DE1186011B - Fuehrung fuer einen Kohlenhobel - Google Patents
Fuehrung fuer einen KohlenhobelInfo
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- DE1186011B DE1186011B DEST20315A DEST020315A DE1186011B DE 1186011 B DE1186011 B DE 1186011B DE ST20315 A DEST20315 A DE ST20315A DE ST020315 A DEST020315 A DE ST020315A DE 1186011 B DE1186011 B DE 1186011B
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/08—Guiding the machine
- E21C35/12—Guiding the machine along a conveyor for the cut material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Führung für einen Kohlenhobel Die Erfindung betrifft eine Führung für einen Kohlenhobel, der an einem endlosen Zugmittel am Förderer entlanggezogen wird, an dessen kohlenstoßseitiger Seitenwand eine schräge Rampe aJs Hobelführung sowie eine Führung für das Rücktrum des Zugmittels angeordnet sind.
- Durch diese Anordnung wird die Bewegung des Hobels nicht durch ein in der Hobelgasse unter dem Haufwerk rücklaufendes Trum des Zugmittels erschwert, während die Sicherheit erhöht und der Abrieb der Kohle verringert wird.
- Bei einer bekannten Vorrichtung ist die schräge Rampe als Führungskanal für das Rücktrum des Zugmittels ausgebildet. Diese Ausführung weist aber den Nachteil auf, daß, falls ein beschädigter Führungsschuß auszuwechseln ist, das Zugmittel abgekuppelt und zur Entfernung des schadhaften Schusses aus dem Kanal gezogen werden muß. Nach Montieren des neuen Schusses hat man das Zugmittel wieder in den Kanal einzubringen und mit dem Hobel zu verkuppeln. Diese Arbeiten erfordern viel Zeit, wodurch große Stockungen in der Kohlengewinnung auftreten. Weiter liegt im Falle eines im Rücktrum auftretenden Bruches nicht die Möglichkeit vor, die Bruchstelle sofort zu ermitteln. Es sind zuerst eine Anzahl Führungsschüsse auseinanderzunehmen, ehe man die Bruchstelle feststellen und mit der erforderlichen Reparatur anfangen kann.
- Die Erfindung sieht eine Konstruktion vor, welche diese Nachteile nicht aufweist. Dies wurde dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß an der kohlenstoßseitigen Seitenwand des Förderers Konsolen angebracht sind, über die das Rücktrum des Zugmittels geführt ist, und daß an den Konsolen die die schräge Rampe über die Hobelführung bildenden Bleche befestigt sind. Ist nunmehr ein beschädigter Führungsschuß zu ersetzen, so braucht man nur diesen Schuß zu lösen und an dessen Stelle einen neuen einzusetzen, ohne das Zugmittel zu entfernen. Ferner kann man durch leichtes Heben des Förderers an der Hinterseite sofort sehen, wo sich im Falle eines im Rücktrum auftretenden Bruches die Bruchstelle befindet. Man braucht dann für die Reparatur des Zugmittels nicht mehr Führungsschüsse auszunehmen, als strikt notwendig ist.
- Die Konsolen weisen vorzugsweise die Form einer kurzen Rinne auf, die mit ihrem Boden an der Seitenwand des Förderers und mit den beiden Seiten an der Hobelführung angebracht ist. Hierdurch wird eine robuste Konstruktion erhalten, die auch große Querkräfte von der Hobelführung auf den Förderer übertragen kann, während die Rinne als geeignetes Führungsmittel des Rücktrums dienen kann.
- Diese Führung läßt sich noch verbessern, wenn man die Konsolen mit kurzen Rohrstücken ausstattet, durch die das rücklaufende Trum des Zugmittels geführt wird.
- Zwischen den aufeinanderfolgenden Konsolen können Bleche angebracht werden, welche den .Spalt zwischen der Seitenwand des Förderers und der Hobelführung abschließen. Das Rücktrum des Zugmittels läuft dann in einem abgeschlossenen Raum, der nicht von Kohlenklein verunreinigt werden kann.
- Man hat bereits vorgeschlagen, das Zugmittel durch einen mittels Konsolen an der versatzseitigen Wand des Förderers befestigten Kanal zu führen. Durch diese Anordnung wird aber die Breite des Förderers vergrößert und die Befestigung des Zugmittels am Hobel kompliziert.
- Die Erfindung wird an Hand des eingezeichneten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Strebförderer und einen daran entlanggeführten Kohlenhobel im Querschnitt, F i g. 2 eine Draufsicht einer Konsole und F i g. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1.
- Die Seitenwände 2 und 2' eines Kratzerförderers 1 sind mit Längsrillen 3 und 3' versehen. In der Rille 3 sind paarweise und senkrecht zu der Seitenwand Streifen 4 geschweißt, zwischen denen mit Hilfe von Balzen 6 ein Block 5 fixiert ist.
