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DE1187531B - Vorrichtung fuer gerichtete Zuendung von Sprengladungen - Google Patents

Vorrichtung fuer gerichtete Zuendung von Sprengladungen

Info

Publication number
DE1187531B
DE1187531B DEB68827A DEB0068827A DE1187531B DE 1187531 B DE1187531 B DE 1187531B DE B68827 A DEB68827 A DE B68827A DE B0068827 A DEB0068827 A DE B0068827A DE 1187531 B DE1187531 B DE 1187531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
charge
detonator
explosive
opening
disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB68827A
Other languages
English (en)
Inventor
John Olof Bjoerklund
John Alex Dorge Eldh
Goesta Vilhelm Gustafsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG filed Critical Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
Publication of DE1187531B publication Critical patent/DE1187531B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C06c
Deutsche Kl.: 78e-6
1187531
B68827VEb/78e
13. September 1962
18. Februar 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für gerichtete Zündung von Sprengladungen. Wenn eine Sprengladung, z. B. eine Zwischenladung oder Hauptladung, mit Hilfe eines Zünders oder einer Sprengkapsel zur Detonation gebracht wird, erfolgt oft eine schräge Zündung der Sprengladung. Diese schräge Zündung wird dadurch verursacht, daß die Detonationswelle im Zünder unsymmetrisch fortgepflanzt wird, z.B. auf Grund mangelnder Präzision bei der Herstellung. Eine solche schräge Zündung verursacht eine Herabsetzung des Effektes der Spreng- oder Hauptladung. Auf gleichartige Weise wird der Effekt der Hauptladung herabgesetzt, wenn diese durch einen Zünder über eine Zwischenladung zur Detonation gebracht wird, wenn die Zwischenladung mittels eines schräg angeordneten Zünders zur Detonation gebracht wird.
Versuche haben aber gezeigt, daß dieser Nachteil beseitigt werden kann, und zwar dadurch, daß man nach der Erfindung eine Scheibe oder Platte mit einer zentralen runden und mit Spreng- oder Zündstoff gefüllten kanalartigen Öffnung in den Zünder einsetzt, welche Scheibe gegen die Sprengladung anliegt und das offene Ende des Zünders verdeckt oder bei einem schräggestellten Zünder in die Zwischenladung zwischen dem Zünder und der Hauptladung eingeführt wird, vorzugsweise in der Nähe des Zünders und symmetrisch zur Symmetrieachse der Sprengladung, wodurch die Detonationswelle entlang der Symmetrieachse der Sprengladung, der Granate od. dgl. gerichtet wird. Eine solche Platte kann auch in die Zwischenladung eingesetzt werden, wenn der Zünder symmetrisch angeordnet ist.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist also gekennzeichnet durch eine zwischen dem Zünder und der Hauptladung angeordnete Scheibe mit einer zentralen, im wesentlichen symmetrisch zur Symmetrieachse der Sprengladung angeordneten und mit Spreng- oder Zündstoff gefüllten kanalartigen Öffnung, so daß die Detonationswelle durch diese Öffnung entlang der genannten Symmetrieachse gegen die Sprengladung gerichtet wird.
In der Zeichnung sind schematisch und als Beispiel einige Ausführungsformen nach der Erfindung dargestellt.
Ein Zünder 1 ist senkrecht zur Längsachse der Zwischenladung 2 bzw. der Hauptladung 3 angeordnet. In der Zwischenladung und in unmittelbarer Nähe des Zünders 1 ist eine mit einer zentralen Öffnung 5 versehene Scheibe 4 angeordnet, deren kanalförmige Öffnung mit Spreng- bzw. Zündstoff gefüllt ist. Beim Zünden des Zünders wird die Detonations-Vorrichtung für gerichtete Zündung von
Sprengladungen
Anmelder:
Verwaltungsgesellschaft der Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon,
Zürich-Oerlikon (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Lesser, Patentanwalt,
München 61, Cosimastr. 81
Als Erfinder benannt:
John Olof Björklund, Bandhagen;
John Alex Dorge Eldh, Enskede;
Gösta Vilhelm Gustafsson,
Hagersten (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 13. September 1961 (9124)
welle durch die zentrale Öffnung 5 der Scheibe 4 fortgepflanzt und auf diese Weise entlang der Symmetrieachse der Ladung gerichtet, wodurch eine erhöhte Wirkung der Hauptladung erreicht wird.
