenrad 67 mit dem Kettenrad 66, so kann man eine Kette 62 darüberlegen, derart, daß sich ihr oberer Strang stets in gleicher Richtung (z. B. gemäß Pfeil 68) wie der obere Strang 61 bewegt. Es ist in der Weise möc, lich, zu erreichen, daß sich alle Kettenstränge, die in den Nuten der vier Stangen 29, 30, 31 und 32 liegen, gleichzeitig und selbstverständlich auch gleich schnell im gleichen Sinn bewegen.
  • Das Verschieben der Fördereinheiten, wenn man sie seitlich zu verstellen wünscht, findet dann so statt, daß man sie vorübergehend mit den Ketten verbindet. Zu diesem Zweck tragen sie Stifte wie 69, 70, 71 und 72, die man durch Senken und dank ihrer zuge- spitzten Enden zwischen den Kettengliedern einführen kann. Sind die vier Stifte der beiden Enden beider Werkplatten einer Einheit so eingesteckt, so genügt es, das Handrad 64 zu drehen, um die betreffende Einheit seitlich zu verschieben (usw. für jede einzelne Einheit).
  • Sind die Einheiten alle richtig eingestellt, so wird man sie vorzugsweise mittels nicht dargestellter Mittel verriegeln.
  • So kann eine jede Einheit mühelos in die richtige Arbeitslage gebracht werden, d. h. entsprechend dem Profil und der Besonderheiten der zu bearbeitenden Werkstücke.
  • Die zu verrichtende Arbeit, d. h. das Falten der Lappen, wird man mittels Vorrichtungen vornehmen, die zwischen den Werkplatten eingeschaltet und von den Stangen 21 bis 28 getragen werden. Die Befestigung findet, wie in 73 in F i g. 8 dargestellt, mittels Klemmorganen statt.
  • Die beschriebene Einrichtung läßt sich sehr leichtallen möglichen Faltarbeiten anpassen, ist trotzdem im Bau und in der Handhabung sehr einfach, da sie aus Teilen zusammengesetzt ist, wovon viele identisch sind (Werkplatten, Trommeln, Rollen usw.). Einzig die Montage weicht von einer Einheit zur anderen ab.
  • Die Druckrollen 45 wird man in Wirklichkeit mittels federnder Träger festhalten, damit sie einen gewissen Druck auf den oberen Riemen ausüben können. Die F i g. 14 zeigt, wie diese Bedingung erfüllt ist.
  • Gegen die sie tragende Werkplatte ist ein Stab 74 befestigt, unter welchem die Rollen 45 paarweise an federnden Platten 75 aufgehängt sind, wobei jede dieser Federn in ihrer Mitte an einem Kolben 76 befestigt ist, welcher sich gegen die Wirkung einer Feder 77 bewegt.
  • Die beschriebene Einrichtung wird man mit Vorzug durch ein Gehäuse ergänzen, wie es in F i g. 16 in der Aufsicht dargestellt ist. Es besteht aus einem Untergestell 78, in welches die in 79 dargestellte und auf Rollen 80 gesetzte Einrichtung eingeführt werden kann. Dieses Gehäuse kann eine Speisevorrichtung aufweisen, die schematisch in 81 angedeutet ist und zudem mit anderen ähnlichen Einrichtungen benutzt werden kann.
  • Dieses Aggregat kann entweder für sich zum Falten von Lappen und wie beschrieben benutzt werden oder kann noch mit einer Falt- und Klebemaschine 82 irgendwelcher Art kombiniert werden.
  • Um die Zeichnung nicht zu belasten, wurden die meisten Montageschrauben nicht dargestellt.
  • Die über das Patentbegehren hinausgehenden Teile der Beschreibung sind nicht Gegenstand der Erfindung, sondern dienen nur ihrer Erläuterung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Herstellen von Schlauchstücken für Schachteln, in der die Fördereinheiten an in Förderrichtung sich erstreckenden Platten angeordnet und diese auf quer zur Förderrichtung verlaufenden Stangen verschiebbar sowie von einem gemeinsamen Antrieb aus auf verschiedene Formate einstellbar sind, dadurch gekennzeichn_et, daß als Antrieb zur Formatverstellung ein Kettentrieb (60, 61, 62) dient und an den Platten (33, 34) Kupplungsmittel (69, 70, 71, 72) zur Schnellkupplung und Entkupplung der Platten mit bzw. von den Ketten vorgesehen sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gelenkketten (60, 61, 62), in deren Zwischenräumen die vorzugsweise angespitzten Enden von Kupplungsstiften (69, 70, 71, 72) eingreifen, die an den Platten (33, 34) längsverschiebbar gehalten sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und gegebenenfalls 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platten (33, 34) führenden Stangen (29, 30, 31, 32) mit Axialnuten zur Aufnahme und Führung der Ketten (60, 61, 62) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1116 045.
DEB71657A 1962-05-01 1963-04-26 Maschine zum Herstellen von Schlauchstuecken fuer Schachteln Pending DE1189370B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1189370X 1962-05-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1189370B true DE1189370B (de) 1965-03-18

