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DE2601000A1 - Durchlaufkanal fuer kommissionier- durchlauflager - Google Patents

Durchlaufkanal fuer kommissionier- durchlauflager

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Publication number
DE2601000A1
DE2601000A1 DE19762601000 DE2601000A DE2601000A1 DE 2601000 A1 DE2601000 A1 DE 2601000A1 DE 19762601000 DE19762601000 DE 19762601000 DE 2601000 A DE2601000 A DE 2601000A DE 2601000 A1 DE2601000 A1 DE 2601000A1
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DE
Germany
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rocker
end part
locking means
conveyed goods
conveyor track
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Application number
DE19762601000
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DE2601000B2 (de
DE2601000C3 (de
Inventor
Walter G Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN GHH Logistics GmbH
Original Assignee
Manlager- und Systemtechnik GmbH
MAN Lager und Systemtechnik GmbH
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Publication date
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Priority to NL7700274A priority patent/NL7700274A/xx
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Publication of DE2601000B2 publication Critical patent/DE2601000B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
    • B65G1/06Storage devices mechanical with means for presenting articles for removal at predetermined position or level
    • B65G1/08Storage devices mechanical with means for presenting articles for removal at predetermined position or level the articles being fed by gravity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

MAN-Büttner-Lagersysterne GmbK
München
Ή,
München, 12. Nov. 1975
Durchlaufkanal für Komniissionier-Durchlauflager
Die Erfindung bezieht sich auf einen Durchiaufkanal für Kommissionier-Durchlauflager, in dem eine die zu lagernden Fördergutträger oder Stückgüter selbsttätig weitertransportierende Förderbahn vorgesehen ist, deren Endteil schubladenartig aus dem Durchiaufkanal in eine außerhalb desselben liegende Entnahmestellung verfahrbar ist, und in dem Sperrmittel zum Festhalten bzxtf. Freigeben der Fördergutträger angebracht sind.
Kommissionier-Durchlauflager dienen zur raumsparenden Aufbewahrung und Bereitstellung von jeweils großen Beständen gleicher oder ungleicher Artikel, die zur leichteren Beförderung vorzugsweise auf oder in Fördergutträgern, wie Paletten, Kisten oder Kartons gleicher Größe untergebracht werden. Die Durchlauflager bestehen im allgemeinen aus einer Vielzahl von übereinander und/oder nebeneinander angeordneten Durchlaufkanälen, die zweckmäßigerweise von einer Einlagerungsseite mit dem zu lagernden Gut beschickt werden, welches dann bei Bedarf am anderen Ende der Kanäle, der sogenannten Entnahmeseite ausgelagert wird.
In den Durchlaufkanälen sind üblicherweise leicht schräg verlaufende, Je »nach der Ausführung der Fördergutträger als
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Rutschbahnen, Gleitschienen, angetriebene oder nicht angetriebene Rollen- oder Röllchenbahnen, Tragketten oder -Bänder ausgebildete Förderbahnen vorgesehen, durch die die Fördergutträger oder Stückgüter immer bis zur Entnahmeseite weitertransportiert werden.
Um das Lagergut leichter aus dem Durchlaufkanal entnehmen zu können, wurde bereits vorgeschlagen, das Endteil der Förderbahn schubladenartig auszubilden, so daß jeweils ein oder mehrere, auf diesem Endteil befindliche Fördergutträger in eine außerhalb des Durchiaufkanals liegende, leicht zugängige Entnahmestellung gebracht werden. In diesem Falle müssen allerdings im Durchlaufkanal Sperrmittel vorgesehen werden, welche beim Ausfahren des Endteils ein Nachrollen oder -Rutschen der anderen Fördergutträger verhindern, bis das Endteil wieder eingefahren ist.
Als Sperrmittel wurde bereits vorgeschlagen, am Ende der starr angeordneten Förderbahn einen in die Förderbahn ein- oder aus dieser ausschwenkbaren Anschlag vorzusehen, jedoch hat sich gezeigt, daß dieser sowohl bezüglich des Absperrens als auch des Vereinzelnens der Fördergutträger keinen sicheren Ablauf gewährleistet.
Hier setzt bereits die Erfindung ein, deren Aufgabe es ist, für einen Durchlaufkanal eine selbsttätig arbeitende Sperre zu schaffen, die mit Sicherheit jeweils nur einen oder eine bestimmte Anzahl von Fördergutträgern oder ähnlichem auf das ausziehbare Endteil gelangen läßt und die übrigen Fördergutträger im Durchlaufkanal festhält.
