DE1186585B - Verfahren zum Anbringen eines hitzebestaendigen Bodenringes auf einem Blockformaufsatz und dieser Bodenring selbst - Google Patents
Verfahren zum Anbringen eines hitzebestaendigen Bodenringes auf einem Blockformaufsatz und dieser Bodenring selbstInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 22 d
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KL: 31c-10/05
1186 585
O 6336 VT a/31 c
30. August 1958
4. Februar 1965
O 6336 VT a/31 c
30. August 1958
4. Februar 1965
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen eines hitzebeständigen Bodenringes mit einem
Abstreifblech auf der unteren Fläche eines Blockformaufsatzes. Die Erfindung betrifft weiter noch
einen nach diesem Verfahren hergestellten Bodenring.
Bodenringe werden im Zusammenhang mit Blockformaufsätzen oder Wärmehauben verwandt. Blockformaufsätze
bzw. Wärmehauben werden in Stahlwerken beim Gießen von Stahl in Kokillen verwandt
und werden auf diese aufgesetzt, wobei sie zum Erzielen einer gleichmäßigeren und langsameren Abkühlung
des gegossenen Stahlblockes dienen.
Gemäß dem Stand der Technik werden die Bodenringe und die Abstreifbleche getrennt gehandhabt und
die Abstreifbleche wurden erst dann in die Bodenringe eingesetzt, wenn diese auf die Blockformaufsätze
aufgesetzt werden. Selbst nach dem Aufsetzen der Bodenringe auf die Blockformaufsätze wurden die
Abstreifbleche noch nicht einmal immer dauerhaft an den Bodenringen angebracht. Sie wurden lediglich
zwischen die Bodenringe und die Blockformaufsätze eingeschoben und manchmal mit Klammern befestigt.
Bei dieser Befestigungsart der Abstreifbleche an den Bodenringen bzw. den Blockformaufsätzen ergeben
sich häufiger große Schwankungen in der Genauigkeit des Zusammenbaus, da der Zusammenbau im
Stahlwerk selbst nicht unter den besten und bequemsten Bedingungen erfolgen kann. Nachträgliche durch
falsch sitzende Abstreifbleche hervorgerufene Schäden lassen sich nicht vermeiden.
Die Vermeidung der bei dieser Befestigungsart auftretenden Ungenauigkeiten ist das Ziel vorliegender
Erfindung. Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß das Abstreifblech zu irgendeinem Zeitpunkt
vor der Verbindung des Bodenringes mit dem Blockformaufsatz an diesem angebracht wird. Im einzelnen
sieht die Erfindung vor, daß das Abstreifblech als Ganzes oder in einzelnen Abschnitten vor dem
Anbringen des Bodenringes an dem Blockformaufsatz dauerhaft mit dem Bodenring verbunden wird, worauf
die aus Bodenring und Abstreifblech bestehende Einheit am Blockformaufsatz angebracht wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Abstreifbleche, die zum Vermeiden von Werkstoffverschwendung
unterteilt hergestellt werden, also bereits durch den Hersteller der Bodenringe mit diesen
zusammengesetzt und mit diesen verbunden. Sie sind so sicher mit diesenzusammengebaut und können
während der Beförderung und Handhabung nicht abhanden geraten, so daß Bodenringe und die an diesen
befestigten Abstreifbleche eine einzige Einheit bilden. Im Stahlwerk ist dann das Ansetzen der aus Boden-Verfahren
zum Anbringen eines
hitzebeständigen Bodenringes auf einem
Blockformaufsatz und dieser Bodenring selbst
hitzebeständigen Bodenringes auf einem
Blockformaufsatz und dieser Bodenring selbst
Anmelder:
Oglebay Norton Company, Cleveland, Ohio
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Berkenfeld, Patentanwalt,
Köln-Lindenthal, Universitätsstr. 31
Als Erfinder benannt:
Benjamin Franklin Anthony,
Cleveland Heights, Ohio (V. St. A.)
Benjamin Franklin Anthony,
Cleveland Heights, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 17. September 1957
(684555)
V. St. v. Amerika vom 17. September 1957
(684555)
ring und Abstreifblech bestehenden Einheit an den Blockformaufsatz ein einfaches Verfahren, das genau
ausgeführt werden kann und nur wenig Zeit erfordert.
Der nach diesem Verfahren hergestellte hitzebeständige Bodenring enthält an seiner Oberseite eine
ebene Fläche, die zu seiner unteren Endfläche im wesentlichen parallel ist. Bei einer erfindungsgemäßen
Ausbildung eines solchen Bodenringes ist vorgesehen, daß das Abstreif blech oder der Abstreif blechabschnitt
und die ebene Fläche auseinanderliegende und ineinandergreifende Teile aufweisen, die das Abstreifblech
oder die Abstreifblechabschnitte und den Ring in bestimmten Relativlagen festlegen. Weiter sieht die
Erfindung noch durch das Abstreifblech oder die Abstreifblechabschnitte hindurchgehende und in dem
Bodenring verankerte metallische Befestigungsmittel vor.
Bei einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist noch ein zementartiges Klebemittel zwischen dem
Bodenring und dem Abstreifblech vorgesehen, das die dauerhafte Verbindung bewirkt.
Die Erfindung führt zu einer Verminderung des Lagerbestandes an Abstreifblechen und vermeidet
Abfälle, die durch achtloses Beiseitewerfen von Abstreifblechen entstehen, wenn man zum Aufstellen der
Blockformaufsätze vorsichtshalber zu viele vorgerichtet hatte.
509 506/274
Die Erfindung wird nun weiter am Beispiel der in der Zeichnung dargestellten Ausführungen beschrieben.
Dabei ist
F i g. 1 ein Schnitt durch das obere Ende einer Kokille mit aufgesetztem Blockformaufsatz,
F i g. 2 ein Schnitt in vergrößertem Maßstab durch einen Bodenring mit dem Abstreifblech,
F i g. 3 eine Aufsicht auf einen für einen viereckigen Bodenring bestimmten Abstreifblechabschnitt,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht auf einen Teil eines Bodenringes vor dem Anbringen des Abstreifbleches,
Fig.5 ein senkrechter Schnitt durch einen Bodenring,
wobei das Abstreifblech auf dessen Unterseite *5 angebracht ist,
F i g. 6 ein F i g. 5 ähnlicher Schnitt, wobei das Abstreifblech allerdings auf der Oberseite angebracht ist.
F i g. 1 zeigt das obere Ende einer Kokille 15. Das aus Gußeisen od. dgl. bestehende Gehäuse des Block- a°
formaufsatzes hat das Bezugszeichen 16. Der Blockfonnaufsatz
wird in der Kokille 15 durch Blöcke 41 getragen, die nach dem Gießen zur Seite geschlagen
werden, so daß der Blockformaufsatz beim Schrumpfen des Gußkernes nach unten gleiten kann. Das
Gehäuse 16 hat unten einen nach innen vorspringenden Rand 17, der eine Ausfütterung 18 aus einem
wärmebeständigen Werkstoff trägt.
Unter dem Blockformaufsatz sitzt ein aus feuerfestem Werkstoff hergestellter Bodenring 20, der mit
Drahtklammern 21 an dem Gehäuse 16 aufgehängt ist.
Es ist erwünscht, in dem Bodenring 20 eine Verstärkung vorzusehen, wie z.B. eine Stahlstange22,
die in die Form des Ringes gebogen ist.
Der Bodenring 20 hat im Querschnitt mehr oder weniger die in F i g. 2 dargestellte Form mit einer im
wesentlichen ebenen Fläche 24, die unter dem Rand 17 des Gehäuses 16 liegt, und mit einer nach oben
verlaufenden Innenwand 25. Der Bodenring 20 schützt somit die Innenfläche des Randes 17 und die Bodenfläche
der Ausfütterung 18 des Blockformaufsatzes.
In der ebenen, waagerechten Fläche 24 des Bodenringes 20 werden während dessen Ausformung nahe
am Umfang mehrere verteilt angeordnete Mulden 27
gebildet. Die Mulden 27 sind vorzugsweise kreisförmig, wie es F i g. 4 zeigt. Das Abstreifband ist in den
F i g. 2, 5 und 6 mit 28 bezeichnet. Es wird aus Blech hergestellt und könnte ein endloses Glied sein, aber
zur Werkstoffersparnis wird es, wie in F i g. 3 gezeigt, vorzugsweise in Abschnitte unterteilt.
Jedes Abstreifblech besitzt mehrere Vorsprünge 30, die in die Mulden 27 hineinpassen. Die Vorsprünge 30
werden vorzugsweise in der Mitte zur Bildung von Löchern 31 zur Aufnahme von Nägeln 32 oder anderen
Befestigungsmitteln durchstoßen. Werden aufgerauhte oder spiralförmige Nägel, wie in den Fi g. 2
und 5 dargestellt, verwendet, kann der Bodenring 20 eingegossene Löcher 33 aufweisen, die zentrisch in
den Mulden 27 liegen. Die Nägel 32 können dann leicht in ihre richtige Lage gebracht werden und die
richtige Lage des Abstreifbleches 28 ist gewährleistet.
In der in F i g. 5 dargestellten Abwandlung sind die Mulden 27 in der Bodenfläche 34 statt in der oberen
Fläche 24 des Bodenringes vorgesehen. Im übrigen ähnelt die Konstruktion der in F i g. 2 dargestellten.
F i g. 6 zeigt eine weitere Abwandlung, die der in Fig.2 dargestellten Form ähnlich ist, aber bei der
die durch jeden Vorsprung 30 hindurchgehenden und in den Bodenring 20 hineingehenden Befestigungsmittel
Krampen sind. In diesem Fall, wie auch in dem Fall der aufgerauhten Nägel 32, können die Befestigungsmittel
entweder von Hand oder durch kraftangetriebene Werkzeuge in automatisierter Fertigung in
den Ring 20 eingeschlagen werden.
Obgleich zum Befestigen und Verbinden der Abstreifbleche 28 mit den Bodenringen 20 Befestigungsmittel
aus Metall bevorzugt werden, können die Abstreifbleche 28 auch mit Asphalt, Gummi oder
harzhaltigen Klebstoffen an die Ringe 20 angeklebt werden. Dies gilt insbesondere für die oben beschriebenen
Mulden 27 und Vorsprünge 30. Hieraus folgt, daß die zusammenwirkenden und auf den Bodenringen
20 und den Abstreif blechen 28 gebildeten Mulden und Vorsprünge 30 ineinander eingreifende und
die Lage der einzelnen Teile festlegende Bestandteile der Bodenringe 20 und Abstreif bleche 28 sind, welche
deren richtige Lage an einer bestimmten Stelle auf der tragenden Fläche des Bodenringes 20 gewährleisten.
Claims (4)
1. Verfahren zum Anbringen eines hitzebeständigen Bodenringes mit einem Abstreifblech auf
der unteren Fläche eine Blockformaufsatzes, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstreifblech
als Ganzes oder in einzelnen Abschnitten vor dem Anbringen des Bodenringes an dem
Blockformaufsatz dauerhaft mit dem Bodenring verbunden wird, worauf die aus Bodenring und
Abstreifblech bestehende Einheit am Blockformaufsatz angebracht wird.
2. Hitzebeständiger Bodenring, der nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 hergestellt ist und
an seiner Oberseite eine ebene Fläche enthält, die zu der unteren Endfläche des Bodenringes im wesentlichen
parallel ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstreifblech oder der Abstreifblechabschnitt
(28) und die ebene Fläche (24) auseinanderliegende und ineinandergreifende Teile (27,
30) aufweisen, die das Abstreifblech oder die Abstreifblechabschnitte (28) und den Ring (20)
in. bestimmten Relativlagen festlegen.
3. Hitzebeständiger Bodenring nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch durch das Abstreifblech
oder die Abstreifblechabschnitte (28) hindurchgehende und in dem Bodenring verankerte
metallische Befestigungsmittel (32).
4. Bodenring nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein zementartiges Klebemittel
zwischen dem Ring und dem Abstreifblech, das die dauerhafte Verbindung bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2799 067.
USA.-Patentschrift Nr. 2799 067.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 507/274 1.65 © Bundesdruckerei Berlin
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| US1186585XA | 1957-09-17 | 1957-09-17 |
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| DE1186585B true DE1186585B (de) | 1965-02-04 |
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| DEO6336A Pending DE1186585B (de) | 1957-09-17 | 1958-08-30 | Verfahren zum Anbringen eines hitzebestaendigen Bodenringes auf einem Blockformaufsatz und dieser Bodenring selbst |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1186585B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799067A (en) * | 1950-05-26 | 1957-07-16 | Ferro Eng Co | Bottom rings for hot tops |
-
1958
- 1958-08-30 DE DEO6336A patent/DE1186585B/de active Pending
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| US2799067A (en) * | 1950-05-26 | 1957-07-16 | Ferro Eng Co | Bottom rings for hot tops |
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