Family

ID=4562120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB71657A Pending DE1189370B (de) 1962-05-01 1963-04-26 Maschine zum Herstellen von Schlauchstuecken fuer Schachteln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1189370B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116045B (de) * 1957-09-06 1961-10-26 S & S Corrugated Paper Mach Maschine zum Herstellen von Schlauchstuecken fuer Schachteln

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116045B (de) * 1957-09-06 1961-10-26 S & S Corrugated Paper Mach Maschine zum Herstellen von Schlauchstuecken fuer Schachteln

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2812610C2 (de)
DE2142117C3 (de) Schneidvorrichtung zum Trennen bewegter Bahnen in deren Längsrichtung in mehrere schmälere Bahnen
DE102007057114A1 (de) Maschine zum Produzieren von Artikeln aus bogenförmigem Material
DE69312330T2 (de) Schlauchbandförderer
DE2029893A1 (de) Fordervorrichtung zum Fordern von Be legen nacl· Art von Bankschecks o dgl
DE1504790C3 (de) Vorrichtung zum Strecken oder Stauchen einer Warenbahn
CH669921A5 (de)
DE69408239T2 (de) Maschine zum Ziehen von Stangen
DE1635182A1 (de) Klammer-Vorrichtung fuer biaxiale Gewebestreckmaschine
DE2304561C2 (de) Vorrichtung zum Zusammenfassen von Behältern zu Verpackungseinheiten
DE1948718U (de) Spannklammer fuer spannketten von rahmenspannern.
DE3024803A1 (de) Transportvorrichtung, insbes. fuer verpackungsmaschinen
DE19757978A1 (de) Vorrichtung zum Einziehen einer Warenbahn
DE3712522C2 (de)
DE2365924C3 (de) Schleifeinrichtung für Karden oder Krempel
DE1189370B (de) Maschine zum Herstellen von Schlauchstuecken fuer Schachteln
DD248567A1 (de) Vorrichtung zum fliessenden falzen von bogen- bzw. blattfoermigem material
DE2017029C3 (de) Bandschleifmaschine
DE1202628B (de) Vorrichtung zum Foerdern von Zuschnitten in einer Faltschachtelklebemaschine
DE3118886C2 (de) Maschine zum Falten und Flachlegen von Faltschachtelzuschnitten
DE2656303A1 (de) Rollenbahn
DE2241609C2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Längsfalzen flexibler Bogen
DE3308870A1 (de) Gurtbandfoerderer mit anfahrspannstation
DE3913240A1 (de) Vorrichtung zum ankleben eines metallcordstreifens
DE1184934B (de) Vorrichtung zum Recken von Kunststoff-Folien