Nach der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen dem verfahrbaren Endteil und der starr angeordneten Förderbahn eine einen Teil der Förderbahn bildende, wenigstens zwei an verschiedenen Stellen vorgesehene Sperr*- mittel für die Fördergutträger beeinflussende Wippe vorge-
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sehen ist, und daß am verfahrbaren Endteil die Wippe in eine die Sperrmittel unwirksam machende Lage verschwenkbare und in dieser Lage verriegelbare Betätigungsglieder angebracht sind.
Damit wird die gestellte Aufgabe voll gelöst. Durch die zwei an verschiedenen Stellen angebrachten Sperrmittel wird ein sicheres Vereinzelnen und Pesthalten der Fördergutträger erreicht. Da die die Sperrmittel beeinflussende bzw. steuernde Wippe einen Teil der Förderbahn selbst bildet, erübrigen sich umständliche und störanfällige Schaltgestänge, es entsteht eine einfache Konstruktion. Außerdem hat die Verwen dung einer Wippe den großen Vorteil, daß die Sperrmittel als an sich starre Anschläge ausgebildet werden können, v/as eine weitere Vereinfachung und damit Verbilligung bringt. Die teilweise Steuerung der Wippe durch das ausziehbare Endteil garantiert schließlich, daß ein Weitertransportieren der Fördergutträger in jedem Falle unterbunden wird, sobald das Endteil nicht mehr seine Innenstellung, in der es einen Teil der Förderbahn bildet, einnimmt.
Erfindungsgeraäß erfolgt die Beeinflussung der Sperrmittel für die Fördergutträger, in Förderrichtung gesehen, durch die beiden Enden der Wippe und die Länge der Wippe bzw. der Abstand zwischen den beiden Sperrmitteln wird gleich der Länge des jeweils zu entnehmenden Fördergutträgers bzw. der Fördergutträger gewählt. Auf diese Weise werden die Fördergutträger zweimal hintereinander vereinzelt, und zwar einmal am Ende der starr angeordneten Förderbahn, wo an der Wippe ein oder mehrere, mit der Wippe verschwenkbare Anschläge vorgesehen sind, und einmal vor dem ausziehbaren Endteil, wo sich ein oder mehrere, fest mit dem Rahmen verbundene Anschläge befinden.
Verschiebt man das Endteil geringfügig aus seiner inneren Endstellung heraus, so wird die Wippe durch eine Zwangsbetä-
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tigung, z.B. durch die Kraft einer oder mehrerer an ihr angreifenden Federn oder durch entsprechend ausgebildete Führungsschienen in eine Lage verschwenkt, in der alle Sperrmittel bzw. Anschläge in die Förderebene hineinragen. Es erfolgt also eine zweifache Absperrung. Der mit der Wippe verschwenkbare Anschlag nimmt den gesamten Staudruck auf, der auf Grund des Kangabtriebes der im Durchlaufkanal befindlichen Fördergutträger entsteht. Der fest mit dem Rahmen ν erbundene Anschlag hingegen wird nur mit dem Abtriebsgewicht des oder der auf der Wippe befindlichen Fördergutträger beaufschlagt. Bringt man das Endteil in seine innere Endstellung, so wirken die an ihm vorgesehenen Betätigungsglieder auf die Wippe ein und verschwenken sie zwangsweise z.B. entgegen der Kraft der Feder bzw. der Federn oder durch die Form der Führungsschienen in eine Lage, in der alle Anschläge unterhalb der Förderebene liegen. Nun beginnt der Weitertransport der Fördergutträger um jeweils einen Längenabstand.
Weitere Einzelheiten der Erfindung können den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele entnommen werden. Es zeigen:
Fig. 1 den letzten Teil einer in einem Durchlaufkanal angeordneten Förderbahn mit der erfindungsgemäßen Wippe und ausgezogenem Endteil nach einem Schnitt I-I in Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 5 die Anordnung nach Fig. 1, jedoch mit eingefahrenem Endteil,'
Fig. 4 einen Schnitt IV-IV durch die Anordnung nach Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt V-V durch die Anordnung nach Fig. 2, Fig. 6 einen vergrößerten Ausschnitt χ aus Fig. 3>
08.844-5 ■"-./.
