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DE1189040B - Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht - Google Patents

Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht

Info

Publication number
DE1189040B
DE1189040B DESCH29177A DESC029177A DE1189040B DE 1189040 B DE1189040 B DE 1189040B DE SCH29177 A DESCH29177 A DE SCH29177A DE SC029177 A DESC029177 A DE SC029177A DE 1189040 B DE1189040 B DE 1189040B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
section
oval
cross
segregation zone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH29177A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Doepper
Guenther Kirchmann
Hans-Heinrich Rohde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DESCH29177A priority Critical patent/DE1189040B/de
Priority to FR885749A priority patent/FR1312289A/fr
Priority to BE613023A priority patent/BE613023A/fr
Priority to GB418062A priority patent/GB974947A/en
Publication of DE1189040B publication Critical patent/DE1189040B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • B21B1/18Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section in a continuous process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B 21b
Deutsche Kl.: 7a-12
Nummer: 1189 040
Aktenzeichen: Sch 291771 b/7 a
Anmeldetag: 3. Februar 1961
Auslegetag: 18. März 1965
Zum Walzen von Draht, ausgehend von einem Halbzeug mit quadratischem oder annähernd quadratischem Querschnitt, sind heute die Quadrat-Oval-Kalibrierung, die Rund- (Bastard-rund) -Ovalkalibrierung oder die Dreikantkalibrierung gebräuchlich.
Die Quadrat-Oval-Kalibrierung und die Rund-(Bastard-rund) -Oval-Kalibrierung sind in Horizontal-Horizontal-Anordnung und in Horizontal-Vertikal-Anordnung mit sehr geringem Zug anwendbar. Die Dreikantkalibrierung wird nur in 180° versetzter Anordnung mit Zug zwischen den einzelnen Walzensätzen verwendet.
Bei bekannten Walzen, insbesondere von Draht, unter Verwendung von Dreikantkalibern wird unter Verwendung von je drei einen Walzensatz bildenden Walzen, ausgehend von einem Halbzeug mit etwa quadratischem Querschnitt, das Walzgut als Sechskantprofil verwalzt. Infolge der hintereinander um 180° gegeneinander versetzt angeordneten Walzensätze wird jeweils über Eck des Sechskantprofils der folgende Stich bis zum fertigen Rundprofil ausgeführt. Nachteil ist dabei, daß die an sich in dem Ausgangsquerschnitt (ob Rund oder Quadrat) etwa quadratisch oder quadratförmig mit eingedrückten Seiten angeordnete Seigerungszone durch eine dreiseitige as Verformung (zwischen drei Walzen) eine unsymmetrische Verformung erhält, so daß sich die Seigerungszone am Fertigprodukt an einigen Stellen des Mantels einschnürt und an anderen Stellen durch den Mantel hindurchtritt und am äußeren Umfang des Profils Rißbildungen verursacht.
Auch die anderen Kalibrierungen haben den Nachteil, daß sich die Seigerungszone nicht der Mantelform anpaßt und beim Endprodukt austritt, so daß dabei ebenfalls eine Rißbildung am Umfang des Walzgutes zu verzeichnen ist.
Bei einer bekannten Oval-Oval-Kalibrierung mit hintereinander angeordneten Duo-Walzensätzen sollen die Kaliberbahnen in einem Querschnitt, der in einem bestimmten Abstand von der senkrechten Kaliberebene parallel zu dieser gelegt ist, mit dem Anstichquerschnitt des Walzgutes genau oder angenähert flächen- oder umfangsgleiche Kreisflächen bilden. Dieser Abstand steht in einer bestimmten Beziehung zu dem Walzendurchmesser, dem Durchmesser des Anstichquerschnittes und der Stichabnahme. Durch die Abstimmung der einzelnen Walzen- und Walzgutabmessungen aufeinander wird vermieden, daß es in den einzelnen Walzensätzen zu unerwünschten Walzfehlern, Faltungen und Rißbildungen kommt. Außerdem soll eine freie Breitung des Walzgutes bei der Verformung vermieden werden.
Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht
Anmelder:
Schloemann Aktiengesellschaft,
Düsseldorf, S'teinstr. 13
Als Erfinder benannt:
Günther Kirchmann, Düsseldorf;
Otto Döpper, Krefeld;
Hans-Heinrich Rohde,
Düsseldorf-Lichtenbroich
Die Verwirklichung ist allerdings verhältnismäßig schwierig, da die Kaliberformen nicht optimal günstig zum Anstechen, Führen sowie zur prozentual möglichen Abnahme sind. Außerdem gilt die Voraussetzung nur für zugloses Walzen. Schließlich ist zu berücksichtigen, daß bei jedem Nacharbeiten die neuen Kaliberformen unter Berücksichtigung des geringeren Walzendurchmessers in die Walzen eingeschnitten werden müssen.
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden und insbesondere vom Ausgangsquerschnitt bis zum Fertigquerschnitt eine etwa konzentrische Lage der Seigerungszone im Mantel des Walzgutes zu erhalten, um dadurch einer Rißbildung und Oberflächenfehlern am Fertigprodukt zu begegnen und andererseits in allen Kalibern eine im wesentlichen gleiche und verhältnismäßig hohe prozentuale Stichabnahme zu erzielen.
