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DE435920C - Einrichtung fuer das Beschicken von Foerderkoerben - Google Patents

Einrichtung fuer das Beschicken von Foerderkoerben

Info

Publication number
DE435920C
DE435920C DESCH73207D DESC073207D DE435920C DE 435920 C DE435920 C DE 435920C DE SCH73207 D DESCH73207 D DE SCH73207D DE SC073207 D DESC073207 D DE SC073207D DE 435920 C DE435920 C DE 435920C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swivel
lock
air cylinder
platforms
platform
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH73207D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THEODOR SCHLOTMANN
Original Assignee
THEODOR SCHLOTMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THEODOR SCHLOTMANN filed Critical THEODOR SCHLOTMANN
Priority to DESCH73207D priority Critical patent/DE435920C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE435920C publication Critical patent/DE435920C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

Landscapes

  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung für das Beschicken von Förderkörben. In früheren Jahren erfolgte das Einschieben der Förderwagen in die Förderkörbe entweder von Hand oder selbsttätig auf geneigten Fahrgleisen. Beide Arten sind in den letzten Jahren vielfach durch maschinelle Einrichtungen ersetzt worden. Während beim Ersatz der reinen Handbeschickung die größere Leistungsfähigkeit der Maschine und die Ersparnis an Menschenkraft in erster Linie maligebend waren, fehlte es bei den geneigten Gleisen einerseits an einfachen, durchaus sicheren und der gesteigerten Förderleistung standhaltenden Aufhalteeinrichtungen für die Förderwagen; andererseits standen dabei auch die fast allgemein eingeführten Schwenkbühnen hindernd im Wege. Diese wurden früher an der Finlauf-und Auslaufseite des Förderkorbes in nahezu gleicher Höhenlage eingebaut und von Hand bedient. In neuerer Zeit werden die Schwenkbiihnen an der Auslaufseite erheblich tiefer verlagert als an der Einlaufseite, damit sich die Wagen in stetem Gefälle bewegen, was den selbsttätigen Einlauf günstig beeinflußt.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, bei der die Zuführungsgleise für die Förderwagen vor dem Schacht geneigt liegen, so daß die `Vagen selbsttätig in den Korb rollen. Es sind Ausführungen dieser Art bekannt geworden, bei denen die Wagenanhaltevorrichtungen von Hand oder auch durch Kraftmittel gelöst werden, so daß die Förderwagen selbsttätig in den Förderkorb laufen. Hierbei geschieht das Niederlegen der Schwenkbühnen entweder von Hand ;oder durch unmittelbare oder unmittelbare Einwirkung des Wagengewichtes auf dieselben, was starke Stöße zur Folge hat.
  • Weiter ist eine Bewegung der Schwenkbühnen durch Luftzylinder bekannt, und zwar sowohl in Verbindung mit Aufschiebevorrichtungen als auch für sich allein. Hierbei sind auch bereits die Schachttore zwangläufig mit den Schwenkbühnen in Verbindung gebracht, wobei durch gemeinsame oder getrennt angeordnete Luftzylinder eine gemeinsame .Steuerung angewandt wird. Ebenso ist bekannt, hinter den Beschickvorrichtungen abwechselnd arbeitende Wagenanhaltevorrichtungen anzubringen, durch die die aufzuschiebenden Wagen abgeteilt werden. Die Anhaltevorrichtungen werden dabei durch. die Beschickvorrichtungen zwangläufig und selbsttätig gesteuert.
  • Alle diese bekannten Einrichtungen sind entweder in ihrer Arbeitsweise wenig vollkommen oder in der Bauausführung sehr verwickelt.
  • Bei der Erfindung werden nur Schwenkbühnen und Wagenanhaltevorrichtungen einfachster Ausführung, die sich im Gebrauch schon bewährt haben und somit an sich bekannt sind, benutzt.
  • Abb. i zeigt die Einrichtung im Aufriß in Ruhestellung, Abb.3 in Arbeitsstellung. In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für eine besondere Gleissperre für Seilfahrt dargestellt. Abb. 4 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel der Gesamteinrichtung dar.