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Pig. 7 die Anordnung nach Fig. 1, Jedoch unter Verwendung anderer Betätigungsglieder für die Wippe,
Fig. 8 die Anordnung nach Fig. 7 bei eingefahrenem Endteil, Fig. 9 einen Schnitt IX-IX durch die Anordnung nach Fig. 7 und
Fig. 10 einen Schnitt X-X durch die Anordnung nach Fig. 7.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Teil eines zu einem Durchlauflager gehörenden Durchiaufkanals I lediglich durch eine auf der Entnahmeseite 2 angeordnete Kommissionierwand 3 abgeschlossen. Im Durchlaufkanal I befindet sich eine zur Entnahmeseite 2 hin um ca. β bis 8 geneigte Förderbahn 4, deren starr angeordneter Teil, wie insbesondere auch aus Fig. zu erkennen ist, im wesentlichen aus einem Tragrahmen 5 und zwei sich durch den gesamten Durchlaufkanal 1 hindurchziehenden, am Tragrahmen 5 befestigten Führungsschienen 6 besteht, die U-förmig ausgebildet sind und mit ihrer jeweils offenen Seite zueinander weisen. In den beiden Führungsschienen 6 sind die die eigentliche Förderbahn 4 bildenden Rollen 7 drehbar angeordnet, Vielehe die nur strichpunktiert angedeuteten Fördergutträger 8 selbsttätig durch den Durchlaufkanal I schleusen.
Das letzte Stück der Förderbahn 4 besteht aus einem durch eine Öffnung 9 in der Kommissionierwand j5 s chubladenartig aus dem Durchiaufkanal 1 in eine in den Fig. I und 2 dargestellte Entnahmestellung ausziehbaren Endteil 10, bei dem die Rollen 7 in einem Rahmen Il drehbar gelagert sind, der seinerseits wiederum hier im Beispiel durch an ihm angebrachte Führungsrollen 12 mit waagrechter Achse und an den Führungsschienen 6 vorgesehene Gleitrollen 13 mit senkrechter Achse in den Führungsschienen 6 verschiebbar angeordnet ist. Obwohl die Gleitrollen IJ gleichzeitig als Endanschläge
für die Führungsrollen 12 verwendet werden können, sind hier gesonderte Anschläge .14 vorhanden. Schließlich weist das
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ausfahrbare Endteil IO an seiner vorderen Stirnseite noch eine niedrige Blende oder Blendenteile I5 zum Festhalten des auf ihm befindlichen Fördergutträgers 8 und an seinem hinteren Ende zwei später noch zu beschreibende Auflaufkurvenbahnen 21 auf.
Zwischen dem ausfahrbaren Endteil 10 und der starr angeordneten Förderbahn 5> 6, 7 ist ferner noch eine ebenfalls mit Rollen 7 versehene und einen Teil der Förderbahn 4 bildende Wippe 16 vorgesehen, die am Tragrahmen 5 mittels Bolzen 17 angelenkt ist und, wie später noch erläutert wird, bei ausgefahrenem Endteil 10 durch eine bzw. zwei Federn l8 in die dargestellte Lage verschwenkt wird, in der die Oberfläche ihrer Rollen 7 nicht mehr in der Förderebene der Förderbahn ■4 liegen bzw. diese unterbrechen. Die Wippe 16 dient zum sicheren Sperren und Vereinzeln der laufend nachrollenden Fördergutträger 8, so daß nach eingefahrenem Endteil 10 hier im Beispiel immer nur ein Fördergutträger auf dieses gelangen kann. Zu diesem Zweck wird die Länge der Wippe 16 entsprechend der Länge eines Fördergutträgers 8 gewählt und an dem der starr angeordneten Förderbahn 4 zugewandten Ende ist an ihr ein als Sperrmittel dienender Anschlag 19 befestigt, der in der gezeigten Stellung in die Förderebene hineinragt und ein Nachrollen der Fördergutträger 8 verhindert, wenn ein solcher bereits auf ihr in Abrufstellung liegt. Um diesen in Abrufstellung befindlichen Fördergutträger bei ausgefahrenem Endteil 10 zu blockieren, ist zwischen diesem und dem ihm zugewandten Ende der Wippe l6 am Tragrahmen 5 ein weiterer, als Sperrmittel dienender starrer Anschlag 20 befestigt, der an sich nicht in die Förderebene hineinragt, sondern nur, wenn die Wippe 16 ihre dargestellte Lage einnimmt. In diesem Fall dient der Anschlag 20 als zweite Sperre und verhindert das Weiterrollen des sich auf der Wippe 1β befindlichen Fördergutträger 8.