Es wird daher erfindungsgemäß unter Verwendung einer an sich bekannten Oval-Oval-Kalibrierung bei Duo-Walzensätzen, ausgehend von einem Halbzeug (Knüppel) mit etwa quadratischem Querschnitt, das Walzgut von Stich zu Stich unter Zug zum Rundprofil herunterzuwalzen. Dadurch bleibt die etwa konzentrische Form der Seigerungszone in Bezug zu dem diese umgebenden Mantel bis zum fertigen Rundprofil erhalten.
Dies kann sowohl in Staffeln mit einer Walzensatzanordnung »Horizontal—Vertikal« als auch in Staffeln mit einer Walzensatzanordnung »Horizontal— Horizontal« mit Drallumführung angewendet werden.
Die Zeichnung soll die Erfindung näher erläutern. Es zeigt
Fig. 1 die Skizze eines Baumannabdruckes des Ausgangsmaterials im Querschnitt,
509 519/160·
Fig. 2 die Skizze eines Baumannabdruckes des Fertigprodukts im Querschnitt, welches entweder in einer Quadrat-Oval-Kalibrierung oder in einer Rund-(Bastard-rund) -Oval-Kalibrierung gewalzt worden ist,
Fig. 3 die Skizze eines Baumannabdruckes nach dem ersten Stich, in einem Dreikantkaliber,
Fig. 4 die Skizze eines Baumannabdruckes eines Fertigprodukts aus einem Dreikantkaliber und
Fig. 5 die Skizze eines Baumannabdruckes von einem Fertigprodukt, welches nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gewalzt worden ist.
Fig. 1 stellt den Querschnitt eines Halbzeuges (Knüppel) als Baumannabdruck dar, dessen Mantel 1 etwa konzentrisch eine Seigerungszone 2 umschließt. Die Dicke des Mantels 1 (sogenannte Speckschicht) um die Seigerungszone 2 herum ist an allen Seiten etwa gleich stark.
In F i g. 2 ist deutlich zu erkennen, daß beim Walzprozeß eine Verlagerung der Seigerungszone la stattgefunden hat. Der Querschnitt der Seigerungszone 2 a hat etwa symmetrisch liegende Einschnürungen und dazwischen ebenfalls symmetrisch angeordnete Ausbräche, die teils durch den Mantel 1 α hindurch bis zur Oberfläche gelangt sind. An diesen Stellen entstehen dann Risse im Walzgut. Durch den Übergang vom Zwei- zum Dreiwalzensystem bilden sich, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, Einschnürungen in der Seigerungszone2b, während die Mantelzonelfe um die Steigerungszone 2 b herum unterschiedlich in bezug auf seine Stärke ausgebildet ist. Diese Einschnürungen in der Seigerungszone2& haben, wie Fig. 4 zeigt, im Fertigquerschnitt unter Umständen Ausbräche der Seigerungszone 2c durch den Mantel Ic hindurch zur Folge. Dabei kommt es ebenfalls zur Rißbildung an der Oberfläche des Walzgutes.
Die Erfindung geht aus von einer Oval-Oval-Kalibrierung in einer Drahtstraße, die gut führende Ovale gleicher Stichabnahme hat, welche unter Verwendung von Zug nicht füllen sollen, um das verdickte Anfangs- und Endstück aufnehmen zu können, ohne daß diese bis in den Walzspalt hinein breiten.
Dieses Walzverfahren ermöglicht eine gleichmäßige Ausbildung der Seigerungszone 2 d um den Mantel 1 d herum, wie es in F i g. 5 als Baumannabdruck eines Fertigquerschnittes, der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren gewalzt worden ist, gezeigt ist. Wesentlich dabei ist, daß es durch das erfindungsgemäße Walzverfahren möglich ist, die etwa konzentrische Form der Seigerungszone 2 d sowie die etwa gleichbleibende Dicke des Mantels 1 d beim Fertigquerschnitt zu erhalten, wodurch die Rißbildung an der Oberfläche vermieden werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht, in Duo-Walzensätzen mit Oval-Oval-Kalibrierung, wobei ein Ausgangsmaterial mit annähernd quadratischem Querschnitt verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzgut von Stich zu Stich unter Zug gewalzt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 1 031408, 1 025 368,
    1002 271, 705102, 663 248, 647719, 598 311,
    15 070;
    USA.-Patentschrift Nr. 1 072 676.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    509 519/160 3.65 © Bundesdruckerei Berlin
DESCH29177A 1961-02-03 1961-02-03 Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht Pending DE1189040B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH29177A DE1189040B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht
FR885749A FR1312289A (fr) 1961-02-03 1962-01-24 Procédé de laminage de produits à section transversale ronde, notamment de fils
BE613023A BE613023A (fr) 1961-02-03 1962-01-24 Procédé de laminage de ronds, en particulier de fil
GB418062A GB974947A (en) 1961-02-03 1962-02-02 An improved method of rolling round material, particularly wire

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH29177A DE1189040B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht
DESC029746 1961-05-23

Publications (1)

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DE1189040B true DE1189040B (de) 1965-03-18

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ID=25992897

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DESCH29177A Pending DE1189040B (de) 1961-02-03 1961-02-03 Verfahren zum Walzen, insbesondere von Draht

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DE (1) DE1189040B (de)
GB (1) GB974947A (de)

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GB974947A (en) 1964-11-11
BE613023A (fr) 1962-05-16

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