Eine weitere Verbesserung der Wirkung der Scheibe 4 wird erzielt, wenn sich die Öffnung 5 zur Sprengladung hin erweitert, wie bei 6 gezeigt ist. Durch diese Erweiterung pflanzt sich die Detonationswelle schneller und gleichmäßiger in Richtung der Hauptladung fort.
Wenn der Zünder 1 (in der Zeichnung gestrichelt dargestellt) symmetrisch zur Zwischen- oder Hauptladung angeordnet ist, ist dem Zünder eine. Scheibe oder Platte nachgeordnet, die gleichfalls eine zentrale Öffnung aufweist, um die Detonationswelle des Zünders gegen die Sprengladung zu richten. Auch in diesem Falle soll die Öffnung eine Erweiterung gegen die Sprengladung aufweisen, um eine bessere Ausbreitung der gerichteten Detonationswelle zu erzielen. Wie beim Zünder 1 ist die Öffnung mit Sprengstoff gefüllt.
Die Dicke der Scheibe bzw. der Durchmesser der zentralen Öffnung ist von der Natur des Sekundärsprengstoffes abhängig. Die Scheibe muß jedenfalls eine solche Dicke aufweisen, daß die Detonationswelle erst durch die Öffnung hindurchgeht, bevor sie
509 509/117
die Scheibe durchschlägt Ein unterer Grenzwert der Öffnung ist ein Durchmesser von etwa 2mm, während die Erweiterung wenigstens einen Durchmesser von etwa 4 τητη aufweisen sollte.
Wenn dem Zünder 1 keine die Detonationswelle richtende Scheibe nachgeordnet ist und der Zünder über die Zwischenladung 2 die Hauptladung 3 initiiert, wird wie beim Zünder 1 eine Scheibe 4 in die Zwischenladung eingesetzt. Diese Scheibe kann an irgendeiner Stelle in der Zwischenladung eingesetzt werden, d.h. auch in der Nähe des Zünders 1 oder in der Nähe der HaupÜadung 3.
Ein Zünder mit einer die Detonationswelle richtenden Scheibe mit einer zentralen und mit Sprengstoff gefüllten Öffnung bringt nicht nur den Vorteil mit sich, daß. eine schräge Zündung vermieden wird, gondern auch den Vorteil, daß die Ansprüche an Präzision bei der Herstellung der Zünder geringer werden, wodurch die Herstellungskosten ohne Gefahr einer herabgesetzten Wirkung der Zünder geringer werden.
Die Erfindung tot nicht auf die gezeigten Aus-JBhrungsformen beschränkt,sondern Modifikationen können innerhalb des Rahmens der Ansprüche vorgenommen werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung für gerichtete Zündung von Sprengladungen, z. B. einer Zwischenladung oder Hauptladung, mit einem Zünder, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Zünder und der Hauptladung angeordnete Scheibe mit einer zentralen, im wesentlichen symmetrisch zur Symmetrieachse der Sprengladung angeordneten und mit Spreng- oder Zündstoff gefüllten kanalartigen Öffnung, so daß die Detonationswelle durch diese Öffnung entlang der genannten Symmetrieachse gegen die Sprengladung gerichtet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Öffnung sich in Richtung zur Sprengladung hin erweitert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe in einer Zwischenladung zwischen dem Zünder und einer Hauptladung angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 472 518, 642 465,
1047093.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 509/117 2.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEB68827A 1961-09-13 1962-09-13 Vorrichtung fuer gerichtete Zuendung von Sprengladungen Pending DE1187531B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE912461 1961-09-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1187531B true DE1187531B (de) 1965-02-18

Family

ID=20275891

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB68827A Pending DE1187531B (de) 1961-09-13 1962-09-13 Vorrichtung fuer gerichtete Zuendung von Sprengladungen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1187531B (de)
GB (1) GB1009393A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE472518C (de) * 1925-02-07 1929-03-01 David Corrie Sprengkapsel
DE642465C (de) * 1931-04-29 1937-03-05 Mario Biazzi Verfahren zur Herstellung von Sprengkapseln
DE1047093B (de) 1956-05-04 1958-12-18 Erich Von Holt Dr Ing Sprengkapsel

Patent Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE472518C (de) * 1925-02-07 1929-03-01 David Corrie Sprengkapsel
DE642465C (de) * 1931-04-29 1937-03-05 Mario Biazzi Verfahren zur Herstellung von Sprengkapseln
DE1047093B (de) 1956-05-04 1958-12-18 Erich Von Holt Dr Ing Sprengkapsel

Also Published As

Publication number Publication date
GB1009393A (en) 1965-11-10

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