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Gemäß Fig. 3 ist das ausfahrbare Endteil 10 in den Durchlaufkanal I eingefahren. Die an ihm angebrachten Auflaufkurvenbahnen 21 haben an der Wippe 16 drehbar angebrachte Rollen 22 Untergriffen und die Wippe Io so angehoben, daß ihre Rollen 7 mit den übrigen Rollen 7 eine Pörderebene und damit eine durchgehende Förderbahn 4 bilden. Durch diese Schwenkbewegung gelangt der Anschlag 19 unterhalb der Förderebene und der ohnehin unter dieser endende starre Anschlag 20 wird ebenfalls unwirksam, so daß der ursprünglich auf der Wippe 16 gelagerte Fördergutträger 8 ungehindert auf das Endteil 10 und der sich vor.der Wippe \6 befindliche Fördergutträger 8 auf diese vorrollen kann.
In diesem Zusammenhang soll zunächst die Fig. 6 erläutert werden, Vielehe einen Ausschnitt χ aus Fig. 3 zeigt. Man kann deutlich erkennen, wie sich die an der Wippe Io befindliche Rolle 22 beim Einschieben des Endteiles 10 an die Auflaufkurvenbahn 21 anlegt und an dieser nach oben rollt, wodurch die V/ippe 16 entgegen der Kraft der Feder 18 angehoben wird und in ihre die Anschläge 19, 20 unwirksam machende Lage gelangt. Auch ist gut erkennbar, daß der Anschlag 20 und.das freie Ende der Feder 18 am Tragrahmen 5 befestigt sind. Die strichpunktiert eingezeichnete Lage l6a der Wippe 16 zeigt, daß diese in Wirkstellung durch die Feder 18 mit ihrer Unterkante 23 an einen Festanschlag 24 des Tragrahmens 5 anliegt.
Aus Fig. 4 ist im wesentlichen lediglich die Querschnittsform der Wippe l6 und ihre Lagerung am Tragrahmen 5 mittels der Bolzen 17 zu erkennen.
Fig. 5 schließlich zeigt das Grundprofil des Rahmens 11 des ausfahrbaren Endteils 10 und seine Führung in den Führungsschienen 6 des starr angeordneten Teiles der Förderbahn 4 durch die Führungsrollen 12 und die Gleitrollen 13.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 10 unterscheidet
esehriebenen Beii
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sich von dem beschriebenen Beispiel im wesentlichen nur , /
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durch eine andere Zwangsbetätigung der Wippe 16, daher sind die gleichen Teile auch mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Beispiel versehen und werden nicht ausdrücklich noch einmal erwähnt.
Gemäß den Pig. 7 und 8 ist an der Unterseite des ausfahrbaren Endteiles 10 eine Führungsschiene 26 befestigt, deren Länge dem Hub des Endteiles 10 entspricht'und in die an der Wippe 16 angebrachte Rollen 27 eingreifen.
Wie aus den Fig. 9 und 1.0 zu ersehen ist, besteht die Führungsschiene 26 aus zwei U-förmigen Schienen 26a und 26b, die durch ein Flacheisen 26a am Rahmen 11 des Endteils 10 angeschweißt sind. In die U-Schienen 26a und 26b greifen die Rollen 27 ein. Die Schienen 26a und 26b selbst bilden eine gerade Laufbahn, die lediglich an dem dem Endteil 10 zugewandten Ende eine Kurve 28 nach oben aufweist. Befindet sich das Endteil 10 in seiner eingefahrenen Stellung entsprechend der Fig. 8, so sind die Rollen 27 durch die Kurve 28 der Führungsschiene 26 angehoben und die Wippe 16 befindet sich damit in ihrer die Anschläge 19, 20 unwirksam machenden Stellung. Sobald das Endteil 10 auch nur geringfügig ausgezogen wird, laufen die Rollen 27 in der Kurve 28 nach unten und verschwenken so die Wippe 16 zwangsweise in Sperrstellung, in der sie beim weiteren Herausziehen des Endteiles 10 durch die gerade Laufbahn der Führungsschiene 26 gehalten wird. Bezüglich der Fig. 10 ist noch zu erwähnen, daß das Endteil 10 gegenüber der Ausführung nach Fig. 5 etwas anders aufgebaut ist und zwar besteht der Rahmen aus zwei viereckigen Hohlträgern 11a, die durch eine ebene Mittelplatte 11b miteinander verbunden sind. Die Wirkungsweise bleibt gleich.