  • Vor und hinter dem Schacht sind Schwenkhühnen a, b in bekannter Bauart angebracht, von denen die Bühne a an der Einlaufseite in bekannter Weise durch Preßluft mittels des Luftzylinders c bewegt wird und entsprechend höher eingebaut ist als die Bühne b.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i wird die Bewegungskraft auf die Bühne b in bekannter Weise durch ein Verbindungsgestänge d übertragen. N ach Abb,4 ist dafür ein besonderer Luftzylinder c vorgesehen, der mit dem Zylinder c durch Luftleitungen verbunden ist. An der Einlaufseite ist hinter der Schwenkbühne a die Hauptsperre f vorgesehen, die in an sich bekannter Weise ausgeführt wird. Sie wird durch den Kolben des Luftzylinders g mittels des Winkelhebels h und der Verbindungsstange i bewegt. An die nach rückwärts verlängerte Kolbenstange des Luftzylinders g ist ein Winkelhebel k angeschlossen, der mit seinem wagerechten Schenkel durch die Druckstange l mit dem Gleisstück in verbunden ist. Dieses Gleisstück ist um die Welle ii drehbar gelagert und bildet für die Förderwagen eine zweite Anhaltevorrichtung, die mit der Hauptsperre f abwechselnd arbeitet. Beide Sperren können auch als Gleisbremsen ausgebildet sein oder aus senkrecht angeordneten Riegeln o. dgl. bestehen.
  • Bei dem Beispiel nach Abb. i sind die beiden Luftzylinder c, g durch die Rohrleitungen o, p verbunden. Bei der Anordnung nach Abb. 4 sind alle drei Luftzylinder durch Rohrleitungen untereinander verbunden. Die Luftzu- und -abfuhr wird durch ein Ventil q geregelt, das durch den Handhebel r oder in einer anderen beliebigen Weise gesteuert wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird der Steuerhebel r im Sinne des Pfeiles bewegt, so wird allen Luftzylindern infolge der Rohrverbindungen untereinander gleichzeitig auf der einen Kolbenseite Druckluft zu- und auf der anderen Seite abgeführt, wodurch sich die Kolben derselben in den Pfeilrichtungen bewegen. Dies hat-zur Folge, daß gleichzeitig i. die Schwenkbühnen a, b sich so weit senken, bis sie mit ihren Enden auf dem Förderkorbboden aufliegen, 2. die Hauptsperre f sich löst und die Förderwagen s, t auf den geneigt liegenden Fahrschienen selbsttätig in den Förderkorb v rollen, 3. die zweite Wagenanhaltevorrichtung sich schließt oder bei dem gezeichneten Beispiel das Gleisstück in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung einnimmt, wodurch die Bahn unter dem Wagen t plötzlich eine größere Neigung erhält, so daß die Wagen im Abrollen beschleunigt werden, während die hinter dein Wagen t noch stehenden Wagen durch das hochgegangene Gleisstück m am Weiterlaufen gehindert werden.
  • Diesen Vorgang zeigt also das Bild der Abb. 3. Sobald sich die Förderwagen s, t im Förderkorb befinden, wird der Handhebel : entgegen der Pfeilrichtung bis in die in Abb. i gezeichnete Stellung bewegt, bei der dann alle Vorrichtungen wieder von selbst die in Abb. i gezeichnete Lage einnehmen. Die Anordnung nach Abb. -. hat gegenüber derjenigen nach Abb. i und allen seitherigen Ausführungen mit Verbindungsgestängen zwischen den an beiden Schachtseiten angeordneten Schwenkbühnen den Vorteil, daß sich beide Schwenkbühnen sicher auf den Förderkorbboden auflegen, was bei verbogenen oder falsch eingestellten Verbindungsgestängen nicht der Fall ist. Dabei kommt es vor, daß die Bühnenarme an der einen Seite aufliegen, während sie an der anderen Seite noch etwas hochstehen. Auch bietet die Anbringung des Verbindungsgestänges wregen Rauminangels oft Schwierigkeiten, während die kleinen Rohrleitungen sich überall leicht unterbringen lassen.