- Eine Konsole 7 ist mittels eines Bolzens 8 mit dem Block 5 verbunden. Die Konsole weist einen U-förmigen Schnitt auf und liegt mit dem flachen Boden 9 an der Seitenwand 2 an.
- Zwischen den Seiten 10 der Konsolen< ist mit Hilfe von Bolzen 13 eine Führung 11 für einen Kohlenhobel 12 eingeklemmt. Der Kohlenhobel wird mittels einer endlosen Kette 14 an der Führung entlanggezogen. Das Rücktrum 14' dieser Kette wird durch in der Rinne 16 der U-förmigen Konsolen angebrachte Rohrstücke 15 geführt. Die äußeren Enden 17 dieser Rohrstücke sind trichterförmig ausgeführt, so daß ein geschmeidiger Lauf des Zugmittels durch die Rohrstücke erzielt wird. Um Verschleiß nach Möglichkeit zu beschränken, ist die Innenfläche der Rohrstücke durch das Aufspritzen von Stellit oder durch Brennhärtung gehärtet. Die äußeren Enden 17 sind an der der Hobelführung 11 zugewandten Seite 18 abgeflacht, so daß die Rohrstücke nach Befestigung der Hobelführung gesichert sind.
- Der Förderer und die Hobelführung sind aus Schüssen von etwa 1,5 m Länge zusammengesetzt. An jedemFördererschußbefinden sich zweiKonsolen mit einer Breite von etwa 15 cm. Der Raum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Konsolen wird an der oberen Seite durch ein Blech 19 abgeschlossen, wodurch kein Kohlenklein in den Raum zwischen der Seitenwand 2 und der Hobelführung geraten kann. Das Blech wird beim Montieren der Konsolen zwischen diesen Konsolen und der Seitenwand 2 eingeklemmt und durch einen Stift 20 an der richtigen Stelle fixiert.
- Das rücklaufende Trum 14' läuft nunmehr in einem abgeschlossenen Raum und kann dadurch kein Hindernis bilden oder Gefahr hervorrufen. Zum Auswechseln eines Hobelführungsschusses braucht man das Rücktrum nicht auseinanderzunehmen. Sollte im Rücktrum Bruch auftreten, so wird die Hinterseite 2' so weit angehoben, daß man unter die Rinne blicken känn. Man k'an'n''in diesem Falle sofort sehen; an welcher Stelle die Kette gebrochen ist, und den Bruch nach Entfernung der Führungsschüsse an dieser Stelle ausbessern.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Führung für einen Kohlenhobel, der an einem endlosen Zugmittel am Förderer entlanggezogen wird, an dessen kohlenstoßseitiger Seitenwand eine schräge Rampe als Hobelführung sowie eine Führung für das Rücktrum des Zugmittels angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der kohlenstoßseitigen Seitenwand des Förderers (1) Konsolen (7) angebracht sind, über die das Rücktrum des Zugmittels geführt ist, und daß an den Konsolen (7) die die schräge Rampe für die Hobelführung bildenden Bleche (11) befestigt sind.
- 2. Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen (7) die Form einer kurzen Rinne aufweisen, die mit dem Boden (9) an der Seitenwand (2) des Förderers (1) und mit den beiden Seiten (10) an der Hobelführung (11) angebracht ist.
- 3. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen (7) mit kurzen Rohrstücken (15) ausgestattet sind, durch die das rücklaufende Trum (14') des Zugmittels (14) geführt ist.
- 4. Führung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Seite von zwei aufeinanderfolgenden Konsolen (7) ein Blech (19) vorgesehen ist, das den Spalt zwischen der Seitenwand (2) des Förderers (1) und der Hobelführung (11) abschließt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift'Nr. 800 856; deutsche Auslegeschrift Nr.1121567; Zeitschrift »Glückauf«, 1961, S. 240.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1186011X | 1962-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1186011B true DE1186011B (de) | 1965-01-28 |
Family
ID=19871249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST20315A Pending DE1186011B (de) | 1962-02-20 | 1963-02-18 | Fuehrung fuer einen Kohlenhobel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1186011B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE800856C (de) * | 1947-07-08 | 1950-12-11 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlenhobel |
| DE1121567B (de) * | 1960-06-22 | 1962-01-11 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Zweikettenkratzerfoerderer fuer die steile Lagerung mit auf der Bergestossseite angeordneten Fuehrungsorganen fuer einen Kohlenhobel |
-
1963
- 1963-02-18 DE DEST20315A patent/DE1186011B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE800856C (de) * | 1947-07-08 | 1950-12-11 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlenhobel |
| DE1121567B (de) * | 1960-06-22 | 1962-01-11 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Zweikettenkratzerfoerderer fuer die steile Lagerung mit auf der Bergestossseite angeordneten Fuehrungsorganen fuer einen Kohlenhobel |
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