Wie bereits eingangs erwähnt, zeigen die Zeichnungen lediglich zwei mögliche Ausführungsbeispiele, wobei die dargestellten Konstruktionsmerkmale durchaus nicht als bindend anzusehen sind.
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Claims (1)

  1. MAN-Büttner-Lagersys.teme GmbH
    München
    München, 12. Nov. 1975
    Patentansprüche
    1. Durchlaufkanal für Kommissionier-Durchlauflager, in dem eine die zu lagernden Fördergutträger oder Stückgüter selbsttätig weitertransportierende Förderbahn vorgesehen ist, deren Endteil schubladenartig aus dem Durchlaufkanal in eine außerhalb desselben liegende Entnahmestellung verfahrbar ist, und in dem Sperrmittel zum Festhalten bzw. Freigeben der Fördergutträger angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem verfahrbaren Endteil (10) und der starr angeordneten Förderbahn (5, 6, 7) eine einen Teil der Förderbahn (4) bildende, wenigstens zwei an verschiedenen Stellen vorgesehene Sperrmittel (19, 20) für die Fördergutträger (8) beeinflussende Wippe (l6) vorgesehen ist, und daß am verfahrbaren Endteil (10) die Wippe (16) in eine die Sperrmittel (19, 20) unwirksam machende Lage verschwenkbare und in dieser Lage verriegelbare Betätigungsglieder (21) angebracht sind.
    2. Durchiaufkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung der Sperrmittel (19, 20) für die Fördergutträger (8), in Förderrichtung gesehen, durch die beiden Enden der Wippe (16) erfolgt, und daß die Länge der Wippe (16) bzw. darAbstand zwischen den beiden Sperrmitteln (19, 20) gleich der Länge des jeweils zu entnehmenden Fördergutträgers (8) oder der Fördergutträger entspricht.
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    J5. Durchlaufkanal nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen der starr angeordneten Förderbahn (5, 6, 7) und dem einen Ende der Wippe (l6) vorgesehenen Sperrmittel (19) als fest mit der Wippe (l6) verbundene, durch Verschwenken derselben in die Förderebene ein- oder aus dieser ausschwenkbare Anschläge oder als ein Anschlag ausgebildet sind.
    4. Durchlauf kanal nach den Ansprüchen 1 und 2, daduytrch gekennzeichnet, daß die zwischen dem ausfahrbaren Endteil (10) und dem diesem zugewandten Ende der Wippe (l6) vorgesehenen Sperrmittel (20) als starr mit dem Rahmen (5) der Förderbahn (5j 6, 7) verbundene, durch Verschwenken der Wippe (16) in die Förderebene hineinragende oder nicht hineinragende Anschläge oder als Anschlag ausgebildet sind«
    5. Durchlaufkanal nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (l6) nach Freigabe durch die am verfahrbaren Endteil (10) vorgesehenen Betätigungsglieder (21) durch die Kraft einer oder mehrerer Federn (18) in eine Lage verschwenkbar ist, in der die Sperrmittel (19, 20) für die Fördergutträger (8) wirksam werden.
    6. Durchlaufkanal nach den Ansprüchen I bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die am Endteil (10) vorgesehenen Betätigungsglieder (21) als eine oder mehrere Auflaufkurvenbahnen ausgebildet sind, und daß diese Auflaufkurvenbahnen beim Einfahren des Endteils (10) in den Durchlaufkanal (1) mit an der Wippe (l6) vorgesehenen Rollen (22) derart zusammenarbeiten, daß die Wippe (16) in ihre, die Sperrmittel (19, 20) für die Fördergutträger (8) unwirksam machende Lage verschwenkbar ist.
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    7. Durchlaufkanal nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am Endteil (10) vorgesehenen Betätigungsglieder (26) als Führungsschienen (26a, 26b) ausgebildet sind, welche mit an der Wippe (16) befestigten Rollen (27) zusammenarbeiten, und daß die Führungsschienen (26a, 26b) gleiche Kurvenbahnen bilden, durch die die Wippe (16) während der Bewegung des Endteils (1O) zwangsweise in ihrer die Sperrmittel (19* 20) wirksam machenden Lage gehalten wird und erst beim Einfahren des Endteils (10) in seine innere Endlage eine die Sperrmittel (19.» 20) unwirksam machende Lage einnimmt.
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    709828/01B?
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Legal Events

Date Code Title Description
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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MAN GHH LOGISTICS GMBH, 7100 HEILBRONN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee