DE1478009C - Zündsystem fur einen Gefechts kopf - Google Patents
Zündsystem fur einen Gefechts kopfInfo
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- DE1478009C DE1478009C DE19651478009 DE1478009A DE1478009C DE 1478009 C DE1478009 C DE 1478009C DE 19651478009 DE19651478009 DE 19651478009 DE 1478009 A DE1478009 A DE 1478009A DE 1478009 C DE1478009 C DE 1478009C
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- ignition
- cross
- explosive
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zündsystem für einen Gefechtskopf und geht aus von einem Zündsystem
mit einer axial die Sprengladung durchsetzenden Zündübertragungsladung aus Sprengstoff, die auf
Hohlladungen wirkt, deren Auskleidung in mehreren Querschnittsflächen quer zur Geschoßachse längs
des Umfanges eines tonnenförmigen Gehäuses angeordnet sind, wobei die Achsen der Auskleidungen
einer Querschnittsfläche sich in der Geschoßachse schneiden, die mittlere Querschnittsfläche eine Ebene
ist und die Querschnittsflächen beiderseits dieser Ebene Kegelflächen mit gegen die Mittelebene gerichteter
Spitze sind und im Bereich der Zündübertragungsladungen inerte Einlagen vorgesehen sind.
Bei diesem bekannten Zündsystem sind an den beiden Stirnseiten eines tonnenförmigen Gehäuses
Zündelemente angeordnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Anordnung so zu treffen, daß einerseits eine Zündung nur von einer
Seite her und andererseits eine einwandfreie Simultanzündung erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die axial angeordnete Zündübertragungsladung
von inertem Material umhüllt ist, wobei in den einzelnen mit Hohlladungen versehenen Querschnittsflächen
im inerten Material von der Hauptsprengladung her ringförmige Sprengstoffblöcke als
Zündverbindung zur Sprengladung eingebettet sind, derart, daß die Verbindung zwischen der axialen
Sprengladung und den Sprengstoffblöcken durch Stege inerten Materials unterbrochen ist, deren
radiale Erstreckung zur Erreichung einer simultanen Zündung in der dem Zünder zugewendeten Querschnittsfläche
am größten und der vom Zünder abgelegenen Querschnittsfläche am kleinsten ist.
Mit einer solchen Anordnung wird die Richtung der Zündfolge einwandfrei festgelegt und gewähr- :;>
leistet, daß die Sprengladung für die Hohlladungen an der richtigen Stelle initiiert wird und die Hohlladungen
gleichzeitig gezündet werden.
OO OO
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist das inerte Material in Ringteile unterteilt, an deren Stirnflächen
die Stege ausgebildet sind, die die Hohlräume für die Aufnahme der ringförmigen Sprengstoffblöcke begrenzen.
Vorteilhaft sind zwischen dem Zündelement und der axialen Zündübertragungsladung eine Sprengstoffsäule
und ein Zündrelais vogesehen.
Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch einen Gefechtskopf mit einem Zündsystem gemäß der Erfindung.
Der Gefechtskopf weist ein im Ausführungsbeispiel tonnenförmiges Gehäuse 1 auf, dessen Hauptsprengladung
2 von einer Zündübertragungsladung 3 aus Sprengstoff axial durchsetzt ist, die auf Hohlladungen
wirkt, deren Auskleidungen 4 in mehreren Querschnittsflächen 5-5'; 6-6'; 7-7'; 8-8'; 9-9' längs
des Umfanges des Gehäuses angeordnet sind. ■; |
Die Achsen der Auskleidungen 4 einer Querschnittsfläche schneiden sich dabei jeweils in der
Geschoßachse 10-10', und die mittlere Querschnittsfläche 7-7' ist eine Ebene, während die Querschnittsflächen
5-5', 6-6' bzw. 8-8', 9-9' beiderseits dieser Ebene 7-7' Kegelflächen mit gegen die Mittelebene
7-7' gerichteter Spitze sind.
Am in der Zeichnung rechten Ende des Gefechtskopfes sitzt der Zünder 11, dessen Zündelement
über ein Zündrelais 11' eine Sprengstoffsäule 11" und eine Sprengstoffsäule 12 auf die die Hauptsprengladung
2 axial durchsetzende Zündübertragungsladung 3 wirkt.
Die Zündübertragungsladung 3 ist ringförmig von inertem Material umgeben, das beim wiedergegebenen
Ausführungsbeispiel in mehrere Ringteile 15, 16, 17, 18, 19, 20 unterteilt ist, deren Vorderflächen
jeweils auf den mit Hohlladungen versehenen Querschnittsflächen 5-5', 6-6', 7-7', 8-8' bzw. 9-9' liegen.
Beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel weist das ringförmige inerte Material 14 im Bereich der ;
Querschnittsflächen 5-5', 6-6', 7-7' 8-8' und 9-9' Stege 21, 22, 23, 24 von in Richtung zum Zünder 11
wachsender radialer Erstreckung e4, e3, e.,, ex auf und
ist in einem unmittelbar die Zündladung 12 umgebenden
Ringteil 15 und in die an diesen anschließende, die Stege 21, 22, 23, 24 aufweisende Ringteile
16, 17, 18, 19, 20 unterteilt. Im Bereich der Stege sind ringförmige Sprengstoffblöcke 25, 26, 27,
28, 29 in das inerte Material eingebettet. Zwischen der Zündladung und den einzelnen Hohlladungsgrenzen
sind somit jeweils den Fortschritt der Zündung hemmende, in ihrer Wirkung aber mit der Entfernung
von der Zündladung 12 abnehmende inerte Blöcke eingesetzt, die dafür sorgen, daß die einzelnen
Hohlladungen gleichzeitig gezündet werden.
Das tonnenförmige Gehäuse 1 kann im Grenzfall auch zylindrisch ausgebildet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zündsystem für einen Gefechtskopf mit einer axial die Sprengladung durchsetzenden
Zündübertragungsladung aus Sprengstoff, die auf Hohlladungen wirkt, deren Auskleidungen in
mehreren Querschnittsflächen quer zur Geschoßachse längs des Umfangs eines tonnenförmigen
Gehäuses angeordnet sind, wobei die Achsen der Auskleidungen einer Querschnittsfläche sich in
der Geschoßachse schneiden, die mittlere Querschnittsfläche eine Ebene ist und die Querschnittsflächen
beiderseits dieser Ebene Kegelflächen mit gegen die Mittelachse gerichteter Spitze sind und im Bereich der Zündübertragungsladungen
inerte Einlagen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die axial
angeordnete Zündübertragungsladung (3) von inertem Material (14) umhüllt ist, wobei in den
einzelnen mit Hohlladungen versehenen Querschnittsflächen (5-5' bzw. 6-6' bzw. 7-7' bzw.
8-8' bzw. 9-9') im inerten Material von der Hauptsprengladung (2) her ringförmige Sprengstoffblöcke
(25, 26, 27, 28, 29) als Zündverbindung eingebettet sind., derart, daß die Verbindung
zwischen der axialen Zündübertragungsladung (3) und den ringförmigen Sprensstoffblöcken (25, 26,
27, 28, 29) durch Stege (21~ 22, 23, 24) inerten Materials unterbrochen ist, deren radiale Er-Streckung
(ev e,, ev e,) zur Erreichung einer
simultanen Zündung in der dem Zünder (11) zugewendeten Querschnittsfiäche (5-5') am größten
und in der vom Zünder abgelegenen Querschnittsfläche (8-8') am kleinsten ist.
2. Zündsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das inerte Material (14) in
Ringteile (16, 17, 18, 19, 20) unterteilt ist, an deren Stirnfläche die Stege (21, 22, 23, 24) ausgebildet
sind, die die Hohlräume für die Aufnähme der ringförmigen Sprengstoffblöcke (25,
26, 27, 28, 29) begrenzen.
3. Zündsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Zündelement und der axial angeordneten Zündübertragungsladung (3) eine
Sprengstoffsäule (7) und ein Zündrelais (6) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR922526A FR1354270A (fr) | 1963-01-24 | 1963-01-24 | Perfectionnements aux amorçages des engins explosifs à effets périphériques focalisés |
| FR999891A FR95659E (fr) | 1963-01-24 | 1964-12-24 | Perfectionnements aux amorÇages des engins explosifs a effets périphériques focalisés. |
| FR999891 | 1964-12-24 | ||
| DES0101044 | 1965-12-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1478009B1 DE1478009B1 (de) | 1972-07-13 |
| DE1478009C true DE1478009C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
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