  • Nach diesen Darlegungen besteht das Neue bei der Erfindung darin, daß die Schwenkbühnen und die Wagenanhaltevorrichtungen j e durch einen besonderen Druckzylinder bewegt werden, wobei die Luftzylinder durch Rohrleitungen untereinander verbunden sind und durch ein gemeinsames Steuerglied bedient werden.
  • Während bei der 'Materialförderung die Schwenkbühnen a, b und die Wagenanhaltevorrichtungen f, na sämtlich in Tätigkeit treten müssen, dürfen sich bei der Personenförderung nur die Schwenkbühnen allein bewegen. L m dieses zu erreichen, sind in den Leitungen o, p Absperrhähne w, _i angebracht, die nach Abb.2 mit einem auf der einen Seite des Gleises befindlichen Riegel y in zwangläufiger Verbindung stehen, derart, daß die Rohrleitungen o, p zu dem Zylinder g hin offen sind, wenn der Riegel y die in Abb. 2 mit ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung einnimmt, also den Wagenzulauf zum Schacht freigibt, daß die Leitungen dagegen gesperrt sind, wenn der Riegel die punktiert gezeichnete Stellung hat, in der er das Gleis nach dem Schacht zu sperrt. Die in Abb. 2 -gezeigte Anordnung ist nur ein Ausführungsbeispiel. Es kann entsprechend der Erfindung jede andere Ausführung gewählt werden, bei, der das öffnen und Absperren der Leitungen o, p nach dem Luftzylinder g hin mit dein Sperren und Freigeben der Zulaufgleise zum Schacht in -wechselnder zw-angläufiger Verbindung stehen.
  • Mn der vorstehenden Beschreibung und auch bei den Abbildungen ist die Erfindung für Förderkörbe behandelt, bei denen in der Etage zwei Förderwagen hintereinander gleichzeitig Platz finden. Sind die Förderkerbe nur für einen Wagen oder für zwei Wagen nebeneinander eingerichtet, so läßt sich die Erfindung mit gleichen Vorteilen verwerten. Das nach oben ausschwenkbare Schienenstück in muß dann nur entsprechend kürzer ausgeführt und näher an die Bremse herangerückt werden, damit dadurch schon der zweite Wagen festgehalten wird. Auch kann das Schienenstück in fest, also nicht nach oben ausschwenkbar, angeordnet sein und dafür durch den Winkelhebel h ein senkrecht angeordneter Riegel in senkrechter Richtung bewegt werden, durch den der zweite oder dritte Förderwagen festgehalten wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Einrichtung für das Beschicken von Förderkörben, bei der die Wagen in bekannter Weise auf geneigter Bahn durch Schwerkraft über am Schacht eingebaute Schwenkbühnen in die Förderkörbe laufen und bei der hinter den Schwenkbühnen eine Hauptsperre bekannter Bauart und hinter dieser eine zweite Wagenatilialtevorrichtung eingebaut ist, die nur so lange in Tätigkeit tritt, als die Hauptsperre offen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung der Schwenkbühnen (a, b) und der Wagenanhaltevorrichtungen (f, in) je ein besonderer Druckluftzylinder vorgesehen ist, wobei die Luftzylinder durch Rohrleitungen miteinander verbunden sind und durch eine gemeinsame Steuerung bedient werden, derart, daß das Niederlegen oder Aufrichten der Schwenkbühne, das öffnen oder Schließen der Hauptsperre (f) und das Schließen oder öffnen der zweiten Wagenanhaltevorrichtung (in) gleichzeitig erfolgen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Luftzylinder (e) der zweiten auf der Ausfahrseite liegenden Schwenkbühne (b) mit den Luftzylindern (c, g) für die Bewegung der Schwenkbühne auf der Einfahrseite und der Sperren durch Rohrleitungen verbunden ist und durch dieselbe Steuerung bedient wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Sicherheit bei der Seilfahrt auf der Einfahrseite des Gleises eine weitere Sperre (y) eingebaut wird, die mit zwei Durchgangshähnen (zr" _e) o. dgl., die zwischen die Luftzu- und -abführungsleitungen (o, p) zu dem Luftzylinder (g), der die Sperre (f) bewegt, geschaltet sind, derart, daß sich die Sperre (3,) und beide Hähne o. dgl. zwangläufig gleichzeitig öffnen oder schließen.
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